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Erfolg für Ex-Basketballstar Rodman: Kim Jong Un lässt gefangenen US-Studenten frei

13.06.17, 16:04 13.06.17, 17:05


Er kann es nicht lassen: Der ehemalige US-Basketballstar Dennis Rodman ist am Dienstag zu einem weiteren Besuch in Nordkorea eingetroffen, bei dem er nach eigenen Angaben «Türen öffnen» will. Offenbar mit Erfolg, Nordkorea hat den in einem Straflager inhaftierten US-Bürger Otto Warmbier freigelassen. Das gab US-Aussenminister Rex Tillerson am Dienstag bekannt.

Warmbier sei bereits auf dem Weg in die Vereinigten Staaten, hiess es in der Erklärung Tillersons. Demnach ist der US-Aussenminister in Gesprächen mit der Führung in Nordkorea, um die Freilassung von drei weiteren US-Bürgern zu erreichen.

Poster gestohlen

Der 22-Jährige wurde nach seiner Festnahme im Januar 2016 zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt, 17 Monate davon verbüsste er. Ihm wurde vorgeworfen in einem Hotel in der Hauptstadt Pjöngjang, ein Poster mit einem politischen Slogan gestohlen zu haben. Das wurde als staatsfeindlicher Akt gewertet.

Bei einem Zwischenstopp am Flughafen Peking hatte der frühere Profi der Chicago Bulls zuvor auf die Frage geantwortet, ob seine Reise mit US-Präsident Donald Trump abgesprochen sei. Rodman sagte: «Ich bin ziemlich sicher, dass er ziemlich froh ist über die Tatsache, dass ich hier bin und versuche etwas zu vollbringen, was wir beide brauchen.»

Für Rodman ist es mindestens der fünfte Nordkorea-Aufenthalt seit 2013. Bei seinem Besuch ein Jahr später sang er für den von ihm als «Freund fürs Leben» bezeichneten Machthaber Kim Jong Un vor tausenden Zuschauern das Geburtstagslied «Happy Birthday». Der auf Video festgehaltene Auftritt brachte Rodman in den USA Kritik und Spott ein. Der 56-jährige Sportler lehnt es ab, die Menschenrechtslage in dem abgeschotteten Land anzusprechen.

Former NBA basketball star Dennis Rodman, center,  arrives at Sunan International Airport on Tuesday, June 13, 2017, in Pyongyang, North Korea. Rodman has arrived in North Korea on his first visit since President Donald Trump took office. (AP Photo/Kim Kwang Hyon)

Dennis Rodman bei seiner Ankunft am Dienstag am Flughafen Pjöngjang. Bild: Kim Kwang Hyon/AP/KEYSTONE

In den 90er Jahren war Rodman einer der erfolgreichsten Basketballspieler weltweit. Seine Drogen- und Alkoholexzesse sorgten ebenso für Schlagzahlen wie seine Affären unter anderem mit Popdiva Madonna und seine Ehe mit dem ehemaligen «Baywatch»-Star Carmen Electra. (whr/sda)

Kim Jong Uns Gefolgsleute machen Notizen

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasch 14.06.2017 00:29
    Highlight Ich glaube fast "the Interview" ist näher an der Realität als man durch die Geschmacklosigkeit des Streifens vermuten mag...
    5 0 Melden
  • Liselote Meier 13.06.2017 20:00
    Highlight Das schnallen die meisten im "Westen" nach vor nicht.

    Das "Regim" in Nordkorea kann sich nur "halten", durch die permante bedrohung durch die USA.

    Je fester die Schraube angezogen wird, je stabiler Sitzt die Regierung.

    Das suggeriert ja die Kontinuität seit dem Koreakrieg wo fast die halbe Bevölkerung drauf gegangen ist.

    Das ist ein grundsätzliches Problem der "westlichen Zivilgesllschaft", ein historisches Zeitbewisstsein, dass die Spanne einer Eintagsfliege hat.




    13 7 Melden
  • Luca Brasi 13.06.2017 18:57
    Highlight Rodman for the win!
    23 3 Melden
  • Unserious_CH 13.06.2017 18:12
    Highlight Fehlt da nicht eine wichtige Info das er (Warmbier) seit bald einem Jahr im Koma liegt?
    22 0 Melden
    • Unserious_CH 13.06.2017 20:20
      Highlight Und das es von offizieller Stelle heisst das der Besuch von Rodman nur ein Zufall war?
      15 0 Melden
  • Pana 13.06.2017 17:13
    Highlight Der heisst Otto Warmbier? Herrlich! Klingt wie ein Penner aus einer TKKG-Folge.
    86 1 Melden
  • Hayek1902 13.06.2017 16:59
    Highlight Ich würde ihn zum Botschafter machen. Es ist unkonventionell, aber er hat einen guten Draht zum dicken Kim und er kann mit ihm reden. Natürlich ist das Regime schlecht, eines der schlimmsten auf der Welt, aber es ist nun mal an der Macht in Nordkorea und wird es wohl auch bleiben, ergo hat man sich zu arrangieren. Wenn das heisst, ein exzentrischer Basketballer soll ein Land mit einem narzistischen Kleinkind als Präsidenten vertreten, dann ist das so.
    43 2 Melden
    • plaga versus 13.06.2017 22:47
      Highlight Wäre er Botschafter der USA, würde es wohl mit Kim nicht mehr funktionieren.
      13 1 Melden
  • Timiböög 13.06.2017 16:24
    Highlight Einer der besten Basketballer die es je gegeben hatte. Schon immer durchgedreht aber im inneren ein sehr guter wohlwollender Mensch!
    Ich werde seine Hall of Fame Rede nie vergessen.
    47 3 Melden
    • Sonokowitsch 13.06.2017 18:12
      Highlight Nää, hat in der NBA gespielt, aber die nehmen ja auch jeden oder was. Ins All-Star-Team kommt man sicher auch nur durch Zufall.
      Ich weiß nicht, ob es tatsächlich die "beste Liga der Welt" ist, aber auf alle Fälle nehmen die da sicher aus Langweile keine College-Boys auf, die keine Lust für einen 8h-Job haben. Er wird also mit Sicherheit schon ein guter Basketballer gewesen sein.
      16 1 Melden
    • Blutgrätscher 13.06.2017 19:50
      Highlight Zur Frage, wie gut denn Dennis Rodman (7 Jahre in folge most rebounds und 2 jahre in Folge Defensive player of the year) als Basketballer war, zitiere ich kurz seinen Wiki-Artikel:

      "Rodman also holds all conceivable records for offensive and defensive rebound percentage"

      Der Typ hat mal 34 rebounds in einem Spiel geholt. Das gegnerische Team kam gemeinsam auf 36.

      Tl;dr: Er war wirklich richtig gut.

      6 0 Melden
  • xname 13.06.2017 16:18
    Highlight Rodman ist ein seltsamer Vogel, das war er immer.
    Trotzdem hat er bis jetzt mehr, als die gesamte amerikanische Regierung (inkl. Obama) erreicht. 🤔

    61 10 Melden
    • Ursus ZH 13.06.2017 16:40
      Highlight Erstaunlich, dass ein Mann mit Drogen- und Alkoholexzessen mehr fertig bringt als der amtierende Präsident.
      30 6 Melden
    • Hoppla! 13.06.2017 17:09
      Highlight Ach ja, was interessiert eine Krankenversicherung für alle wenn man sich gut Freund mit einem Diktator stellen kann. Doch. Bravo. Mou. Super gmacht.
      20 4 Melden
    • Imfall 13.06.2017 20:42
      Highlight wenn ich solche aussagen lese fangen meine augen an zu bluten lieber xname...

      was hat er denn sensationelles erreicht, abgesehen davon das er ein freund von dem wohl durchgeknalltesten diktator ist... ?
      3 8 Melden

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