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Members of US Army's 4th Infantry Division 3rd Brigade Combat Team 68th Armor Regiment 1st Battalion prepare to unload some Abrams battle tanks after arriving at the Gaiziunai railway station, some 110 kms (69 miles) west of the capital Vilnius, Lithuania, Friday, Feb. 10, 2017. U.S. Army has maintained a rotating presence in the Baltic states and Eastern Europe since spring 2014 as part of U.S. Army-led Operation Atlantic Resolve for the eastern part of the Alliance and demonstration of strong U.S. and NATO commitment to collective defense of the Alliance and to the security of the region in light of the Russian aggression in Ukraine. (AP Photo/Mindaugas Kulbis)

Amerikanische Abrams-Kampfpanzer in Litauen.   Bild: AP/ap

Die NATO-«Battle-Groups» an der russischen Grenze – diese 5 Dinge musst du wissen

24.02.17, 08:06 24.02.17, 18:03


Die grösste Truppenverlegung nach Osten seit dem Ende des Kalten Krieges sorgt bei manchen Leuten für ein mulmiges Gefühl. Provoziert das Säbelrasseln an der russischen Grenze den von Einkreisungsängsten geplagten Kreml? Stehen sich bald russische und NATO-Panzer gegenüber, droht eine bewaffnete Konfrontation – und womöglich ein neuer Weltenbrand? Diese 5 Dinge musst du zu den Truppenverlegungen wissen: 

epa05806800 German army tanks of type 'Marder' are loaded onto a train for transport to Lithuania at the military training area in Grafenwoehr, Germany, 21 February 2017. Germany will deploy tanks to Lithuania as part of a NATO mission aimed to support eastern European allies.  EPA/TIMM SCHAMBERGER

Deutsche Panzer vom Typ «Marder» werden für den Transport nach Litauen vorbereitet. Bild: TIMM SCHAMBERGER/EPA/KEYSTONE

Wie viele Truppen hat die NATO ins Baltikum verlegt?

Die NATO selber baut derzeit im Rahmen der «NATO Enhanced Forward Presence» (eFP), zu Deutsch «Verstärkte Vorwärtspräsenz», eine Truppenmacht von vier Bataillonen mit insgesamt rund 4000 Soldaten auf: 

Karte: NATO Enhanced Forward Presence im Baltikum und Polen

Diese Kampfverbände baut die NATO im Baltikum und in Polen auf. Karte: NATO

Nicht als NATO-Operation läuft zudem seit 2014 die Operation «Atlantic Resolve». In deren Rahmen wurde eine komplette US-Kampfbrigade nach Europa verlegt. Die insgesamt 3500 Soldaten und 446 Kettenfahrzeuge – darunter Abrams-Kampfpanzer und Bradley-Schützenpanzer – sollen ab Februar 2017 in den baltischen Ländern, aber auch in Bulgarien und Rumänien stationiert werden. 

NATO verlegt Truppen nach Litauen

Was ist der Grund für den Truppenaufbau?

Der Beschluss zur Verstärkung der militärischen Präsenz der NATO im Baltikum wurde auf dem Bündnisgipfel im Sommer 2016 gefasst. Er ist die Antwort auf die russische Annexion der Krim im März 2014 und die verdeckte russische Unterstützung der Separatisten in der Ost-Ukraine.

Putins Politik der Sammlung verlorener «russischer Erde» hat insbesondere die baltischen Staaten alarmiert, die wie die Ukraine ehemalige Sowjetrepubliken sind. In allen drei Staaten lebt zudem eine starke russischsprachige Minderheit. 

900 russische Panzer in der Ostukraine

Die baltischen Staaten, die sich lange als EU- und NATO-Mitglieder in Sicherheit wähnten, sind überdies beunruhigt, weil Moskau an den Grenzen zu den osteuropäischen NATO-Staaten eine Reihe grosser Manöver abgehalten hat. Mehrfach kam es auch zu russischen Flugmanövern über der Ostsee, nahe an der Seegrenze der baltischen Länder.

Zudem verlegte Russland letztes Jahr atomwaffentaugliche Iskander-M-Raketen in die Oblast Kaliningrad. Das ehemalige nördliche Ostpreussen, heute eine russische Exklave zwischen Polen und Litauen, ist das westlichste Gebiet Russlands. Von dort aus können die Raketen Berlin erreichen. 

epa05531687 The operational-tactical missile complex (PTRC) 'Iskander-M' prepares for fire during a demonstration program of the International Military-Technical Forum 'ARMY-2016' in the Russian Armed Forces 'Patriot' Park in Kubinka, Moscow region, Russia, 09 September 2016. Hundreds of the Russian defense companies and weapon manufacturers will take part in the event, displaying an estimated 5,000 pieces of weaponry and military equipment, ranging from helicopters and fighter jets to tanks and small arms.  EPA/SERGEI ILNITSKY

Solche Raketen verlegte Moskau in die russische Exklave Königsberg.  Bild: SERGEI ILNITSKY/EPA/KEYSTONE

Trotz ihrer modernen Ausrüstung wären die Truppenkontingente im Baltikum kaum in der Lage, einem massiven russischen Angriff lange zu widerstehen. Ihre Aufgabe besteht vielmehr darin, einen russischen Vormarsch derart zu bremsen, dass unterdessen genügend Streitkräfte aus den USA und Mitteleuropa ins Baltikum verlegt werden könnten. 

Die Präsenz von NATO- und US-Truppen dient zudem als Versicherung: Zwar wäre bei einem russischen Angriff der NATO-Bündnisfall ohnehin gegeben, doch der Kreml müsste damit rechnen, dass Kampfhandlungen mit diesen Truppen-Kontingenten zu einer vollumfänglichen militärischen Reaktion der betroffenen Mächte führen.  

Muss Russland einen Angriff durch die NATO befürchten?

Nein. Die im Baltikum und in Polen stationierten Streitkräfte sind allein schon quantitativ gar nicht in der Lage, die ungleich grössere russische Armee anzugreifen. 

Gleichwohl betrachtet Russland die Verstärkung der NATO-Präsenz im Baltikum als Gefahr für seine nationale Sicherheit. Der russische Pressesprecher Dmitri Peskow sagte: «Wir sehen dies als eine Drohung. Diese Handlungen stellen eine Gefahr für unsere Sicherheit und Interessen dar.» Jedes Land nehme eine Ansammlung von ausländischem Militär an seinen Grenzen negativ auf, sagte Peskow. «Das ist genau, wie wir es aufnehmen.» Schon zuvor hat die Osterweiterung der NATO seit der Wiedervereinigung Deutschlands russische Einkreisungsängste verstärkt. 

Muss das Baltikum einen russischen Angriff befürchten?

Eher nicht. Oberstleutnant Christian Huber, Kommandant des deutschen NATO-Bataillons, sagte, es gebe «keinerlei Anzeichen» dafür, dass der Ernstfall «greifbar» wäre – Litauen sei ein «Land im tiefsten Frieden». 

Russland könnte zwar mit einem Blitzkrieg die baltischen Hauptstädte Tallinn, Riga und Vilnius in 36 bis 60 Stunden einnehmen, schätzen US-Militärs. Doch eine grossangelegte russische Offensive würde mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Krieg mit der NATO führen, den auch die Atommacht Russland nicht riskieren dürfte. 

Weniger klar ist, wie das westliche Bündnis auf niederschwellige russische Aktionen regieren würde. Denkbar wäre zum Beispiel, dass Moskau versuchen könnte, die russischen Minderheiten in den baltischen Staaten aufzuhetzen und so bürgerkriegsähnliche Zustände herbeizuführen. Dies wiederum würde eine russische Intervention zum Schutz dieser Minderheiten vertretbar erscheinen lassen. 

Ein drittes Szenario geht von einem russischen Angriff auf die «Suwalki-Lücke» aus. Dieser nur 65 Kilometer breite Korridor verbindet Polen mit Litauen; ein russischer Vorstoss auf diese einzige Verbindungsstelle zwischen Mitteleuropa und dem Baltikum könnte Letzteres isolieren und zu einer leichten Beute machen. Für die NATO wäre es danach nur mit einem verlustreichen Krieg möglich, die drei Staaten wieder zu befreien. 

Karte Suwalki-Lücke Suwalki Gap

Ein russischer Vorstoss bei der Suwalki-Lücke zwischen Polen und Litauen könnte das Baltikum von Mitteleuropa abtrennen.  Karte: watson

Deutsche Panzer in Litauen – geht das?

Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg rollen deutsche Panzer durch Litauen. Noch vor nicht allzu langer Zeit wäre das undenkbar gewesen – die Erinnerung an die Verbrechen der Wehrmacht waren lange Zeit noch durchaus präsent. Allerdings hatte der Furor der Nazis vornehmlich die Juden getroffen; allein in Litauen ermordeten sie 90 Prozent der jüdischen Bevölkerung.

Die meisten Balten sahen ohnehin eher die Sowjetunion als Hauptgegner. Diese hatte die baltischen Länder nach dem Hitler-Stalin-Pakt annektiert und Teile der Bevölkerung nach Sibirien deportiert. Auch nach der Vertreibung der Wehrmacht liess Stalin bis 1949 zehntausende von Balten deportieren; zugleich wurden ethnische Russen und Ukrainer angesiedelt.  

Unternehmen «Barbarossa»

Die Vorgänge in der Ukraine haben die Litauer nachhaltig erschreckt. Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten hat nicht viel zur Beruhigung beigetragen – Trumps isolationistische Neigungen und öffentlich vorgebrachte Zweifel am Sinn der NATO haben die Litauer zusätzlich verunsichert. Sie sehen deshalb die deutschen Soldaten, um deren Entsendung Litauen ausdrücklich gebeten hat, als Verbündete. Der ehemalige Präsident Vytautas Landsbergis sagte dazu: 

«Unsere Bürger freuen sich über diese Soldaten. Der Einzige, der sich nicht darüber freuen kann, ist ein Staat, der ein potenzieller Aggressor sein könnte.»

Rendez-vous in der Ostsee

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Macht dir der Ausbau der NATO-Präsenz im Baltikum Angst?

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  • 29%Nein, die Suppe wird nicht so heiss gegessen, wie sie gekocht wird.
  • 25%Im Gegenteil – die Truppenverstärkung beruhigt mich.
  • 13%Ich will nur das Resultat sehen.

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Brikne, 20.7.2017
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231Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 24.02.2017 21:24
    Highlight Man kann im Internet viele interessante ``Fakten`` verfolgen. über alle Länder. Aber Fakt ist, dass die USA um ein vielfaches mehr Schaden anrichtet, wie jeder andere Kontinent. Und ich denke mal, so gegen 80% sind Propaganda-Kriege. Oder woher kommt der IS? Aus der USA! Und jetzt haben wir Europäer das Theater. Manchmal denke ich, dass uns die USA destabilisieren will mit dem, was sie anzettelt. Und die EU zottelt hinterher und hackt auf Russland herum...
    15 17 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 22:33
      Highlight Falsch. DIe USA sind ein Land und kein Kontinent.
      Der IS ist das PRodukt des Versagens der gesamten Welt im Nahen Osten. Angefangen 1916 mit der Aufteilung zwischen Briten und Franzosen, weiter gehend mit dem Einsetzen Unterstützen diverser Diktatoren.
      Russland gehört kritisiert wegen der Ukraine und Georigen.
      15 15 Melden
  • Moti_03 24.02.2017 20:19
    Highlight Das Nato Bündnis ist das wichtigste militärbündnis überhaupt. Denke aber es ist falsch und unnötig zu provozieren. Denn jeder weiss, wenn Russland einmarschieren möchte, spielt es keine Rolle ob dort die paar Soldaten sind oder eben nicht. Ich denke auch nicht das Russland einmarschieren wird. Desweiteren haben die europäischen Staaten die letzten Jahren viel weniger für rüstung ausgegeben, als z.b USA, Russland, China. Ich denke nicht, dass alle immer meinen können USA ist ja hier und hilft schon. Darüber sollte man mal nachdenken.
    5 6 Melden
  • Juliet Bravo 24.02.2017 14:29
    Highlight Erstaunlich, wie gut die Desinformation funktioniert. Da wird an allen Ecken Geschichte umgeschrieben.
    24 47 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 15:55
      Highlight Wie schreibst du die Geschichte?
      17 10 Melden
    • Juliet Bravo 24.02.2017 19:03
      Highlight Ich meinte eigentlich, wie die östliche Propaganda vielen das Hirn vernebeln ;)
      10 11 Melden
  • chrach 24.02.2017 14:10
    Highlight Mich würde interessieren wieviele Leute denken, dass die NATO etwas Europäisches, von unseren Regierungen beeinflusstes ist?
    Ich hatte diesen Gedanken auch lange: NATO - Europa, Stoltenberg - Norweger, Europäische Interessen, Friedenssicherung, Europa zusammen mit etwas Unterstützung der Amerikaner.
    Fakt ist: Die NATO teilt die Welt in verschiedene Gebiete auf (USEUCOM, USAFRICOM...) für jedes dieser Gebiete ist ein amerikanischer Militär der Befehlshaber. Kein Europäer, Afrikaner, Asiate. Alles im Interesse des US-Militärs. Da hilft es auch nicht wenn der Pressesprecher Norweger ist.
    38 25 Melden
    • bokl 24.02.2017 15:18
      Highlight @charch
      USEUCOM, USAFRICOM, usw. sind die Oberkommandos der US-Streitkräfte und nicht Teil der NATO Kommandostruktur. Logischerweise werden die alle von amerikanischen Militärs geführt.
      31 3 Melden
    • SemperFi 25.02.2017 10:17
      Highlight @chrach: Mich würde es brennend interessieren, wieviele Leute sich informieren, bevor sie kommentieren. Warum beginnen die von Ihnen genannten Abkürzungen alle mit US? Weil es US-Militäreinheiten sind. Wieso hat es in der NATO keine Afrikaner und Asiaten in der Kommandostruktur? Genau, weil keine Afrikaner und Asiaten in diesem Militärbündnis sind.

      Falls Sie sich vor dem nächsten Kommentar informieren wollen, hier geht es zur Kommandostruktur der NATO: http://www.nato.diplo.de/Vertretung/nato/de/04/NATO-Kommandostruktur/NATO-_20Kommandostruktur.html
      7 1 Melden
  • Lowend 24.02.2017 13:48
    Highlight Hier ein weiterer Link zu einem aktuellen Artikel aus der renommierten deutschen Online-Zeitung "Zeit Online", der zeigt wie russische Rufmordkampagnen funktionieren, damit geneigte Leser die Mechanismen der russischen Propaganda, die hier in den Kommentaren omnipräsent zu sein scheint, besser einordnen können.

    Besonders genial ist die Grafik, die zeigt, wie Nachrichten aus Moskau gesendet und in den westeuropäischen Echokammern der Rechtspopulisten verstärkt werden.

    http://www.zeit.de/politik/2017-02/fake-news-emanuel-macron-russland-rekonstruktion/komplettansicht
    26 46 Melden
    • stan1993 24.02.2017 16:09
      Highlight Renommiert hahaha
      12 11 Melden
    • R&B 24.02.2017 16:43
      Highlight @Lowend: Danke für den Link. Sehr eindrücklich, wie Russland versucht in die europäischen Wahlen einzugreifen.
      Ich frage mich, ob es denn nicht möglich ist, solche Webseiten einfach zu blockieren. In de Schweiz gibt es nur wenige Internetanbieter wie z.B. die Swisscom. Die könnten doch auf Erlass des Bundesrates die Webseite von Sputnik blockieren? Wenn dies dann als Warnschuss an die russische Regierung nicht ausreicht, könnte man alle russischen Internetverbindungen blocken. Weiss da jemand, ob diese Idee umsetzbar ist?
      8 12 Melden
    • Moti_03 24.02.2017 18:06
      Highlight Ui, alle auf Watson sind Russen Schreiberlinge? Wenn ich dann die blitze in deinen Kommentaren anschaue und die Zustimmungen die die antwortschreiber erhalten, müsste ja alles Watson Leser russenschreiberlinge sein... Ist schon lächerlich, schon mal daran gedacht, dass einfach eine grosse Mehrheit der Leser nicht deiner Meinung sind? Oder das Niveau zu unterirdisch finden? Sollte nicht so schwer sein zu kapieren ;-)
      13 16 Melden
    • Lowend 24.02.2017 19:23
      Highlight R&B, ich denke auch manchmal darüber nach, ob es nicht vernünftig wäre, statt einer Mauer, die Menschen abhält, eine fette Firewall gegen diese üble Propaganda zu errichten, nur gibt man dann den Antidemokraten leiter Munition, damit sie ihr zerstörerisches Werk weiter betreiben können.
      Es liegt leider in der Natur der Sache, dass Zerstören einfacher ist, als Aufzubauen, was diese miesen Typen aus der faschistoiden Szene gnadenlos ausnützen.
      Mit solchen destruktiven Vollidioten muss unsere freie Gesellschaft wohl leben lernen.
      10 9 Melden
    • Z&Z 24.02.2017 20:10
      Highlight @Lowend Meiner Ansicht nach ist nicht die Propaganda selbst das Problem. Sondern die schnelle ungeprüfte Verbreitung. Das wiederum liegt an unserer Zeit. Vielfach wird in den Medien, und auch von den Menschen, einfach etwas ohne weiteren Hintergrundcheck übernommen, einzelne Punkte werden nicht recherchiert, Hauptsache die Klicks stimmen. Der von Ihnen erwähnte Artikel ist bezogen auf Russland. Ich bestreite nicht, dass Russland das macht. Aber warum nur Russland? Sowas passiert überall, auch hier in der Schweiz. Alternative News, Fake News oder Propaganda wie auch immer man das nennen will.
      5 1 Melden
    • Lowend 24.02.2017 20:26
      Highlight Z&Z Sie haben völlig recht mit der immensen Beschleunigung und der ungeprüften Verbreitung von Lügen. Hier hat die Presse einen wichtige Stellung und es ist nicht verwunderlich, dass gerade die Feinde der Demokratie, die Presse derart massiv angreifen, wie dass im Moment passiert.
      Dass die Propaganda derart massiv aus Russland kommt ist darum, weil Putin direkt daran interessiert ist, die EU zu destabilisieren, um so seinen Einflussbereich zurück zu gewinnen.

      Lea, überlegen Sie es sich doch bitte selber mal, denn genau die die sich von solchen Begriffen betroffen fühlen, sind damit gemeint.
      7 8 Melden
    • R&B 24.02.2017 21:01
      Highlight @moti03: auch wenn die Blitze und Herzen etwas anderes suggerieren, Sie gehören zu einer kleinen Minderheit, die mit der Komplexität der Welt überfordert ist und daher die USA als das ultimative Böse sieht, weil die Welt dann viel einfacher erscheint.
      Blitze und herze hier kann man als normaler User sehr einfach manipulieren.
      Anscheinend sind Ihnen die Argumente ausgegangen, weil Sie nun nur noch gehässig schreiben.
      6 9 Melden
    • Moti_03 24.02.2017 21:12
      Highlight Nein, ganz einfach. Ich verurteile seine pauschalisierungen. Wenn man nicht seiner Meinung ist, bin ich ein Nazi. Er wirft den ach so bösen rechten vor so was zu machen, er macht genau das gleiche nur auf der anderen Seite, dazu noch fast extremer. Wegen Argumente? In diesem link ist nur eine Auswertung und ich bestreite das ja nicht?! Ich sage nur, es sind nicht alles russenschreiber und wutbürger, nur weil man lowends Meinung nicht teilt. Und ich verstehe nicht wie man das nicht einfach akzeptieren kann.
      8 5 Melden
    • Lowend 24.02.2017 21:34
      Highlight Ich weiss, dass Worte Waffen sind und benutze die auch oft als solche. Wenn Sie sich davon betroffen fühlen, moti, dann können sie wie üblich auf den Schreiber einprügeln, aber es könnte ja auch sein, dass meine Worte sie treffen, weil sie zutreffen?
      Ich werde ja oft genug persönlich von Menschen wie Ihnen verunglimpft und beleidigt, weil ich nicht mit den Wölfen heule, versuche aber, dieses Problem der Angriffe auf der persönlichen Ebene eher über die Melden Funktion zu bereinigen und versuche, im Sinn der Diskussionskultur, solche persönliche Angriffe zu vermeiden.
      5 10 Melden
    • Datsyuk * 26.02.2017 00:44
      Highlight Lowend, du wirkst aber ab und zu beleidigend!
      4 1 Melden
    • Lowend 26.02.2017 10:41
      Highlight Das liegt an meinem angriffigen Stil, aber ich versuche mich davor zu hüten, Kommentatoren direkt mit persönlichen Beleidigungen und Diffamierungen einzudecken, wie dass leider bei mir inzwischen Gang und Gäbe ist.

      Wenn Sie auch mal schauen, wie neutral und quellenbezogen meine Kommentare hier sind und wie wüst teilweise die Antworten ausfallen, dann frage ich mich echt, wer hier Grund zur Klage hätte.
      2 3 Melden
    • R&B 26.02.2017 13:24
      Highlight @Datsyuk *: echt jetzt? Ich finde Lowend ist gar nicht beleidigend, sondern ist sehr sachbezogen. Er legt den Finger halt zu Recht auf Wunden, was einige wohl als beleidigend empfinden. Andere Kommentatoren hier sollten mMn gesperrt werden, so beleidigend wie diese sind.
      4 3 Melden
    • Moti_03 26.02.2017 16:35
      Highlight Ou ja r&B. Lass mich raten, welche? Diese die nicht deiner Meinung sind? Sachbezogen und nicht beleidigend? Da frag ich mich wirklich, dann müssen sie ja auch in einer scheinwelt Leben. Fast bei jedem Kommentar ist was beleidigendes dabei. Aber da sie ja die gleiche Meinung / Einstellung wie lowend haben, ist es ja ok.. Mo Mol, super Logik. Umgekehrt wäre es nicht ok, oder?
      2 1 Melden
    • Datsyuk * 26.02.2017 17:16
      Highlight Ja, echt jetzt. Und wenn Lowend beleidigt wird, finde ich das auch nicht angebracht..
      0 2 Melden
  • Lowend 24.02.2017 13:40
    Highlight Hier ein wunderbarer, ganz aktueller Artikel aus der "Zeit", der sehr anschaulich zeigt, wie Propaganda funktioniert und der sicherlich hilft, gewisse Kommentare hier in den richtigen Kontext zu setzen.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/falschmeldungen-fake-news-russland-propaganda-putin-donald-trump/komplettansicht
    15 55 Melden
    • FlowLander 24.02.2017 14:04
      Highlight guck mal wer die zeit sponsert und wer finanziell dahintersteckt. Propaganda kommt von allen seiten.
      40 17 Melden
    • Juliet Bravo 24.02.2017 14:23
      Highlight Danke für den interessanten Zeit-Artikel, Lowend.
      13 32 Melden
    • Lowend 24.02.2017 14:25
      Highlight Was der Hinweis auf einen Artikel eines rennomierten deutschen Online-Mediums, bei dem es auch um amerikanische Propaganda geht, doch für Hassgefühle, ausgedrückt durch ein verräterisches Blitzgewitter, bei Putins Online Schlägertruppen auslösen kann.

      Muss man da ein Schelm sein, wenn man sich so seine Gedanken macht? ;-)

      Wünsche jedenfalls den ganzen "Ich bin ja kein Russentroll, aber..."-Kommentatoren noch viel Spass beim Agitieren, Lügen und Fake-News verbreiten.
      22 41 Melden
    • Lowend 24.02.2017 14:41
      Highlight Für die, die glauben Autoren zu diskreditieren, oder Medienhäuser zu verunglimpfen, helfe von der russischen Dauerpropaganda abzulenken, hier eine aktuelle, recht glaubwürdige Einschätzung der deutschen Presselandschaft nach Glaubwürdigkeit und politischem Standpunkt:

      http://www.polisphere.eu/blog/die-deutsche-medienlandschaft-in-einer-karte/

      PS: Es hat sogar eine leere Grafik, wo jeder die jeweiligen Medien selber dort eintragen kann, wo er sie politisch und von der Glaubwürdigkeit her einordnet und es wäre ja mal interessant, wenn Watson dies mal für die Schweiz ausfüllen würde.
      16 10 Melden
    • FlowLander 24.02.2017 15:07
      Highlight Lowend ziehen sie sich bitte Mal die Rede von George Friedmann Geschäftsführer von STRATFOR und sozusagen Chefstratege bzw. einer der einflussreichsten der USA, vom Februar 2015 an. Was sagen sie dazu? Das kann unmöglich ein Putin-Troll sein?



      Die Originalrede ohne Schnitt auf Englisch ist auch auf YouTube. Ihre Meinung würde mich interessieren. Ein Jahr später scheint sich Friedmans Strategie deutlich abzuzeichnen. Diese Rede hielt er vor den einflussreichsten Politikern, Konzernen und Generälen der USA. Ich denke wir dürfen der USA nicht mehr blind trauen.
      11 5 Melden
    • Lowend 24.02.2017 15:36
      Highlight Es ist eine Theorie unter vielen und es ist eher interessant, warum es nicht auch noch andere Personen oder Institute gibt, die Friedmans Thesen stützen.

      Des weiteren muss man bei solchen privaten Stiftungen immer die Frage nach dem finanziellen Hintergrund stellen und da hat leider Friedman klare Interessen, sein Buch möglichst gut zu vermarkten.

      Dass Friedmann immer wieder als Legitimation für die Richtigkeit der russischen Propaganda herhalten muss, erinnert mich in etwa an alle, die an Aliens glauben und mich mit von Däniken überzeugen wollen, dem übrigens nicht mal seine Frau glaubte.
      12 11 Melden
    • Träumerei 24.02.2017 17:58
      Highlight @Lowend ich würde mit solchen Darstellungen immer vorsichtig umgehenden. Hier einen Gegendarstellung zu deinem Link: http://www.nachdenkseiten.de/?p=37120
      8 5 Melden
    • Moti_03 24.02.2017 18:26
      Highlight Haha, russentroll, denke eher du bist ein Troll ;-)
      5 7 Melden
    • Echo der Zeit 24.02.2017 23:58
      3 3 Melden
    • SemperFi 25.02.2017 10:29
      Highlight @Informant: Im Gegensatz zu Ihnen war Dobbert auf dem Maidan und hat sich vor Ort informiert. Zudem hat er vor seiner Zeit als Ressortleiter Sport einen Master mit dem Schwerpunkt Hybride Kriegsführung gemacht. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie die Fachkompetenz haben, ihn zu (dis)qualifizieren.
      4 2 Melden
  • chrach 24.02.2017 13:38
    Highlight Ein schönes Lied zum Thema:
    1 5 Melden
  • Vernon Roche 24.02.2017 12:55
    Highlight Die Stärke eine Zivilisation wird nicht gemessen an ihren Fähigkeiten, Kriege zu führen, sondern an ihrer Fähigkeit, sie zu vermeiden. -Gene Roddenberry-
    37 0 Melden
    • Menel 24.02.2017 14:54
      Highlight word! 🖖

      Leider scheint es, dass wir noch eon paar Generationen brauchen, bis wir soweit sind.
      3 2 Melden
    • SemperFi 24.02.2017 17:30
      Highlight "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt." Friedrich von Schiller.

      Für Frieden braucht es zwei, für Krieg reicht einer. (Der ist nicht so gut, dafür von mir.)
      12 1 Melden
  • elivi 24.02.2017 12:49
    Highlight Ich suche mal das positive aus dem artikel etwas zu kommentieren.
    Ich finde es ein grosser vortschritt und vertrauen das deutsche truppen angefragt wurden als unterstützung für ein land, dass mal unter den nazis stand. Klar kann man argumentieren sie hätten nicht so krass unter den nazis gelitten... Trotzdem... Es beweist, dass das was mal vor jahren war, heute nicht mehr sein muss.
    Leider giltet das gleiche für russland, damals ein verbündeter, heute haben
    ihre nachbarn so viel angst, dass sie die NATO im hilfe bittet.
    17 11 Melden
  • "let's dance" 24.02.2017 12:29
    Highlight Alles schon vor Wochen gelesen auf VK.... lustig ist nur das fast keine Medien davon berichteten dass der Russische Jet das Schiff ohne irgend welcher kommerziellen Wafen die Elektronik lahmlegte... die Besatzung wollte im nachhinein deswegen aus dem Dienst treten.
    8 26 Melden
    • LeChef 24.02.2017 13:34
      Highlight So ein Bullshit! Das wäre sogar RT zu blöd, so etwas zu berichten. Wo hast du das her?
      20 8 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 24.02.2017 14:13
      Highlight @Le Chef, das hat er ja geschrieben. Von Vk, dem russischen fb klon. Wahrscheinlich so glaubhaft die Story, wie all das Zeugs auf fb.
      18 1 Melden
  • winglet55 24.02.2017 11:25
    Highlight Mir scheint unseren militärischen und politischen Führungskräften juckt's in den Fingerspitzen, oder denen ist es fürchterlich langweilig. Mir wird Angst und Bange!
    14 13 Melden
  • FixFox 24.02.2017 11:10
    Highlight Ich denke jeder der sich für das Thema interessiert und Russland in diesem Konflikt als die treibende Kraft ansieht sollte sich die Zeit für folgendes nehmen:

    https://www.heise.de/tp/features/Woher-kamen-die-Todesschuesse-3630949.html

    Und sich dann über


    in Richtung dem Thema "Nato Osterweiterung" vorarbeiten. Kostet etwas Zeit aber ist unumgänglich um sich in diesem Konflikt ein unabhängiges Bild zu machen denn in unseren westlichen Mainstream-Medien (Watson inklusive) wird die Konstellation nur bruchstückhaft wiedergegeben.
    55 30 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 11:57
      Highlight Es ist mit dem Thema "Osterweiterung" langsam langweilig. Osteuropa ist souverän in seinen Entscheidungen und nicht mehr ein Vasallengebiet Russlands
      28 13 Melden
    • chrach 24.02.2017 12:54
      Highlight Ich empfehle noch das Buch "Die Chaos-Königin: Hillary Clinton und die Außenpolitik der selbsternannten Weltmacht", "Stanislaw Petrow: Der Mann, der den dritten Weltkrieg verhinderte" und "Die Eroberung Europas durch die USA: Zur Krise in der Ukraine". Es ist ja nicht so dass da jetzt plötzlich dieser Putin als Diktator aufgetaucht ist, das ganze geht viel weiter zurück. Klar sind die USA nicht begeistert das nun Putin am "Drücker" ist, nach dem ihnen Jelzin die Ressourcen von halb Russland zum Spotpreis verkaufen wollte. Wenn Jelzin noch im Amt wäre, wären die USA auf Kuschelkurs.
      10 15 Melden
    • FixFox 24.02.2017 14:03
      Highlight @chrach

      Stanislaw Petrow...einer der grossen Helden unserer Zeit von denen fast niemand weiss.
      7 0 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 16:00
      Highlight @stipps du solltest aber Fakten liefern anstatt billige Provokation und dumme niveaulose Sprüche.
      Dass sich Putin einen Dreck um Völkerrecht kümmert ist bekannt.
      Aber schön opferst du die osteuropäischen Staat für Putin.
      Siehst du es auch so wenn die Franzosen oder die Deutschen mit der Schweiz dasselbe machen?
      7 1 Melden
    • stan1993 24.02.2017 16:13
      Highlight Ist ja auch kein Amerikaner
      1 1 Melden
  • äti 24.02.2017 10:41
    Highlight Lieber NATO und kein Krieg als umgekehrt.
    48 21 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 11:47
      Highlight Die NATO führte einen offensiven Krieg in Serbien, Kosovo und schliesslich im ganzen Balkan.

      Die NATO führt offensiv Krieg in Afghanistan.

      Die NATO führt verdeckte, offensive Kriege (ähnlichen den Touristen in der Ukraine und den grünchen Männchen auf der Krim) im Irak, in Libyen und in Syrien.

      Die NATO hat gar keine andere Aufgabe als Krieg!

      Lieber keine NATO und kein Krieg, als eine NATO und ständig nur Krieg.

      Seit Jahrzehnten herrscht Krieg. Und da kommt einer und tut so, als ob Frieden herrsche. Als ob uns die NATO Frieden bescheren würde, obwohl sie in Wahrheit nur Krieg bringt.
      25 20 Melden
    • chrach 24.02.2017 12:58
      Highlight Schön wärs. Die Bundeswehr ist mittlerweile im Auftrag der NATO an mehr Standorten militärisch präsent als während dem zweiten Weltkrieg. Natürlich immer nur im Rahmen einer "Friedenssicherung" oder ähnlichen Neusprech Begriffen.
      14 9 Melden
    • Juliet Bravo 24.02.2017 14:10
      Highlight @Laurent: dann wärs also besser gewesen, Milošević weiter wüten zu lassen?
      14 5 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 15:23
      Highlight Nein Juliet. Ich teile eigentlich auch die Argumentation, die damals zur Intervention in Yugoslawien führte. Ich würde es begrüssen, wenn das Völkerrecht in diese Richtung ausgebaut würde.

      Man hätte damals die Instrumente der UN benutzen sollen! Keine Selbstjustiz. Kein einseitiges Recht. Keine Machtpolitik! Das war ein Fehler.

      Tatsächlich hat die NATO/EU das gar nie versucht. Die UN wurde von der NATO untergraben.

      Am peinlichsten waren UN-Truppen, die in Srebrenica von der NATO verraten wurden und wie Feiglinge davon rennen mussten, damit die Serben ein Gemetzel an den Bosniern verübten.
      5 6 Melden
    • Moudi 24.02.2017 15:41
      Highlight Danke Patron! genauso ist es! wird gerne ignoriert.
      bravo, milo wurde eigesetzt zum absetzen.. Das Serbische Grossgebiet war zu gross und die "nähe" zu Russland war den amis zu nah..
      Teile und Herrsche

      5 11 Melden
    • SemperFi 24.02.2017 17:39
      Highlight @chrach: Zuerst habe ich Ihre Aussage angezweifelt: Die Deutschen kamen im 2. Weltkrieg doch weit herum. Aber jetzt hab ich begriffen: Sie sind ein echter Scherzkeks. Im 2. WK gab es ja weder Bundeswehr noch NATO, alles klar!
      6 0 Melden
    • äti 24.02.2017 20:21
      Highlight Ohne NATO würden wir hier nicht so lässig kommentieren. Die Alternativen haben wir (hoffentlich) alle in den Geschichtsstunden oder Live mitbekommen.
      6 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 20:43
      Highlight Ja, äti: Die NATO hatte erfolgreich den Waffenstillstand nach 1945 gesichert. Danke.

      Inzwischen hat sich die Lage verändert. Heutige Schulen unterrichten in ihren Geschichtslektionen zum zweiten Weltkrieg und dem kalten Krieg auch über den 2+4-Vertrag, der dieses Kapitel abschloss. Seither ist die Welt eine andere.

      "Nach dem Zweiten Weltkrieg markiert der Zwei-plus-Vier-Vertrag das Ende der Nachkriegszeit."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-plus-Vier-Vertrag

      Die Welt hat sich verändert. Nur die Betonköpfe der NATO (und andere) sind im kalten Krieg hängen geblieben.
      2 6 Melden
    • äti 24.02.2017 23:32
      Highlight Lorent, irgendwie ist Ungarn, Tschechoslowakei u.a.m. untergegangen. Und genau, weil sich die Welt verändert und niemand genau weiss wie, ist eben Schutz gut. Übrigens sind Betonköpfe stabiler als Windfahnen. Zudem bleibt die Frage unbeantwortet, was wäre ohne Nato. Vielleicht hast du eine Vision und sehr gerne mit Garantie - klar, auch für kommende Generationen.
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.02.2017 12:55
      Highlight äti: Ungarn und Tschechoslowakei sind Probleme aus dem kalten Krieg. Die kann man dort lassen. Russland wäre natürlich immer noch an einem "Grünen Gürtel" interessiert. Neutral mit Garantie wie CH. Würde passen.

      Die NATO soll abrüsten. Denn der 2. Weltkrieg ist vorbei.

      Dafür würde sich die OSZE eignen. Die OSZE wäre ein Frieden sicherndes Instrument. Ebenfalls wäre die Stärkung des Völkerrechts und der UN wichtig (zB. Abschaffung der P5+) sowie die Abschaffung, bzw. Neugestaltung der Bretton-Wood-Institutionen. Das sind alles noch Konstrukte aus dem Krieg, die heute überholt sind.
      0 0 Melden
  • The Origin Gra 24.02.2017 10:31
    Highlight Und die Blöd (Bild) Zeitung hat bereits feuchte Träume einer Deutschen Atombombe.

    Wenn die das durchziehen, wandere ich an den Südpol aus oder sonst wohin weit weg von Atombomben oder Ländern, deren Armee nie wieder einen Schritt aus dem Land machen sollte :(
    14 17 Melden
    • Hierundjetzt 24.02.2017 12:26
      Highlight ...und was ist die Bild-Zeitung? Muss man das als Schweizer kennen? Nö.
      3 11 Melden
  • Cool Beans 24.02.2017 10:24
    Highlight NATO, der neue Aggressor.
    65 89 Melden
    • Hierundjetzt 24.02.2017 12:27
      Highlight ...und jetzt begründen wir noch Deine flotte Aussage.
      16 13 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 14:23
      Highlight RT speak oder wie?
      16 7 Melden
    • Cool Beans 24.02.2017 16:45
      Highlight Ja RT, Sputnik, Pro-Russischer Separatist, Putin Freund..
      2 3 Melden
  • Dong 24.02.2017 10:10
    Highlight Wir müssen den freien Westen doch weder in Afghanistan noch im Baltikum verteidigen! Das was da betrieben wird, ist Pressing tief in der gegnerischen Platzhälfte - zuviel Ehrgeiz, zuwenig Vorsicht.
    Ich bin auch überhaupt nicht gegen eine Integration der baltischen Länder in Europa, aber die NATO sollte wennschon als letzte dazukommen.
    47 66 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 11:58
      Highlight Der freie Westen umfasst das Baltikum. Und dieses gilt es zu verteidigen. Wenn Litauen NATO-Truppen wünscht, kommen diese
      18 9 Melden
    • Peedy 24.02.2017 12:28
      Highlight Inwiefern sollen die baltischen Staaten zur Platzhälfte von Russland gehören? Das müssen Sie mir erklären. Schliesslich sind diese Staaten souverän und unabhängig und wenn diese Nato-Truppen im eigenen Land haben möchten so ist das ihre Entscheidung...
      17 6 Melden
    • Hierundjetzt 24.02.2017 12:29
      Highlight ...komisch nur, dass diese 3 Länder den Antrag zur Aufnahme in die Nato gestellt haben. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Hälfte der Bevölkerung von den lieben und friedlichen Russen in die Arbeitslager am Polarkreis und somit in den Tod geschickt wurde.
      18 8 Melden
    • amore 24.02.2017 13:46
      Highlight Seit wann liegen die baltischen Staaten in der Platzhälfte der Russen?
      15 1 Melden
    • Dong 24.02.2017 23:45
      Highlight Bin eben in den 80ern aufgewachsen, unter Nachkriegsordnung verstehe ich noch DDR und so. Ich will die Russen auch gar nicht zurückhaben, find es aber naiv, die geostrategischen Interessen Russlands zu negieren.
      Ausserdem wünsche ich mir die NATO als solides (!!!) Verteidigungs-Bündnis, nicht als JeKaMi-Abenteurertruppe, dafür geht's um zuviel.
      1 1 Melden
    • Fabio74 25.02.2017 12:50
      Highlight Dong: Geostrategische Interessen heisst nicht Länder annektieren oder besetzen.
      DIe NATO steht in Litauen auf Wunsch der Litauer, infolge Putins Gebahren.
      Find dich naiv, Putin als den Guten hinzustellen
      1 0 Melden
  • Armando 24.02.2017 09:58
    Highlight Putin hat diese Verteidigungsübungen der NATO provoziert durch die Annexion der Krim und seine verdeckte Kriegsführung in der Ostukraine. Von einer Provokation der NATO zu sprechen, ist deshalb völlig fehl am Platz. Zudem ist die NATO verpflichtet, ihren Mitgliedern - dazu zählen die baltischen Staaten - beizustehen.
    85 66 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 24.02.2017 10:32
      Highlight @Armando, Falsch, die EU und USA haben Russland zu diesem Zug gezwungen mit dem regimechange in der Ukraine.
      39 54 Melden
    • Maett 24.02.2017 10:45
      Highlight @Armando: man könnte aber noch ein wenig weiter zurückgehen und sagen, dass die NATO (oder die USA in Zusammenarbeit mit der EU) die Krim-Sezession provoziert hat. Es waren schliesslich Kerry und schlussendlich Steinmeier, die in Kiew mit Verträgen einmarschiert sind, die die Sicherheit Russlands bedroht hätten (nämlich dadurch, dass ihr einziger eisfreier Hafen plötzlich in der EU oder gar der NATO gewesen wäre).

      Wenn jemand ein Tier in die Ecke treibt, rüge ich es schliesslich auch nicht, wenn es sich wehrt. Aber den Aggressor zu beklatschen scheint ja en vogue zu sein, also was soll's...
      51 31 Melden
    • Atahualpa 24.02.2017 11:16
      Highlight Der Keim war immer russisch,,
      17 31 Melden
    • Atahualpa 24.02.2017 11:19
      Highlight Es kommt der neue WARSCHAUERPAKT,
      4 13 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 11:28
      Highlight Armando: Du vergisst die völkerrechtswidrigen Einsätze der NATO gegen Serbien. Sie standen am Anfang deiner "Der-andere-begann"-Argumentationskette. Die NATO provizierte zuerst, und zwar ganz massiv mit Bombenangriffe auf Belgrad.

      Von einer Provokation Russlands zu sprechen ist daher völlig fehl am Platz. Infantil.
      26 34 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 11:55
      Highlight Atahualpa: Eine Errungenschaft des Warschauer Pakts war die Helsinki-Akte:

      https://www.osce.org/de/mc/39503?download=true

      Damals wurde die OSZE geschaffen, welche den Frieden in Europa ohne Einsatz von Kriegsmitteln sicherstellen soll.

      OSZE hat mit NATO nichts zu tun. Die OSZE wäre aber ein Instrument, das in Moskau erfunden wurde, und das den Frieden im Dialog herstellen will.

      Gleichzeitig zur Aufrüstung der NATO muss man leider auch eine Untergrabung der OSZE durch die NATO feststellen. Die NATO untergräbt damit europäische Bemühungen für den Frieden.
      16 15 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 12:00
      Highlight @Maett Putin ist also ein Tier?
      Dachte der gebildete Mensch wäre bisschen weiter
      13 17 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 12:02
      Highlight @Lorent? Die NATO hatvin Serbien bombardiert nachdem Serbien 4 Jahre Krieg gegen Zivilisten führte. Sarajewo vergessen? Oder waren halt" nur" Muslime die von serbischen Snipers abgeschlachtet wurden?
      Wie lange hättest du zugeschaut? Bis der Balkan ethnisch gesäubert gewesen wäre?
      19 9 Melden
    • Walter Sahli 24.02.2017 12:20
      Highlight Nein, Patron, am Anfang standen nicht NATO-Bomben auf Serbien, sondern serbische Gräueltaten im Kosovo! Dass Du diese Abscheulichkeiten einfach mal so unter den Tisch kehrst, lässt tief blicken!
      19 6 Melden
    • Hierundjetzt 24.02.2017 12:31
      Highlight Destiny, warum erfindest Du einfach etwas? Deine Aussage ist doch komplett selber ausgedacht. Auch bei Deinen übrigen Kommentaren fällt mir dieses sonderbare Verhalten verstärkt auf. Könntest Du damit aufhören? Merci.
      9 6 Melden
    • Nonqi 24.02.2017 13:12
      Highlight @Lorent Patron
      Momol scho so... Die Nato hat Serbien grundlos provoziert. Sie hatten ja nichts dafür. Es war alles grundlos. Slowenien, Kroatien, Bosnien und Kosovo waren immer die Aggressoren. Serbien hat sich nie Völkerrechtswidrig verhalten.
      10 7 Melden
    • LeChef 24.02.2017 13:42
      Highlight Das stimmt einfach nicht, Maett. Eine Nato-Mitgliedschaft stand nie zur Debatte. Mag sein, dass in Brüssel und Berlin einige die Illusion hatten, die Ukraine in die EU aufzunehmen, aber das war nie mehrheitsfähig. Wird nicht passieren, nie und nimmer.
      9 3 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 24.02.2017 14:00
      Highlight @Hierundjetzt. Nein, ich werde nicht damit aufhören eine andere Meinung als ihre zu vertreten.
      Ja meine Aussage ist komplett selbstgedacht und nicht aus irgendeiner vorgegebenen Schlagwörterlieste zusammen gestellt.

      Sonderbar ist höchstens, dass du eine Diskussion verweigerst und persönlich wirst.
      3 9 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 14:16
      Highlight Walter: Ich kehre nicht diese Argumentation der NATO für ihre massiven Interventionen in Serbien unter den Tisch. Ich weise nur darauf hin, dass dieses damals durch die NATO erstmals (!!!) eingeführte neue Völkerrechtsverständnis konsequenterweise auch für alle anderen Staaten gelten müsste, und dass sich insbesondere Russland mit sehr ähnlichen Argumenten in der Ukraine und Anderswo engagiert.
      5 10 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 14:18
      Highlight Cana5: Ich behauptete nie dergleichen. Ich bitte, um etwas differenziertes Lesen meiner Kommentare. Ich sagte nur, dass die massive Intervention der NATO gegen Serbien völkerrechtlich nur halbwegs legitimiert war, und eine solche Halbwegs-Legitimation mit anderen Vorzeichen auch in der Ukraine (und Anderswo) funktioniert, so man denn Halbwegs-Legitimationen weiterhin gelten lassen will.
      6 8 Melden
    • Walter Sahli 24.02.2017 14:34
      Highlight Patron, nein, es war nicht das erste Mal, dass eine Staatengemeinschaft mit Gewalt gegen Verbrecher vorgegangen ist und nein, in der Ukraine gab es weder Massenvergewaltigungen, noch wurde die Zivilbevölkerung abgeschlachtet. Du vergleichst hier zwei komplett unterschiedliche Szenarien!
      12 5 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 14:45
      Highlight Walter: Ich vergleiche nicht sie Szenarien. Ich vergleiche die Argumentationen. Und es fällt mir auf, dass die Argumentationen bezüglich Ost-Ukraine, Krim, Abchasien, Transnistrien sich alle sehr ähnlich sind, und letztlich sich alle auf dieses neue Völkerrechtsverständnis berufen, welches die NATO mit dem Kosovo zementiert hat.

      Ich bin grundsätzlich nicht gegen dieses neue Völkerrechtsverständnis. Aber es lässt offenbar viel Raum für Willkür. Daher rühren die ganzen Probleme.

      Wer entscheidet denn darüber, was eine "humanitäre Katastrophe" ist, die das Eingreifen legimiert? Jeder für sich?
      5 5 Melden
    • Maett 24.02.2017 15:21
      Highlight @Fabio74: wie kommen Sie jetzt wieder auf Putin? Ich sprach von Russland.

      Und ob Sie es wahrhaben möchten oder nicht - es funktioniert alles nach biologischen Regeln, die auf alle Säugetiere zutreffen. Wir haben uns die Welt zwar etwas komplizierter gemacht, aber in Grundsätzen funktioniert sie gleich.

      Und für mich gibt es keinen Grund die zu kritisieren, die massiv in die Enge getrieben werden. Sie haben sogar das Recht, sich mit allen Mitteln zu wehren.
      6 4 Melden
    • Moudi 24.02.2017 15:53
      Highlight Schüsse von Sarajevo, Polnische Stadt Wielun, um nur ein paar Geschichtsträchtige False Flag ops zu nenne. War schon immer ein Guter Grund zum Angreifen.
      Habe die neusten Ereignisse bewusst nicht erwähnt..
      4 5 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 16:09
      Highlight @Maett Deine Aussage Russland und somit Putin fühlt sich umzingelt und in Bedrängnis und ein Tier in Bedrängnis reagiert...
      Es wird niemand irgendwo hingetrieben.
      Dass Litauen NATO-Truppen verlangt hat ist Resultat der russischen Aggressemionen in der Ukraine und Georgien.
      Diese Staaten wie auch das Baltikum sind souverän und frei zu entscheiden was sie wollen. Polen und das Baltikum sind der NATO beigetreten mit der Erfahrung der Jahre 45-90.
      Russland hat ein Recht sich zu verteidigen wenn es auf seinem Territorium angegriffen wird, aber kein Recht präventiv Nachbarn zu überfallen
      5 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 18:35
      Highlight Fabio, falsch: Es gibt seit 1967 ein Recht "präventiv" die Nachbarn zu überfallen. Und seit 1999 gibt es auch das Recht, "präventiv" Nachbarstaaten zu überfallen, wenn sie ihre Bevölkerung in eine "humanitäre Katastrophe" treiben. Auf dieses Recht beruft sich die NATO, die EU, die Schweiz und viele andere Staaten der Völkergemeinschaft, unter anderem natürlich auch Russland.
      1 4 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 22:39
      Highlight @Lorent: Wo soll dieses Recht auf Präventiv-Krieg niedergeschrieben sein?
      4 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 23:22
      Highlight Es steht in den Fakten, Fabio:

      1967: " Der Krieg begann mit einem Präventivschlag, der einem befürchteten Angriff zuvorkommen sollte."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Sechstagekrieg

      1999: "der erste Krieg, den die NATO außerhalb eines Bündnisfalls ohne ausdrückliches UN-Mandat führte."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Allied_Force

      "Die NATO trug jedoch zur Legitimation Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen gegen die Zivilbevölkerung vor."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg

      "Der Selbstmandatierung ist Tür und Tor geöffnet."

      http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/13/13248.asc
      1 3 Melden
    • Fabio74 25.02.2017 13:02
      Highlight @Lorent: geschaffene Fakten sind keine rechtliche Legitimierung.
      2 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.02.2017 13:39
      Highlight Fabio: Die Fakten zeigen allerdings, wie die Völkergemeinschaft, bzw. grosse Fraktionen, das Völkerrecht auslegen.

      Ich bin der Meinung, dass der NATO-Einsatz im Balkan nur halbherzig legitimiert war. Ganz ähnlich wie auch das "humanitäre Engagement" der Russen in der Ukraine. Es ist nur halbherzig legitimiert, aber mit gleicher Argumentation.

      Das Instrument der Selbstmandatierung für militärische Offensiv-Einsätze zur Abwendung von "humanitären Katastrophen" wurde von der NATO 1999 geschaffen. Dadurch öffnete die NATO die Büchse der Pandora, und auch die ukrainischen Türen für die Russen.
      1 0 Melden
  • Walter Sahli 24.02.2017 09:57
    Highlight Russland hat bewiesen, dass es ganz gerne mal Teile anderer Länder "heim ins Reich" holt. Von dem her ist es nicht erstaunlich, dass die umliegenden Länder Angst haben und froh sind, wenn die NATO Truppen stationiert. Denn wenn Russland erstmal im Baltikum einmarschiert ist, ist es zu spät und es kann nur noch Krieg geben. Oder glaubt jemand Putin würde nicht auf der Welle seiner "Erfolge" reiten wollen und mit den Annexionen aufhören, wenn's doch grad so gut läuft?
    69 43 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 11:23
      Highlight Walter: Dieses "Heimholen" begann schon viel früher. Und es gibt dazu auch eine russische Perspektikve. Manchmal ist's hilfreich, sich in die Köpfe und Vorstellungen der Gegner hineinzuversetzen. Denn auch die russischen Ängste sind verständlich. Und durchaus berechtigt.

      Erinnerst du dich an Kosovo?

      Wer hat Kosovo "heimgeholt"? Und mit welchem Recht? Gilt dieses "Heimhol"-Recht für alle oder nur für die NATO?
      32 21 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 12:03
      Highlight @Lorent Serbische Aggression im Kosovo nach dem Balkankrieg vs Frieden auf der Krim?
      8 11 Melden
    • Walter Sahli 24.02.2017 12:07
      Highlight Nein, ich erinnere mich nicht daran, dass der Kosovo, während er Teil Jugoslaviens/Serbiens war, von einem Nachbarstaat annektiert wurde. Woher hast Du diese Info?
      7 12 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 12:19
      Highlight Fabio: Aggression gegen Frieden ist sicher kein gutes Rezept. Ich meine nur, dass man beide Konflikte (Kosovo, Ukraine) im Rahmen der OSZE friedlich und im Dialog lösen könnte, und dass beide Konflikte schliesslich gleichbehandelt werden müssten. Gleiches Recht im Kosovo wie auf der Krim. Denn einseitige Lösungen werden selten akzeptiert, und falls doch, sind sie selten nachhaltig.

      Walter: Kosovo ist im völkerrechtlichen Verständnis vieler Staaten ein Teil von Serbien, der von der NATO widerrechtlich annektiert wurde. Die terroitoriale Unversehrheit von Serbien hat die NATO verletzt.
      5 14 Melden
    • Nonqi 24.02.2017 13:19
      Highlight @Lorent Patron
      Frag mich, mich der das Ganze im Kosovo erlebt hat, ob ich mich noch erinnere... Kosovo wurde nicht heim geholt. Kosovo wurde nicht annektiert und einem anderen Staat zugesprochen. Und alle die behaupten, dass die Gräueltaten der Serben im Kosovo erst nach den Bomben begonnen haben, waren selbst nicht vor Ort um sich ein Bild machen zu können. Deshalb wäre etwas Zurückhaltung aus Respekt gegenüber den Opfern angebracht.
      16 5 Melden
    • Walter Sahli 24.02.2017 14:21
      Highlight Patron, die Mehrheit der Staaten hat die Unabhängigkeit vom Kosovo längst anerkannt und die NATO ist ein Pakt und kann gar keine Länder annektieren. Wem sollte ein Land auch zugesprochen werden?! Serbien wurde bombardiert weil es auf jeden Dialog gepfiffen hat, während es die unaussprechlichsten Gräueltaten im Kosovo beging. Was Du hier schreibst ist pure Revisionistenkacke! Als Nächstes erzählst Du vermutlich noch vom Leid der armen Deutschen in Frankreich, die Ende des zweiten Weltkriegs von den bösen Alliierten angegriffen wurden.
      11 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 14:29
      Highlight Cana5, du behauptest: "Kosovo wurde nicht heim geholt. Kosovo wurde nicht annektiert"

      Dem diametral gegenüber stehen die Ansichten vieler Staaten, die Kosovo nicht anerkennen, weil sie es als unantasbtares Territorium von Serbien betrachten.

      Den Beweis für deine Behauptungen bleibst du uns schuldig. Daran mangelt deine Argumentation. In diesem Sinne meine ich, dass du von falschen Voraussetzungen ausgehst, weil du sie insbesondere auch nicht belegen kannst.
      6 11 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 14:32
      Highlight @Lorent Waren die Serben jemals bereit bzw sind sie es heute zu einen Beitrag zur Lösung des Kosovo-Problems? Nein. Es wird provoziert wo es geht.
      Die Sezession des Kosovo war Folge der serbischen Aggression
      Die Krim-Annektion war Folge eines Plans Putins zum Thema Heim-ins-Reich. Der Putsch in Kiew lieferte den Vorwand dazu. Die Pläne lagen wohl längst in der Schublade. So schnell organisiert man sowas nicht.
      Die Abstimmung gab die "Legitimation" wie sie Hitler zum Anschluss Österreichs auch nutzte
      12 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 15:07
      Highlight Fabio, das gibt Durcheinander, Godwins Law: Kennst du? Also bitte!

      "Waren die Serben jemals bereit bzw sind sie es heute zu einen Beitrag zur Lösung des Kosovo-Problems?"

      Tatsache ist, dass eine Lösung des "Kosovo-Problems" nicht ohne Mithile und Akzeptanz von Serbien geht.

      "Nein."

      Ich schätze, da tust du Serbien unrecht, und stehst auch dir selbst im Weg.

      Serbien ist ein Mitglied der Völkergemeinschaft wie jedes andere. Es hält sich seit geraumer Zeit (wieder) an die Regeln der Völkergemeinschaft. Es ist verständlich, dass Serbien die Kosovo-Annektion (noch) nicht akzeptieren will.
      5 9 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 16:12
      Highlight @Lorent ich steh mir nicht im Weg. Den Serben täte gut sich der Geschichte zu stellen und sie aufzuarbeiten ab den 1870er mit der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich über die Balkankriege, WK1, den SHS-Staat bis heute
      6 1 Melden
    • Walter Sahli 24.02.2017 16:36
      Highlight Nur aus der Sicht von serbischen Nationalisten, die von Kosovo-Annektion sprechen, gibt es ein "Kosovo-Problem". Alle Anderen wissen, dass Serbien das Problem war und ist.
      5 1 Melden
    • Nonqi 24.02.2017 17:06
      Highlight @Lorent Patron 1991 gab es im Kosovo ein Unabhängigkeitsreferendum. Über 99% waren für eine Unabhängigkeit und gegen die vermehrte Unterdrückung die seit der Aufhebung der Autonomie stattgefunden hatte. Diese wurde nur von Seiten der Serben befürwortet. Die serbische Bevölkerung, ca. 10% der Gesamtbevölkerung damals, weigerten sich eine Stimme abzugeben. Was wäre dann sonst eine Lösung gewesen um den Krieg zu beenden? Die serbische Seite hat sich nicht annähernd um einen friedlichen Dialog bemüht.
      5 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.02.2017 18:52
      Highlight Cana5: Die Referenden und Wahlen im Kosovo haben letztlich völkerrechtlich genausoviel wert wie das Referendum der Bevölkerung auf der Krim, die ja auch mit grosser Begeisterung dem Anschluss an Russland zugestimmt haben.

      Inzwischen hat sich die Dialogbereitschaft der Serben merklich erhöht. Und ich meine, sie sind inzwischen sehr bemüht, alles zu tun, um nicht noch einmal zwischen die Fronten zu geraten. Für ihre Sicherheit wären sie vermutlich bereit, Kosovo abzugeben. Sonst nicht. Wer kann das garantieren? Die NATO kann das nicht. Also?
      1 6 Melden
    • Echo der Zeit 25.02.2017 00:15
      Highlight @Lorent Patron - Es ist Unsäglich wie Sie hier denn Jugoslawienkriege mit der Situation auf der Krim und in der Ostukraine vergleichen. Sie Scheinen von keiner der Konflikte eine Ahnung zu haben.
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.02.2017 13:20
      Highlight Vermutlich mehr als du denkst, Echo der Zeit. Es ist ziemlich simpel, vom grünen Tisch ohne jegliche Erfahrung heraus zu theoretisieren, jemand habe keine Ahnung.

      Welche Ahnung hast du denn? Hast du Kriege erlebt, so wie ich? Warst du mittendrin? Inmitten von unglaublichem Hass und Gewalt? Hast du das jemals selber erleben müssen, Echo der Zeit? Warst du jemals auf der Flucht?

      Mag sein, dass ich von Konflikten wenig verstehe. Dafür verstehe ich aber umso mehr von gewaltfreien Konflikt-Lösungen. Und vom Völkerrecht. Denn ich gehöre zu denjenigen, die von solchen Konflikten gezeichnet wurden.
      0 3 Melden
    • Echo der Zeit 25.02.2017 13:52
      Highlight Ja ich habe verwandschaft die unteranderem von den Serbischen Nationalisten Ermordet wurden - und ich Arbeite Heute unter anderem mit Menschen die nach wie vor Traumatisiert sind von dem Jugoslawienkrieg. Sie scheinen wohl wenig mitbekommen zu haben, von diesem Krieg - sonst würden sie sicher keine vergleiche ziehen zur Krim und Ostukraine. Oder sind sie so ein Milosevic/karadzic Anhänger?
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.02.2017 16:41
      Highlight Echo der Zeit: Wer meine Kommentare aufmerksam liest, der merkt schon, dass ich keine Vergleiche der Szenarien im Balkankrieg mit dem Konflikt in der Ukraine ziehe. Es fällt jedem auf, dass in der Ukraine kein Gemetzel wie im Balkan stattfand.

      Letztlich ist aber die Feder stärker als das Schwert.

      Ich weise nur darauf hinweisen, dass sich das russische Engagement in der Ukraine unter anderem auf ein Völkerrechtsverständnis beruft, welches die NATO erstmals im Kosovokrieg angewendet hat. Das gleiche Völkerrecht gilt für die NATO genauso wie für die Russen. Es gibt da keine Doppelstandards.
      0 1 Melden
  • Pasch 24.02.2017 09:37
    Highlight Jetzt reichts aber langsam! Die Rücknahme der Krim hat nach dem Machtwechsel in der Ukraine hat ihre Gründe. Uns deshalb hier so ein Schmierentheater vorzuführen und uns näher ans Unheil den je zu bringen und dabei die Leute noch so dreist zu belügen...
    Pfui NATO und alle die dort die Strippen ziehen! Als Vorwand warum Europa im Krieg versunken ist werden die Geschichtsschreiber später was schreiben??

    56 78 Melden
    • Adrian Habegger 24.02.2017 10:42
      Highlight Egal welche Gründe Russland bzw. Putin glaubte zu haben, die Annexion war ein bewaffneter kriegerischer Akt der jeglicher Grundlage entbehrt... Die Reaktion der NATO in seinem Umfang absolut zwingend! Wie würdest du reagieren, wenn die Österreicher militärisch das Rheintal besetzen würden? Würdest sie willkommen heissen nehm ich mal an....
      35 23 Melden
    • äti 24.02.2017 10:43
      Highlight Deine Wortwahl deutet auf Kriegshetze. Nicht gut.
      26 8 Melden
    • R&B 24.02.2017 11:04
      Highlight @Pasch: Ihre Geschichtsschreiber werden "Pfui Nato" schreiben.

      Die objektiven Geschichtsschreiber negieren Sie ja, sonst würden Sie Russland bezüglich der Krim nicht verteidigen.
      19 16 Melden
    • chrach 24.02.2017 11:25
      Highlight Die Bewohner der Krim aben sich demokratisch dafür entschieden dass sie zu Russland gehören möchten. Der Militärische Eingriff durch Russland ist erst später erfolgt nach dem für Russland die Gefahr bestand dass sie ihren dortigen Stützpunkt verlieren werden.
      16 41 Melden
    • R&B 24.02.2017 11:50
      Highlight @chrach: 😂😂😂 Wow so wird Geschichte umgeschrieben
      24 10 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 12:04
      Highlight @chrach Falsch. Das Referendum fand statt nachdem die Truppen aus den Kasernen waren und nachdem die ukrainischrn Sender abgestellt wurden. Ein Referendum, das keinen internationalen Standards genügt
      32 7 Melden
    • chrach 24.02.2017 13:32
      Highlight @Fabio: Ja da wurde das Referendum vom Westen nicht anerkannt, aber damals beim Kosovo war es in Ordnung. Soviel zu Doppel-Standards.

      Die Diskussion dass die Krim zu Russland zurück möchte ist immer wieder aufgekommen, das erste mal direkt nach dem Fall der UdSSR. Besonders bei einem pro westlichen Putsch war es ziemlich klar dass es so enden wird. Die Bewaffneten Männer im Parlament haben 2014 wohl noch etwas bei der Entscheidungsfindung nachgeholfen...
      6 15 Melden
    • Pasch 24.02.2017 14:05
      Highlight Einfach sich mal an Fakten halten, ( historische wie aktuelle ) Regionale Bedeutungen sachlich bewerten... und wegkommen vom gemütlichen Sofa aus mit der Fernbedienung in der Hand die Welt regieren zu können...
      @r&b welche objektiven Geschichtsschreiber? Die die Tod und Elend in die Welt hinaustragen und es jetzt vor unsere Haustüre bringen und schönreden??
      4 4 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 14:36
      Highlight @chrach es gibt keine Doppelstandards. Im Kosovo waren die serbischen Aggressionen und der Unwillen der Serben auf Frieden der Auslöser für die Abspaltung.
      Auf der Krim gabs keinen Krieg. Die Krim gehört völkerrechtlich der Ukraine. Einer Abspaltung hätte das ganze Land zustimmen müssen. Ein Putsch legitimiert Russland nicht in einem souveränen Staat einzugreifen und Landesteile sich unter den Nagel zu reissen.
      10 4 Melden
    • Hierundjetzt 24.02.2017 15:31
      Highlight Chrach: was Fabio74 sagt. Lies aufmerksam sein letzter Abschnitt. Mehr braucht man zur Krim nicht zu sagen.
      6 2 Melden
    • Pasch 24.02.2017 15:36
      Highlight Fabio74 deine Aussage über Kosovo und Serbien zeugt von unendlicher Unwissenheit...
      4 7 Melden
    • Pasch 24.02.2017 15:51
      Highlight @hierundjetzt: ein land das geputscht wird/ist, ist kein souveräner Staat...
      4 5 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 16:13
      Highlight @Pasch dann klär uns auf wie es war
      3 1 Melden
    • R&B 24.02.2017 16:49
      Highlight @Pasch: Was sind denn Sie hier am herumtrollen?
      4 2 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 22:42
      Highlight @PAsch: Die Ukraine ist souverän. Es gibt genau NULL Legitimation für LAndklau, Annexion oder was auch immer
      2 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.02.2017 14:37
      Highlight Fabio: Du bist sehr konsequent mit deiner Aussage. Aus Erfahrung kann ich dir versichern, dass absolute Aussagen selten bis fast nie wahr sind.

      Du vergisst in deiner Argumentation, dass Russland durchaus Legitimation sieht, und diese auch begründet.

      Wer entscheidet darüber? Fabio? Die USA? Die NATO? Oder die Völkergemeinschaft?

      Die Völkergemeinschaft hat die Sache mit der Krim geschluckt, also (vorläufig) legitmiert. "NULL" ist also absolut falsch.

      Ausserdem vergisst du, dass der gewählte legitimierte Präsident der Ukraine nach Russland fliehen musste und offiziell Russland um Hilfe bat.
      0 1 Melden
    • R&B 25.02.2017 19:22
      Highlight @Lorent Patron: Klar entscheidet Fabio74 darüber. ...und ich 😈
      2 0 Melden
    • äti 25.02.2017 23:55
      Highlight @lorent: #Du vergisst in deiner Argumentation, dass Russland durchaus Legitimation sieht, und diese auch begründet.#
      Legitimation sehen kann jedermann jederzeit. Hier ist es bloss eine Frage wieweit in der Geschichte man zurückgeht. 50, 100, 200, 1'000 Jahre. Mit geeigneter Rhetorik und flexiblem Geschichtswesen ist alles gut 'begründbar'.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.02.2017 16:00
      Highlight Yep, äti, da hast du recht. Das Problem an diesen teils seltsam anmutenden Begründungen ist nur, dass sie sich sehr ähnlich oder gar deckungsgleich sind.

      Im Kosovo wurde eine heuchlerische Begründung angewendet, die davor nicht galt. Man darf das UN-Schutzmandat in Bosnien nicht vergessen. Die UN-Truppen wurden von der NATO verraten!

      Unter welchem Kommando steht denn die NATO? Warum liess die NATO die UN-Truppen im Stich?

      Man muss nicht soweit zurück, äti. Nur bis zum westfälischen Frieden. Die Abkehr von Machtpolitik bringt Frieden. Machtpolitik bringt Krieg. Das lehrt uns die Geschichte.
      0 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.02.2017 16:10
      Highlight Zur völkerrechtlichen Begründung von Russland betr. Ukraine:

      1. Die legitime Regierung hat Russland um Hilfe gebeten, um den von der EU und NATO getriebenen Putsch zu beseitigen; (das ist völkerrechtlich eine einwandfreie Argumentation. Kürzlich zeigten uns die Gambier eindrücklich, wie man das korrekt umsetzt.)

      2. Die Russen begründen ihr Ukraine-Engagement ähnlich wie die NATO ihre Einsätze im Balkan: Zur Abkehr einer humanitären Katastrophe. Wenn dieses (neue) Völkerrecht im Balkan gilt, dann müsste es auch überall sonst gelten, in der Ukraine, im Baltikum, etc. Das ist gefährlich.
      0 0 Melden
    • Pasch 05.03.2017 02:59
      Highlight Ich bedanke mich nachträglich bei den informationshungrigen, finde es toll das diskutiert wird, diskussion ist nicht der weg zum Frieden.. es ist Frieden!
      Jede Medaille hat 2 Seiten und beide müssen hinterfragt werden. Wer sich davon verschliesst, fördert den Konflikt!
      1 1 Melden
  • gnp286 24.02.2017 09:21
    Highlight Uuuund der wichtigste Aspekt ging verloren: Russland hat gar keine kohle für Krieg.
    18 21 Melden
    • Walter Sahli 24.02.2017 10:28
      Highlight Keine Kohle für einen Krieg gegen die NATO, aber für einen Handstreich, um die furchtbar unterdrückten Russen in den baltischen Staaten zu befreien, würde es schon reichen.
      46 18 Melden
    • bokl 24.02.2017 11:17
      Highlight Das Eine geht nicht ohne das Andere ...
      3 0 Melden
    • Walter Sahli 24.02.2017 11:43
      Highlight Wenn nicht klar angezeigt wird, dass ein Einmarsch in die baltischen Staaten zu Krieg mit der NATO führt, dann könnte Russland versucht sein, auszuprobieren, ob dem wirklich so ist. Schliesslich hat ja bei der Annexion der Krim auch niemand wirklich reagiert.
      23 9 Melden
    • Commander 24.02.2017 12:23
      Highlight Wenn die Russen den Suwalki Gap unblutig einnehmen und den NATO-Truppen freies Geleit garantieren, könnte Putin so einen Konflikt gewinnen. Alternative wäre ein Kampf auf baltischen Boden, den die NATO aber kaum gewinnen kann, da Nachschubwege blockiert (vorausgesetzt die Russen erreichen temporäre Luftüberlegenheit und eine Seeblockade). Wenn die NATO dann keine zweite Front eröffnet, ist's gelaufen. Zumal der Westen wohl nicht einen Weltkrieg nur für den Baltikum riskieren würde. Ich hoffe aber trotzdem, dass die Russen sowas nicht tun.
      10 0 Melden
    • bokl 24.02.2017 12:25
      Highlight Aufgrund der klar geregelten Beistandspflicht ist unzweideutig klar, dass ein Einmarsch in die baltischen Staaten zu einem Konflikt mit der NATO führen wird.

      Genau das ist ja ein Grund, dass sich die pro-russischen Kräfte in der Ukraine nach dem Regimewechsel zum Handeln genötigt sahen, bevor zwischen der Ukraine und der NATO Verträge abgeschlossen wurden.
      10 0 Melden
    • gnp286 24.02.2017 12:36
      Highlight @Walter Sahli: Die Annexion der Krim war eigentlich eine absehbare Reaktion auf die NATO-Osterweiterung. Das war schon seit der russischen Sicherheitsdoktrin 2012 ziemlich klar. Die Ostukraine hingegen halte ich für einen politischen Unfall und für von Russland nicht gewollt.

      Ich sehe es eher so, dass die NATO unter der Fuchtel der USA auf biegen und brechen Richtung Osten expandiert und schaut, wie weit dass sie es treiben können, ohne dass Russland reagiert. Die sind eher die Kriegstreiber. Anstatt den Ostblock als Pufferzone zu belassen...
      5 9 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 14:39
      Highlight Falsch Die Osterweiterung geht Putin nichts an. Die Staaten sind souverän und ohne Druck von irgendwo der NATO beigetreten aber mit dem Wissen von 45 Jahren Sowjetbesatzung.
      Die Osterweiterung legitimiert Russland nicht Völkerrecht zu brechen und irgendwelche Landesteile zu annektieren.
      Wie nennst du den im RT-speak die russischen Truppen in Georgien?
      7 4 Melden
  • zombie woof 24.02.2017 09:14
    Highlight Säberlrasseln hin oder her, mit Trump und Putin haben wir zwei äusserst gefährliche und unberechenbare, grössenwahnsinnige Spinner, welche über mehr als genug Atomwaffen verfügen um die Welt x-mal in die Luft zu sprengen. Das sollte uns allen zu denken geben!
    52 17 Melden
  • Thomas Rohrer 24.02.2017 09:13
    Highlight Nato, das Angriffsbündnis.
    44 62 Melden
    • RobinBurn 24.02.2017 10:30
      Highlight Text gelesen? Mit 1000 Mann Russland angreiffen??
      38 14 Melden
    • äti 24.02.2017 10:43
      Highlight Wer wurde angegriffen?
      32 10 Melden
    • R&B 24.02.2017 11:05
      Highlight @Thomas Rohrer: Wo haben Sie denn das her? Von einem Grafitti?
      30 14 Melden
    • _kokolorix 24.02.2017 11:31
      Highlight Das ist plumpste Kremlpropaganda. Putin zündelt und droht ständig mit 'ernsten Konsequenzen', was nichts anderes als Krieg bedeutet und bezeichnet die Schutzbemühungen benachbarter Staaten als Provokation. Genau so hat Hitler vor seinem Angriff auf Polen gehandelt und argumentiert.
      Ohne militärische Gegendrohung wird Putin immer frecher werden, genau so wie es damals
      Hitler das Nichtstun von England/Frankreich erlaubte Europa in einen brutalen Krieg zu zwingen. Diesen Fehler sollten wir echt nicht noch einmal machen
      26 13 Melden
    • chrach 24.02.2017 11:31
      Highlight Es gab verschiedene Stimmen von Seiten der Nato/Amerika die für einen Erstschlag gegen Russland gesprochen haben, weil man sich ziemlich sicher war/ist das Russland nur auf den richtigen Moment wartet. Hoffentlich wird es nicht soweit kommen.
      15 14 Melden
    • R&B 24.02.2017 11:50
      Highlight @chrach: Quellen bitte!
      13 3 Melden
    • chrach 24.02.2017 13:50
      Highlight «Die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten sollten proaktiv werden und die russischen Pläne durchkreuzen, bevor Moskau aggressiv handelt.»

      http://www.watson.ch/International/Russland/375752388-%C2%ABRussland-ist-eine-existenzielle-und-dauerhafte-Bedrohung-f%C3%BCr-die-USA-und-die-Weltordnung%C2%BB
      3 5 Melden
    • Juliet Bravo 24.02.2017 14:22
      Highlight @chrach: RT?
      5 3 Melden
    • Menel 24.02.2017 14:50
      Highlight Der Vorteil an der Nato gegenüber Russland ist, dass dort mehrere Stimmen mitreden und nicht nur eine bestimmt.
      7 5 Melden
    • Thomas Rohrer 24.02.2017 16:00
      Highlight Buch Illegale Kriege, Jugoslavienkrieg, Irakkrieg, Afganistankrieg, Lybien usw.
      2 2 Melden
    • R&B 24.02.2017 16:51
      Highlight @chrach: was soll dieser watson-link beweisen. Oder wollten Sie, dass wir sehen, wie Putin oben ohne aussieht, weil er Ihnen so gefällt?
      4 1 Melden
    • Fabio74 25.02.2017 13:07
      Highlight @Rohrer: Jugoslawien: Europa hat 4 Jahre dem Töten vor seiner Haustüre zugeschaut. die USA haben nach einem Ultimatum den Krieg gestoppt.
      Was hättest du anders gemacht?
      4 1 Melden
  • Dä Brändon 24.02.2017 09:13
    Highlight Klar sollten wir Angst haben. Man provoziert ja einen Krieg der vermutlich ganz Europa miteinzieht.
    45 26 Melden
    • R&B 24.02.2017 11:06
      Highlight @Dä Brändon: "Man" = Putin!
      19 21 Melden
    • chrach 24.02.2017 11:34
      Highlight @R&B: Das gilt genau so für die Gegenseite: "Man" = Amerika/Nato!
      Wer hat mit dem Säbelrasseln angefangen? Wer stationiert immer mehr Truppen an der Grenze? Wer redet von Erstschlägen gegen den Gegner? Putin ist kein Heiliger, aber die Aggressionen kommen von beiden Seiten, es gehören immer mind. zwei dazu.
      20 26 Melden
    • R&B 24.02.2017 11:51
      Highlight @chrach: Putin hat angefangen, weil er die Krim annektiert hat und in die Ostukraine einmarschiert ist. Auch sonst ist er überall am Zwietracht sähen, um die Länder kontrollieren zu können. Bringen Sie Quellen, wenn Sie schon so Russlandtreu behaupten.
      25 12 Melden
    • Fafnir 24.02.2017 12:49
      Highlight @R&B
      Putins Sezession der Krim kommt nicht aus dem Nichts. Sondern da war noch ein Regierungsputsch mit einwirkung von Aussen. Quellen dazu gibt es genug.
      8 9 Melden
    • chrach 24.02.2017 13:56
      Highlight @R&B: Ich bin überhaupt nicht Russlandtreu. Mein zweites Vaterland hat während dem Winterkrieg durch die russische Aggression viele Menschen und Land verloren. Ich bin einfach ein Kriegsgegner und gegen Doppelstandards. Durch den Zerfall der UdSSR hat Russland gelitten und war nicht in der Lage sich so aufzurüsten wie die USA (was sie wohl gemacht hätten). Aber immer nur alles den Russen/Putin in die Schuhe zu schieben ist nicht korrekt. Welches Land startet den seit dem zweiten Weltkrieg überall neue Kriege unter falschem Vorwand?
      6 7 Melden
    • _kokolorix 24.02.2017 14:03
      Highlight @Fafnir
      Janukowyitsch wurde 2004 plumpste Wahlfälschung nachgewiesen. Seine Wahl 2010 gewann er knapp mit der Versprechung sich weiter der EU anzunähern. Nach der Wahl beendete er faktisch die Zusammenarbeit mit dem Westen. schränkte die Pressefreiheit ein, leckte Putin die Stiefel wo es nur ging und liess der Korruption völlig freien Lauf.
      Er wurde vom unzufriedenen Volk verjagt und nicht vom Westen weggeputscht. Dass der Westen dieser Entwicklung eher wohlwollend zusah, versteht sich wohl von selbst.
      Ob Poroschenko sauber ist, wage ich zu bezweifeln, aber Janukowyitsch war ein Vasall Putins
      11 4 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 14:44
      Highlight @fafnir Eine Annektion ist ja adhoc erledigt. Braucht keine Pläne etc
      Träum weiter in deiner Fantasiewelt
      5 2 Melden
  • Dirk Leinher 24.02.2017 08:58
    Highlight Jeder Sandkasten-bully gibt immer dem anderen die Schuld im Sinne von "er hat angefangen". Das Aufrüsten hüben wie drüben führt direkt zu einer immer größer werdenden Wahrscheinlichkeit, dass schlussendlich auch wirklich ein Krieg stattfinden wird. Die Schweiz erhöht die Bestände der Munitionslager massiv. Alles weist auf Krieg hin, aber den Medien scheint es wichtig die Bully's weiter anzustacheln.
    Lösungen in Richtung Deeskalation scheint niemand wirklich zu suchen.
    45 7 Melden
    • R&B 24.02.2017 11:07
      Highlight @Dirk: Die massive Aufrüstung während des kalten Krieges hat einen 3.Weltkrieg verhindert. Nur die Sprache der Abschreckung verstehen wahnsinnige Despoten wie Putin.
      21 16 Melden
    • _kokolorix 24.02.2017 11:39
      Highlight Ich muss R&B beipflichten. Für eine Deeskalation braucht es minimale Zugeständnisse der Gegenseite. Während die Nato immer wieder zurückkrebste und Putins Machtspielchen tolerierte, legt Putin dies als Schwäche aus und peilt neue, noch riskantere Ziele an. Der 2. Weltkrieg wurde durch eine Rachestrategie nach dem 1. WK(Versailles) und anschliessendem Laisser-fair gegenüber Hitler erst möglich. Wer sagt denn, dass Putin nicht davon träumt einmal am Atlantik zu baden statt am schwarzen Meer? So alle zwei Jahre ein weiteres Land, das würde bis zur Pensionierung grad noch reichen;-)
      18 7 Melden
  • moevenpik 24.02.2017 08:39
    Highlight Man sollte nie vergessen, dass die Wiedervereinigung Deutschlands nur durch Russische Einwilligung und Unterstützung möglich war. Dies geschah unter der Abmachung, dass sich die NATO nicht weiter nach Osten ausdehnen wird. Und wie sieht es heute aus? - Russland muss sich provoziert fühlen, alles andere wäre verrückt!

    101 91 Melden
    • herschweizer 24.02.2017 09:02
      Highlight Die UdSSR war Pleite und war keine ernstzunehmender Verhandlungsgegner. Was hätten sie denn tun könne vor ihrem Zerfall??? Einen Atomkrieg anzetteln?? Jaja russische Einwilligung haha ich lach mich futsch.
      40 29 Melden
    • Hoppla! 24.02.2017 09:15
      Highlight Das ist gelinde gesagt Mist!

      Oder wie würdest du reagieren wenn dir ein Land, das dich überdies in den letzten Jahrzehnten annektiert und Millionen Bürger ermordet hat, sagt welchem Bündnis du beitreten darfst?

      Es ist das gute Recht eines Landes der Nato beizutreten. Das Baltikum ist kein Marionettenstaat Russlands und muss nicht um Erlaubnis bitten.

      Für die Schweiz fordern dann aber dieselben Personen aber völlige Souveränität. Das soll mal einer erklären.
      55 19 Melden
    • Menel 24.02.2017 09:38
      Highlight Es ist aber auch nicht so, dass Russland einfach ganz friedlich "da liegt" und nichts tut. Provokation kommt von beiden Seiten. Dass Estland, Lettland und Litauen sich Sorgen macht, kann ich auch verstehen. Sie wissen was es heisst unter russischer Herrschaft zu stehen.

      ABER! Für mich haben ALLE Beteiligten komplett versagt. Wenn man an Grenzen Militär auffährt, dann hat man versagt...in jedem Bereich. Russland ist mitnichten ein Opfer.
      Opfer sind all die Menschen, die wegen der Unfähigkeit der Politik von ihrem Land und umliegenden Ländern jeden Tag in Angst leben müssen.
      61 6 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 10:15
      Highlight Falsch. Es gab einzig und allein einen Vertrag keine NATO-Truppen auf ex DDR Boden zu stellen.
      Osteuropa ist seit 90 frei und souverän und kann und darf selber über Bündniszugehörigkeit entscheiden. Geht Putin null und nichts an.
      Die Polen und Balten sind vor 13 Jahren beigetreten. Und jetzt ist Putin verärgert? Rostige Leitung im Kreml?
      50 13 Melden
    • mogad 24.02.2017 10:51
      Highlight Genau. Anstatt Schutz vor Russland durch die NATO in diesen Ländern passiert jetzt genau das Gegenteil: Russland wird durch den Truppenaufmarsch grad nochmals provoziert. Sicher ist: bei Putin ist die Hemmschwelle einen Krieg anzufangen tiefer als bei den Europäern......
      5 27 Melden
    • _kokolorix 24.02.2017 11:46
      Highlight Das war ein komplett anderes Russland damals. Ein Russland das pleite war und vom Westen Hilfe benötigte um nicht in eine Hungersnot abzugleiten! Wäre die Nato der Aggressor wie sie hier von der Putintrollerei dargestellt wird, wäre sie damals bis nach Moskau vorgerückt. Die rote Armee war derart desolat verkommen, sie hätte es nur mit einem Atomschlag behindern können. Ob sie dazu überhaupt in der Lage war werden wir nie erfahren
      12 7 Melden
    • elivi 24.02.2017 12:41
      Highlight Es is nicht ganz klar ob deutschland onehin sich wiedervereinigt hätte ... Und ob russland da das ganze nur beschleunigt hat.
      Aber egal, was vor ehrlichen jahren mal war kann nicht als rechtfertigung heutiger aktionen missbraucht werden.

      Wenn litauen heute angst hat und um hilffe bittet... Will man sie im stich lassen?
      7 1 Melden
  • FlowLander 24.02.2017 08:36
    Highlight

    Wenn die Rede vom US-amerikanischen Chefstratege George Friedman nicht wäre, würde ich diesem Artikel eher glauben. Doch ich befürchte, dass der Westen dieses Mal der Hauptschuldige ist.
    69 41 Melden
    • herschweizer 24.02.2017 09:05
      Highlight Wer sich stärker fühlt versucht seine Stärke auszuspielen. ...ich bin dann mal weg ... ciao euch allen und eine schöne Woche noch
      4 10 Melden
    • Dong 24.02.2017 09:23
      Highlight Anmerkung: Friedman denkt/argumentiert 100% militärstrategisch, ist aber unabhängig (und sehr offen), und deshalb für mich einer der spannendsten Analysten.
      16 6 Melden
    • Karl Müller 24.02.2017 09:56
      Highlight Und wieso soll dieser Friedman - Polit-Analyst und Ex-Boss einer privaten Schnüfflerfirma - der "US-amerikanische Chefstratege" sein?
      12 11 Melden
    • FlowLander 24.02.2017 10:03
      Highlight hat sich irgend jemand der hier herumblitzt die Rede überhaupt angesehen? und falls ja, und ihr es nicht glaubt wegen denn untertiteln und der synchronisation dann seht euch die originalrede auf youtube auf englisch an. Ich glaubs nicht, dass die Leute hier trotz allen hinweisen sich so schwer tun sich einzugestehen, dass Russland hier nicht der Hauptschuldige ist... Divide and Conquer funktioniert seit der Römerzeit bestens und hier geschiehts noch einmal. Wake Up People!!
      25 21 Melden
  • Ivan der Schreckliche 24.02.2017 08:26
    Highlight Hm, wenn Russland in Grenznähe zu den Balten Übungen durchführt, ist das eine Provokation, obwohl in Grenznähe bedeutet, dass die Übungen auf dem eigenen Territorium durchgeführt werden. Wenn irgendwelche Amis in Estland wenige Km von der Grenze entfernt Paraden durchführen, dann ist das i.O, "weil Estland das ja so will" Aha.

    Es wäre mal an der Zeit, dass sich Europa von USA abwendet, raus aus dem Suboordinationsverhältnis, aber nein, man kriecht "Fuck the EU" lieber weiter in den Ar*ch.
    65 77 Melden
    • herschweizer 24.02.2017 08:58
      Highlight Sie sind stärker und besetzen Schlüsselstellungen gleich selbst oder kaufen sich wichtige Enscheidungsträger. Auch Watson bei denen du hier und heute deinen Kommentar hier schreibst ist Teil einer Mediengruppe die klar transatlantisch orientiert ist😂 Europa wird ausgenommen mein Lieber und nichts und niemand wird sie aufhalten. Ceta und der vw "Skandal" ist erst der Anfang. Überleg dir mal wieso da irgendwelche Menschen Merkels Händy überwachen können und dürfen haha
      16 13 Melden
    • äti 24.02.2017 10:53
      Highlight @herrschweizer: Alles ist mit Allen verflochten. Das ist längst nicht mehr halbdurchlässig in irgendwelche Richtung. Auch die Schweiz ist mit ein Player.
      3 0 Melden
  • Don Alejandro 24.02.2017 08:24
    Highlight Unnötiges Säbelrasseln. Provoziert Moskau nur noch mehr. Dort liegen bekanntlich die Nerven blank.
    33 75 Melden
    • Menel 24.02.2017 09:42
      Highlight Ach und Estland, Lettland und Litauen sollen einfach mal chillen? Wird schon nichts passieren! Wie und wo hat Russland gezeigt, dass sie sicher nicht die Souveränität eines Landes antatschen werden?
      32 12 Melden
    • Don Alejandro 24.02.2017 19:04
      Highlight Ich sehe in den baltischen Staaten keine russische Okkupierung wie es zugegebenermassen in der Ukraine der Fall ist. Sandkastenspiele sind jetzt fehl am Platz, es provoziert nur unnötig.
      1 1 Melden
  • Ruffy 24.02.2017 08:19
    Highlight «Unsere Bürger freuen sich über diese Soldaten. Der Einzige, der sich nicht darüber freuen kann, ist ein Staat, der ein potenzieller Aggressor sein könnte.»

    Damit ist eigentlich alles gesagt. Dennoch werden jetzt wieder viele über die pöse agressive NATO jammern, als ob diese wenigen Streitkräfte eine Invasionsarmee wären die jederzeit losschlagen könnte...
    89 43 Melden
    • Menel 24.02.2017 09:45
      Highlight Da gebe ich ihnen absolut recht. Trotzdem ist auch der westliche Weg nicht gut und wird kaum zur Entspannung der Lage führen. Trotzdem kann ich das Handeln der Staaten an der russischen Grenze verstehen.
      Es ist einfach nicht schwarz-weiss. Es sind einfach Idioten an der Macht, denen Frieden nichts bedeutet. In allen Lagern.
      19 8 Melden
    • ElendesPack 24.02.2017 10:10
      Highlight Ja, echt...so ein absurder Gedanke! Hahahahaha...!
      Die NATO eine Invasionsarmee...total doof, sowas auch nur anzunehmen....gnihihihihi.....was es doch für Einfalte gibt! *kicher*

      Und was meinst Du dazu, Irak? Afghanistan? Lybien? Ex-Jugoslavien?

      Sie lachen alle auch....ist ja auch ein verdrehter Gedanke.
      19 27 Melden
    • Menel 24.02.2017 10:35
      Highlight @ElendesPack, und wie sieht ihre Einschätzung von Russland aus?
      10 4 Melden
    • Ruffy 24.02.2017 10:46
      Highlight ElendesPack, lybien usw. mit Russland zu vergleichen ist wohl ein Witz oder? Russland hat ein stehendes Heer von ca 1 Mio Soldaten. Da sollen einige tausend NATO Soldaten die Gefahr einer Invasion darstellen? Mach dich nicht lächerlich..
      15 5 Melden
    • Adrian Habegger 24.02.2017 11:02
      Highlight es waren die Taliban die den Angriff provozierten.. Seit 2015 bildet die Nato die afghanischen Sicherheitskräfte aus...Dennoch war es NICHT die NATO die den Angriff auf Afghanistan startete sondern die Amis, kleiner aber feiner Unterschied..Zu Jugosl.: Der zerfallende Staat versuchte militärisch den Zusammenhalt der demokratisch herbeigeführten Abspaltung zu sichern..dabei verwickelte die jugoslawische Armee den ganzen Balkan von Slowenien bis Albanien in einen akrieg der fast 10jahre dauerte.Die NATO griff demzufolge als Schutzmacht der Zivilisten ein, meiner meinung nach das einzig Richtige
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    • ElendesPack 24.02.2017 11:29
      Highlight Von hinten:
      1. Habegger: Und wer hat schon wieder die Taliban aufgebaut damals in den 90ern? Und Schutzmacht der Zivilisten....nun, kann man so sehen, muss man aber nicht.
      2. Ruffy: Die ganze NATO hat nur einige tausend Soldaten? Sorry, dann habe ich die wohl mit den Pfadfindern verwechselt.
      3. Emel: Russland ist beileibe kein Unschuldslamm, aber in letzter Zeit gehen Provokationen und Säbelrasseln wohl eindeutig vom Westen aus.
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    • Ruffy 24.02.2017 11:53
      Highlight Lesen sollte man können... die NATO hat einige tausend Soldaten ander Grenze zu Russland. Aber wenn für dich natürlich schon die pure existenz von Nato Soldaten eine Provokation gegenüber Russland darstellen, dann wird die Disskussion echt schwierig...
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    • ElendesPack 24.02.2017 12:10
      Highlight Ruffy: Ja, die NATO kann ihre Soldaten natürlich nicht verschieben, stimmt schon. Die sind statisch angeleint, an den Orten, an denen sie sich jeweils aufhalten. Du hast natürlich Recht und jetzt da ich das einsehe, wird die Diskussion plötzlich total erfrischend und leichtfüssig.
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    • Ruffy 24.02.2017 15:01
      Highlight Dann musst du aber schon sagen, dass die NATO eigentlich gar keine Soldaten habe darf, wenn dein Argument ist, dass sie diese jederzeit verschieben kann.

      Darf dann nur Russland 1Mio Soldaten haben und wie ist da dein Argument, können die nicht auch jederzeit an die Westgrenze verlegt werden?
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    • ElendesPack 24.02.2017 17:55
      Highlight Nur sind die nicht gerade dran, an der Westgrenze Manöver durchzuführen. Siehst du den Unterschied oder willst du einfach um jeden Preis die NATO schönreden?
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    • Ruffy 24.02.2017 22:05
      Highlight Also auf der Russischen Seite stehen wesentlich mehr Truppen in Grenznähe und die machen auch Übungen.

      Ich muss die NATO nicht schönreden, nur gegen den Mist anschreiben den du hier verbreitest.
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    • ElendesPack 26.02.2017 21:48
      Highlight Ach nö, musst Du? Wer hat Dir denn diesen hehren Auftrag gegeben?
      Und zu den Russen: Die sind an den Grenzen ihres eigenen Landes stationiert und halten Manöver auf ihrem Territorium ab, was man von den diversen NATO-Kräften eher nicht behaupten könnte.
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  • herschweizer 24.02.2017 08:17
    Highlight Ja aber jetzt aber auch... wozu sind Panzer jetzt schon wieder gut? Haben die USA ihre Probleme denn schon mal anders gelöst. Nach der lieben Great Depression kam ja auch zum Glück für die USA der 2te WK. Da haben sie glaub ich jetzt so wie mir es ist auch gewonnen, nicht? Darum haben wir jetzt auch die NATO die uns vor weiterem Bösen beschützt. Oder sehe ich hier was falsch?
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    • Fabio74 24.02.2017 10:19
      Highlight Wie löst du das Problem Chefstratege? Alles Putins Gnaden überlassen. Hoffen es kommt schon gut.
      Die Panzer stehen da weil Litauen diese verlangt hat.
      22 14 Melden
    • SemperFi 24.02.2017 11:20
      Highlight @ herschweizer: Genau, die USA haben den 2. Weltkrieg angezettelt, um sich nachher am Marshallplan gesund zu stossen. Echt jetzt? #triplefacepalm
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    • The Destiny // Team Telegram 24.02.2017 13:55
      Highlight Die grossen Gewinner des ersten und zweiten Weltkrieg sind die USA, das ist nun mal Tatsache.
      Genau wie: Der Gewinner schreibt die Geschichte.
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    • Fabio74 24.02.2017 16:33
      Highlight @Destiny Ohne die USA wären weder WKI noch WKII beendet worden.
      Nach WKI wurde vieles von den Siegern falsch gemacht. Einiges wissentlich anderes weil man es nicht besser konnte
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