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Grenzlager Idomeni: Hunderte Flüchtlinge wollen sich nach Mazedonien durchschlagen

Sie verlassen in Scharen das Grenzlager Idomeni: Hunderte Flüchtlinge versuchen, sich nach Mazedonien durchzuschlagen, meldet die griechische Polizei.

14.03.16, 14:51 14.03.16, 15:28


Bild: STOYAN NENOV/REUTERS

Ein Artikel von

Am Montag sind mehrere Hundert Flüchtlinge aus der verschlammten Zeltstadt nahe der griechischen Ortschaft Idomeni in Richtung Mazedonien aufgebrochen. Sie bewegten sich Richtung Westen entlang der griechisch-mazedonischen Grenze, wie ein hochrangiger Polizeibeamter Spiegel Online bestätigte.

Das Ziel des Trecks ist offenbar eine Lücke in den Grenzanlagen nahe der griechischen Ortschaft Chamilo. Der Ort liegt etwa fünf Kilometer westlich von Idomeni. Die Flüchtlinge im Lager sollen eine Karte der Region herumgereicht haben, auf der die noch offenen Durchlässe in der Grenze zu sehen sind. Die griechischen Polizisten haben die Gruppe umringt, die Flüchtlinge weigern sich jedoch bislang umzukehren.

In dem Zeltlager nahe Idomeni sassen zuletzt bis zu 14'000 Menschen fest. Schwere Regenfälle in den vergangenen Tagen haben das improvisierte Camp in eine Schlammlandschaft verwandelt.

Beim Versuch, die Grenze zu überqueren, waren in der Nacht zu Montag drei Menschen gestorben. Sie ertranken in einem Fluss nahe der griechisch-mazedonischen Grenze, der durch die extremen Regenfälle stark angeschwollen war.

cht/gic/Reuters

Flüchtlinge in Idomeni an der mazedonischen Grenze

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kstyle 14.03.2016 18:18
    Highlight Bravo Europa die Flüchtlinge die Überleben ertrinken in Flüssen oder erfrieren. Sie leben in verhältnissen die ich nichtmal einem Tier zutrauen würde. SCHÄMT EUCH
    2 9 Melden
  • Paco69 14.03.2016 15:53
    Highlight Schutz finden die "Flüchtlinge" dort, wo sie jetzt sind, auch. Ein Anrecht auf das Land mit den besten Sozialleistungen gibt es nach wie vor nicht. Daher wird das Wort "Schutzsuchender" oder auch "Flüchtling" immer bewusst verharmlosend gebraucht. Schutz suchen die keinen mehr, den haben sie schon in Ländern vor Mazedonien gehabt. Es geht nur um die Optimierung der persönlichen Situation auf Kosten der Bevölkerung des Ziellandes, die das finanzieren und tolerieren soll. "Asyloptimierer" (O-Ton J. Mikl-Leitner, Österreich) trifft es wesentlich besser als "Schutzsuchender" oder "Flüchtling".
    20 5 Melden
    • Rendel 14.03.2016 17:12
      Highlight Es geht nicht um Sozialleistungen.
      Die Flüchtlinge suchen nicht nur Schutz, sondern auch Bildung für ihre Kinder und eine Lebensperspektive, das ist nur menschlich. Wer das in dem Land, in dem er ankommt nicht findet, zieht weiter.
      4 12 Melden

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Jedes Jahr sind mehr Menschen vor Krieg, Gewalt und Elend auf der Flucht. Europäer meinen oft, sie seien besonders schwer betroffen. Der Schein trügt aber, sagt der UN-Flüchtlingshochkommissar.

Nie sind in der Welt durch Krisen und Konflikte so viele Menschen auf der Flucht gewesen wie 2017. Insgesamt waren es Ende des Jahres 68,5 Millionen, 4,6 Prozent mehr als Ende 2016, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag berichtete. Es ist der fünfte Rekordwert in Folge.

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