International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Kim Jong Un feuert erneut Raketen ab

26.08.17, 03:00 26.08.17, 12:56

Nordkorea hat ungeachtet aller Warnungen erneut Raketen abgeschossen. Nach Angaben der US-Armee handelte es sich um drei Kurzstreckenraketen. Die Flugphase der ersten und der dritten Rakete sei gescheitert, die zweite Rakete sei unmittelbar nach dem Start explodiert.

Die Raketen hätten weder eine Gefahr für das nordamerikanische Festland dargestellt, noch für die Pazifikinsel Guam, auf der die USA einen Luftwaffenstützpunkt unterhalten, teilte Dave Benham, Sprecher des US-Pazifikkommandos, in Washington mit.

Die Raketenstarts erfolgten der US-Armee zufolge nahe Kittaeryong über einen Zeitraum von 30 Minuten. Das südkoreanische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, Nordkorea habe am Samstagmorgen «nicht identifizierte Geschosse» abgefeuert, die rund 250 Kilometer weit geflogen seien.

Nordkorea hatte im Juli zwei Interkontinentalraketen getestet, die nach Angaben der Regierung Ziele auf dem US-Festland erreichen können. Daraufhin verschärfte sich der Ton zwischen Washington und Pjöngjang deutlich. Am Mittwoch meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA, Machthaber Kim Jong Un habe angeordnet, mehr Raketentriebwerke und Raketensprengköpfe herzustellen.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sagte nach dem Test, das Festland der USA sei jetzt in Reichweite. Als Reaktion auf den Raketentest verhängte der UNO-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea.

Nordkorea hatte mit einem Angriff auf das US-Aussengebiet Guam im Pazifik gedroht, allerdings halten Nordkorea-Experten das für unwahrscheinlich. US-Präsident Donald Trump hatte daraufhin angekündigt, militärische Provokationen aus Pjöngjang mit «Feuer und Wut» beantworten zu wollen. (kün/sda/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WeischDoch 26.08.2017 10:20
    Highlight So viele langstrecken klappen aber 3 kurzstrecken versagen am gleichen Tag?
    Waren die anderen importware?
    10 0 Melden
    • lilie 26.08.2017 13:58
      Highlight Vielleicht haben sie extra irgendwelche Blindgänger genommen. Das war doch kalkuliert, so nach dem Motto: "Haha, wir lassen uns doch von den USA nicht einschüchtern - hups, explodiert". 😁😇
      1 0 Melden
  • Suchlicht 26.08.2017 09:06
    Highlight Wenn wegen der Sanktionen keine Raketenteile geliefert werden und die dauernd Racketen abfeuern, wie gross ist denn der Vorrat? Die dengeln das Zeug ja kaum selbst zusammen und ergänzen das fehlende mit Strickwaren.
    10 2 Melden
  • rodolofo 26.08.2017 08:01
    Highlight Ich kann mir da ein hämisches Grinsen nicht verkneifen.
    Also wenn das so ist, würde ich an Kim's Stelle mit dem Angriff auf die USA noch etwas zuwarten.
    14 4 Melden

«Ein historischer Moment» – So stellt sich Trump das Treffen mit Kim Jong Un vor

US-Präsident Donald Trump geht davon aus, in den kommenden Wochen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen – knüpft aber Bedingungen an die Begegnung.

Es werde alles dafür getan, um sein Treffen mit Kim zu einem «weltweiten Erfolg» zu machen. Das versprach Trump am Mittwochabend (Ortszeit) vor Medien in seinem Domizil in Mar-a-lago (Florida) nach einem Treffen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe.

Wenn das Treffen aber nicht fruchtbar zu werden verspreche, werde er es «voller Respekt verlassen», sagte er. «Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das –wenn es denn klappt», sagte Trump zu einem Treffen …

Artikel lesen