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Auf den Spuren von Gandhi und Suu Kyi: Kim Jong Un soll Friedenspreis bekommen

Indonesien will dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un einen Friedenspreis verleihen – und muss sich Spott und Ungläubigkeit gefallen lassen. Jetzt verteidigt die indonesische Stiftung die Preisverleihung.

03.08.15, 14:28 03.08.15, 15:18

Kim Jong Un

Ein Artikel von

Die indonesische Stiftung Sukarno will dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un einen Friedenspreis «für seinen Kampf gegen neokolonialistischen Imperialismus» verleihen. Das sorgt für Kritik und Verwunderung – doch Indonesien rechtfertigt die Verleihung.

In der Vergangenheit war der Preis an Freiheitsikonen wie den Inder Mahatma Gandhi und Aung San Suu Kyi aus Burma verliehen worden. Kim ist hingegen bekannt für seine Schonungslosigkeit im Umgang mit Beamten, die er der Illoyalität verdächtigte. So wurde etwa sein Onkel und ehemaliger Mentor Jang Song Thaek 2013 hingerichtet.

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  • 31%Wenn nicht er, wer dann?!?
  • 20%Ja! Einfach nur JAAAA!
  • 48%Wie könnte man den geliebten Führer einen solchen Preis verwehren?

Kim werde im September der Preis für Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit verliehen, bekräftigte nun die Leiterin der Organisation Sukarno, Rachmawati Sukarnoputri. Sie ist die Tochter des ersten Präsidenten Indonesiens. Vorwürfe hinsichtlich Menschenrechtsverstössen seien unwahr und westliche Propaganda, sagte sie laut Nachrichtenagentur AFP.

Rachmawatis Vater Sukarno hatte bereits in den Fünfzigerjahren Beziehungen zu Nordkorea hergestellt, die seither bestehen blieben. Im Jahr 2001 wurde der Preis von Rachmawatis Stiftung postum an Kims Grossvater Kim Il Sung verliehen, den ersten Staatschef Nordkoreas.

kry/AFP

Kim Jong Uns unglaubliche Frisur: Die KRASSEN BILDER

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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7
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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dä dingsbums 03.08.2015 16:49
    Highlight Wenn Mr. "Ich-lass-mit-Killerdrohnen-jedes-Jahr-ohne-Prozess-hunderte-mutmasliche-Terroristen-in-fremden-Ländern-abknallen" Obama einen Friedensnobelpreis erhält, warum nicht ein kleiner Preis für Kim Jong Un?
    5 4 Melden
    • Martin Sommer (1) 03.08.2015 17:42
      Highlight +1
      2 1 Melden
  • buco 03.08.2015 16:36
    Highlight Vielleicht motiviert ihn das, auch künftig seine Beamten nicht mit Atombomben sondern nur mit Artillerie- und Flabkanonen zu entsorgen. Oder - um mal was Neues zu geniessen - mit Panzergeschützen.
    0 1 Melden
  • Baba 03.08.2015 14:54
    Highlight Warum auch nicht - der lacht doch immer so schön (Ironie off)
    7 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.08.2015 14:54
    Highlight Da hat er aber Pech. Den Friedensnobelpreis erhält doch Sepp Blatter, überreicht von Vladimir Putin.
    10 2 Melden
    • The Destiny 03.08.2015 15:33
      Highlight Das hier ist nicht der Friedensnobelpreis...
      2 0 Melden
    • Boston5 03.08.2015 16:50
      Highlight Für den wäre er aber auch ein Kandidat ;-)
      0 0 Melden

«Das Meeting verlief sehr gut» – Trump bestätigt Treffen von CIA-Chef mit Kim Jong Un

Jetzt ist es offiziell: CIA-Direktor Mike Pompeo hat über das Osterwochenende Diktator Kim Jong Un in Nordkorea getroffen.

Dies bestätigt US-Präsident Donald Trump am Mittwochmittag via Twitter.

«Das Treffen verlief sehr gut», so Trump. Man habe eine gute Beziehung mit Nordkorea aufbauen können. Derzeit würden die Details des geplanten Gipfeltreffens  ausgearbeitet. «Die Entnuklearisierung wird eine tolle Sache für die Welt, aber auch für Nordkorea», frohlockt Trump. 

(amü)

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