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Österreichs Bundeskanzler Christian Kern mit Angela Merkel am Samstagmorgen in Wien. Bild: CHRISTIAN BRUNA/EPA/KEYSTONE

Wie schützt man die EU-Grenzen am besten? Ein «Flüchtlingsgipfel» soll darauf Antworten liefern

Ein Flüchtlingsgipfel von elf europäischen Staaten sowie EU-Spitzenpolitikern hat am Samstag in Wien begonnen. Im Mittelpunkt der Gespräche steht der bessere Schutz der EU-Aussengrenze sowie die Situation entlang der seit März weitgehend geschlossenen Balkanroute.

24.09.16, 12:16 24.09.16, 14:38


An dem Treffen nehmen auf Einladung von Österreichs Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) die Regierungschefs aus Deutschland, Griechenland, Slowenien, Kroatien, Serbien, Albanien, Ungarn, Bulgarien, Mazedonien und Rumäniens Innenminister teil. EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos sowie EU-Ratspräsident Donald Tusk sind ebenfalls in Wien dabei.

Tusk sagte vor Beginn des Treffens: «Wir müssen praktisch und politisch sicherstellen, dass die westliche Balkanroute für illegale Migration für immer geschlossen ist.»

Die Beratungen sollen etwa drei Stunden dauern. Weitreichende Beschlüsse werden nicht erwartet. Österreich hat sich seit Jahresbeginn von seiner anfänglichen Willkommenspolitik verabschiedet und ist nun eine der treibenden Kräfte beim Versuch, den Andrang der Flüchtlinge einzudämmen.

Die westliche Balkanroute ist seit Anfang März für Flüchtlinge und andere Migranten ohne gültige Reisedokumente und Einreisevisa geschlossen. Seither sind zahlreiche Flüchtlinge in Griechenland blockiert. In den überfüllten Lagern auf Lesbos, Chios und Samos ist die Lage prekär. (wst/sda/dpa)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 24.09.2016 13:36
    Highlight Die EU müsste auch "praktisch und politisch sicherstellen", dass Mittelmeerroute für illegale Migration für immer geschlossen ist.
    Ob es gelingt, die Aussengrenzen wirksam zu schützen und die illegale Migration via Mittelmeer zu unterbinden wird nicht nur für die Zukunft von Schengen/Dublin sondern auch der ganzen EU entscheidend sein.

    Eine EU, welche die Aussengrenzen wirksam schützt, würde in der Bevölkerung bestimmt viel Goodwill zurückgewinnen.
    20 1 Melden
    • Fabio74 24.09.2016 22:00
      Highlight Nur löst das die ursächlichen Problem nicht. Aber die feigen Westler sind ja mit Symbolpolitik zufrieden.
      1 2 Melden
    • atomschlaf 26.09.2016 15:21
      Highlight Es ist weder Aufgabe noch Verantwortung Europas, die ursächlichen Probleme in den Herkunftsländern der illegalen Migranten zu lösen.
      Kann Europa auch gar nicht, da diese Probleme grösstenteils eine Folge der dortigen Kultur, Religion, Mentalität und Korruption sind.

      Aufgabe und Verantwortung Europas wäre es, die Grenzen zu sichern und die massenhafte Verletzung des Einwanderungs- und Asylrechts zu unterbinden.

      2 1 Melden
  • Angelo C. 24.09.2016 13:05
    Highlight Zitat : Tusk sagte vor Beginn des Treffens: «Wir müssen praktisch und politisch sicherstellen, dass die westliche Balkanroute für illegale Migration für immer geschlossen ist.»

    Sagt derselbe Tusk, der immer mal wieder Ungarn und andere Ostländer massiv für ihre Grenzzäune und Abwehrmassnahmen kritisierte 🙄!

    Nun baut Frankreich mit Grossbritannien eine vier Meter hohe Mauer für die effiziente Abwehr der Migranten.

    Motto : Wenn zwei (Mächtige) dasselbe tun, so ist es nicht das Gleiche 😉!

    Unter der Führung Oesterreichs sammeln sich nun die Osteuropäer, um EU-intern mehr Gewicht zu erhalten.
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