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epa05882243 An undated photograph released by the North Korean Central News Agency (KCNA) on 01 April 2017 shows North Korean leader Kim Jong-Un (C) reviewing the Korean People's Army Tank Crews' Competition-2017 at an undisclosed location.  EPA/KCNA   EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Kim Jong Un provoziert weiter. Bild: EPA/KCNA

Nordkorea feuert erneut Geschoss in Richtung Japan ins Meer

05.04.17, 01:34 05.04.17, 06:23


Nordkorea hat nach Angaben aus Seoul und Washington erneut eine ballistische Rakete in Richtung Japan ins Meer abgeschossen. Die Rakete sei etwa 60 Kilometer weit geflogen.

Nordkorea habe am Mittwochmorgen um 6.42 Uhr (Dienstag 23.42 Uhr MESZ) «eine ballistische Rakete aus der Gegend von Sinpo», einer Hafenstadt im Osten Nordkoreas, abgefeuert, erklärte das südkoreanische Verteidigungsministerium.

Die vorliegenden Informationen würden nun ausgewertet, um den Typ der Rakete zu bestimmen. Die südkoreanische Armee behalte «Nordkoreas provokative Schritte genau im Auge und hält eine hohe Verteidigungshaltung aufrecht».

Die US-Armee bestätigte den Abschuss einer ballistischen Rakete durch Nordkorea. Es habe sich um eine Mittelstreckenrakete gehandelt, die «keine Gefahr für Nordamerika» dargestellt habe. Bereits Anfang März hatte Nordkorea vor seiner Ostküste vier Raketen in Richtung Japan ins Meer geschossen. 

Just einen Tag vor China-Besuch in den USA

Das kommunistische Land provoziert die internationale Gemeinschaft zunehmend mit seinem Atom- und Raketenprogramm. Im vergangenen Jahr unternahm Nordkorea zwei Atomwaffentests und eine Reihe von Raketentests und verstiess damit gegen mehrere Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats.

Die neue US-Regierung drängt auf ein Ende von Nordkoreas Verstössen und übt verstärkt Druck auf China aus, den wichtigsten Unterstützer von Pjöngjang.

US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich mit einem Alleingang der USA im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm gedroht. Wenn Peking das Problem «nicht löst, werden wir es tun», sagte Trump in einem Zeitungsinterview.

Als Reaktion darauf drohte Pjöngjang mit «Gegenmassnahmen». Trumps Äusserungen sowie ein laufendes Militärmanöver der USA mit Südkorea und Japan bezeichnete das nordkoreanische Aussenministerium am Montag als «rücksichtsloses Vorgehen», das die koreanische Halbinsel «an den Rand eines Krieges» bringe.

Trump empfängt am Donnerstag und Freitag Chinas Staatschef Xi Jinping in seinem Privatclub Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida. (sda/afp/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 06.04.2017 19:11
    Highlight Ich freue mich schon auf den Moment, in dem dem Schwabbelkopp seine Raketen auf die Birne knallen.
    1 0 Melden
  • Asmodeus 05.04.2017 08:52
    Highlight Blöde Frage. Aber in welche Richtung sollte Nordkorea denn die Raketen sonst schiessen?

    Im Süden ist Südkorea, im Norden und Westen sind China.

    Die grösste Küste und die grösste freie Fläche sind im Osten von Nordkorea (das japanische Meer).

    Also irgendwie logisch, dass sie die Raketentests in diese Richtung machen.

    Und bevor jemand sagt "sie sollten gar keine Raketentests machen" muss man sagen, dass dann die Amis auch keine Flottenübungen vor der Küste Nordkoreas durchführen sollten.

    Zum Säbelrasseln braucht es 2... oder 3,4,5,6,7 etc.
    3 5 Melden

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