International

Komplett zerstört: Wohnhäuser im Erdbeben-Gebiet.
Bild: STRINGER/REUTERS

Schweres Erdbeben erschüttert Indien – mindestens sechs Menschen sterben

Bei einem schweren Erdbeben im Nordosten Indiens sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche Menschen verletzt worden. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens am Montagmorgen mit 6,7 an.

04.01.16, 05:13 04.01.16, 06:47

Im indischen Bundesstaat Manipur kamen nach offiziellen Angaben fünf Menschen ums Leben, als Wände einstürzten und Steine herabfielen. Im benachbarten Bangladesch starb eine Person, als die Bewohner eines Hauses in Panik nach draussen stürmten. Die Erschütterungen waren auch in Myanmar, Bangladesch und Bhutan zu spüren.

In Indien seien zudem mehr als 40 Menschen durch das Beben verletzt worden, sagte J. Suresh Babu, ein ranghoher Regierungsbeamter von Manipur. Ein Spitalvertreter in der indischen Metropole Imphal berichtete von mehr als 50 Verletzten. Viele von ihnen hätten Kopfverletzungen oder Brüche an Beinen und Armen erlitten. Auch in Bangladesch wurden Dutzende Menschen in Spitälern behandelt.

Vier Menschen seien verletzt worden, als ein Haus im nordöstlichen Distrikt in sich zusammenfiel, sagte Polizeisprecher Mozammel Haque.

Das Epizentrum liegt nur wenige Dutzend Kilometer westlich der Stadt Imphal.
Bild: EPA/USGS

Der Nachrichtensender NDTV zeigte Bilder von Rissen in Wänden und eingestürzten Mauern. Menschen rannten in Panik auf die Strassen, als das Beben um 4.35 Uhr Ortszeit begann. «Unser Gebäude hat angefangen zu wanken, und wir sind einfach nur noch in Sicherheit gerannt. Es war das schwerste Erdbeben, das wir in unserem Leben erlebt haben», sagte ein Mann dem Sender «Times Now». Das Epizentrum des Bebens lag nur 29 Kilometer westlich der Stadt Imphal, in der mehr als 250'000 Menschen leben.

TV-Bericht über das Erdbeben

YouTube/NDTV

«Ich habe gemerkt, wie mein Raum sich im Gästehaus der Regierung in Siliguri bewegte», schrieb Handelsministerin Nirmala Sitharaman auf Twitter. Indiens Premierminister Narendra Modi bat Innenminister Rajnath Singh, der ebenfalls gerade in der Region ist, die Situation vor Ort zu beobachten.

Risse in Wänden und eingestürzte Mauern: Das Erdbeben hat Spuren hinterlassen.
Bild: STRINGER/REUTERS

Erst im April hatte ein gewaltiges Erdbeben den angrenzenden Himalaya erschüttert und in Nepal, Indien, China und Bangladesch insgesamt rund 9000 Menschen in den Tod gerissen. Im Dezember und Oktober wurde das Dreiländereck von Afghanistan, Pakistan und Tadschikistan erschüttert. (dwi/sda/dpa)

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