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Grenze zwischen Nord- und Südkorea: Teenager spaziert durch demilitarisierte Zone

Es ist die am schwersten bewachte Grenze der Welt. Jetzt ist ein junger Soldat aus Nordkorea durch die demilitarisierte Zone in den Süden geflüchtet – ohne dass ein Schuss abgegeben wurde.



Ein Artikel von

Spiegel Online
CHEORWON-GUN, SOUTH KOREA - MAY 20:  South Korean soldiers take part in the military exercise on May 20, 2015 in Cheorwon-gun, South Korea. The 8th Infantry Division of South Korean Army at the front-line of the South-North border invites the international media to their military training amid the tension between South and North Korea.  (Photo by Chung Sung-Jun/Getty Images)

Bild: Getty Images AsiaPac

Ein nordkoreanischer Soldat hat die demilitarisierte Zone durchquert und ist nach Südkorea übergelaufen. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Seoul.

Zwar desertieren Jahr für Jahr nordkoreanische Soldaten und flüchten, meist geschieht dies jedoch über die durchlässigere Grenze nach China. Es ist sehr selten, dass ein Nordkoreaner die Demilitarisierte Zone (DMZ) an der Grenze zum Süden durchquert. Die letzte Flucht durch die DMZ ereignete sich im Jahr 2012.

Der Soldat näherte sich laut den Angaben aus Seoul am Montagmorgen einem Wachposten im Bezirk Hwacheon. Er ergab sich dort den Südkoreanern. Es habe keinen Feuerwechsel gegeben, da der Soldat seine Absicht zu desertieren deutlich gemacht habe. Zur Zeit befinde er sich in Gewahrsam. Die Behörden leiteten zunächst Ermittlungen ein und erklärten, zu gegebener Zeit würden weitere Informationen veröffentlicht.

Die DMZ, die sich über die gesamte koreanische Halbinsel erstreckt, ist vier Kilometer breit und mit Stacheldraht und Landminen gesichert. Auf der Seite des Süden sind Telefone installiert, mit denen nordkoreanische Überläufer Hilfe rufen können.

Nach Berichten der Agentur Yonhap hat der Norden in diesem Jahr zusätzliche Landminen verlegt, um Überläufe zu verhindern.

fab/reuters

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