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40 Rettungseinsätze an nur einem Tag – 6500 Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet



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Video: watson.ch

Die italienische Küstenwache hat am Montag rund 6500 Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer gerettet. Damit war es einer der intensivsten Rettungstage der vergangenen Jahre.

Das Kommandozentrum habe 40 Rettungseinsätze koordiniert und sei tausenden Schutzsuchenden vor Libyen zur Hilfe gekommen, erklärte die Küstenwache im Internetdienst Twitter. Es handle sich um eine der grössten Zahlen von Geretteten an einem einzigen Tag.

An den Einsätzen war demnach eine Reihe von Schiffen der Küstenwache und der italienischen Marine beteiligt. Auch die EU-Marinemission «Sophia» zum Kampf gegen Schlepper, die EU-Grenzschutzagentur Frontex und humanitäre Organisationen halfen bei der Rettung der Flüchtlinge.

In den vergangenen vier Tagen seien etwa 10'000 Menschen zwischen der libyschen Küste und Italien gerettet worden. Derzeit wagen wegen des Sommerwetters von Afrika aus wieder mehr Schutzsuchende in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer. (cma/sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 30.08.2016 01:46
    Highlight Highlight Solange die Italiener und Frontex doof genug sind, die zurecht Geretteten an ihrer eigenen Küste auszuladen, statt an die libysche zurückzuführen, dadurch geschäftlich den Schleppern den Wind aus den Segeln nehmend, solange hält sich mein Mitleid mit unserem gebeutelten Nachbarland in engen Grenzen.

    Da ihnen die EU bei der Bewältigung des dortigen Flüchtlingschaos, verursacht durch die mehrheitlich aus Afrika stammenden Armuts- und Wirtschaftsmigranten, eh nicht bei deren Verteilung beisteht, ist dieses Verhalten zumindest nicht gerade sonderlich klug.

    Lampedusa und Como lassen grüssen 🙄!
    • Baba 30.08.2016 07:52
      Highlight Highlight Glauben Sie ernsthaft, die Schiffe der italienischen Guardia Costiera dürften in libyschen Häfen überhaupt einlaufen, um die Flüchtlinge wieder auszuschiffen? Ich glaube kaum. Diese Menschen können ja auch nicht 1 km vom Strand weg ins Meer geworfen werden, damit sie selbst nach Libyen zurückschwimmen...

      Leider ist die Lösung dieses Problems wohl nicht ganz so simpel 😕
  • Pasch 30.08.2016 00:56
    Highlight Highlight Bei der aktuellen Stimmung passt nur die frohe Botschaft....
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