International

Der nordkoreanische Botschafter in Spanien, Kim Hyok Chol, wurde zur Persona non grata erklärt. Bild: EPA/EFE

«Persona non grata»: Spanien weist nordkoreanischen Botschafter aus

18.09.17, 21:24

Spanien weist den nordkoreanischen Botschafter aus. Wegen der wiederholten Weigerung des asiatischen Landes, sein Atomwaffenprogramm aufzugeben, müsse der Diplomat Spanien bis Ende des Monats verlassen, erklärte das spanische Aussenministerium am Montag.

Der Botschafter sei einbestellt und zur persona non grata erklärt worden.

Nach dem sechsten und bislang stärksten Atomtest in diesem Monat hatte der UNO-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen die Regierung in Pjöngjang noch einmal verschärft. Die USA appellierten an andere Länder, ihre diplomatischen und finanziellen Beziehungen zu Nordkorea zu kappen.

US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping haben in einem Telefonat ihr Bekenntnis zur Umsetzung der harten UNO-Sanktionen gegen Nordkorea bekräftigt. «Die beiden Staatsmänner bekannten sich dazu, den Druck auf Nordkorea zu maximieren, durch die energische Umsetzung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates», hiess es in einer Mitteilung des Weissen Hauses nach dem Gespräch am Montag. (sda/reu/dpa)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dogbone 19.09.2017 00:34
    Highlight Starkes Signal von Spanien. Chapeau!
    2 2 Melden
    • Alex_Steiner 19.09.2017 11:03
      Highlight Warum sollte NK auf seine Atomwaffen verzichten? Andere Länder haben ja auch welche.
      0 0 Melden

Gesuchter Doppelmörder «Igor il russo» geschnappt – aber zu einem hohen Preis

Ein mutmasslicher Doppelmörder aus Italien ist nach acht Monaten auf der Flucht in Spanien gefasst worden. Dabei wurden drei weitere Menschen getötet, darunter zwei Polizisten der Guardia Civil, wie die italienischen Ermittler am Freitag mitteilten.

Der Mann, eigentlich Serbe, aber genannt «Igor il russo» (Igor, der Russe), soll Anfang des Jahres in der Nähe von Bologna einen Barmann und einen Wächter umgebracht haben. Vor seiner Festnahme in der Nacht in der Provinz Teruel im nordöstlichen …

Artikel lesen