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Wildschweine laufen in Norddeutschland Amok und verletzten dabei Passanten

20.10.17, 15:31 20.10.17, 15:48


Ausnahmezustand in Norddeutschland: Zwei aggressive Wildschweine haben am Freitag in der Innenstadt von Heide (Schleswig-Holstein) vier Menschen angegriffen und verletzt.

Wie die Polizei in Itzehoe mitteilte, liefen die ausgewachsenen Tiere seit dem Morgen durch die Strassen und drangen in eine Sparkasse am Marktplatz ein. Jäger erschoss eines von ihnen vor dem Gebäude, das andere Schwein flüchtete.

Nachdem es bis zum Mittag nicht mehr gesehen wurde und sich offenbar wieder aus dem Stadtgebiet entfernt hatte, gab die Polizei schliesslich Entwarnung. «Eine Gefahr wird zurzeit nicht mehr gesehen.» Der Einsatz sei abgeschlossen. Neue Suchmassnahmen von Jägern waren zuvor ergebnislos verlaufen.

Zwischenzeitlich hatte die Polizei die Bevölkerung von Heide dazu aufgerufen, in den Häusern zu bleiben, die Innenstadt zu meiden und vor allem die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu behindern. Polizisten und Jäger versuchten dort gemeinsam, die beiden Wildschweine «ausser Gefecht zu setzen».

Vor Bank erschossen

Polizisten war es dabei nach eigenen Angaben gelungen, eines der wild gewordenen Tiere im Vorraum einer Bank festzusetzen. Über den Kurzbotschaftendienst Twitter wurden Bilder veröffentlicht, auf denen zu sehen war, wie zwei querstehende Polizeiautos den Eingang versperrten.

Im Gebäude festsitzende Menschen wurden laut Polizei mit Drehleitern der Feuerwehr über Fenster in Sicherheit gebracht. Ein Jäger erschoss das Tier anschliessend vor der Bank.

Die Polizei warnte generell davor, sich Wildschweinen zu nähern. Sofern Tiere erneut in der Stadt auftauchten, sollten Zeugen sofort den Notruf wählen. Wildscheine können aggressiv reagieren und können dann unter Umständen auch Menschen gefährlich werden. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alterssturheit 20.10.2017 21:03
    Highlight War heute in Zürich - Schwein gehabt !
    5 0 Melden
  • Paternoster 20.10.2017 20:51
    Highlight Es ist leider Jagdzeit. Da werden so sämtliche Waldtiere nun während Monaten quer durch ihre Heimat getrieben.
    Da kann man doch wohl mal als Waldbewohner durchdrehen!
    9 5 Melden
  • Hölzig 20.10.2017 19:02
    Highlight Ist leider ein Problem das immer häufiger auftritt. Vielleicht bringt das den einen oder anderen Städter zur Einsicht, dass die gezielte Jagd ein notwendiges Übel ist.
    😯
    11 13 Melden
    • Paternoster 20.10.2017 20:53
      Highlight Die Einsicht zur "gezielten" Jagd hat es noch nie gebraucht. Ein gewohntes und einfältiges Argument das Sie gebrauchen um die Jagd zu rechtfertigen. Lassen Sie es doch einfach.
      6 13 Melden
  • livloan 20.10.2017 18:38
    Highlight Der IS hat sich soeben auf ihere Internetseite zum Anschlag bekennt.
    80 4 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 20.10.2017 19:27
      Highlight Dieser Anschlag ist aber nicht gerade halal.
      30 0 Melden
  • Likos 20.10.2017 18:32
    Highlight Das war doch sicher nur eine Werbekampagne vom Egmont Verlag.
    6 0 Melden
  • Saraina 20.10.2017 17:48
    Highlight Tollwut ist ausgeschlossen?
    3 9 Melden
  • Schnuderbueb 20.10.2017 16:42
    Highlight Wird nicht lange dauern und der IS wird diesen Terrorakt der Schweine als Tat ihre Soldaten und Märtyrer für das Kalifat gegen die Ungläubigen für sich reklamieren.
    32 3 Melden
  • Wehrli 20.10.2017 16:06
    Highlight Das Schwein wollte die Bank überfallen !!
    67 2 Melden
    • who cares? 20.10.2017 17:17
      Highlight Denke eher, der IS wird sich bald dazu bekennen. Morgen im Blick: "Wildschwein radikalisierte sich in lokaler Moschee".
      19 5 Melden

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