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epa04807102 Migrants wait for a train to Serbia at a train station in Demi Kapija, Former Yugoslav Republic of Macedonia 18 June 2015. Migrants from Syria, Pakistan and Afghanistan have begun the favour the land route through Turkey, Greece, FYROM, Serbia and Hungary on their way to European Union countries as the EU mulls plans to stem passage across the Mediterranean. According to local reports Hungary announced plans 17 June to build a four meter high fence along its border with Serbia to stem the flow of illegal migrants.  EPA/NAKE BATEV  EPA/NAKE BATEV

Migranten warten an einem Bahnhof in Mazedonien auf einen Zug nach Serbien. Bild: NAKE BATEV/EPA/KEYSTONE

Flüchtlinge dürfen in Mazedonien neuerdings Zug und Bus benützen

Angesichts des starken Zustroms von Flüchtlingen hat Mazedoniens Parlament sein Asylgesetz geändert. Migranten sollen einfacher durch das Land reisen können, um in angrenzende EU-Länder zu gelangen.



Bisher war es ihnen verboten, auf dem Weg durch das Balkanland Busse und Züge zu benutzen. Sie versuchten stattdessen, zu Fuss oder per Fahrrad Serbien zu erreichen, von wo sie nach Kroatien, Ungarn und Rumänien weiterreisen können. Das am Donnerstag verabschiedete Gesetzt erlaubt Migranten nun die Bus- und Zugbenutzung.

Das Gesetz sieht zudem vor, dass sich Flüchtlinge bei ihrer Ankunft bei den Behörden registrieren. Anschliessend haben sie 72 Stunden Zeit, um in Mazedonien Asyl zu beantragen oder das Land wieder zu verlassen. 

Innenminister Mitko Cavko sagte vor der Abstimmung, täglich weise die Grenzpolizei 2000 bis 3000 Flüchtlinge ab, die aus Griechenland ins Land zu gelangen suchten. Zahlreiche weitere schafften es dennoch ins Land. In den ersten fünf Monaten des Jahres habe sich ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdreifacht.

Ungarns Zaun

Wegen des Zustroms der Migranten kündigte Ungarn am Mittwoch an, entlang seiner 175 Kilometer langen Grenze zu Serbien einen vier Meter hohen Zaun zu errichten. Die Zahl der Flüchtlinge in Ungarn war zuletzt stark gestiegen, wobei die meisten aus Serbien kamen. 

Serbien äusserte sich «erstaunt und schockiert» über die Pläne und wies jede Verantwortung für den Zustrom der Flüchtlinge zurück. Die meisten von ihnen stammen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und afrikanischen Ländern. Grossteils wollen sie von Ungarn weiter in andere EU-Länder. (kad/sda/afp)

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