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Mehr als 2700 Flüchtlinge im Mittelmeer vor Libyen gerettet – an einem Tag



Am Morgen des 29. Mai 2015 wurde die Fregatte Hessen von der Seenotleitstelle (Maritime Rescue Coordination Centre - MRCC) ROM zu mehreren Seenotfällen etwa 30 Seemeilen nordwestlich der Stadt ABU KAMMASH (Libyen) gerufen. Insgesamt werden Schiffsbrüchige von sechs Booten aufgenommen. Damit befinden sich zum Meldezeitpunkt insgesamt 880 Menschen an Bord der Fregatte Hessen, davon 118 Frauen und 27 Kinder.

Bild: Bundeswehr

Internationale Rettungskräfte haben in mehreren Einsätzen vor der libyschen Küste mehr als 2700 Migranten in Sicherheit gebracht. Insgesamt waren am Montag und in der Nacht auf Dienstag 18 Rettungsaktionen durchgeführt worden.

Dabei wurden 2741 Flüchtlinge gerettet, wie eine Sprecherin der italienischen Küstenwache am Dienstag sagte. An den Einsätzen im Mittelmeer, die von der italienischen Küstenwache koordiniert wurden, waren mehrere internationale Handelsschiffe sowie Einsatzkräfte der europäischen Marine und der Frontex-Operation «Triton» beteiligt.

Auch am Dienstag gingen erneut Hilferufe von Flüchtlingsbooten in Not bei der Küstenwache ein. Besonders in den Sommermonaten bei gutem Wetter wagen viele Migranten von Afrika aus die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa. In diesem Jahr sind schon mehr als 60'000 Menschen an den italienischen Küsten angekommen. (sda/dpa)

Zivile Schiffe als Retter im Mittelmeer

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