International

Good News: Pakistan stoppt Exekution eines psychisch Kranken

31.10.16, 09:09

Pakistans Oberstes Gericht hat die Exekution eines psychisch kranken Mannes vorerst gestoppt. Das bestätigte am Montag dessen Rechtsanwalt, Sayed Iqbal Shah Gilani.

Der Angeklagte war 2002 zum Tod verurteilt worden, weil er einen Mullah ermordet hatte. Später war bei ihm nach Angaben der Menschenrechtsorganisation «Gerechtigkeitsprojekt Pakistan» Schizophrenie diagnostiziert worden.

Erst vor zehn Tagen hatte das Gericht die Todesstrafe für den Mann bestätigt und erklärt, dass Schizophrenie «keine permanente geistige Erkrankung» sei, sondern ein «heilbares Ungleichgewicht». Rechtsanwalt Gilani hatte dagegen argumentiert, dies laufe wissenschaftlichen Erkenntnissen zuwider. Eine weitere Anhörung ist nun für die zweite Novemberwoche geplant.

Pakistan hat im Dezember 2014 ein langjähriges Moratorium der Todesstrafe aufgehoben und seitdem mehr als 420 Menschen hingerichtet. Schätzungsweise 8000 Menschen sitzen in Todeszellen. (gin/sda/dpa)

Der Kampf für die gute Sache: Diese 11 Kampagnen werden dich nachdenklich stimmen

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Eltern ketteten ihre Kinder an Betten: Polizei befreit 13  Geschwister aus Horror-Haus

Sie fesselten ihre Kinder mit Vorhängeschlösser und Ketten! In Kalifornien haben die Behörden 13 Geschwister aus der Gewalt ihrer Eltern befreit. 

Einer 17-Jährigen war am Sonntag in der Nähe von Los Angeles die Flucht gelungen. Das Mädchen alarmierte darauf die Polizei «Sie sah aus wie eine 10-Jährige», erklärte ein Beamte später. 

Wurden die Kinder jahrelang festgehalten? Den Polizisten zeigte sich vor Ort ein schreckliches Bild: 

Einige der Geschwister seien an ihre Betten …

Artikel lesen