International

Kim Jong un will neue Sanktionen nicht einfach hinnehmen.  Bild: AP/KCNA via KNS

Kim droht für den Fall neuer Sanktionen Trump mit «Gegenoffensive» 

06.09.17, 06:38

Nach seinem weltweit verurteilten Atomtest hat Nordkorea für den Fall neuer Sanktionen mit Gegenmassnahmen gedroht. Das Aussenministerium in Pjöngjang unterstellte den USA, eine feindselige Politik und dazu eine «hektische Sanktionskampagne» zu betreiben.

«Wir werden auf die verabscheuungswürdigen Sanktionen und den Druck der USA mit unserer eigenen Art der Gegenoffensive antworten», wurde ein Ministeriumssprecher am Dienstagabend von den Staatsmedien zitiert. Welche Art von Massnahmen ergriffen werden sollen, blieb unklar.

Die USA sollten nicht vergessen, dass Nordkorea eine «voll entwickelte Atommacht ist, die im Besitz von Interkontinentalraketen (ICBM) wie auch einer Atom- und Wasserstoffbombe» sei, hiess es. Der Sprecher habe auf eine Frage mit Blick auf neue Sanktionen geantwortet. Nordkorea hatte am Sonntag eigenen Angaben zufolge eine Wasserstoffbombe getestet, mit der eine ICBM bestückt werden soll.

Die USA werfen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un vor, einen Krieg provozieren zu wollen. Die Vereinigten Staaten dringen im UNO-Sicherheitsrat auf «grösstmögliche Sanktionen».

Der Sicherheitsrat war am Montag wegen des sechsten und bisher grössten Atomtests durch Nordkorea auf Antrag der USA, Japans, Frankreichs, Grossbritanniens und Südkoreas zunächst zu einer Sondersitzung zusammengekommen. UNO-Generalsekretär António Guterres hatte den Atomwaffentest als weitere Verletzung internationaler Abkommen verurteilt.

Widerstand im US-Parlament gegen neue Sanktionen

Im US-Parlament gibt es derweil Widerstand gegen neue Sanktionen gegen Nordkorea. Der einflussreiche republikanische Senator und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Kongress-Kammer, Bob Corker, sagte am Dienstag, die Spannungen hätten inzwischen ein Ausmass erreicht, dass mit einem neuen Gesetz besser zugewartet werden sollte.

Eigentlich hatten sich die US-Abgeordneten im Juli darauf verständigt, nach dem Ende der Sommerpause Anfang September neue Strafmassnahmen gegen das kommunistische Land in Erwägung zu ziehen. Unter anderem war diskutiert worden, ob Banken ins Visier genommen werden sollten, die Geschäfte mit der Regierung in Pjöngjang abschliessen.

Mit Ballons gegen das Regime in Nordkorea

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Mit Ballons gegen das Regime in Nordkorea

Video: srf/SDA SRF

Kim vs. Trump: Der Konflikt um Nordkorea eskaliert

 (sda/dpa/reu)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 07.09.2017 00:09
    Highlight Der CIA ist auch nicht mehr, was er einmal war.
    0 0 Melden
  • Sisiphos 06.09.2017 09:31
    Highlight -2- den will niemand, ausser diesen beiden Irren Kim und Donald. Also Frau Leuthard tun Sie was, auch wenn es den diplomatischen Kodex sprengt. Das wäre auch eine wirksame PR Massnahme für die Schweiz. Eher als dieser naive Vorschlag, mit diesen Herren ein Plauderstündchen ab zu halten. Es drängt, die Nuklear Uhr dürfte auf 1 Minute vor 12 stehen...
    3 2 Melden
  • Sisiphos 06.09.2017 09:19
    Highlight Hier wird deutlich, dass das Vermittlungsangebot der Schweiz völliger Nonsens ist. Weder der irre Kim, der sich für GOTT hält, noch der orange Wahnsinnige, der glaubt die Welt zu beherrschen, werden sich auf ein Plauderstündchen mit Frau Leuthard einlassen! Das Begehren kann nicht von der Schweiz ausgehen, sondern nur von diesen Herren selbst - anders gehts nicht. Und die wollen nicht. Vielleicht sollte die Schweiz versuchen paradox zu intervenieren, z, Bsp. versuchen China dazu zu bewegen, selbst bei Kim vorbei zu schauen um,wenn nötig, militärischen Druck zu machen. Ein Weltkrieg droht!-2-
    4 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 07:35
    Highlight In Nordkorea hat man das Massaker das die US Aggression in den letzten Jahrzenten rund um die Welt angerichtet hat gut beobachtet. Man ist offensichtlich zum Schluss gekommen das nur eine Bewaffung bis zu den Zähnen und überzeugtes Auftreten gegen die USA Schutz bieten kann.

    Ich hoffe die Schweiz bietet wiedermal ihre Dienste an und bietet Raum auf neutralem Boden für ein Treffen auf Augenhöhe zwischen Trump und Kim. Sind beides Verbrecher, aber besser die sprechen sich mal aus bevor sie sich in die Haare geraten.
    20 19 Melden
    • Rascal 06.09.2017 07:58
      Highlight Trump ist geistig gar nicht in der Lage sich auszusprechen und eine Lösung zu finden.
      31 5 Melden
    • Taserface 06.09.2017 08:40
      Highlight Haha, Kim ist wahrscheinlich tatsächlich der Vernünftigere. Was für eine Welt...
      26 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.09.2017 09:28
      Highlight Taserface: Dann sag mir doch bitte was vernüftig ist wenn sich sei Idioten in die Haare geraten.

      Macht man doch im Kindergarten auch so wenn sich zwei streiten.

      Der Einizge der noch klar im Kopf ist, ist Putin:

      https://deutsch.rt.com/international/56808-putin-planetarische-katastrophe-droht-wegen-korea/
      2 1 Melden
    • Bongalicius 06.09.2017 10:49
      Highlight Nach den Gesprächen würde es Seitens Trump nur heissen: "He's a great guy, with huge weapons. I like him. We will make a huge weapons deal. It's going to be greate, believe me it's true."
      11 1 Melden

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