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The rescue ship VOS Prudence run by the NGO Medecins Sans Frontieres (MSF) is moored at the Naples harbor, Italy, as migrants wait to be disembarked Sunday, May 28, 2017. On Thursday the VOS Prudence rescued 1,449 people in 12 different operations. MSF also reported a very difficult situation onboard because they had to wait for 2 days as it was not allowed to dock in any Sicilian port due to the G7 summit. (Cesare Abbate/ANSA via AP)

«Vos Prudence» von Ärzte ohne Grenzen kommt aktuell nicht zum Einstatz. Bild: AP/ANSA

Nun auch Save the Children: Hilfsorganisationen setzen Rettungseinsätze im Mittelmeer aus



Die Stimmung gegen die privaten Seenotretter im Mittelmeer hat sich in den vergangenen Monaten zunehmend verschlechtert. Nun setzen mehrere Hilfsorganisationen angesichts des von Italien und Libyen ausgeübten Drucks ihre Seenotrettung im Mittelmeer aus.

Wegen Sicherheitsrisiken im Mittelmeer vor Libyen unterbrechen drei Nichtregierungsorganisationen (NGO) ihre Missionen zur Rettung von Flüchtlingen. Nach der Ankündigung von Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Samstag zogen die deutsche Organisation Sea Eye und später auch Save the Children am Sonntag nach.

«Grund dafür ist die veränderte Sicherheitslage im westlichen Mittelmeer», teilte die Regensburger Gruppe Sea Eye mit. MSF hatte am Samstag erklärt, von der zentralen Seenotrettungsleitstelle in Rom (MRCC) eine konkrete Warnung erhalten zu haben.

Für NGOs werde das Klima auf dem Mittelmeer immer feindseliger. «Das wird eine riesige Lücke in die Such- und Rettungskapazitäten reissen und Menschenleben fordern», twitterte Ärzte ohne Grenzen.

Libysche Drohung

Wie Sea Eye bezog sich die Organisation auf Berichte, wonach libysche Behörden ihre Hoheitsgewässer um eine eigene Such- und Rettungszone ausweiten wollen. Die libysche Marine hatte dann am Donnerstag erklärt, ausländische Schiffe dürften die Küste des Landes ohne eine besondere Erlaubnis der libyschen Behörden nicht mehr ansteuern.

«Eine Fortsetzung unserer Rettungsarbeiten ist unter diesen Umständen aktuell nicht möglich. Wir können dies auch gegenüber unseren Crews nicht mehr verantworten», sagte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer. Auch er warnte vor einer «tödlichen Lücke im Mittelmeer.» Dieses Jahr starben bereits mehr als 2400 Menschen auf der Route.

Die spanische Proactiva Open Arms will dagegen weiterretten. «Für uns ändert sich nicht viel im Vergleich zu den vergangenen Wochen», sagte Riccardo Gatti der Zeitung «La Repubblica». Nach Angaben der Organisation war ihr Schiff in der vergangenen Woche im Mittelmeer von der libyschen Küstenwache mit Warnschüssen bedrängt worden.

«Abartiger» Mechanismus

Für Ärzte ohne Grenzen scheint die Sicherheit nicht der einzige Beweggrund zu sein, die Mission ihres Schiffs «Vos Prudence» zu unterbrechen. «Das Problem ist die absurde und rücksichtslose politische Linie der italienischen Regierung und von Europa, um das Migrationsproblem zu lösen», sagte Stefano Argenziano, der für Ärzte ohne Grenzen Migrations-Projekte koordiniert, gegenüber «La Repubblica».

Die Libyer könnten ohnehin bereits mit der Unterstützung Europas und Italiens «machen, was sie wollen». Seine Organisation wolle nicht «Teil dieses illegalen, abartigen und unmenschlichen Mechanismus sein.» Ein medizinisches Team werde aber an Bord des Rettungsschiffs «Aquarius» von SOS Méditerranée bleiben.

Seit Anfang August unterstützt die italienische Marine die libysche Küstenwache technisch und logistisch. Rom hofft, dass damit weniger Migranten nach Italien kommen - und die Zahlen sprechen dafür: In den ersten zwei Augustwochen sind bislang erst etwas mehr als 1700 Menschen in Italien angekommen.

Konsequenter zurückschicken

Im Juli waren es 11'459, im Juni noch 23'526. Ärzte ohne Grenzen forderte die EU und insbesondere Italien auf, von Strategien abzusehen, die «Menschen in einem Bürgerkriegsland einsperren, ohne deren Bedürfnisse nach Schutz und Unterstützung in Betracht zu ziehen».

Italien erhöhte den Druck auf die Helfer auch mit einem neuen Kodex. Damit will Rom die Zahl der ankommenden Flüchtlinge verringern. Demnach sollen bewaffnete Polizisten an Bord von Rettungsschiffen mitgenommen werden. Ausserdem dürfen auf See in Sicherheit gebrachte Flüchtlinge nicht von einem Schiff auf ein anderes weitergegeben werden. MSF und andere Hilfsorganisationen lehnen den Kodex ab.

Der EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos forderte eine «strengere und effektivere Politik für Rückführungen», wie er den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte. (viw/sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Vachereine 14.08.2017 09:53
    Highlight Highlight Die fahren keine Rettungseinsätze. Sie leisten Beihilfe zum Menschenschmuggel.
    Deswegen ermittelt die ital. Justiz z. T. gegen sie.
    • lichtler 14.08.2017 11:15
      Highlight Highlight Dass du hier so was kommentierst überrascht mich nicht. Die Rettungseinsätze werden aus Rom koordiniert, sind somit offiziell. Außerdem würde mich noch interessieren was du vorschlägst, dass nicht die Menschen im Mittelmeer nicht ertrinken und Asyl in Europa stellen können?
    • Enzasa 14.08.2017 11:45
      Highlight Highlight Vachereine das ist ihre persönliche Meinung, aktuell durch keine Beweise nachgewiesen ist
    • Vachereine 14.08.2017 13:52
      Highlight Highlight @lichtler: Dass irgwenetwas von irgendwem von Rom aus koordiniert wird, hat nichts zu bedeuten.
      Die illegalen Immigranten müssen am Auslaufen gehindert werden, oder abgefangen und zurück zur nordafrikanischen, genauer der lybischen Küste gebracht werden. Sobald alle in Lybien versammelten illegalen Immigranten sehen, dass es auf dem Seeweg kein durchkommen in die EU mehr gibt, begibt sich keiner mehr fahrlässig in tödliche Seenot.
      Die selbsternannten Seeretter ermutigen Zugtausausende, diese lebensgefährliche Seefahrt anzutreten, und machen sich so mitschuldig an vermeidbaren Todesfällen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hattori_Hanzo 14.08.2017 02:22
    Highlight Highlight Zu denn ganzen Kommentaren hier: Passender gehts nicht mehr:
    Play Icon
    • stabiler 14.08.2017 08:31
      Highlight Highlight K.I.Z. in Ehren, ich feier die auch, aber diese Sichtweise bzw. ein Video als Antwort "zu den ganzen Kommentaren" scheint mir nicht wahnsinnig weit über das Prinzip Vogel-Strauss hinauszugehen.

      Klar kommen nicht alle (überwiegend) jungen, männlichen Afrikaner hierhin, um im Park mit Drogen zu dealen. Aber es kommen eben auch bei weitem nicht alle hierhin, mit dem Ziel, wirtschaftlich selbsttragend zu sein und sich den hiesigen Gepflogenheiten anzupassen.

      Ein diesbezüglich sehr lesenswerter, etwas längerer Bericht:

      https://www.dasmagazin.ch/2017/05/27/ruedi-und-die-eritreer/
    • Hattori_Hanzo 14.08.2017 14:28
      Highlight Highlight Ist mir schon klar, hab ja weiter unten meine Gedanken etwas ausführlicher geschildert. Aber passte gerade hervorragend und das isst ja nicht der einzige Kommentar der ein komplexes "leicht" vereinfacht. Schön dass du siehst, dass nicht alle die selben Ziele haben. Seh ich auch so. Deswegen soll man sich meiner Meinung nach auch die Mühe machen, die Einzelschicksale zu prüfen und die, die kein Recht auf Aufenthaltsbewilligung haben, wieder zurückschicken. Aber sicher niemandem im Mittelmeer ersaufen lassen, nur weil es die einfachste Lösung ist.
  • N. Y. P. D. 14.08.2017 00:14
    Highlight Highlight @Enzasa
    So bringt das nichts. Sie müssen auf die Gegenargumente eingehen.
    Ich fasse kurz alle Gegenargumente zusammen.

    Man will von Ihnen eine Antwort auf folgende Frage :
    Pro Tag kommen 8000 Flüchtlinge in Italien an (Annahme). Nach 7 Tagen 56000. Nach 365 Tagen 2'920'000.
    Wann ziehen Sie die Reissleine ?
    Nach 5 Jahren ?
    Oder nie ?


    • Enzasa 14.08.2017 11:18
      Highlight Highlight Warum soll ich über Annahmen diskutieren?
      Eine Annahme ist pro Tag kommen 8000 eine andere ist pro Tag kommen 7. Sinnlose Diskussion.
      Denkanstöße:
      Überalterung der Bevölkerung in D und anderen europäischen Ländern.
      Die Sozialsysteme dort beginnen 2030 zu kippen, da keine jungen Menschen nachkommen (ich weiß in der Schweiz ist es nicht so extrem).

      Warum sollen nicht alle EU Länder nach Aufschlüsselung Flüchtlinge aufnehmen. EU steht für Werte.


    • Enzasa 14.08.2017 11:24
      Highlight Highlight Warum kann Europa sich nicht gemeinsam präsentieren und sich gegen die Kriegstreiber stellen?

      Warum handeln die Verbraucher in Europa nicht einem Wertekodex entsprechend und boykottieren Firmen die Bauern und Kleinfischern die Lebensgrundlage entziehen?

      Elektro Autos das große Thema, warum werden nicht jetzt, bevor die Produktionen in Serie gehen, über Bedingungen des Einkaufs für die Rohstoffe gesprochen um eine Ausbeutung der armen Länder zu verhindern?
    • Enzasa 14.08.2017 11:28
      Highlight Highlight Warum wird Integration immer nur als Leistung der Zuwanderer betrachtet?

      Welche Privatperson hat bisher konkret aufgrund von Flüchtlingen finanzielle Einbußen erlitten?

      Angst vor Fremden ist normal, Aufklärung ist das einzige Mittel dagegen, warum wird Angst geschürt anstatt abgebaut. Nur weil Politiker Stimmenzuwachs erwarten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stabiler 13.08.2017 19:10
    Highlight Highlight Wir sollten nicht vergessen, dass die aktuelle Prosperität West-Europas, die grosso modo allen Bevölkerungsteilen ein würdiges Leben garantiert, historisch betrachtet keineswegs eine Selbstverständlichkeit, sondern im Wesentlichen von unseren Urgrosseltern, Grosseltern und Eltern geschaffen wurde. Sozialstaat, Rentensystem, Rechtsstaat usw. sind keineswegs "immer-schon-dagewesenes"-Menschenrecht, sondern hart erarbeitet worden.

    Wer nun das Gefühl hat, Jahr für Jahr Tausenden Zugewanderten Zugang zu den gleichen Leistungen gewähren zu können, der wird früher oder später böse erwachen.
    • Pasch 13.08.2017 21:17
      Highlight Highlight Nicht die welche den Zugang gewähren, (die sind in der Regel fein raus), sondern du und ich haben das zu bewältigen.
    • mountaineer 13.08.2017 21:26
      Highlight Highlight So ist es, stabiler.

      Der berühmte Ökonom Milton Friedman hat schon festgestellt, dass man offene Grenzen oder einen Wohlfahrtsstaat, aber nicht beides haben kann.
    • Enzasa 14.08.2017 04:02
      Highlight Highlight Ich habe nie behauptet, dass es ein Ziel ist unendlich viele Flüchtlinge nach Europa zu holen.
      Aber wir verursachen die Fluchtursachen und die Kehre die uns Väter und Urväter ebenso hinterlassen haben ist Verantwortung zu tragen.
      Denn verantwortungsloses Handeln bedeutet Untergang
  • Enzasa 13.08.2017 18:13
    Highlight Highlight Hoffentlich sind jetzt Wähler in Europa zufrieden.
    Das Flüchtlingsproblem wird kleiner, weil tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken werden.

    Eine Demokratie ohne Menschlichkeit ist wertlos.

    Ich schäme mich.
    • StilleLaute 13.08.2017 19:18
      Highlight Highlight @Enzasa: Du bezeichnest unsere Demokratie tatsächlich als Menschenverachtend? Dafür solltest du dich schämen.
    • häfi der Spinat 13.08.2017 19:18
      Highlight Highlight Enzasa
      Können sie mir sagen, wieso ich, für ihren ganz persönlichen Schuldkomplex, welchen sie hier fälschlicherweise, über die Migrationsdebatte stülpen wollen, gerade stehen soll?
    • Caturix 13.08.2017 19:47
      Highlight Highlight Sie müssen ja gar nicht übers Mittelmeer. 90% oder mehr sollen und können zu Hause bleiben. Sie sind nicht bedroht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Friction 13.08.2017 17:58
    Highlight Highlight In aller Ehren. Ich vertaue NGOs doch sehr viel mehr als dem lybischen Regime... aber sobald es um den eigenen "Klüder" geht, haben da etliche Menschen wohl eine andere Ansicht... gesteuert von Geldgier und Angst um eigenen Wohlstand, obwohl die wirtschaftlichen Zeichen sehr positiv sind - Wohlstand, wie wir ihn noch nie hatten. Aber je mehr Wohlstand, umso habgieriger gestaltet sich wohl unsere Lebensweise...
    Ich tippe mal auf 6 Herzchen gegen mind. 70 Blitze...
    • mountaineer 13.08.2017 18:48
      Highlight Highlight Worauf gründet Dein Vertrauen in NGOs die mit kriminellen Schleppern gemeinsame Sache machen?
    • Bobo B. 13.08.2017 18:50
      Highlight Highlight Wer glaubt, dass es hier nur um Wohlstandsverlustängste geht, hat dann doch einen ziemlich eingeschränkten Horizont...
    • Pakart 13.08.2017 19:02
      Highlight Highlight Das 7. von mir. Und ich hoffe dein Kommentar erhält noch viele mehr 👍!
    Weitere Antworten anzeigen
  • häfi der Spinat 13.08.2017 16:33
    Highlight Highlight Mit ihrem verantwortungslosem Handeln, haben sich diese eigenmächtig ernannten Hilfssheriffs zunehmend zu einer Gefährdung des demokratischen Rechtsstaat entwickelt.
    • häfi der Spinat 13.08.2017 17:46
      Highlight Highlight Danke, C Star!
    • Enzasa 13.08.2017 18:19
      Highlight Highlight Wie nennt man einen Staat wo nur die Starken und Priviligierten überleben?

      Wo die Starken und Privilegierten abkassieren und die Schwächen ihre Existenzgrundlagen verlieren und krepieren
    • häfi der Spinat 13.08.2017 19:10
      Highlight Highlight Enzasa
      Dies nennt man wohl Anarchie.
      Etwas, was Leute wie sie in der Regel anstreben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria B. 13.08.2017 16:28
    Highlight Highlight Wenn man hier die letzten Artikel betreffend die überfälligen Änderungen der vergangenen Tage mitbekommt, dann wird man objektiv betrachtet gewahr, dass wohl etliche NGOs mit ihren Gratis-Fährdiensten für nicht am Leben Bedrohte zurecht den Unwillen der Italiener und Libyer auf sich gezogen haben.

    Eher merkwürdig, dass sich nun all diese Retter gänzlich zurückziehen wollen und nicht im immer noch erlaubten Teil des offenen Mittelmeers echte Schiffbrüchige in Not in Sicherheit bringen wollen.

    Dass den Missbräuchen nun ein Riegel vorgeschoben wird, ist aber sicherlich im Interesse der Sache.
    • Enzasa 13.08.2017 18:22
      Highlight Highlight Menschen vor dem Ertrinken retten nennen Sie Missbrauch.
      Schöne Welt
      Heute schaut man zu wie Menschen im Mittelmeer Ertrinken, weil es ja Flüchtlinge, Muslime oder Arme sind.
      Morgen lassen wir Menschen im Rhein ertrinken, weil wir deren Leben für wertlos halten.
    • Bärner Gieu 13.08.2017 18:54
      Highlight Highlight Enzasa: Europa geht unter, wenn dieser Missbrauch nicht bekämpft wird! Diese Leute haben kein Recht, nach Europa zu kommen!
    • Iko5566 13.08.2017 21:14
      Highlight Highlight @Enzas: Meinen Respekt für dein Engagement hier. Doch leider wirst du hier niemanden mit deinem menschlichen Denken anstecken können. Es ist leider eine traurige Tatsache, dass sich auf Watson zunehmend fremdenfeindliche Menschen tummeln. Das muss man wohl, da sie auch Teil unserer Gesellschaft sind akzeptieren. Ich kann deine Kommentare nur unterstützen. Halte an deinen Idealen fest, aber verschwende sie nicht für die Unwürdigen.. lohnt sich nicht
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