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Popsängerin Shyma brachte die ägyptischen Sittenwächter in Rage. 

Wegen Bananen-«Blowjob» – Ägyptische Popsängerin muss für zwei Jahre ins Gefängnis

13.12.17, 01:37 13.12.17, 06:05


Ägyptens Justiz geht weiter mit grosser Härte gegen vermutete moralische Verfehlungen in Kultur und Medien vor. Ein Gericht in Kairo verhängte am Dienstag eine zweijährige Haftstrafe gegen die Popsängerin Shyma, die sich in Unterwäsche lasziv in einem Musikvideo gezeigt hatte.

Das Video des Anstosses. 

Die vorher kaum bekannte Sängerin ist in dem Video in einem Klassenraum dabei zu sehen, wie sie an einem Apfel leckt und mit einer Banane offenbar Fellatio imitiert. Auf der Tafel standen «Abschlussklasse #69» und die Buchstaben «vag».

Die umstrittene Szene. 

Sie muss nun umgerechnet rund 580 Franken Strafe zahlen. Der Richter sah es als erwiesen an, dass Shyma mit dem Video «zur Unzucht angestiftet» habe. Der Regisseur erhielt dieselbe Strafe. Das Urteil kann angefochten werden.

Die Polizei nahm sie Mitte November fest. Kurz vor der Festnahme hatte sich die Sängerin auf Facebook bei allen entschuldigt, die das Video «als unangebracht empfunden» hätten.

Unter Präsident Abdel Fattah al-Sisi gehen die Behörden derzeit besonders hart gegen Künstler vor, die in ihren Augen gegen Moralgesetze verstossen. Erst vor wenigen Wochen war die Fernsehmoderatorin Doaa Salah zu drei Jahren im Gefängnis verurteilt worden, weil sie in ihrer Sendung über aussereheliche Schwangerschaften gesprochen hatte. Ihr wurde ein «Verstoss gegen öffentliche Sitten» vorgeworfen. (sda/afp)

Ein US-Fernsehstar stolpert – über sich selbst

Video: watson/Emily Engkent

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56
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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nonvemberbal 13.12.2017 13:04
    Highlight Was bringe es sich aufzutegen.
    Wenn wir sie sanktionieren, haben sie weniger einkommen. Ergo, noch radikaler.
    Setzen wir einen an die Macht, der ein bisschen Ordnung rein bringt, passt es und auch wieder nicht (Gadafi, usw).
    Die die flüchten wollen aus so einem Land, wollen wir auch nicht. ( realitiv sicheres Herkunftsland, nicht vom Hunger betrofgen). Also... Netflix and chill
    6 1 Melden
  • Gsnosn. 13.12.2017 11:38
    Highlight Solang es nur eine Banane war und nicht die Wurst...
    5 0 Melden
  • word up 13.12.2017 10:34
    Highlight welcome im im 21. jahrhundert, äh sorry... ich meine natürlich die steinzeit!

    18 1 Melden
    • Luca Brasi 13.12.2017 11:12
      Highlight Bringen Sie nicht die Steinzeit in Verruf! Dort durften Frauen noch Bananen essen.

      #fairnessforstoneage

      😉
      36 1 Melden
    • word up 13.12.2017 13:48
      Highlight @luca brasi
      ja, stimmt! ;)
      4 0 Melden
  • Don Sinner 13.12.2017 10:31
    Highlight Ups, da ging die 15 min of fame-Attacke wohl nach hinten los. In diesem Ägypten solltest du eigtl. wissen, was du gescheiter lassen sollst. Ich würde nicht mal als Tourist im Hotelzimmer so was nachstellen wollen. Würde ich das Land überhaupt bereisen.
    10 16 Melden
  • Turi 13.12.2017 10:27
    Highlight Jede Frau soll das Recht haben, 'suggestively' Bananen zu essen.
    21 2 Melden
    • rodolofo 13.12.2017 11:13
      Highlight Die anderen Rechte aber auch nicht vergessen!
      10 5 Melden
  • Luca Brasi 13.12.2017 10:08
    Highlight Ich sehe das Problem nicht. Eine Lehrerin, die die Vorzüge von gesunder Ernährung demonstriert. Was soll daran bitte verwerflich sein?

    Ich gehe wieder italienisches Fernsehen schauen...
    24 2 Melden
    • Graustufe Rot 13.12.2017 13:39
      Highlight Remember "tutti frutti". Ist schon zu lange her.
      4 1 Melden
  • Oxymora 13.12.2017 09:48
    Highlight Wäre Sie ein Er würde Sie wohl hängen um den Allmächtigen zu besänftigen.
    Zur “Anstiftung zu Unzucht“ käme wohl noch “Vorsätzliche Infizierung des Volkes mit Homosexualität“ erschwerend hinzu.
    6 1 Melden
  • hueberstoebler 13.12.2017 09:17
    Highlight wo bleiben die lieben leute der menschenrechtsorganisationen in ländern wie diesen, wo es wirklich nötig ist?
    14 6 Melden
  • rodolofo 13.12.2017 09:14
    Highlight An der "Frauen-Front" kämpfen die Militärs auf verlorenem Posten...
    2 3 Melden
  • Quacksalber 13.12.2017 08:35
    Highlight Die müssten die ganze „Schulklasse“ einbuchten. Aber bei Männern ist es offenbar etwas anderes.
    25 11 Melden
    • dä dingsbums 13.12.2017 09:15
      Highlight Der Regisseur wurde auch verurteilt. Zufrieden?
      20 2 Melden
    • Dharma Bum(s) 13.12.2017 10:42
      Highlight Banane und Apfel gehören auch in eine dunkle Zelle!
      11 0 Melden
  • Dharma Bum(s) 13.12.2017 08:05
    Highlight Wenn sie wenigstens wegen schlechtem Geschmack in den Kerker geworfen worden wäre! Die Moralapostel fürchten wohl um Ihre Früchteschalen ....
    38 0 Melden
  • Alice36 13.12.2017 07:38
    Highlight Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017 und Ägypten steckt immer noch im Mittelalter. Ich bin überzeugt selbst zu Zeiten der Pharaonen war das alte Ägypten aufgeschlossener als heute.

    Wobei, die Schüler / Bauarbeiter schienen an der Lektion ihren Spass zu haben. Müssen die jetzt auch in den Knast?
    67 1 Melden
    • Mens sana 13.12.2017 09:28
      Highlight Tja, zu Zeiten der Pharaos gab es ja auch noch keine menschenverachtende Ideologie aus Mekka...
      25 4 Melden
    • rodolofo 13.12.2017 10:47
      Highlight @ Mens sana
      Aber hatten denn die Ägypter zur Zeit der Pharaonen schon Bananen?
      Gemäss meinem Wissen hatten sie nur Pyramiden.
      5 3 Melden
    • Posersalami 13.12.2017 11:07
      Highlight @Mens sana: Und was hat das mit Mekka zu tun? Gäbe es da einen Zusammenhang, wären solche Dinge in allen muslimischen Ländern verboten, was nachweislich nicht der Fall ist.

      ZB. hat die Hetzjagt in den USA auf Bilder mit sichtbarer Haut ja auch nix mit dem Christentum zu tun.
      6 9 Melden
    • Tomjumper 13.12.2017 11:35
      Highlight Zu zeiten der Pharaonen gab es Sklaverei und Zwangsarbeit für tausende um Grabmale zu erschaffen. Es kam aber nicht aus Mekka, also alles ok.
      10 3 Melden
    • Graustufe Rot 13.12.2017 13:40
      Highlight @Rodolfo. Keine Bananen, dafür Feigen....
      3 0 Melden
  • Knarzz 13.12.2017 07:30
    Highlight Dass sie wegen sowas zwei Jahre Gefängnis kassiert, ist absolut daneben.

    Abgesehen davon, ist das Video einfach nur dämlich.
    57 0 Melden
    • rodolofo 13.12.2017 09:17
      Highlight Im Gefängnis wollen sie ja auch mal sehen, was das so ist, eine Frau...
      2 1 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 13.12.2017 07:17
    Highlight Wenn die Sittenwächter sich davon so sehr in Wallung bringen lassen, spricht das Bände...
    42 0 Melden
  • felixJongleur 13.12.2017 06:44
    Highlight Ein Hacker soll doch mal den Pornokonsum der Moralapostel veröffentlichen - Heuchler.
    258 2 Melden
    • Graustufe Rot 13.12.2017 09:19
      Highlight Der IS-Weihnachtsmarktattentäter von Berlin soll gem. der Fahnder, die ihm auf den Versen waren, mit Drogen gehandelt und fleissig Pornos im Internet geschaut haben. Aber das wissen wir: Die Religionen waren schon immer das Deckmäntelchen für Geltungsdrang und Machtgier, wobei man von brutaler Gewalt und Menschenrechtsverletzungen im Namen Gottes nicht zurückschreckt.
      12 1 Melden
    • Don Alejandro 13.12.2017 12:35
      Highlight Wurde ja bei Bin Laden in seinem Versteck in Afghanistan ebenfalls gefunden.
      3 0 Melden
  • Hardy18 13.12.2017 06:09
    Highlight Das Video nennen die Unzucht 😂 das ist übelst schlecht gemacht. Soll er mal nach Europa oder Amerika kommen und sich da Musikvideos anschauen. Da müssen sie erstmal das Fenster öffnen, weil sie nicht wissen wie lang er wird. Willkommen im 1835, nächste Woche gibts wieder eine Hexenverbrennung.
    76 3 Melden
    • rodolofo 13.12.2017 09:19
      Highlight In Sachen Porno ist Ägypten immer noch ein Entwicklungsland, bzw. eine Bananenrepublik mit einem Bananen-Komplex.
      13 0 Melden
  • walsi 13.12.2017 06:00
    Highlight Und jedes Jahr reisen tausende Schweizer in dieses Land. Wie kann man nur?
    177 41 Melden
    • Gar Manarnar 13.12.2017 08:11
      Highlight Viele Schweizer reisen in viele Länder, wo nicht alles 100% einwandfrei ist.

      Gemäss diesem Argument kann man direkt zuhause bleiben.
      49 24 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 13.12.2017 08:22
      Highlight Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen. Was denkst du passiert dem Land wenn diese Quelle komplett versiegt?

      Das Land ginge wohl unter wenn alle so denken würden. Inklusive seiner Schätze.
      35 12 Melden
    • andrew1 13.12.2017 08:34
      Highlight Man kann es auch gerade umdrehen: und jedes jahr wandern tausende aus diesem land ein. Wie kann man nur? Mittelalter - demnächst auch in ihrer nähe.
      26 31 Melden
    • rodolofo 13.12.2017 09:24
      Highlight @ andrew1
      Nur die moderneren Ägypter können es sich überhaupt leisten, bis hierher zu kommen.
      Zum Glück!
      Aber wenn Ägypter modern sind, ist das Leute wie Dich auch nicht recht.
      Für Leute wie Dich ist Ägypter einfach grundsätzlich schlecht...
      Da fällt mir ein, dass ich mal einen tollen Ägypter kennengelernt habe!
      Er hat dann später eine Schweizerin geheiratet und mit ihr zusammen herzige, wunderbare Kinderlein gezeugt.
      Und, hast Du immer noch etwas gegen Ägypter?
      6 27 Melden
    • FrancoL 13.12.2017 09:31
      Highlight @andrew1; So so sie wandern ein, einfach so weil es ihnen hier gefällt kommen sie einfach.
      Die ganz wenigen Ägypter die ich kenne, haben einen Arbeitsvertrag von einer Schweizer Firma und sind von dieser Firma in Ägypten "akquiriert" worden.
      10 8 Melden
    • Hosch 13.12.2017 10:46
      Highlight Nun, jedes Jahr reisen noch viel mehr Schweizer in die USA, da gibt es,
      - in 38 Bundesstaaten die gesetzlich erlaubte Kinderehe
      - eine Stadt wo Frauen nicht unrasiert in die Öffentlichkeit dürfen(Carrizo, New Mexiko)
      - in Hartford Connecticut ist es am Sonntag verboten Frauen in der Öffentlichkeit zu küssen
      - Waffengesetze bei denen sich jemandem aus der europäischen Hemisspähre die Haare sträuben
      - und so weiter....
      Deine Frage mag berechtigt sein aber da gibt es noch viele andere Länder(z.B. Nordkorea), wo Schweizer Ferien oder Geschäfte machen und man sie stellen kann oder sollte.
      34 8 Melden
    • Erarehumanumest 13.12.2017 11:09
      Highlight der ganze Kontinent Afrika ist für mich - unter anderem deshalb - auf Lebzeiten gestorben.
      4 7 Melden
    • rodolofo 13.12.2017 11:48
      Highlight @ Erarehumanumest
      Solche Fake News können nicht verhindern, dass Afrika in Wirklichkeit QIETSCHLEBENDIG ist!
      Und soll ich Dir noch etwas ganz schockierendes sagen?
      Die Afrikanisierung hat bereits vor Jahrmillionen mit den ersten über das Horn von Afrika nach Europa und Asien ausgewanderten Menschenaffen angefangen!
      Und dieser Afrikanisierungs-Prozess hat noch längst nicht aufgehört!
      Hör Dir mal die neuesten Hitparaden-Songs an!
      Dann merkst Du, wie enorm rhythmisch und "in den Körper hinein fahrend" unsere Pop-Musik geworden ist!
      DAS wiederum ist... na was wohl?...
      AFRIKANISIERUNG!
      2 23 Melden
    • andrew1 13.12.2017 13:38
      Highlight @rodolofo leute wie ich hatten schon vor deiner herzigen geschichte nichts gegen Ägypter. Ist nun mal tatsache das viele etwas rückständig sind wie der artikel bestens zeigt.
      3 3 Melden
    • rodolofo 13.12.2017 18:10
      Highlight @ andrew
      Was glaubst Du, wie rückständig DU wirst, wenn Du unter einer Militärdiktatur leben musst, die von Imperialistischen Mächten gestützt wird?
      Der Islam wurde von solchen Marionetten-Diktaturen genauso unterdrückt und kriminalisiert, wie in der Türkei unter dem viel bejubelten Atatürk.
      Und dermassen in die Enge gedrängt radikalisierte sich dieser früher gar nicht so rigide Islam in seinen Rückzugsgebieten auf dem Land und in der Wüste.
      Die zähen Islamisten wurden also von Militärdiktaturen des Kolonialismus und des Imperialismus regelrecht gezüchtet!
      ...
      2 1 Melden
    • rodolofo 13.12.2017 18:15
      Highlight ...
      Und jetzt sehen sich sowohl die Ägypter, als auch die Türken eingequetscht zwischen zwei rückständigen Kräften, dem Militär und radikalisierten Muslimbrüdern und Dschihadisten...
      Wenn wir aber glauben, dass dieses gegenseitige Hochschaukeln von Staats-Terror und Terror in "asymmetrischen" Kriegen nur in den Arabischen Ländern passiert, dann haben wir uns tüchtig geschnitten!
      Auch bei uns erhalten die Geheimdienste immer mehr Blanko-Vollmachten beim Auf- und Aufbau ihres Überwachungsstaates!
      Gerechtfertigt wird das alles mit dem Kampf gegen "rückständige Kräfte"...
      1 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 13.12.2017 05:46
    Highlight Spassbremsen!
    32 2 Melden

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