International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04889659 The scene where a bomb detonated next to a national security building in the Shubra neighborhood of Cairo, Egypt, early 20 August 2015. A massive car bomb that hit a security building in the northern suburb of Shubra al-Kheima injured six policemen, according to the Interior Ministry. The bomber parked his car outside the National Security building's security cordon before fleeing on a motorcycle that had been following him.  EPA/OLIVER WEIKEN

Die Autobombe zerstörte die Fassade des Gebäudes.  Bild: OLIVER WEIKEN/EPA/KEYSTONE

Autobombe: Mindestens sechs Verletzte bei Anschlag in Kairo

20.08.15, 07:18 20.08.15, 12:10


Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Autobombenschlag im Norden Kairos mit mindestens 29 Verletzten bekannt. Das Attentat sei eine Vergeltung für «unsere Märtyrer-Brüder» gewesen, hiess es am Donnerstag in einer im Internet aufgeschalteten Erklärung.

Wie das ägyptische Innenministerium mitteilte, habe ein Auto vor der Sicherheitsabsperrung des Komplexes angehalten und sei in die Luft geflogen – der Fahrer war demnach zuvor auf einem nachfolgenden Motorrad geflohen. Ein Teil des Kommissariats im Stadtteil Schubra al-Chaima sei zerstört worden, sagte ein hochrangiger Vertreter der Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur AFP. Die Explosion war so stark, dass sie einen Krater rund um das ausgebrannte Auto hinterliess.

Umstrittenes Anti-Terror-Gesetz

Am Sonntag hatte Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi ein umstrittenes Anti-Terror-Gesetz in Kraft gesetzt, das den Sicherheitskräften des Landes noch mehr Befugnisse gibt und die Freiheit der Medien deutlich einschränkt.

Seit dem Sturz des demokratisch gewählten islamistischen Staatschefs Mohammed Mursi vor zwei Jahren kämpft die ägyptische Armee gegen den Aufstand von Dschihadisten auf dem Sinai. Diese töteten bei Angriffen bereits hunderte Polizisten und Soldaten.

Seit Ende Juni hat sich die Situation verschärft: Generalstaatsanwalt Hischam Barakat wurde bei einem Bombenattentat in Kairo getötet, fast 120 Menschen starben bei Angriffen eines Ablegers der Terrormilz Islamischer Staat (IS) auf der Sinai-Halbinsel, eine Bombe vor dem italienischen Konsulat forderte ein Todesopfer. Zuletzt wurde ein Kroate im Grossraum Kairo von IS-Anhängern entführt. Wenig später kursierte im Internet ein Foto, das nach Darstellung von IS-Unterstützern seine enthauptete Leiche zeigt. (sda/afp/dpa/reu)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bund überdenkt Finanzhilfe für palästinensische NGO – zu wenig Distanz vom Terror

Das Schweizer Aussendepartement prüft die Zahlung von Hilfsgeldern an eine in Palästina aktive NGO. Der Vorwurf: Diese unterstütze eine Organisation, die sich zu wenig vom Terrorismus distanziere.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) kündigte am Sonntag eine Untersuchung an und bestätigte damit eine entsprechende Meldung der «SonntagsZeitung».

«Wir nehmen solche Vorwürfe zu Missständen immer ernst», teilte das EDA auf Anfrage mit. Das Departement habe «zusammen …

Artikel lesen