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Rohingya Muslims, who crossed over from Myanmar into Bangladesh, wait in queues to receive aid at Kutupalong refugee camp in Ukhiya, Bangladesh, Wednesday, Nov. 15, 2017. Secretary of State Rex Tillerson said Wednesday that the U.S. is deeply concerned by

600'000 sind auf der Flucht: Rohingya an der Grenze zu Bangladesch. Bild: AP/AP

Horrorbericht von Rohingya-Vertreibung – Flucht Richtung Mittelmeer

16.11.17, 19:00 16.11.17, 19:59


Vor einem Aussenministertreffen in Myanmar hat die Kinderrechtsorganisation Save the Children einen Bericht veröffentlicht, in dem muslimische Rohingya von grausamen Verbrechen bei ihrer Vertreibung aus dem buddistisch geprägten Land berichten.

In dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht sagt eine 24-jährige Frau, sie habe gesehen, wie ein Soldat eine hochschwangere Frau mit Benzin übergossen und angezündet habe. Ein anderer Soldat habe einen Säugling seiner Mutter entrissen und ins Feuer geworfen.

Am kommenden Dienstag werden laut Medienberichten aus der Region unter anderem die Aussenminister Japans, Schwedens und Chinas zu einem Dialog-Forum in Myanmar erwartet.

Rohingya Muslims, who crossed over from Myanmar into Bangladesh, walk in a narrow pathway at Kutupalong refugee camp in Ukhiya, Bangladesh, Wednesday, Nov. 15, 2017. Secretary of State Rex Tillerson said Wednesday that the U.S. is deeply concerned by

Flüchtlingslager in Bangladesch. Bild: AP/AP

Save the Children forderte die Minister auf, Druck auf die Regierung von Myanmar auszuüben, um eine Untersuchung der Verbrechen zu erreichen. Ausserdem müssten humanitäre Helfer ungehinderten Zugang erhalten. Gleichzeitig seien die Voraussetzungen für eine sichere freiwillige Rückkehr der Vertriebenen zu schaffen.

In den vergangenen Wochen hatten über 600'000 Rohingya im Nachbarland Bangladesch Zuflucht gesucht. Eine so grosse Fluchtwelle innerhalb weniger Tage habe es seit dem Genozid in Ruanda 1994 nicht gegeben, stellte Save the Children fest.

Die Organisation berichtete, einige Flüchtlinge, die Ersparnisse mitgebracht hätten, orientierten sich inzwischen «in Richtung Mittelmeer». Unter den Ärmsten gebe es Verzweifelte, die sich mit Selbstmordgedanken trügen, sollten sie gezwungen werden, nach Myanmar zurückzukehren. (sda/dpa)

Das ganze Ausmass der Rohingya-Verzweiflung

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Domino 16.11.2017 22:25
    Highlight Irgendwie kommt mir das vor wie die Brutkastenlüge, oder gibt es irgendwelche Beweise?
    Diese nachweislichen Lügen wurden damals auch von Menschenrechtsorganisationen verbreitet und führte 1991 zum zweiten Golfkrieg.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Brutkastenlüge
    6 5 Melden
  • memento 16.11.2017 20:35
    Highlight Dann kann Sommaruga ja gleich ein flugzeug schicken....
    26 43 Melden
    • Mutzli 16.11.2017 21:54
      Highlight Ernsthaft jetzt? Eine massivste ethnische istSäuberung im Gange, bei der die Welt zuschaut und Ihr Gedanke ist: Momou, besser mal als erstes einen Spruch über Sommaruga klopfen? Wackerer Krieger...

      10 9 Melden
    • lilas 16.11.2017 23:01
      Highlight Ja, warum nicht?
      7 2 Melden
    • Sapere Aude 17.11.2017 01:15
      Highlight Nein eigentlich sollte Premierministerin May die Flugzeuge schicken. Schliesslich haben die Briten mit ihrer Kolonial- und Umsiedlungspolitik diese Krise erst verursacht.
      10 4 Melden
    • Anam.Cara 17.11.2017 07:09
      Highlight Super, memento.
      Da werden Menschen lebendig verbrannt, u d das einzige, was du denken kannst: blöde Sommaruga.

      Nur weil wir hier seit Generationen in Frieden und Sicherheit leben habe wir kein Recht überheblich zu werden.
      Ich habe bisher gedacht, dass hierzulande jeder zu ein bisschen Empathie fähig ist. Aber es gibt offenbar Ausnahmen.

      Wenn solche Informationen bei uns keine Betroffenheit mehr auslösen (ja, auch beim hundertsten solchen Bericht), dann haben wir unsere Frieden und unsesre Sicherheit nicht verdient...
      11 7 Melden
    • SemperFi 17.11.2017 07:36
      Highlight @memento: Bravo, ein billiges Spässchen auf Kosten von leidenden Menschen.
      10 4 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 10:26
      Highlight Dumm und primitiver Spruch auf Kosten von Menschen
      7 1 Melden

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