International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Grenze zwischen Nord- und Südkorea: Teenager spaziert durch demilitarisierte Zone

Es ist die am schwersten bewachte Grenze der Welt. Jetzt ist ein junger Soldat aus Nordkorea durch die demilitarisierte Zone in den Süden geflüchtet – ohne dass ein Schuss abgegeben wurde.

15.06.15, 11:01 15.06.15, 15:08

Ein Artikel von

Bild: Getty Images AsiaPac

Ein nordkoreanischer Soldat hat die demilitarisierte Zone durchquert und ist nach Südkorea übergelaufen. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Seoul.

Zwar desertieren Jahr für Jahr nordkoreanische Soldaten und flüchten, meist geschieht dies jedoch über die durchlässigere Grenze nach China. Es ist sehr selten, dass ein Nordkoreaner die Demilitarisierte Zone (DMZ) an der Grenze zum Süden durchquert. Die letzte Flucht durch die DMZ ereignete sich im Jahr 2012.

Der Soldat näherte sich laut den Angaben aus Seoul am Montagmorgen einem Wachposten im Bezirk Hwacheon. Er ergab sich dort den Südkoreanern. Es habe keinen Feuerwechsel gegeben, da der Soldat seine Absicht zu desertieren deutlich gemacht habe. Zur Zeit befinde er sich in Gewahrsam. Die Behörden leiteten zunächst Ermittlungen ein und erklärten, zu gegebener Zeit würden weitere Informationen veröffentlicht.

Die DMZ, die sich über die gesamte koreanische Halbinsel erstreckt, ist vier Kilometer breit und mit Stacheldraht und Landminen gesichert. Auf der Seite des Süden sind Telefone installiert, mit denen nordkoreanische Überläufer Hilfe rufen können.

Nach Berichten der Agentur Yonhap hat der Norden in diesem Jahr zusätzliche Landminen verlegt, um Überläufe zu verhindern.

fab/reuters

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

In diesen 7 Momenten stand die Welt vor dem Dritten Weltkrieg

«Mögest du in interessanten Zeiten leben», so lautet angeblich eine chinesische Verwünschung. Unsere Zeiten sind «interessant» wie lange nicht mehr – jedenfalls, wenn wir an den aktuellen Stand der Weltpolitik denken. Noch nie war die Gefahr so gross, dass es im schon seit 2011 andauernden syrischen Bürgerkrieg zu einer direkten militärischen Konfrontation der Grossmächte kommt. US-Präsident Trump tweetete, die Beziehungen der USA zu Russland seien schlechter denn je, den Kalten …

Artikel lesen