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Grenzlager Idomeni: Hunderte Flüchtlinge wollen sich nach Mazedonien durchschlagen

Sie verlassen in Scharen das Grenzlager Idomeni: Hunderte Flüchtlinge versuchen, sich nach Mazedonien durchzuschlagen, meldet die griechische Polizei.



Migrants run from Greek riot police as they look for a way to cross the Greek-Macedonian border, near the village of Idomeni, Greece, March 14, 2016. REUTERS/Stoyan Nenov

Bild: STOYAN NENOV/REUTERS

Ein Artikel von

Spiegel Online

Am Montag sind mehrere Hundert Flüchtlinge aus der verschlammten Zeltstadt nahe der griechischen Ortschaft Idomeni in Richtung Mazedonien aufgebrochen. Sie bewegten sich Richtung Westen entlang der griechisch-mazedonischen Grenze, wie ein hochrangiger Polizeibeamter Spiegel Online bestätigte.

Das Ziel des Trecks ist offenbar eine Lücke in den Grenzanlagen nahe der griechischen Ortschaft Chamilo. Der Ort liegt etwa fünf Kilometer westlich von Idomeni. Die Flüchtlinge im Lager sollen eine Karte der Region herumgereicht haben, auf der die noch offenen Durchlässe in der Grenze zu sehen sind. Die griechischen Polizisten haben die Gruppe umringt, die Flüchtlinge weigern sich jedoch bislang umzukehren.

In dem Zeltlager nahe Idomeni sassen zuletzt bis zu 14'000 Menschen fest. Schwere Regenfälle in den vergangenen Tagen haben das improvisierte Camp in eine Schlammlandschaft verwandelt.

Beim Versuch, die Grenze zu überqueren, waren in der Nacht zu Montag drei Menschen gestorben. Sie ertranken in einem Fluss nahe der griechisch-mazedonischen Grenze, der durch die extremen Regenfälle stark angeschwollen war.

cht/gic/Reuters

Flüchtlinge in Idomeni an der mazedonischen Grenze

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kstyle 14.03.2016 18:18
    Highlight Highlight Bravo Europa die Flüchtlinge die Überleben ertrinken in Flüssen oder erfrieren. Sie leben in verhältnissen die ich nichtmal einem Tier zutrauen würde. SCHÄMT EUCH
  • Paco69 14.03.2016 15:53
    Highlight Highlight Schutz finden die "Flüchtlinge" dort, wo sie jetzt sind, auch. Ein Anrecht auf das Land mit den besten Sozialleistungen gibt es nach wie vor nicht. Daher wird das Wort "Schutzsuchender" oder auch "Flüchtling" immer bewusst verharmlosend gebraucht. Schutz suchen die keinen mehr, den haben sie schon in Ländern vor Mazedonien gehabt. Es geht nur um die Optimierung der persönlichen Situation auf Kosten der Bevölkerung des Ziellandes, die das finanzieren und tolerieren soll. "Asyloptimierer" (O-Ton J. Mikl-Leitner, Österreich) trifft es wesentlich besser als "Schutzsuchender" oder "Flüchtling".

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