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Kanada will 2017 rund 300'000 Zuwanderer aufnehmen 



Canada's Immigration Minister John McCallum speaks during Question Period in the House of Commons on Parliament Hill in Ottawa, Ontario, Canada October 31, 2016. REUTERS/Chris Wattie

John McCallum. Bild: CHRIS WATTIE/REUTERS

Kanada will auch künftig seine Türen für Einwanderer weit offen halten: Im kommenden Jahr werde das Land 300'000 Migranten aufnehmen, kündigte Einwanderungsminister John McCallum am Montag in Ottawa an.

Dies entspreche der für dieses Jahr erwarteten Zahl. Allerdings solle sich die Zusammensetzung ändern: 2017 sollen nach Angaben des Ministers mehr Migranten aufgenommen werden, die aus wirtschaftlichen Gründen kommen, und dafür weniger Flüchtlinge, die in erster Linie Schutz suchen.

Die Zuwanderung spiele «eine wichtige Rolle beim Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Welt» und wirke der Überalterung der Gesellschaft entgegen, sagte McCallum. Sie trage zum Wirtschaftswachstum und zur Innovation bei.

Die Zahl von 300'000 Zuwanderern pro Jahr solle auch in den kommenden Jahren die Orientierungsgrösse bleiben, sagte der Minister. Sie liege um rund 40'000 über den bislang üblichen Zahlen.

Im kommenden Jahr sollen demnach 172'500 Zuwanderer aus Wirtschaftsgründen aufgenommen werden und eine Arbeitsgenehmigung erhalten. Das Kontingent für Flüchtlinge soll von 40'000 in diesem Jahr auf 16'000 im nächsten fallen. Parallel soll indes der Familiennachzug für Flüchtlinge in Kanada ausgeweitet werden: 2017 sollen 84'000 Angehörige von Flüchtlingen nachkommen können. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Swissclimber 01.11.2016 17:36
    Highlight Highlight 300'000 Menschen sind im Vergleich mit den 100'000 der Schweiz geradezu lachhaft...Bevölkerungsdichte Kanada: 3.6 Einw./km2, Bevölkerungsdichte Schweiz: 200 Einw./km2
    • atomschlaf 02.11.2016 01:20
      Highlight Highlight Nicht lachhaft, sondern vernünftig.
  • Roterriese 01.11.2016 10:42
    Highlight Highlight So verhindert man effektiv die Zuwanderung in die Sozialsysteme durch die "Fachkräfte" aus Afrika und nicht mit einem absolut untauglichen "Inländervorrang light".
  • zombie woof 01.11.2016 07:59
    Highlight Highlight Kanada macht vor wie es geht und das ist gut so. Allerdings sind die Anforderungen, welche an die Migranten gestellt werden, hoch. Das faengt mit einem sauberen Leumund an, geht weiter ueber die Ausbildung bis hin zur Sprache und da genuegt es nicht, Grundkenntnisse zu haben. Das Punktesystem, mit dem die Einwanderungsbehoerde arbeitet, hat es in sich und ist fuer viele ein Hinderniss, das kaum zu ueberwinden ist.
    • Wilhelm Dingo 01.11.2016 08:14
      Highlight Highlight Eben, Ziel erreicht. Das werden Migranten sein mit Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
  • Wilhelm Dingo 01.11.2016 06:10
    Highlight Highlight Kanada beweist dass man die Zuwanderung vernünftig steuern kann.
    • Gelegentlicher Kommentar 01.11.2016 07:06
      Highlight Highlight & dass man der Herausforderung durchaus mit Menschlichkeit entgegen blicken kann.
    • Fabio74 01.11.2016 08:09
      Highlight Highlight Ist auch einfacher wenn man Tausende km weg von der Migrationsfront lebt. Sowohl von der europäischen als auch der mexikanischen
    • atomschlaf 01.11.2016 09:52
      Highlight Highlight @Fabio74: Das Problem in der Schweiz und Europa ist einzig, dass der politische Wille zu einer vernünftigen Migrationspolitik fehlt.

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