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Endet Kim wie Gaddafi?  Trump droht Nordkorea mit dem Modell Libyen 



US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag bei seinem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Nordkorea gegenüber «sehr starke Sicherheiten» versprochen. Sollte es kein Abkommen geben, drohe Nordkorea aber das Schicksal von Libyen.

President Donald Trump and NATO Secretary General Jens Stoltenberg shake hands during a expanded bilateral meeting at the White House, in Washington, Thursday, May 17, 2018. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Trump beim Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.  Bild: AP/AP

Im Falle eines Abkommens werde es nicht zu einer Lösung nach dem Modell Libyens kommen, sagte Trump zu Beginn seines Treffens mit Stoltenberg in Washington. Wenn Nordkorea ein Abkommen unterzeichne, werde Kim Jong Un «sehr starke Sicherheiten» bekommen.

«Wenn wir keinen Deal erreichen, dann wäre das das Modell», sagte Trump mit Blick auf die Entmachtung von Libyens früherem Machthaber Muammar al-Gaddafi, der später von Rebellen getötet wurde.

Deswegen sei es sinnvoll, wenn Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sich auf ein Abkommen mit den USA einlasse. «Das Libyen-Modell war ein ganz anderer Deal», sagte Trump. «Wir haben Libyen vernichtend geschlagen», sagt Trump. Dies sei nicht der Plan für Nordkorea. Er hoffe stattdessen auf ein prosperierendes Nordkorea. (sda/dpa)

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Video: watson/Adrian Bürgler, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 19.05.2018 20:24
    Highlight Highlight Trump möchte verhandeln - doch wenn ich Kim bin und sowas höre, werde ich schon misstrauisch. Allerdings gibt es ja Menschen, die solche Aussagen beeindrucken. Und noch was, lernt zwischen den Zeilen zu lesen - und hört bitte auf immer nur die schlechten Sätze von Trump in den Vordergrund zu stellen. Werde mir jedenfalls das Gespräch noch selbst anhören! Dann werde ich die definitive Wahrheit herausfinden!
  • Saraina 18.05.2018 10:40
    Highlight Highlight Tatsächlich wurde das "Modell Lybien" von Bolton ins Spiel gebracht, der damit das Abkommen meinte, mit dem Lybien auf Atomwaffen verzichtete. Trump, der sich dessen offensichtlich nicht bewusst war, meinte damit das Ende Gaddhafis, das wiederum so grauenhaft war, dass sich Putin, nachdem er das entsprechende Video mehrmals gesehen hatte, unter anderem zum Schutz Asads entschloss. Das Ende Gaddhafis ist ein guter Grund für jeden Despoten, dem Westen, insbesondere der USA nie mehr zu trauen.
  • dechloisu 18.05.2018 09:46
    Highlight Highlight Der Trumpel ist bereit ein weiteres Pulverfass zu öffnen.
    Nur stellt er sich das einfacher vor als es ist. Greift er Nordkorea an, so wird es eine reaktion von China geben. Damit schadet er in erster Linie der Asiatischen Region, wie dies die Amis bereits in der Arabischen getan haben. Der Unterschied ist dass sich die Chinesen wohl nicht unter druck setzten lassen wie dies im Nahen Osten der Fall ist. Dass die Russen ebenfalls auf der Seite der Chinesen und Nordkoreaner wären scheint wohl offensichtlich. Ich hoffe mein nächster WK fällt nicht grade in diese Zeit.
  • The Origin Gra 18.05.2018 08:52
    Highlight Highlight Libyen und dann Iran.
    Als ob Verträge mit den USA noch irgend einen Wert besitzen würden.

    Wobei Libyen primär Ziel Frankreichs wurde.

    Nein, Kim hat ne Atombombe, erst ist weder Gaddafi noch Rohani, die hatten beide einer Atommacht nichts entgegenzusetzen.
    Zerstören kann Kim die USA sicher nicht aber er könnte den Preis erheblich nach oben Drücken und zudem ist es sehr Wahrscheinlich das bei einem Nuklearen Schlagabtausch USA vs. NK noch andere Atommächte Mitspielen werden => Nuklearer Weltkrieg.
    Nein Trump, sei bitte nicht so Narzisstisch wie immer, nur einmal nicht :O
  • Focke 18.05.2018 08:38
    Highlight Highlight Lybien ein gefallener Staat ohne Recht und Ornung. Aber er sitzt ja genug weit weg um so einen Mist zu verzapfen... wenn wir schon dabei sind, wann wird es Zeit dass ER seinen Posten räumt? Vereinigt alle eigenschaften eines durchgeknallten Diktators mit dem Potential sich alle zu Feinden zu machen. Iran, Nordkorea, China ärgert er auch. Die EU und seine Natopartner schon lange, mit Putin will er gleich ziehen, aber das erlauben Ihm seine Cowboys nicht. alles in allem genug Potential für einen Weltkrieg...
  • rodolofo 18.05.2018 08:13
    Highlight Highlight Wird anscheinend doch nichts mit Honeymoon und Tète a Tète.
    Die beiden "Monster-Babies" (das Eine Casino-Kapitalistisch (v)erzogen, das Andere Juche-Steinzeitkommunistisch (v)erzogen) zanken sich bereits wieder...
  • Liselote Meier 18.05.2018 07:51
    Highlight Highlight Eine Sicherheitsgarantie der USA ist das Papier nicht mal wert wo es drauf steht, genau so wenig die Abrüstungsversprechen und die die Missachtung des Nichtweiterverbreitungsvertrag von Atomwaffen.

    Libyen wurde eine Sicherheitsgarantie gegeben als sie ihr Atomwaffenprogramm aufgaben.
  • Henzo 18.05.2018 07:36
    Highlight Highlight Finde es bedauerlich, das Trump kaum ein stück auf Kim zu kommen will und in dieser Phase immernoch Drohungen ausspricht. Wäre ich Kim, dann würde ich mich durch solche Aussagen provoziert fühlen und würde mich fragen ob es überhaupt sinn macht, mich mit trump an einen tisch zu setzen, wenn er nur weiter drohen und fordern wird. Es ist als ob trump gar nicht an einer lösung der spannungen interessiert wäre, es sei denn, Kim unterwirft sich ihm komplett, was sicher nicht passieren wird.
  • Dirk Leinher 18.05.2018 05:27
    Highlight Highlight Ja Libyen wurde vernichtend geschlagen, die werden es sich gut überlegen die Macht des Petro-Dollars noch einmal in Frage zu stellen. Allen Ländern die das tun, drohen schwere Konsequenzen. Selbst Europa scheint nun aber in Betracht zu ziehen, Öl nicht mehr nur in Dollars abwickeln zu wollen. Aber "no problem" wir haben die stärkste Armee und alle haben zu kuschen!
  • Dirk Leinher 18.05.2018 05:21
    Highlight Highlight "Starke Sicherheiten" ja sicher, bis wir es uns dann anders überlegen wie beim Iran Atomabkommen.
    • Saraina 18.05.2018 10:16
      Highlight Highlight Lybien wurden auch Sicherheiten garantiert, und Gaddhafi hat auf den Bau einer Atombombe verzichtet. Das war letztlich sein Untergang, und der seines Landes.
  • Zeezoo 18.05.2018 04:42
    Highlight Highlight Das ist jetzt aber oberpeinlich, nicht? Und das vom Super-Duper-Dealmaker? Das ganze Chaos, welches er anrichtet wird aber Sloppy Steve gefallen...ist es nicht genau das, was Bannon wollte?
    • Gregor Hast 19.05.2018 20:26
      Highlight Highlight Am besten schreib ihm eine Mail... Vielleicht wird er dir antworten, vielleicht auch nicht...
  • exeswiss 18.05.2018 02:55
    Highlight Highlight modell Lybien? einen schlechteren vergleich kann man nicht bringen.

    1. in nordkorea gibt es keine aufständischen/rebellen.
    2. nordkorea verfügt schon über die bombe...

    an nordkorea kann man sich nur noch die finger verbrennen, sollte man eine militärische intervention erwägen.
    • D(r)ummer 18.05.2018 08:21
      Highlight Highlight Modell Lybien ist Tod durch Kopfschuss.

      Modell Irak ist Tod durch erhängen.
    • Saraina 18.05.2018 10:19
      Highlight Highlight Modell Lybien war Tod durch Prügel und Pfählen mit einer Metallstange! Und anschliessend den Leichnam tagelang in der Hitze verrotten lassen, während das Volk vorbeizieht und Föteli macht. Das ist keine schöne Sache.
  • mrmikech 17.05.2018 23:48
    Highlight Highlight Nord Korea weiss ganz genau das man den USA nicht vertrauen kann. Kim Jong Un hat keine lust wie Saddam oder Ghadaffi in die geschichte zu gehen...
  • Ramses II. 17.05.2018 23:07
    Highlight Highlight Mit dem "libyschen Modell" war dann übrigens ursprünglich die Einstellung des libyschen Atomwaffenprogramms 2003 gemeint - und nicht der Sturz der Regierung. Nur hat Trump dies offensichtlich nicht ganz verstanden.
  • NoCapitalism 17.05.2018 22:50
    Highlight Highlight Schön feiert sich Trump damit wie amerika lybien ins chaos gestürzt hat.
    • Gregor Hast 19.05.2018 20:28
      Highlight Highlight Trump feiert sich doch gar nicht! Trump war gegen die Intervention in Libyen!
  • stookie 17.05.2018 22:25
    Highlight Highlight Hat er die CIA berichte und deren regime change operationen erst jetzt gelesen? :-O
    Warum Lybien und nicht Chile oder Iran?
  • Herbsli 17.05.2018 21:53
    Highlight Highlight Pah, Lybien vernichtend geschlagen...und was ist daraus geworden? Ein Land versinkt im Chaos. Damit sollte sich Trump wirklich nicht brüsten.
    • Saraina 18.05.2018 10:46
      Highlight Highlight Sie finden es in Ordnung, dass eine Macht einen Regimewechsel unterstützt und das ganze Land in Chaos, Anarchie und Gewalt versinken lässt? Derjenige, der gewinnt, darf den Gegner hemmungslos leiden lassen? Ist das mit dem Völkerrecht und mit dem humanistischen Gedanken der Menschenrechte vereinbar? Es geht also gar nicht darum, die Situation für Menschen zu verbessern, sondern nur darum, stärker zu sein und den Gegner zu vernichten, verbrannte Erde inklusive? Wieso sollte man dann mit jemandem Verträge schliessen?
    • Gregor Hast 19.05.2018 20:29
      Highlight Highlight Trump brüstet sich auch gar nicht.
  • Majoras Maske 17.05.2018 21:51
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass Kim so eine Argumentation überzeugt.
  • Luca Brasi 17.05.2018 21:46
    Highlight Highlight Also bei Libyen wollte man nach der "Intervention" kein prosperiendes Libyen, aber bei Nordkorea schon?
    • D(r)ummer 18.05.2018 08:24
      Highlight Highlight Prosperierende Kobalt-Ausfuhr vielleicht...

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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