International

Flüchtlinge auf dem Weg im ungarischen Röszke.
Bild: EPA/MTI

Ungarn plant Grenzzaun zu Rumänien +++ Angela Merkel spricht Klartext +++ «Die Boote sinken ab, die Schweiz schiebt ab»

Was passiert an Ungarns und Deutschlands Grenzen? Die neusten Entwicklungen zur Flüchtlingskrise im News-Ticker.

15.09.15, 06:52 15.09.15, 20:18

Ticker: Flüchtlingskrise – Entwicklungen

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mayo 15.09.2015 18:52
    Highlight Ich denke der Flüchtlingsstrom wird nach einiger Zeit nach Rumänien umschlagen und so versuchen nach Ungarn einzureisen. Eventuell auch via Kroatien in die EU und weiter nach Slowenien und Österreich. Das Problem würde dann nur umberlagert...
    10 0 Melden
  • Marc A. 15.09.2015 17:30
    Highlight Schon ein fragwürdiges Vorgehen - erst nimmt Merkel ohne Zustimmung der anderen EU Länder bis zu einer Million Flüchtlinge auf, welche dann aber ohne Wenn und Aber per Verteilerschlüssel auf andere Länder verteilt werden sollen? Und De Mazière droht mit Sanktionen für die Länder, welche damit nicht einverstanden sind? Die EU verkommt wirklich zum Witz.
    17 1 Melden
  • Mayo 15.09.2015 16:11
    Highlight Ungarn baut Zaun zu Rumänien? Ich glaube da wird doch Brüssel spätestens die Notbremse ziehen müssen. Rumänien ist doch EU-Mitglied (zwar nicht Schengen) aber ich denke das wird nicht so einfach gehen, dort eine Grenze zu ziehen, wie zu Serbien besteht.
    5 7 Melden
    • atomschlaf 15.09.2015 17:19
      Highlight @Mio: Weshalb sollte Brüssel die Notbremse ziehen? Da Rumänien nicht zu den Schengen-Ländern gehört, gibt es zwischen den Ländern ohnehin Grenzkontrollen. Es ist das gute Recht der Ungarn, einen Zaun zu bauen, wenn die Sicherheitslage es erfordert. Wir sollten den Ungarn dankbar sein, dass sie so verantwortungsvoll handeln.
      15 3 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 15.09.2015 15:19
    Highlight Gestern Abend im ZDF und anderen Medien war zu sehen: Ein alter Mann im Nordirak sagt, die Familie habe den 14 Jährigen Sohn alleine losgeschickt, "weil er als Minderjähriger in Deutschland nicht abgeschoben werden kann" . Später dürfe ja dann die ganze Familie nachziehen. Angela Merkel habe ihnen allen ein Haus in Deutschland versprochen... Ein in einer Wiener Notunterkunft festsitzender junger „Schutzsuchender“ beschwert sich: es gäbe ja mehr als genug zu Essen, „aber schauen Sie sich hier doch mal um! Deswegen bin ich nicht nach Europa gekommen!“ Am Abend reiste er nach Deutschland weiter.
    16 2 Melden
    • Zuagroasta 15.09.2015 18:13
      Highlight Na Peter, mal wieder nur die Rosinen aus dem Kucken ( hier die Reportage) gepickt,
      die in dein Weltbild passen?
      Die Zustände in den Flüchtlingslagern im
      Libanon, Jordanien bzw. der Türkei unterschlägst du geflissenlich mal wieder.
      Das wurde nämlich auch ausführlich beschrieben. Erinnerst du dich?
      Oder warst du da gerade wo anders?
      Oder hast umgeschalten?
      Oder,oder oder????
      Mal ehrlich Peter, nicht alles was in dieser Reportage gezeigt wurde schmeckt mir,
      nur hab ich im Gegensatz zu dir, kein Problem damit über den Tellerrand zu schauen. Wenn man immer nur die gleiche Suppe löffelt (die politische Meinung) braucht man sich nicht wundern, wenn sie einem irgendwann zum Hals raushängt.
      Die Welt dreht sich weiter und die, die an ihrem veraltetem Weltbild festhalten, werden überholt und irgendwann abgehängt. Schönen Tag noch.
      4 14 Melden

Weltschmerz mit Whisky: Filmemacher Ulrich Seidl hat Angst vor dem Ende

Am Rand der Solothurner Filmtage stiessen wir auf einen Melancholiker aus Österreich. Und nicht auf irgendeinen: Auf den Mann mit den grossen Filmen über die ausweglose Misere des Menschen von heute.

Ein Hotel, irgendwo in Solothurn. Vor dem Fenster fliesst die Aare, sie ist blind vor Kälte. Irgendwo mag es warm sein. Irgendwo mögen Menschen glücklich sein. Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl hat soeben eine Laudatio auf ein Schweizer Dokfilm-Projekt gehalten. Dessen Arbeitstitel: «Angst». Angst passt. Denn kurz nach unserem Treffen wird in einem andern Land, jenseits eines eisig kalten Ozeans, Donald Trump vereidigt. Whisky brennt sich seinen Weg durch unsere Kehlen.

Herr Seidl, es …

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