International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this July 28, 2017, file photo distributed by the North Korean government, shows what was said to be the launch of a Hwasong-14 intercontinental ballistic missile at an undisclosed location in North Korea. North Korea was the main concern cited in the

Trotz aller Verbote des UNO-Sicherheitsrates sowie aller Warnungen hatte Nordkorea am 28. Juli eine Interkontinentalrakete getestet. Bild: AP/KCNA via KN

Studie: «Nordkorea hat bedeutsame Fortschritte in seinem Atomprogramm gemacht»

08.08.17, 14:42


Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm hat laut einer japanischen Studie «eine neue Phase der Bedrohung» erreicht. Nordkorea habe bedeutsame Fortschritte in seinem Atomprogramm gemacht und sei «möglicherweise» in der Lage, kleinere Atomsprengköpfe zu entwickeln, die auf eine Rakete passten.

Das heisst es in einem am Dienstag veröffentlichten Weissbuch des Verteidigungsministeriums in Tokio. Sollte dies der Fall sein, könnte es die Führung in Pjöngjang «zu selbstsicher» machen und zu riskanten militärischen Provokationen verleiten. Im knapp 570 Seiten langen Bericht wird auch auf zwei Atomtests und 20 weitere Tests mit ballistischen Raketen im Vorjahr verwiesen.

Japan und Südkorea sind Verbündete der USA, dem Erzfeind der Führung in Pjöngjang. Beide Länder fühlen sich durch das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas bedroht.

Japan: Nordkorea feuert mehrere Raketen ab

Video: reuters

10'000 Kilometer Reichweite

Trotz aller Verbote des UNO-Sicherheitsrates sowie aller Warnungen hatte Nordkorea am 28. Juli eine Interkontinentalrakete getestet. Diese hatte nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10'000 Kilometern.

Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un sagte nach dem Test, das Festland der USA sei jetzt in Reichweite. Als Reaktion auf den Raketentest hat der UNO-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea verhängt.

Japans neuer Verteidigungsminister, Itsunori Onodera, hatte am Freitag gefordert, die Angriffskapazitäten seines Landes zu stärken. Kritiker befürchten, dass Japans pazifistische Verfassung verletzt werden könnte. Artikel 9 verbietet die Anwendung von Gewalt zur Beilegung internationaler Streitigkeiten. (whr/sda/dpa)

Nordkorea bestätigt Atomtest

Video: reuters

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

In diesen 7 Momenten stand die Welt vor dem Dritten Weltkrieg

«Mögest du in interessanten Zeiten leben», so lautet angeblich eine chinesische Verwünschung. Unsere Zeiten sind «interessant» wie lange nicht mehr – jedenfalls, wenn wir an den aktuellen Stand der Weltpolitik denken. Noch nie war die Gefahr so gross, dass es im schon seit 2011 andauernden syrischen Bürgerkrieg zu einer direkten militärischen Konfrontation der Grossmächte kommt. US-Präsident Trump tweetete, die Beziehungen der USA zu Russland seien schlechter denn je, den Kalten …

Artikel lesen