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epa05205802 Refugees stand around open fires waiting to cross the Greek-Macedonian border near Idomeni, northern Greece, 11 March 2016. Greece has registered in its territory some 36,000 migrants trapped due to entry restrictions already imposed by Macedonia in recent months, by denying entry to all those who are considered economic migrants, prohibiting the passage of Afghans, and finally denying entry to all Syrians and Iraqis who are not from combat areas.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Zelt- und Schlammplatz Idomeni.
Bild: VALDRIN XHEMAJ/EPA/KEYSTONE

Griechenland will das schlimmste Lager Europas, Idomeni, nicht räumen – Flüchtlinge sollen nach Athen



Die griechische Regierung will das mit derzeit 12'000 Migranten bevölkerte Lager in Idomeni nicht gewaltsam räumen lassen. Bis Ende der kommenden Woche werde sich aber die Zahl der Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze entscheidend verringern.

Das sagte der stellvertretende griechische Verteidigungsminister Dimitris Vitsas am Samstag dem griechischen Fernsehsender Skai. Dafür stünden Busse bereit, mit denen die Menschen zu Auffanglagern nach Athen und andernorts reisen könnten, sagte Vitsas, der den griechischen Krisenstab für die Flüchtlingskrise leitet.

Bisher haben Skai zufolge rund 1000 Menschen das Angebot wahrgenommen, um dem überfüllten, durch Regenfälle völlig vermatschten Lager zu entkommen.

Nach Einschätzung von Vitsas warteten viele Migranten jedoch zunächst das Ergebnis des Flüchtlingsgipfels der EU am kommenden Donnerstag ab. Immer noch hätten die Menschen Hoffnung, dass sich die Grenzen öffnen könnten, und wollten deshalb nicht abreisen.

Bis Ende der kommenden Woche werde man jedoch in ganz Griechenland Aufnahmemöglichkeiten für bis zu 50'000 Menschen geschaffen haben, so dass auch die Migranten von Idomeni anderweitig untergebracht werden könnten. (sda/dpa)

Flüchtlinge in Idomeni an der mazedonischen Grenze

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paco69 13.03.2016 10:55
    Highlight Highlight So wie die Realität im Moment aussieht bleibt hier, wer es hierher geschafft hat. Da helfen alle Asylgesetzverschärfungen oder Grenzschliessungen nichts. N. Sarkozy hatte mal gesagt, die Politik der europäischen Union erinnere Ihn an einen Klempner der bei einem Rohrbruch das Wasser gleichmässig in der Wohnung verteilt. Davon mag man jetzt halten was man will, aber das speziell der deutschen Regierung die Kontrolle vollständig entglitten ist, das darf man inzwischen annehmen.
    • Paco69 13.03.2016 11:26
      Highlight Highlight 2)
      Nun fragt sich, was passiert in ein paar Jahren, wenn Migranten einen deutschen/europäischen Pass haben und entsprechend politischen Druck aufbauen? Wenn man den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht ganz schnell wieder herstellt, dann wird bald die Hölle los sein.
    • andersen 13.03.2016 11:48
      Highlight Highlight Ach was.
      Wer hat dauern gegen der EU gehetzt?
      Erzählen Sie nichts über Zusammenhalt.
      Sondern schauen Sie erst auf die Schweizer-Röstigraben.
      Und wissen Sie was, was Sie noch nicht kapiert haben, Europa braucht kein Führer, die meinen sie müssen etwas reparieren, die sie selber kaputt gemacht haben.
      Eben die Beziehung.
  • Bijouxly 12.03.2016 16:52
    Highlight Highlight Bis vorgestern war es noch Calais - es ist überall schlimm. Dennoch ist es eine Entscheidung, die diese Menschen selbst machen. Wer mit einer schwangeren Frau reist, weiss, dass das Kind kommen kann. Es ist eine persönliche Entscheidung, wenn jemand unter diesen Umständen lieber an einer Grenze zeltet, als in einer Stadt schneller medizinische Hilfe zu bekommen.

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