International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Eine der entführten Schülerinnen aus Nigeria blieb bei Boko-Haram-Ehemann

09.05.17, 18:03 11.05.17, 12:34


epa05949278 A handout photo made available by the Nigerian Government showing some of the 82 released Chibok girls meeting Nigerian President Muhammadu Buhari (C) in Abuja, Nigeria 07 May 2017. The girls were released in an exchange with Boko Haram Islamist militants who abducted a group of 276 girls in north east Nigeria three years ago according to reports from the presidency.  EPA/NIGERIA GOVERNMENT / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

82 Mädchen sind wieder frei – eines blieb bei ihrem Entführer. Bild: EPA/NIGERIA GOVERNMENT

Die Islamistengruppe Boko Haram wollte nach Angaben der nigerianischen Regierung eigentlich 83 und nicht 82 entführte Schülerinnen aus Chibok freilassen. Eines der Mädchen sei jedoch freiwillig bei den Entführern geblieben, sagte Präsidentensprecher Garba Shehu am Dienstag.

«Eine sagte: ‹Nein, ich habe einen Ehemann, ich bin glücklich, wo ich bin›», berichtete Shehu dem Fernsehsender Channels. «Also kamen 82 zurück.»

Die Schülerinnen waren am Samstag nach monatelangen Verhandlungen freigelassen worden. Boko-Haram-Kämpfer hatten im April 2014 insgesamt 276 Schülerinnen in der Stadt Chibok entführt. Drei der Mädchen wurden anschliessend gefunden, 57 konnten entkommen.

Im Oktober liess Boko Haram erstmals einige der Mädchen frei, im Zuge eines Gefangenenaustauschs wurden 21 von ihnen den Behörden übergeben. Nun befinden sich noch 113 Schülerinnen in der Gewalt von Boko Haram, die Verhandlungen über ihre Freilassung sind im Gange.

Die Entführung vor drei Jahren hatte international Schlagzeilen gemacht. Boko Haram kämpft seit Jahren für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. (sda/afp)

Boko Haram – Nigerias Terror in Fakten

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Avocado ist keineswegs böse» – Experte räumt mit Mythen um die Teufelsfrucht auf

Simuliertes Wohnen – die Influencer-Welt ist um eine bizarre Geschäftsidee reicher

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

So verteidigt der Vater der Selbstbestimmungs-Initiative sein «Kind»

Der Küsche, der in den Tee pisste – und andere Militärerlebnisse der watson-User

Das musst du über die von Russland finanzierten Propaganda-Kanäle Redfish und Co. wissen

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Vormarsch der Dschihadisten

Hier findet der weltweite Terrorkrieg der Islamisten statt

Islamistengruppen kämpfen mit Krieg und Terror in Asien und Afrika gegen «Ungläubige» und gemässigte Muslime. Ein Überblick:

Die Gruppe «Islamischer Staat im Irak und in Syrien» (ISIS), auch «Islamischer Staat im Irak und in der Levante» (ISIL) genannt, kämpft für ein sunnitisches Kalifat zwischen Mittelmeer und Persischem Golf. Die Vorläufergruppe der ISIS ging 2003 aus dem Widerstand gegen die US-Invasion im Irak hervor. Die Gruppe profitierte 2013 vom Machtkampf der von Schiiten …

Artikel lesen