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Was hat der Westen mit den Flüchtlingen zu tun? Diese 10 Punkte zeigen es

14.09.15, 10:26 15.09.15, 17:13

Warum ist buchstäblich halb Syrien auf der Flucht? Warum kommt der Irak nicht zur Ruhe und woher kommt eigentlich der Islamische Staat? Nebst der oft unsäglichen Rolle, welche die regionalen Herrscher und Despoten gespielt haben, lässt sich bezüglich der militärischen und politischen Einmischungsversuche des Westens eine einzige Chronologie des Versagens aufzeigen. Wer im nahöstlichen Chaos nicht mehr durchblickt, kann sich eine Stunde Zeit nehmen und sich im Video alles vom deutschen Nahostexperten Michael Lüders erklären lassen, oder die folgenden 10 Ereignisse im Zusammenhang verstehen.

«Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet»: Vortrag von Michael Lüders im Rahmen der SWR Tele-Akademie. 
YouTube/ARD

«Wer den Wind sät»

Das neue Buch von Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten seit der Kolonialzeit und erklärt, was sie mit der aktuellen politischen Situation zu tun haben. Der ehemalige Nahost-Korrespondent der «Zeit» kennt alle Länder der Region aus eigener Anschauung. Als Nahostexperte ist er häufiger Gast in Radio und Fernsehen.
«Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet»
I​SBN:978-3-406-67749-6
Beck C.H.
173 Seiten​
14.65 Fr.​

Lüders zeichnet in einem grossen Bogen die Geschichte dieser strategisch wichtigen Region und beleuchtet die fatalen Folgen der westlichen Interventionen. Seit der «Ursünde», dem Putsch gegen den iranischen Ministerpräsidenten Mossadegh 1953, erfolgten sie in immer kürzeren Abständen und mit immer verheerenderen Konsequenzen: 

1953

Putsch im Iran

Vom Westen orchestrierter Putsch: Pro-Schah-Demonstranten in Teheran, 1953.
Bild: AP

Die CIA und der MI6, die Auslandsgeheimdienste der USA und Grossbritanniens, inszenieren einen Militärputsch gegen die demokratisch gewählte iranische Regierung unter Mossadegh. Der Iran hatte die mehrheitlich in britischem Besitz befindliche Ölindustrie verstaatlicht. Nach dem Sturz Mossadeghs wird der Schah, dessen Politik uneingeschränkt westlichen Interessen entspricht, zum starken Mann im Iran.

1979

Mullahs an die Macht

Islamische Revolution 1979: Ayatollah Chomeini kommt an die Macht im Iran. 
Bild: AP

Die Islamische Revolution im Iran, die Ayatollah Chomeini an die Macht bringt, ist die verspätete Antwort auf diesen Putsch, ohne den es diese Revolution nie gegeben hätte. Die Islamische Revolution wird zum «Big Bang» des politischen Islam und findet auch bei den Sunniten enormen Widerhall. 

1979

Dollars für Dschihadisten

Kampf gegen die sowjetische Invasion: Mudschahedin in Afghanistan.
Bild: AP NY

Im gleichen Jahr findet ein weiteres Ereignis von historischer Bedeutung statt: Die Sowjetunion marschiert in Afghanistan ein. Um die sowjetischen Invasoren zu besiegen, gehen die USA ein Bündnis mit Saudi-Arabien und Pakistan ein. Zudem finanzieren sie die Mudschahedin, die islamistischen Kämpfer gegen die Sowjets, und rüsten sie mit Waffen aus.

1980

Blutbad am Golf

Angreifer Irak in der Defensive: Iranische Truppen erobern 1986 die irakische Hafenstadt Fao. 
Bild: AP

Der irakische Diktator Saddam Hussein überfällt den durch die Revolution geschwächten Iran, doch nach zweieinhalb Jahren stehen die irakischen Truppen im Ersten Golfkrieg vor der Niederlage. Nur US-Hilfe verhindert den iranischen Einmarsch in Bagdad – und verlängert den äusserst grausam geführten Krieg um weitere sechs Jahre. Schon damals ist bekannt, dass Hussein Giftgas einsetzen liess.

1988

«Feste Basis» für den Terror

Gründer der al-Kaida: Osama Bin Laden 1988 in einer Höhle in Afghanistan. 
Bild: EPA

Die Sowjets beginnen mit dem Abzug aus Afghanistan. Osama Bin Laden stellt in Pakistan eine Liste der Mudschahedin zusammen, die nach dem Einsatz in Afghanistan den Dschihad fortsetzen wollen – die «feste Basis», arabisch «al-Kaida».

1991

Rückeroberung der «Tankstelle»

«Operation Wüstensturm»: US-Flugzeuge 1991 über brennenden kuwaitischen Öl-Quellen. 
Bild: AP NY

Nach dem Überfall Saddam Husseins auf Kuwait – «die wichtigste amerikanische Tankstelle» in der Region – kommen US-Truppen als Teil einer internationalen Koalition nach Saudi-Arabien, um das Emirat in der «Operation Desert Storm» zu befreien. Die Anwesenheit von Truppen der «Ungläubigen» im Ursprungsland des Islam ist für viele Fundamentalisten eine Blasphemie. Für die al-Kaida werden nun die USA und ihre engen Verbündeten wie Saudi-Arabien zum wichtigsten Feind.

2001

Einmarsch in Afghanistan

Krieg gegen das Taliban-Regime: Eine F/A-18 hebt 2001 vom US-Flugzeugträger Carl Vinson ab. 
Bild: AP

Nach den Anschlägen vom 11. September erklärt US-Präsident George W. Bush den «Krieg gegen den Terror». Amerikanische Truppen stürzen das mit der al-Kaida verbündete Taliban-Regime in Afghanistan. Damit beginnt der bisher längste amerikanische Krieg

2003

Invasion im Irak

Völkerrechtswidrige Invasion: Amerikanischer Panzer 2003 im Vormarsch auf Bagdad. 
Bild: AP, THE DALLAS MORNING NEWS

Die USA führen an der Spitze einer «Koalition der Willigen» eine völkerrechtswidrige Invasion im Irak durch und stürzen Saddam Hussein. Das Verbot der Baath-Partei und die Auflösung der Geheimdienste und der Armee machen hunderttausende arbeitslos, von denen die meisten mit Waffen umgehen können. Die bisher dominierenden Sunniten werden nun von der schiitischen Mehrheit unterdrückt; das Heer dieser sunnitischen Unzufriedenen alimentiert die al-Kaida und dann den aus dieser hervorgegangenen Islamischen Staat

2011

Syrischer Alptraum

Trümmerwüste: Damaskus 2013 nach zwei Jahren Bürgerkrieg. 
Bild: AP

In Syrien, wo eine alawitische Minderheit die sunnitische Mehrheit beherrscht, bricht im Zuge des «Arabischen Frühlings» ein Aufstand gegen den Diktator Baschar al-Assad los, aus dem sich innert Jahresfrist ein grausamer Bürgerkrieg entwickelt. Die von armen sunnitischen Schichten ausgehende Erhebung kann den vom Iran unterstützten Assad nicht stürzen, doch das Regime zieht sich aus grossen Gebieten zurück. Dort fasst der Islamische Staat Fuss.

2011

Chaos in Libyen

Intervention mit Folgen: Französische Kampfhelikopter 2011. 
Bild: AP

Auch in Libyen führt der «Arabische Frühling» zu einem Aufstand. Das Regime von Muammar al-Gaddafi wird von den Rebellen mit Hilfe einer westlichen Militärintervention gestürzt. Die Folgen sind auch hier fatal: In Libyen selber herrscht Chaos; die ehemaligen Söldnertruppen Gaddafis sind nach Süden abgezogen und verstärken die al-Kaida im Maghreb und die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram. (dhr)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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67
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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NonplusUltra 17.09.2015 09:58
    Highlight Der Westen? Die USA, die USA haben die Welt im Griff bitte die Schweiz kann 0.0 % dafür was dort los ist, nur die USA sollte alle Flüchtlinge aufnehmen!
    11 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.09.2015 18:28
    Highlight Schon vergessen, dass Chomeini in Frankreich Asyl genossen hat?
    7 0 Melden
    • kiawase 15.09.2015 19:17
      Highlight so what?
      1 2 Melden
    • Clandy Clandestin 16.09.2015 01:51
      Highlight Khomeiny ist auch mit einer Air France-Maschine nach Tehran zurück geflogen. Und irgendwer wird auch die Millionen von Kassettlis ins Land geschmuggelt haben (vermutlich französische Diplomaten). Beachtenswert ist auch die enge Zusammenarbeit mit dem deutschen BND, der vermutlich mehrere Male Khomeinys Leben geretet hat.
      7 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.09.2015 13:20
    Highlight Geld und Macht für Händler und Machos.
    Alles andere ist Tarnung, um die wirklichen Ziele verdeckt anzusteuern. Händler regieren die Welt und lassen die Machos im Austausch für bizzeli regionale Macht für sich springen.

    (Die Ähnlichkeit dieser Aussage zur Lage in der Schweiz mit svp-Hintermännern, Wortführern und Anhängern ist zufällig, aber sinngemäss. Tschuldigung.)
    8 6 Melden
  • cassio77 15.09.2015 05:15
    Highlight wer von "westlichem versagen" redet, der ist ein dummkopf. was im osten geschieht, ist/war geplant. selbst der is muss irgendwie zu seinen waffen kommen. woher kommen diese? dass die lage in den arabischen ländern destabilisiert würde, wusste ich schon zuvor, und ich bin weder politologe, sicherheitsexperte noch sonst ein spezialist. weshalb also jubelten die westlichen regierungen?
    16 14 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.09.2015 03:55
    Highlight An alle, die solche Beiträge nicht mögen:
    Wenn die Ausland/Konfliktpolitik der US-Regierung gerechtfertigt wäre, gäbe es keine wahren Helden wie Edward Snowden, die Kopf und Kragen für die Wahrheit riskieren.
    38 2 Melden
  • Herbert Anneler 14.09.2015 20:42
    Highlight Öl aus dem Nahen und Mittleren Osten gegen Waffen aus dem Westen - auch aus der Schweiz. Öl war immer schon das Elixier UNSERES Wachstums und Wohlstands. Deshalb haben wir, die westlichen Länder, uns auch über Jahrzente mit den Autokraten im Nahen und Mittleren Osten arrangiert - Hauptsache, der "Most" war billig! Wenn jetzt, wo "dank" unseren Waffen der Nahe und Mittlere Osten brennen, die Opfer dieses Krieges in den Westen strömen, ist dies nur logisch: Sie wollen nicht mehr als Frieden und Demokratie - genau das, was wir ihnen zu unserem Vorteil solange versagten. Jetzt kommt die Rechnung.
    41 2 Melden
    • kiawase 15.09.2015 18:54
      Highlight guter gedanke: die reihenfolge sieht irgendwie so aus: ÖL aus dem nahen Osten spült Geld in die Taschen desselben und dasselbe Geld kommt dann zurück mit Hilfe der (vereinbarten) Waffenkäufe; das bringt den 2. Kreislauf in Trab indem diese Waffen von irgendwen (wer ist dem Westen eigentlich egal) gegen u.a. die Bevölkerung eigesetzt wird. Und diese Bevölkerung hat dann irgendwann die Schnauze voll und kommt zu uns - total logisch oder ???
      5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 18:38
    Highlight Wer die Geschichte nicht kennt, versteht die Gegenwart nicht, klar. Dennoch: Mich interessiert in erster Linie das Hier und Jetzt. Und das sieht so aus: Der islamische Staat wird den Krieg gewinnen und Millionen Menschen fliehen von ihrer Heimat. Zwei Möglichkeiten bleiben:
    1. Der IS pumpt täglich Unmengen ins internationale Finanzsystem. Dreht den verdammten Geldhahn endlich zu.
    2. Eine Invasion zur Bekämpfung des IS und anschliessender Sicherstellung des Friedens, geführt von einer internationalen Allianz (keinesfalls von Amerika alleine). Wir können hier nicht alle Menschen aufnehmen!
    14 22 Melden
    • blueberry muffin 09.10.2015 13:35
      Highlight Dann fangen sie an den Geldhahn zuzudrehen. Verschrotten sie ihr Auto, ersetzen sie ihre Heizung durch eine Erdsonde und meiden sie Flugzeuge usw.
      8 1 Melden
  • valentin1 14.09.2015 16:29
    Highlight Immer diese verzweifelten Versuche, den Lesern klar zu machen, dass wir Schuld an der Misere sind. Komme mir vor wie in einem ultra linken "Propagandablättli". Sorry watson, aber die Realität ist eine andere...
    24 89 Melden
    • Beckham 14.09.2015 17:22
      Highlight Wir leben hier in Saus und Braus und andere in Elend und Not. Warum das? Weil wir härter arbeiten? Weil unsere Vorfahren härter gearbeitet haben? Oder weil "unser" Gott einen anderen Namen trägt? Wohl kaum...
      Bin gespannt auf die Realität aus deiner Sicht!
      53 16 Melden
    • saukaibli 15.09.2015 07:10
      Highlight Also valentin, wie ist denn die Realität? Alles was in diesem Bericht steht ist echt und belegbar. Natürlich ist er nicht vollständig. Auch die Grenzziehungen der westlichen Länder im nahen Osten und das Anlügen und Hintergehen der dortigen Bevölkerung haben natürlich ihren Teil zur Misere beigetragen. Aber schlussendlich läuft es im nahen Osten, in Afrika und eigentlich überall wo Menschen in Not leben darauf hinaus, dass Europa und die USA, also der sog. Westen, seine Mitschuld trägt. Und jetzt wundern wir uns über die "Völkerwanderung".
      30 2 Melden
    • kiawase 15.09.2015 18:57
      Highlight dringender Rat... beschäftigen Sie sich mit den Fakten der Vergangenheit. Die Schweiz hat auch hier eine Mitveratnwortung (weil wir uns auch wie Vasallen der USA verhalten) , aber es sind primär die Grossmächte UK und USA die diesen Schlamassel verantworten
      10 0 Melden
    • Adbetter 20.09.2015 10:27
      Highlight Hoi Valentin
      Es dreht sich nicht um "Schuld" - es dreht sich darum die Geschichte zu verstehen... Daran mangelt es anscheinend...
      7 0 Melden
    • cbaumgartner 07.10.2015 10:10
      Highlight Sorry Valentin, aber das "ultralinke Propagandablättli" sagt die Wahrheit. Nach und nach werden mehr von den ehemals geheimen Dokumenten von CIA & MI6 für die Öffentlichkeit verfügbar in denen genau das steht was hier beschrieben wird.
      Ich empfehle Ihnen das oben genannte Buch zu lesen, es lohnt sich!
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 16:06
    Highlight Bin froh das man langsam aufwacht!
    39 6 Melden
    • Låthø 15.09.2015 10:42
      Highlight Ist ja auch schon halb 11.
      Guten Morgen!
      P.S: Mal ehrlich, das hat nix mit "aufwachen" zu tun, diese Dinge sind schon lange bekannt. Die Machtverhältnisse im Kapitalismus sind aber auf der Seite der Profit generierenden Unternehmen und nicht bei den Menschen.
      P.P.S: Begriffe wie "aufgewacht" setzen immer eine "schlafende" oder inerte, stupide Masse voraus die es zu "wecken" gilt. Imho trägt diese Konstruktion durchaus faschistoide Züge.
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.09.2015 18:43
      Highlight Warum wird erst jetzt darüber berichtet, wenn man's ja schon soo lange weiss? Hat die USA die Macht in der EU (in der Europäischen Politik) verloren?
      4 3 Melden
    • Statler 15.09.2015 20:31
      Highlight Das könnte man alles wissen, wenn man sich ein wenig die Mühe machen würde, nach den Informationen zu suchen. Es gab (und gibt) auch in den Medien immer mal wieder Dokus und Berichte, die das alles erzählen. Sehr tief graben muss man also nicht, nur ein wenig interessiert sein.
      @Låthø: die «inerte Masse» existiert natürlich sehr wohl und wird durch das System natürlich auch so gehalten. Das hat tatsächlich faschistoide Züge.
      Wie weiter unten erwähnt: «Männerphantasien I&II» von Klaus Theweleit lesen - ein Post mit 500 Zeichen reicht leider bei weitem nicht, um das nur ansatzweise zu erläutern.
      2 0 Melden
  • Dr. B. Servisser 14.09.2015 15:39
    Highlight Danke für diese Zusammenstellung. Doch was hat nun "der Westen" mit den Flüchtlingen zu tun?
    9 39 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 14.09.2015 16:00
      Highlight Ohne den ursprünglichen Einmischen in den Iran, wäre unser Benzin zwar teurer geworden, dafür der Iran nicht so scheisse und alles wäre anders oder so
      33 2 Melden
    • Clandy Clandestin 16.09.2015 01:54
      Highlight wir sind teil des problems, herr doktor... und hofflich auch teil der lösung.
      6 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 14:55
    Highlight Ich frage mich immer wieder warum Kritiker der US-Politik immer als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden. Wir wissen doch mittlerweile alle, dass die USA Kriegsverbrechen begangen hat. Nur sind/waren Bush, Rumsfeld, Rice und Powell zu mächtig um sie hinter Gitter zu bringen (sind jetzt nur Kriegsverbrecher die nach 9/11 de Afghanistan -und Irakkrieg begonnen haben)
    Immer mit dem Finger auf andere zeigen wie schlecht sie sind, selber aber tausende Unschuldige auf dem Gewissen haben.
    Übrigens der IS-Führer al Baghdadi ist eigentlich ein Mossad-Agent und heisst Simon Elliot
    36 16 Melden
    • Zuagroasta 14.09.2015 16:27
      Highlight Und ich heisse eigentlich Hagbard Celine, aber bitte sag es keinem weiter.
      12 8 Melden
    • blueberry muffin 09.10.2015 13:38
      Highlight Natuerlich ist der Fuehrer der IS ein Mossad Agent ... und sich dann wundern warum niemand euch ernst nimmt? Echt jetzt?
      2 1 Melden
  • Ricco Speutz 14.09.2015 14:05
    Highlight ich finde es sehr unterhaltsam, dass aus meinem Kommentar aus dem Artikel

    "Das Weisse Haus ist «tief beunruhigt»: Was treibt da Russland in Syrien?"

    der Videolink herausgeschnitten worden ist, und hier nun ein eigener Artikel verfasst worden ist :) Vielen Dank Redaktion fürs veröffentlichen...
    28 2 Melden
    • Daniel Huber 14.09.2015 16:45
      Highlight Werter Ricco, tut mir leid, dass dein Videolink herausgeschnitten worden ist. Aber ich kann dir versichern, dass ich nicht dadurch zu diesem Artikel inspiriert worden bin.
      7 12 Melden
    • Clandy Clandestin 16.09.2015 01:56
      Highlight ich hab das mit telepatie gemacht... ;)
      1 0 Melden
  • kunubu 14.09.2015 13:49
    Highlight mehr einsichten zum thema:

    Daniele Ganser, "Verschwörungstheoretiker" zu den ursachen von 9/11. Gliedert sich wunderbar in die im artikel genannten punkte ein.
    21 10 Melden
    • kiawase 15.09.2015 19:00
      Highlight Ganser finde ich super; er ist konsequent und ehrlich. Unsere CH Schnapspolitiker lassen aber von diesen Themen die Finger
      2 1 Melden
  • Roger Gruber 14.09.2015 13:46
    Highlight Erstaunlich. Diese Facts sind längst bekannt, nur wurden sie bis eben noch als Verschwörungstheorien belächelt und niedergebrüllt, nicht zuletzt von watson. Und plötzlich kommt man wie die alte Fasnacht aus den Büschen. Aber immerhin, besser spät als nie..
    41 10 Melden
  • Statler 14.09.2015 13:33
    Highlight Neu ist das alles ja wirklich nicht. Man lese hierzu auch «Was Onkel Sam wirklich will» von Noam Chomsky (da wird auch beleuchtet, was die USA in Lateinamerika so alles angerichtet haben. Oder Zbigniew Brzezinski (the great chessboard), Klaus Theweleit «Der Knall» (oder für die Abgebrühten «Männerphantasien I&II»).
    Der geopolitische Aspekt dieser Kriege kommt in jeglicher Berichterstattung zu kurz. Denn das Chaos ist ja z.T. durchaus gewollt (Stichwort: militärisch-industrieller Komplex).
    Die Infos wären alle da, nur lesen müsste man sie...
    40 1 Melden
    • cassio77 15.09.2015 05:19
      Highlight lateinamerika ist ein ganz trauriges kapitel...
      8 0 Melden
  • Der Tom 14.09.2015 13:27
    Highlight Sehr spannend danke! Vielleicht müsste man früher beginnen. Vielleicht bei der Frage wieso Alexander Persepolis abgefackelt hat. Oder noch früher...
    3 31 Melden
    • Clandy Clandestin 16.09.2015 02:02
      Highlight Alexander hat Persepolis nicht abgefackelt....
      es ist nicht mal geklärt, ob es überhaupt vorsätzlich abgefackelt wurde. wahrscheinlicher ist, dass es ein unfall war.
      Alexander hat nie verbrannte erde erobern wollen. er war grosser anhänger der persischen Kultur. die meisten seiner eroberungen machte er nicht mit waffengewalt sondern mit überzeugungsarbeit (psychologische kriegsführung).
      ich denke allerdings auch, man müsste früher beginnen, es genügt allerdings, bei den ursachen des 1. weltkriegs dem untergang der Osmanenund den pariser vorortsverträgen 1920/1923 anzusetzen.
      5 0 Melden
  • Luuu 14.09.2015 13:11
    Highlight Sehr interessanter Beitrag. Vielen Dank.
    Weitere Details wären aber auch sehr nützlich. Z.b Brutkastenlüge, das die USA im Iran- Irak Krieg beide Seiten mit Waffen versorgt haben, Massenvernichtungswaffenlüge im Irakkrieg. Evtl. Der Auslöser des Afgahnistankrieges(gibt ja viele Theorien, die meisten besser als die Offizielle), der wahre Grund warum Gaddaffi abgesetzt werden musste(UNO-Rede)........
    Alles im Internet zu finden, man muss sich eben die Zeit nehmen(was viele nicht haben).
    Vielen Dank für den Beitrag:)
    42 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.09.2015 03:20
      Highlight 😁👍🏼 -> wer bei solchen Kommentaren ein ⚡️ wählt ist blind oder glaubt einfach alles was ihnen die "Weltpolizei" eintrichtert.
      P.S. Von mir gibts natürlich ein ❤️
      10 3 Melden
  • TheRabbit 14.09.2015 12:58
    Highlight


    Zusammenfassung derselben Geschichte auf humoristische art.
    54 2 Melden
    • Clandy Clandestin 16.09.2015 02:04
      Highlight das ist super gemacht! ;)
      2 0 Melden
  • Sapere Aude 14.09.2015 12:57
    Highlight Danke für den Bericht, welcher zumindest einen Teil der Problematik beleuchtet. Kommt noch die Dekolonialisierung dazu, bei welcher man es verpasst, Strukturen zu hinterlassen die eine Entwicklung gewährleistet. Die ganzen Waffen die man in die Dritte Welt verkauft hat und Dikatoren die man unterstützt hat. Diese Krise ist auch auf unsere Geiz ist Geil Mentalität zurückzuführen und unser Konsumwah. Der Süden finanziert den Wohlstand des Nordens.
    43 2 Melden
  • droelfmalbumst 14.09.2015 12:51
    Highlight mehr davon! :)
    35 4 Melden
  • kiawase 14.09.2015 12:44
    Highlight danke Watson! Endlich mal etwas hintergrund info zum Flüchtlingsthema und nicht immer die dieselben Berichte mit den armen Menschen an den Grenzen. Auch ich kann hier das Buch von Michael Lüders nur wärmstens empfehlen; ein Augenöffner der zeigt dass unsere Sicht auf die Situation im Nahen Osten zu simpel ist. Warum Politiker diese Ursachen nicht interessieren ist mir ein Rätsel.
    43 3 Melden
  • User01 14.09.2015 12:10
    Highlight Ich war ganz erstaunt zu merken, dass es die ursprünglich verpöhnte Schreibweise Alptraum mit P in den Duden geschafft hat. Wieder was gelernt.
    25 0 Melden
    • strieler 14.09.2015 12:25
      Highlight o tempora o mores
      18 1 Melden
  • UNO1 14.09.2015 11:54
    Highlight @Paul Schwarz: Danke für den interessanten Beitrag. 👍
    14 1 Melden
  • Gigle 14.09.2015 11:45
    Highlight Oder man könnte das Buch lesen
    6 1 Melden
  • philosophund 14.09.2015 11:11
    Highlight Die Büchse der Pandora öffnete sich mit der mit der europäischen Sucht nach Rohstoffen aus dem nahen Osten zu saugen. Es ist wie in Afrika: Auch heute noch werden lokale Despoten gefördert und deren Bevölkerung durch Verhinderung an Bildung/Aufklärung "Dumm" gehalten damit der Rohstofffluss weiterhin gewährleistet ist. Quell des Übels müssen wir nicht suchen. Wir sind es nämlich.
    79 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 12:35
      Highlight Und ich dachte so open-mind Personen wie dich gibt es hier im Kapitalismus und der Golbalisierung nicht mehr. Danke, das gibt mir eine gewisse Zuversicht für die Zukunft...
      22 2 Melden
    • kiawase 14.09.2015 12:55
      Highlight ist ja eingentlich schon lange bekannt diese Tatsache; nur wird nichts dagegen unternommen weil jede aktion in diese Richtung unseren Wohlstand gefährdet.
      23 0 Melden
    • kunubu 14.09.2015 13:45
      Highlight Es gibt duzende solcher beispiele:Shell,das in nigeria gas aus der erdölgewinnung abfackelt, mir verheerenden auswirkungen für die lokale bevölkerung. Das ist nur möglich indem man gezielt korrupte staatssysteme ausnützt oder sogar fördert, oder zur wahrung der konzerninteressen sogar lokale milizionäre bewaffnet und bezahlt. Wenn wir uns vorstellen, so etwas würde in der schweiz passieren, erstaunt es nicht, dass es extremistischen gruppen gelingt, auf diesem nährboden hass gegen den westen zu schüren. Absolut sehenswert zu diesem thema:
      Vortrag von Daniele Ganser
      10 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 14:10
      Highlight Wir sind der Quell des Übels? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich den USA und GB den Auftrag erteilt habe, all diese Länder zu destabilisieren. Vielleicht war ich ja betrunken und habe es vergessen, aber im Prinzip entspricht sowas nicht meinem Naturell.
      13 8 Melden
    • kunubu 14.09.2015 14:24
      Highlight Lieber herr hitz. Wie bei allen katastrophen gibt es auch hier eine verkettung von ursachen. Nur die rolle des westens einfach zu verschweigen finde ich feige und ignorant. Zumindest in betracht ziehen, dass wir eine wichtige rolle in dem theater haben sollte man.
      15 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 14:35
      Highlight Herr Kunubu, ich verschweige gar nichts, aber ich halte dieses "wir" für gefährlich, da ich z.B. nicht Shell oder ELF Aquitaine bin und Sie vermutlich auch nicht. Das Übernehmen von Mitverantwortung von skrupellosen Grosskonzernen, die sich einen Deut um unsere Meinungen oder unser Konsumverhalten scheren und teilweise über x-fache Verstrickungen de facto eine Monopolstellung innehaben, ist vollkommen sinnlos und bürdet Menschen wie Ihnen oder mir ein Schuld auf, die zu tragen wir kaum in der Lage sind und gaukelt uns Einflussmöglichkeiten vor, die wir schlicht nicht haben.
      20 4 Melden
    • Beckham 14.09.2015 14:52
      Highlight Schlussendlich ist es unsere Nachfrage, die das ganze System aufrecht erhält. In Kombination mit der Gier nach Macht und Geld ergibt das die ausweglose Situation, in der die Welt jetzt steckt.
      13 0 Melden
    • kunubu 14.09.2015 15:01
      Highlight Ich dachte der westen sei eine demokratie. Das bedeutet, dass das volk sagt wo's lang geht. Die schweiz exportiert waffen: ein entscheid des volkes. Pensionskassen und banken investieren in us rüstungskonzerne mit der impliziten erlaubnis eines jeden, der sich nicht dagegen wehrt. Nur wenn das bewusstsein dafür im kollektiv wächst, entsteht eben auch eine kraft, die etwas bewirken kann. Darum geht es wenn wir uns unserer rolle bewusst werden. Ich glaube lieber daran etwas ändern zu können, als diese dinge einfach hinzunehmen. Und natürlich: jeder wie er kann :)
      22 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 15:29
      Highlight Sie dachten, der Westen sei eine Demokratie? Da muss ich Sie enttäuschen. Der Westen ist eine Demokratiesimulation.
      Zum einen gibt es direkte Demokratie mit Abstimmungen in dieser Form nur in der Schweiz und zum Anderen können Sie sich darauf verlassen, dass Abstimmungen, die unsere Banken oder andere sensible Wirtschaftszweige einschränken würden, ungefähr zu dem Zeitpunkt umgesetzt würden, an dem sie in der Hölle Schlittschuhe verteilen.
      Und dass unsere Waffenexporte irgendwohin tatsächlich kriegsursächlich wären, halte ich für ein unbelegtes Gerücht.
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    • kunubu 14.09.2015 16:27
      Highlight Demokratiesimulation, Volkswille wird nicht umgesetzt. In anbetracht dieser zustände würden sich unsere vorväter im grab umdrehen. Viele leute sehen den westen noch immer als demokratie. Dass dies nicht mehr unbedingt den tatsachen entspricht, begreifen wir erst langsam.
      Den hölle-schlittschuh-vergleich finde ich gut. Ich glaube, aufgrund ihrer argumente, dass sie damit offenbar auch nicht einverstanden sind.

      Wie gesagt: Es gibt viele ursachen. Waffen tragen aber sicher nicht zum frieden bei und ich möchte im zweifel lieber nichts damit zu tun haben.
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    • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 16:55
      Highlight Ja, ich bin damit auch nicht einverstanden, dass wir im Prinzip von ein paar Grosskonzernen regiert und an der Nase rumgeführt werden und dagegen sehr wenig tun können.

      Und ob der Besitz von Waffen nun Frieden oder Krieg bringt, ist ja eigentlich eine uralte philosophische Frage. Wären die Kurden in Kobane z.B. von Anfang an ausreichend bewaffnet gewesen, hätte dort vermutlich keine derartige Tragödie stattfinden können. Ich bin lieber friedlich und im Notfall bewaffnet als friedlich und im Notfall tot.
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    • _kokolorix 14.09.2015 17:35
      Highlight @kunubu
      wie kann ich beeinflussen wie die Anlagestrategie meiner be3. Säule aussieht?
      Genau. Gar nicht. Die Kasse wird vom Arbeitgeber bestimmt, ich muss irgendwo arbeiten und obligatorisch ist der ganze sch. auch noch.
      Ich muss Hitz rechtgeben, eine kollektive Schuldübernahme hilft hier nichr weiter. Wir werden bei entsprechenden Abstimmungen regelmässig mit millionenteuren Lügenkampagnen überschüttet damit wir aus lauter Angst um unseren Wohlstand im Sinne der grossen Abzocker abstimmen.
      Es sollte Strafbar sein derart unverfroren zu Lügen!
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    • kunubu 14.09.2015 20:37
      Highlight Hmm... "schuld" und "quelle des übels" sind wohl auch zu hart formuliert.
      Ich habe einfach das gefühl, dass viele leute der ansicht sind, dass uns das ganze nichts angehe. Die zusammenhänge sind aus meiner sicht augenfällig. Solange wir aber keine symptome wahrnehmen, ist das interesse an der miesere klein. Wenn's dann eng wird, machen alle grosse nasenlöcher und reagieren mit panik.
      Ich sehe in zukunft noch weitere grosse probleme auf uns zukommen.Ich verstehe nicht, warum man sich nicht bei zeiten darum kümmern kann.Aber vielleicht ist das ja ein naturgesetz und der mensch kann nicht anders.
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    • f303 15.09.2015 10:09
      Highlight @Hinz und kunubu: Das ist doch mal ein interessanter Diskurs, der sich hier entspinnt. So macht sogar politische Kommentarspalten lesen wieder Spass. Danke dafür, dass Sie sich bemühen ihre Standpunkte inhaltlich zu untermauern und dem Anderen Raum und Meinung lassen. Man kann auch ohne Polemik unterschiedlicher Ansicht sein. Meine persönliche Sicht auf die Dinge lässt sich leider in den verbleibenden 195 Zeichen nicht zusammenfassen, aber zumindest das o.g. wollte mal raus.
      6 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.09.2015 12:13
      Highlight Kunubu: Zu Ihrem letzten Post kann ich eigentlich nur zustimmen, auch wenn wir vermutlich abweichende Ansichten haben, was die Lösung der Probleme oder Sofortmassnahmen anbelangt. Aber daran ist nichts auszusetzen. Meinungskonsens haben wir ja vermutlich in unserem Umfeld schon genug.

      f303: Danke.
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  • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 10:59
    Highlight Wer keine Stunde Zeit hat, hier eine Kurzfassung.
    Oder lest das Buch von Michael Lüders: Wer den Wind sät.
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  • frankyfourfingers 14.09.2015 10:56
    Highlight also bei 1991 müsste definitiv noch die Brutkastenlüge erwähnt werden! ansonsten sehr spannend, danke!
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    • kiawase 14.09.2015 12:45
      Highlight ja das ist ein wichtiges ereignis und zeigt wie manipulation auf höchster ebene funktioniert
      14 1 Melden

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