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Massenschlägerei unter Flüchtlingen in Calais

22.08.17, 20:44 23.08.17, 07:22


Bei stundenlangen gewalttätigen Zusammenstössen unter Flüchtlingen in der Nähe des französischen Hafens Calais hat es am Dienstag nach Angaben der Behörden mindestens 20 Verletzte gegeben. Etwa 200 afghanische und afrikanische Flüchtlinge gingen demnach aufeinander los, einige von ihnen waren mit Metallstangen bewaffnet. Die Polizei nahm fünf Verdächtige fest.

So sah das Flüchtlingscamp in Calais vor der Räumung durch die Polizei aus. Bild: AP/AP

Auslöser der Massenschlägerei in der Nacht zum Dienstag war den Angaben zufolge ein Streit, den ein betrunkener Migrant während der kostenlosen Essensausgabe durch eine örtliche Hilfsorganisation verursachte.

Das Gebiet um den Hafen Calais in Nordfrankreich besitzt für Flüchtlinge eine grosse Anziehungskraft. Sie hoffen, von dort aus über den Ärmelkanal nach Grossbritannien zu gelangen, wo sie sich mehr Chancen auf ein besseres Leben ausrechnen.

Im vergangenen Herbst hatten Einsatzkräfte in Calais ein riesiges Flüchtlingslager geräumt. Tausende Bewohner des berüchtigten «Dschungels von Calais» wurden in Flüchtlingsunterkünfte im ganzen Land gebracht. Allerdings sind inzwischen wieder zahlreiche Flüchtlinge in die Region am Ärmelkanal gekommen.

Die Regierung befürchtet, dass in der Region neue wilde Flüchtlingscamps entstehen könnten. Frankreichs Oberstes Verwaltungsgericht hatte Ende Juli die Anordnung eines Gerichts der nordfranzösischen Stadt Lille bestätigt, welches die Behörden zur Einrichtung von Wasserstellen und Sanitäranlagen für die Flüchtlinge in Calais verpflichtet.

In der Gerichtsentscheidung hiess es, aufgrund der Weigerung des Staates, für die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge zu sorgen, seien sie menschenunwürdigen Bedingungen ausgesetzt. (sda/afp)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Grundi72 22.08.2017 22:53
    Highlight Ja klar irgendwann werden sie unzufrieden wenn sie feststellen, dass aus dem versprochenen Einfamilienhaus, dem S-Klasse Merceds und dem Job bei google nichts wird..

    Dabei hat doch alles so gut angefangen mit der komfortablen NGO-Taxi Überfahrt nach Italien..!!
    33 12 Melden
    • Enzasa 23.08.2017 12:49
      Highlight Grundi72 erst war ich empört über ihre zynische Aussage.
      Aber es ist natürlich viel einfacher mit ihrem schwarz-weiß Schema zu leben. Hier die Guten, da die bösen und immer nur das sehen, was die eigene Meinung bestätigt.
      In dem Moment wo sie einen Tag in einem Flüchtlingslager verbringen und diese Menschen und ihre Geschichten real erleben, werden auch die neue Grenzen ziehen
      3 20 Melden
  • atomschlaf 22.08.2017 22:45
    Highlight Hört doch endlich auf, in diesem Kontext von "Flüchtlingen" zu schreiben, es wird langsam lächerlich.

    Wenn das Flüchtlinge wären, hätten sie längst in Frankreich Asyl beantragen können.
    39 8 Melden
    • Enzasa 23.08.2017 12:58
      Highlight Diese Menschen erhalten Abschiebestopp, Duldung, subsidären Schutz, Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft ..........

      Hört doch endlich auf in diesem Kontext immer nur von Asyl zu schreiben, es wird langsam lächerlich nach ewigen Debatten nicht die vielen Formen der rechtlichen Bleibemöglichkeiten und ihre verschiedensten legalen Anerkennungen zu kennen.
      4 15 Melden
    • atomschlaf 24.08.2017 09:49
      Highlight Enzasa, wer als Nicht-Europäer nicht
      a) ein gültiges Visum oder gültige Reisepapiere hat, b) asylberechtigt im Sinne der Flüchtlingskonvention bzw. des jeweiligen nationalen Asylgesetzes ist oder
      c) vorübergehenden Schutz als Kriegsflüchtling geniesst, hat in Europa schlicht nichts verloren!

      Warum wird dieser Aspekt von Leuten wie Dir immer ausgeblendet oder schöngeredet?
      7 0 Melden
    • Enzasa 24.08.2017 15:27
      Highlight ?
      a,b,c ..... hat in Europa nichts verloren?
      Sie haben doch gültige Papiere.

      Alle Menschen die eine rechtliche Erlaubnis haben, in Europa zu sein sind legal hier und vom Gesetz geschützt. Wer sie entfernen will begeht eine Straftat
      0 6 Melden
    • atomschlaf 24.08.2017 15:46
      Highlight Am Anfang der ersten Zeile steht noch ein "nicht"... ;-)
      5 0 Melden
  • Scott 22.08.2017 21:39
    Highlight "Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!"

    Zitat: Peter Scholl-Latour (Journalist und Publizist)
    75 12 Melden
    • Nosgar 22.08.2017 22:48
      Highlight Ein mehr als wahres Zitat.
      22 4 Melden
    • pun 22.08.2017 23:45
      Highlight "Wer halb Kalkutta wider besseren Wissens ersaufen lässt, rettet nicht etwa das Morgenland, sondern macht sich schlimmeren Verbrechen mitschuldig als je in ganz Kalkutta begangen wurden."

      Pun (Forums-Gutmensch)
      9 33 Melden
    • Pasch 23.08.2017 02:44
      Highlight .
      2 1 Melden
  • Roterriese 22.08.2017 21:02
    Highlight 😂😂 alle voll friedlich
    52 17 Melden
    • pun 22.08.2017 23:40
      Highlight So friedlich respektive unfriedlich wie wir Menschen nunmal sind - insbesondere in Extremsituationen und auf einem grossen Haufen zusammengepfercht.

      Das magst du lustig finden, aber deinen Rassismus rechtfertigt es - so leid du mir auch tust - nicht.
      9 34 Melden
    • Enzasa 23.08.2017 04:33
      Highlight Der friedfertigste Mensch, dreht unter solchen Bedingungen durch.
      6 28 Melden
    • Knut Atteslander 23.08.2017 08:49
      Highlight Du warst bestimmt ein 6er Schüler in Mathe ;)
      0 16 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.

Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.

«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …

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