International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
People look at cars damaged by a car bomb attack near a mosque in Yemen's capital Sanaa July 7, 2015. Two deadly car bombs hit the capital Sanaa and a southern city in Yemen on Tuesday, state news agency Saba reported, a day after air strike and clashes killed almost 200 people nationwide. REUTERS/Khaled Abdullah

Eine Autobombe explodierte nahe der Moschee. Bild: KHALED ABDULLAH/REUTERS

Ein Toter und fünf Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Jemen – IS bekennt sich

08.07.15, 00:07


Bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist eine Person getötet worden. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, als eine Autobombe nahe der Moschee explodiert sei.

Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu dem Anschlag. Wie Augenzeugen berichteten, explodierte der Sprengsatz, als die Gläubigen nach dem Abendgebet die Moschee im Südosten der Hauptstadt verliessen. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen handelte es sich um eine Autobombe.

Schwere Kämpfe zwischen Huthi und Regierung

Der Wagen sei in der Nähe der Al-Raudh-Moschee geparkt gewesen. Islamistische Websites verbreiteten eine Erklärung des IS, wonach die Tat aus «Rache» an den Huthi-Rebellen verübt worden sei. Die jemenitische Hauptstadt wird seit September von schiitischen Huthi-Rebellen kontrolliert.

Im Jemen wüten derzeit schwere Kämpfe zwischen den Rebellen der Huthi-Miliz und ihren Verbündeten auf der einen und Regierungstruppen auf der anderen Seite. Staatschef Abd Rabbo Mansur Hadi hält sich im Exil auf. Eine Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens unterstützt die mit Hadi verbündeten Truppen.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte zuletzt mehrfach vergeblich eine humanitäre Waffenruhe gefordert. Anfang Juli rief die UNO den humanitären Notstand im Jemen aus. (sda/afp)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.

Zusammenfassung: In den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2015 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Hauptsächlich aufgrund der Attentate in Paris und Nizza stieg die Opferzahl zuletzt wieder auf rund 150 Menschen pro Jahr, sprich auf das Niveau der 80er-Jahre. Weltweit nimmt der Terrorismus seit 2005 zu …

Artikel lesen