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epa06068396 The South Korean President Moon Jae-in speaks during the joint press conference with the German Chancellor Angela Merkel (unseen) after the reception with military honors in the chancellery in Berlin, Germany, 05 July 2017. Moon arrived for an official visit to Germany during which he will also attend the upcoming G20 Summit in Hamburg on 07 and 08 July 2017.  EPA/FELIPE TRUEBA

Moon bekräftigte den Willen seines Landes, den Kontakt zu Pjöngjang wiederaufzunehmen, um einen Dialog zu entwickeln. Bild: FELIPE TRUEBA/EPA/KEYSTONE

Mitten im Säbelrasseln sendet Südkoreas Präsident Friedenssignale an Kim Jong Un



Im Bemühen um eine friedliche Beilegung des Konfliktes auf der koreanischen Halbinsel hat Südkoreas Präsident Moon Jae In die Führung in Pjöngjang aufgefordert, an den kommenden Olympischen Spielen in Südkorea, Japan oder China teilzunehmen. Im olympischen Gedanken solle der Anlass für den Frieden genutzt werden.

Die erste Gelegenheit dazu gebe es im Februar 2018, wenn die Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang nur 100 Kilometer von der Demarkationslinie stattfänden, sagte Moon am Donnerstag in Berlin. 2020 stünden dann die Sommerspiele in Tokio sowie 2022 die Winterspiele in Peking an, fügte Moon bei einer Veranstaltung der Körber-Stiftung hinzu.

Treffen getrennter Familien

Diese wichtigen Feste wolle Südkorea zum Anlass nehmen, Frieden auf der Halbinsel, aber auch weltweit zu ermöglichen. Der Sport verbinde. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) habe seine Unterstützung für den Fall zugesagt, dass Nordkorea an den Sportereignissen teilnehmen wolle.

Der seit zwei Monaten amtierende Moon sprach sich ferner dafür aus, aktuelle humanitäre Probleme zu lösen. So sollten dieses Jahr wieder Treffen von durch die Teilung Koreas getrennten Familien ermöglicht werden, schlug der Präsident des Südteils vor. Auch solle es Betroffenen möglich sein, die Gräber bereits verstorbener Familienangehöriger zu besuchen.

Zu Korea-Gipfeltreffen bereit

Der Staatschef machte sich ausserdem dafür stark, dass beide Seiten künftig alle Feindseligkeiten an der militärischen Trennlinie zwischen Nord und Süd unterlassen. Diese erhöhten die Spannungen und gefährdeten die Sicherheit der Menschen, die an der Grenze lebten.

Moon bekräftigte den Willen seines Landes, den Kontakt zu Pjöngjang wiederaufzunehmen, um einen Dialog zu entwickeln. Wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sei er bereit, sich mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu treffen – «wann und wo auch immer», fügte der Präsident hinzu. In seinem Bestreben, das Gespräch mit dem Norden wiederaufzunehmen, werde er auch von US-Präsident Donald Trump unterstützt. (whr/sda/afp)

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Video: reuters

Kim Jong Uns Gefolgsleute machen Notizen

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sebastian Wendelspiess 07.07.2017 12:33
    Highlight Highlight Wow, echt mal ein schlauer Politiker.
  • Kommemtar 06.07.2017 19:36
    Highlight Highlight Hoffen wir die Bemühungen bringen etwas!

    Good Luck!
  • Pasch 06.07.2017 15:46
    Highlight Highlight Chapeau, erstmal nicht auf die hintergründige Absicht der U.S.A reingefallen.
  • LordEdgar 06.07.2017 15:46
    Highlight Highlight Das ist sind seit langem die ersten gescheiten politischen Schritte oder Forderungen und Vorgehensweise. Die letzten Jahre haben gezeigt dass die Blockade- & Sanktionspolitik zu keinem positiven Ergebnis geführt haben. Deshalb ist es Zeit für Dialog.

7 Dinge, die uns beim historischen Treffen zwischen Kim und Moon aufgefallen sind

Auf der koreanischen Halbinsel hat sich heute Historisches ereignet: Die Staatschefs beider Koreas trafen sich in Panmunjom. 7 Dinge sind uns besonders in Erinnerung geblieben.

Zum ersten Mal in der Geschichte setzte ein nordkoreanischer Machthaber heute einen Fuss auf südkoreanisches Territorium. Auch der südkoreanische Präsident Moon Jae-in machte einige Schritte auf nördlichem Gebiet. Die Bilder des Spaziergangs werden in die Geschichte eingehen. 

Zuvor kam es gemäss einer Übersetzung von CNN zu folgendem Dialog: 

Kim: Ich freue mich, Sie zu treffen. Ich freue mich so sehr.

Moon: Gab es irgendwelche Schwierigkeiten auf dem Weg hierhin?

Kim: Nein, …

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