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Nur einer holt wie Adele 5 Grammys – und ist sogar noch beliebter als sie 😲

13.02.17, 05:30 13.02.17, 08:47

Lady Gaga: Schau mir in die Augen, User! Bild: PAUL BUCK/EPA/KEYSTONE

Bei den Grammy-Awards in Los Angeles zählt ein Verstorbener zu den grössten Siegern des Jahres: David Bowie wurde am Sonntag in Los Angeles in fünf Kategorien mit dem wichtigsten Musikpreis der Welt ausgezeichnet.

Bowie gewann für sein letztes Studioalbum «Blackstar» posthum Grammys für die beste Rockperformance, den besten Rocksong, das beste Alternative-Music-Album, die beste die Aufnahme begleitende Verpackung und Booklet, sowie das technisch am besten ausgeführte Album. Bowie war am 8. Januar 2016 gestorben, zwei Tage nach der Veröffentlichung von «Blackstar» an seinem 69. Geburtstag.

David Bowie: Sein Leben in Bildern

Adele gewinnt den Grammy für das beste Album

Die grosse Gewinnerin der diesjährigen Grammy-Verleihung ist aber Popsängerin Adele. Die Britin räumte am Sonntag in Los Angeles ebenfalls fünf Preise ab, darunter mit ihrem Werk «25» die Auszeichnung in der wichtigsten Kategorie «Album des Jahres».

Die besten Bilder der diesjährigen Grammy-Verleihung

Adele holte auch die ebenfalls besonders begehrten Grammys für die beste Aufnahme und den besten Song – beide Preise für ihren Welthit «Hello». Adele setzte sich damit klar gegen ihre Hauptkonkurrentin, die R&B-Diva Beyoncé, durch.

Wisst Ihr, was ER gerade zu MIR gesagt hat??? Adele heimst den Preis für das beste Album des Jahres ein. Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Begonnen hatte die Verleihung der Grammys mit einem Auftritt der britischen Popdiva. Die 28-Jährige bot bei der Gala Hit «Hello» dar. Ihren Song zum Gedenken an George Michael hat sie allerdings abgebrochen und ein zweites Mal begonnen. Nach rund einer Minute war die Sängerin mit ihrer Version von «Fastlove» unzufrieden, stoppte und sagte «Ich kann das nicht versauen, seinetwegen.»

Adele bricht «Fastlove» ab. Video: YouTube/DailySatisfaction

Beyoncé und ein Statement für Frauen

Die schwangere Beyoncé beeindruckte ihrerseits mit einer Performance, bei der sie auf die Rolle von Frauen und Müttern aufmerksam machte. Sie tanzte und sang in einem hautengen goldfarbenen Kleid und mit riesigem Haarreif und grossen Ohrringen.

Nicht nur physisch ein Statement für Frauen: Beyoncé an ihrem Grammy-Auftritt. Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Die 35-Jährige zeigte unter anderem ihren Song «Sand Castles» vom Album «Formation», nominiert als bestes Album des Jahres. Hologramm-Aufnahmen zeigten die Sängerin halbnackt mit Babybauch. «Deine Mutter ist eine Frau - und Frauen wie sie können nicht in Zaum gehalten werden», sang sie am Sonntag im Staples Center.

Tribe Called Quest, Busta Rhymes und Anderson vs. «President Agent Orange»

Bester Newcomer: Chance The Rapper

Gleich zu Beginn der Gala wurde der Hip-Hopper Chance The Rapper als bester Newcomer ausgezeichnet.

Yeaaaaaahhhh!!! Chance The Rapper freut sich über seinen Grammy. Bild: Matt Sayles/Invision/AP/Invision

Viele Auszeichnungen waren ausserdem schon vor Beginn der Gala vergeben worden. So konnte sich Adele bereits über zwei Grammys freuen - sie bekam den Preis für das beste Pop-Gesangsalbum (für «25») und für die beste Pop-Solodarbietung («Hello»). Beyoncé erhielt die Auszeichnung für das beste Musikvideo («Formation»).

So eine Preisverleihung kann sich hinziehen – Rihanna schaut deshalb erstmals tief ins Fläschchen.

Grammy für Produzent Al Walser

Auszeichnung für den schweizerisch-liechtensteinischen Produzenten Al Walser Bild: PAUL BUCK/EPA/KEYSTONE

Aus Schweizer Sicht gab es einen Erfolg mit dem Grammy-Gewinn des Albums «Presidential Suite: Eight Variations On Freedom» in der Kategorie Best Large Jazz Ensemble Album. Beim Album der Ted Nash Big Band wirkte der schweizerisch-liechtensteinische Produzent Al Walser nach eigenen Angaben als Produzent mit.

Leer gingen dagegen das Orchestre de la Suisse Romande und das La Cetra Barockorchester Basel aus. Beide mussten sich in ihren Kategorien, beste Orchester-Performance respektive bestes klassisches Solo-Album, anderen Mitbewerbern geschlagen geben.

Bei der von Late-Night-Talker James Corden moderierten Veranstaltung wollen neben den beiden Sängerinnen unter anderem auch Metallica, Lady Gaga, Bruno Mars, Katy Perry und Daft Punk auftreten.

(sda/dpa/afp)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • joe 13.02.2017 10:40
    Highlight "Interessante Kombination: Lady Gaga tritt zusammen mit James Hetfield von "Metallica" auf"

    War ja nicht so das James alleine war...!

    Aber der Auftritt war grosses Kino...!
    0 0 Melden
  • Sven Nadler 13.02.2017 07:44
    Highlight Ich wusste gar nicht dass Chance the Rapper sich solcher Bekanntheit erfreut da ich in meinen Kreisen der einzige bin der ihn kennt :P
    0 0 Melden
  • cypcyphurra 13.02.2017 07:36
    Highlight Das muss man Al Walser echt lassen... Irgendwie schaft er es immer sich irgendwo rein zu schmuggel.. Aber hei, wer kann von sich behaupten, das er einen Grammy zuhause stehen hat.
    2 0 Melden
  • Findolfin 13.02.2017 06:39
    Highlight Find ich immer etwas unnötig, solche postumen Preise. Aber das ist nur meine Meinung ...
    38 6 Melden
    • TY 13.02.2017 08:05
      Highlight Hier ein Grammy für deinen Kommentar...
      6 0 Melden

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

Die Suche nach der Antwort, was die 00er Jahre toll machten: Eine hoffnungslose Sitzung mit fünf Traktanden.

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