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In Jemen starben dutzende Migranten bei einem Flüchtlings-Drama.  symbolBild: AP/AP

Schlepper werfen Flüchtlinge ins Meer: Mindestens 29 Tote

10.08.17, 00:04 10.08.17, 06:27


Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind vor der Küste des Jemen mindestens 29 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Sie seien ertrunken, nachdem Schlepper sie ins Meer gestossen hätten, erklärte die IOM unter Berufung auf Augenzeugen.

Die überlebenden Flüchtlinge hätten die Leichen notdürftig an einem Strand in der südlichen Provinz Schabwa verscharrt, hiess es am Mittwoch. Mindestens 22 Menschen würden noch vermisst. Unter den Toten und Vermissten sind demnach viele Kinder.

Insgesamt befanden sich auf dem Schiff mehr als 120 Flüchtlinge aus Somalia und Äthiopien. «Die Schlepper haben die Migranten absichtlich ins Wasser gestossen, weil sie fürchteten, beim Erreichen der Küste aufgegriffen zu werden», schrieb die IOM. Danach seien sie umgekehrt, um neue Flüchtlinge zu holen.

Die UNO-Behörde nannte die Tat «schockierend und inhuman». Nach Einschätzung der IOM waren die Flüchtlinge auf dem Boot im Schnitt 16 Jahre alt. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 10.08.2017 16:33
    Highlight Die UNO-Behörde ist korrupt. Es wäre kein Problem, die Schlepper aus dem Verkehr zu ziehen. Aber die UNO-Behörde hat kein Interesse daran. Warum nicht? Weil zu viele Leute viel viel Geld mit den Ertrinkenden verdienen.
    7 2 Melden
    • Asmodeus 11.08.2017 07:59
      Highlight Du glaubst das ernsthaft oder?
      0 4 Melden
  • dding 10.08.2017 12:38
    Highlight Ich glaube, es ist vielen nicht bewusst, das wenn wir hier alle aufnehmen, danach nur noch mehr kommen.

    Es ist ein Fass ohne Boden.

    Und wenn wir dies tun, unser Sozialstaat, der nur mit Hilfe einer Grenze funktioniert, den Bach runtergeht.
    9 3 Melden
  • Graustufe Rot 10.08.2017 09:53
    Highlight Die EU-Aussenbeauftragte sollte mit Hilfe einer Taskforce mit den Herkunftsländern verhandeln: Bekämpfung der Schlepper, Ausstellen von Papieren für Abgewiesene ohne Pass, damit sie ausgewiesen werden können. Auch Minderjährige, die mit der Erwartung auf Familiennachzug vorgeschickt werden, sollen zu hause bleiben. Wenn wir nicht handeln bestimmen weiterhin Kriminelle über das Schicksal der Flüchtenden und wir werden im Chaos versinken, wenn weiterhin jeder kommen darf. An die Blitzer: Wollt Ihr zu Gunsten armer Afrikaner auf einen Teil Eures Wohlstands verzichten?
    26 11 Melden
    • lukass 10.08.2017 11:18
      Highlight Ja ich will zu Gunsten armer Afrikaner auf einen Teil meines Wohlstands verzichten.

      Denn ein Teil meines Wohlstand habe ich den arnen Afrikaner zu verdanken.
      15 23 Melden
    • Datsyuk 10.08.2017 11:19
      Highlight Ja, hier.
      14 17 Melden
    • Asmodeus 10.08.2017 11:36
      Highlight Ebenfalls
      9 12 Melden
    • pachnota 10.08.2017 11:59
      Highlight lukass
      Dann kannst du ja mal mit gutem Beispiel voran gehen, und ein paar bei dir zuhause aufnehmen.
      Unentgeltlich natürlich.


      Ah... geht nicht?

      Ja klar.
      14 11 Melden
    • Graustufe Rot 10.08.2017 12:17
      Highlight Ich auch.
      7 10 Melden
    • Bene86 10.08.2017 13:13
      Highlight Für Flüchtende? Ja, würde ich machen. Wirklich. Nicht einfach so gesagt. Aber nur für Flüchtende, nicht für Wirtschaftsmigranten.
      7 3 Melden
    • Juliet Bravo 10.08.2017 13:55
      Highlight Jup
      4 6 Melden
    • Spooky 10.08.2017 22:07
      Highlight Ihr grossen Schnöris wisst genau, dass man euch nicht beim Wort nimmt. Wenn es drauf an käme, würdet ihr grossen Schnöris auf keinen Rappen verzichten.
      4 1 Melden
    • Asmodeus 11.08.2017 07:58
      Highlight @Spooky
      Deswegen bezahlen wir auch keine Krankenkasse, keine EO, keine Arbeitslosenabgaben, keine Mehrwertsteuer, generell keine Steuern etc.

      Fakt ist. Wir geben jeden Tag von unserem "Wohlstand" ab.

      Und auch ein Fakt ist, dass ein grosser Teil unseres "Wohlstands" (Unwort des Jahrzehnts) halt daher kommt, dass wir Afrika und den nahen Osten ausbeuten. Ergo. Unser "Wohlstand" beruht zu einem nicht kleinen Teil auf deren Leid.
      Also können wir auch mit ihnen teilen.
      2 4 Melden
  • Roterriese 10.08.2017 09:22
    Highlight Migranten und Flüchtlinge sind nicht dasselbe.
    59 10 Melden
    • moedesty 10.08.2017 10:01
      Highlight Flüchtling kommt von Flüchten. Migrant von Migrieren. Ein Flüchtling migriert in ein anderes Land.

      Ein Flüchtling ist also auch ein Migrant.
      8 25 Melden
    • Firefly 10.08.2017 10:04
      Highlight Beides sind Menschen.
      13 26 Melden
    • Asmodeus 10.08.2017 10:06
      Highlight Und macht es einen Unterschied wenn Leute umgebracht werden ob sie Flüchtlinge oder Migranten waren?

      Du bist unglaublich.
      15 24 Melden
    • Chefs United 10.08.2017 10:45
      Highlight Beides sind MENSCHEN
      12 21 Melden
    • Asmodeus 10.08.2017 11:02
      Highlight Scheint so als wären bei Blick und 20Minuten wieder die Kommentarspalten dicht, wenn man sich die Herzchen ansieht die der rote Riese heute bekommt.
      12 18 Melden
    • Graustufe Rot 10.08.2017 11:17
      Highlight Ob Flüchtling oder Migrant: Es ist eine Schande, dass Menschen auf dem Weg der Hoffnung im Meer ertrinken, es geht aber auch nicht, dass jeder, der will kommen und bleiben kann. Wer keinen Pass hat kann nicht ausgewiesen werden. Wir haben in Europa jetzt und in Zukunft erst recht keine Verdienstmöglichkeiten für diese Menschen. Die logische Konsequenz: viele werden in die Kriminalität abgleiten.
      10 12 Melden
    • Firefly 10.08.2017 11:44
      Highlight Wow, soviele Blitze für einen einfachen Fact? Wo lebt ihr denn?
      8 13 Melden
    • pachnota 10.08.2017 12:32
      Highlight Uups,,
      Kommentar verloren gegangen?

      Hopala...
      7 4 Melden
    • moedesty 10.08.2017 14:15
      Highlight @Firefly das sind meisten Menschen denen es zu gut geht. Keinen Bezug zum Ausland haben und das Gefühl haben, etwas dafür gemacht zu haben um in der Schweiz leben zu dürfen. Dann haben solche Menschen auch ein vermindertes Empathie-Empfinden. Diese Einstellung bleibt ihnen erhalten, bis sie selber einmal auf Hilfe angewiesen sind, dann sind sie die ersten die um Hilfe schreiben oder eben auf ein solches Boot springen würden.

      Ich meine der Schreibt dass die Illegalen auch ein Flugzeug nehmen könnten. Genau, deswegen riskieren sie ihr leben in einem Boot. An Ignoranz nicht zu überbieten.
      6 10 Melden

8 Flüchtlinge sterben in Liyben in einem Laster, in dem 100 Menschen eingepfercht waren

In einem Kühllaster in Libyen waren fast 100 Migranten eingepfercht, sechs Kinder und zwei Erwachsene überlebten die Tortur nicht. Die libysche Küstenwache konnte nach eigenen Angaben vom Montag mehr als 90 Menschen retten. Sie seien ins Krankenhaus gebracht worden. Ihr Zustand sei zum Teil ernst.

Der Laster sei nahe der Stadt Suwara entdeckt worden. Die Gegend gilt als Hauptausgangsort für Flüchtlinge in Libyen, die versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

Bilder der lokalen …

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