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JAHRESRUECKBLICK 2016 - INTERNATIONAL - Migrants, most of them from Eritrea, jump into the water from a crowded wooden boat as they are helped by members of an NGO during a rescue operation at the Mediterranean sea, about 13 miles north of Sabratha, Libya, Monday, Aug. 29, 2016. Thousands of migrants and refugees were rescued Monday morning from more than 20 boats by members of Proactiva Open Arms NGO before transferring them to the Italian cost guards and others NGO vessels operating at the zone. (KEYSTONE/AP Photo/Emilio Morenatti)

Auch Ende August wurden zahlreiche Flüchtlinge, die meisten davon aus Eritrea, aus dem Mittelmeer gerettet.  Bild: AP

Im Mittelmeer wurden 1134 Menschen an einem Tag gerettet

12.12.16, 22:06 13.12.16, 06:34


1134 Bootsflüchtlinge sind am Montag vor der libyschen Küste bei neun verschiedenen Rettungseinsätzen unter Aufsicht der italienischen Küstenwache gerettet worden. An den Rettungseinheiten beteiligten sich mehrere Schiffe, teilte die italienische Küstenwache in Rom mit.

Die Geretteten befanden sich an Bord von acht Schlauchbooten und eines kleinen Schiffes. Am Sonntag waren bereits 1164 Flüchtlinge bei sieben verschiedenen Rettungseinsätzen im Mittelmeer in Sicherheit gebracht worden. Dabei wurden auch die Leichen von sechs Flüchtlingen geborgen.

Rekordzahl bis Ende 2016

Italien rechnet bis Ende 2016 mit einer Rekordzahl von Flüchtlingen und Migranten. Geht der bisherige Trend weiter, wird es auf Sizilien in diesem Jahr 190'000 Flüchtlingsankünfte geben, prognostiziert das Innenministerium in Rom. Damit würde die Rekordzahl von 170'000 Flüchtlingen im Jahr 2014 deutlich überschritten. (sda/apa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • gnp286 13.12.2016 01:34
    Highlight 'Vor der Lybischen Küste wurden an einem Tag 1134 Menschen von Schleppern im Stich gelassen' könnte der Titel auch heissen.

    Wann wird endlich etwas gegen die Schlepper unternommen?
    21 1 Melden
    • Pisti 13.12.2016 12:41
      Highlight Überhaupt nie, mittlerweile nimmt man Ihnen sogar die Arbeit ab.
      6 0 Melden
    • trio 13.12.2016 14:13
      Highlight @Pisti lieber die Flüchtlingen human die Flucht ermöglichen, als den Schleppern noch grosse Gewinne ermöglichen, oder?
      0 4 Melden

Migranten in Italien: Hass, Hetze und Gewalt

In Italien häufen sich die Attacken auf Menschen mit dunkler Haut. Der Staatspräsident spricht von «Barbarei», Kirchenmänner von «Rassismus» – die Regierung hält Berichte dazu für erfundenen «Unsinn».

Er habe «nur die Waffe ausprobieren» wollen, sagte der frühere Senatsangestellte zu den schrecklichen Ereignissen an jenem 17. Juli in Rom. Der Mann hatte auf ein 13 Monate altes Baby gefeuert, das Kind einer Roma-Familie wurde verletzt. Es sind Fälle wie diese, die Italien in diesem Sommer bewegen – und für eine heftige Rassismusdebatte gesorgt haben.

Seit Wochen schon werden in dem Land Migranten attackiert, vor allem solche mit schwarzer Haut. Es sind längst nicht nur Beleidigungen. Immer …

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