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Aktivisten beklagen anhaltende Folter in Gefängnissen in Bahrain



Menschenrechtsaktivisten haben die anhaltende Folter von Gefangenen im Golfstaat Bahrain beklagt. Häftlinge würden mit Stromschlägen gequält, extremer Kälte ausgesetzt oder sexuell misshandelt.

Dies heisst es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Organisation Human Rights Watch (HRW). In dem 84-seitigen Dokument beklagen mehrere Zeugen, dass sie bei Verhören unter Druck gesetzt worden seien.

Bahrain ist mehrheitlich schiitisch. Der ressourcenreiche und strategisch wichtige Inselstaat wird jedoch seit Jahrhunderten von der sunnitischen Dynastie der Al-Chalifa beherrscht.

FILE- In this Wednesday, Jan. 18, 2012 file photo, Bahraini anti-government protesters kneel in the street and gesture toward riot police, in Manama, Bahrain. Bahrain’s security forces tortured detainees in the years after its 2011 protests despite a government promise to stop such abuses in the island nation, according to a new report released Monday. The Human Rights Watch report on Bahrain, home to the U.S. Navy’s 5th Fleet, corresponds with accounts of abuse provided by Amnesty International and local activists.(AP Photo/Hasan Jamali, file)

In Bahrain haben Oppositionelle nichts zu lachen.
Bild: Hasan Jamali/AP/KEYSTONE

Proteste der schiitischen Opposition im Frühjahr 2011 für eine konstitutionelle Monarchie und einen gewählten Ministerpräsidenten waren mit Hilfe saudiarabischer Truppen blutig niedergeschlagen worden. Hunderte Menschen wurden festgenommen.

König Hamad setzte im Anschluss eine Untersuchungskommission ein, die der Polizei «einen übertriebenen Einsatz von Gewalt» bescheinigte. Doch die Bemühungen der Regierung, der Folter ein Ende zu setzen, scheiterten nach Einschätzung von HRW.

Die Behauptungen Bahrains, es würden inzwischen keine Gefangenen mehr gefoltert, seien «einfach nicht glaubwürdig». In den Sicherheitsbehörden herrsche immer noch «eine Kultur der Straflosigkeit».

(sda/afp)

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