International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Palestinian President Mahmoud Abbas chairs a PLO executive committee meeting, in the West Bank city of Ramallah, Saturday, Aug. 22, 2015. (AP Photo/Majdi Mohammed, Pool)

Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas steht unter grossem Druck seiner politischen Rivalen. Bild: Majdi Mohammed/AP/KEYSTONE

Mahmud Abbas tritt als PLO-Präsident zurück

22.08.15, 21:12 23.08.15, 11:01

Wie Al Arabiya News am Samstagabend vermeldet, tritt Palästinenserpräsident Mahmud Abbas von seinem Posten als Präsident der PLO (Palestinian Liberation Organization) zurück. Mit ihm tritt eine Reihe von weiteren Funktionären von ihren Posten bei der PLO zurück. 

Mit Abbas hätten mehr als die Hälfte der 18 Mitglieder das Gremium verlassen, sagte PLO-Mitglied Wassel Abu Jussef der Nachrichtenagentur AFP. Abbas bleibt weiter Präsident der Autonomiebehörde, also der Regierung. 

Nach palästinensischen Medienberichten soll der Rücktritt eine Neubesetzung des Komitees ermöglichen. Beobachter gehen von einem politischen Manöver Abbas' aus, um interne Rivalen auszuschalten. Mit dem kollektiven Rücktritt sei ein «juristisches Vakuum» entstanden, sagte Jussef. 

Nun müsse der Palästinensische Nationalrat (PNC) binnen eines Monats zusammenkommen, um ein neues Exekutivkomitee zu wählen. Der PNC ist das Parlament der PLO und seit fast 20 Jahren nicht mehr zusammengetreten. Das Exekutivkomitee ist die höchste Instanz der PLO, die im Namen der Palästinenser in den besetzten Gebieten und im Exil handeln darf – etwa im Friedensprozess mit Israel. So hatte das Komitee das Oslo-Abkommen von 1993 unterzeichnet, die erste Stufe einer Zwei-Staaten-Lösung. (spon/thi)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum ein Hepatitis-Medikament in Australien 30 Mal günstiger ist als in der Schweiz

Ein Hepatitis-Medikament kostet in der Schweiz fast 30 Mal mehr als in Australien. Auch für Krebsmedikamente zahlen Patienten teilweise ein Vielfaches mehr. Jetzt wächst der Widerstand gegen solche Preisunterschiede.

700 statt 20'000 Franken: So viel Geld sparte der Thurgauer Kantonsrat Daniel Frischknecht, weil er sein Medikament gegen Hepatitis C aus Australien bezog. Damit war seine Behandlung fast 30 Mal günstiger als in der Schweiz.

«Das ist doch Geschäftemacherei. Ich kann nicht verstehen, dass das Bundesamt für Gesundheit diese Praxis der Pharmaindustrie schützt», sagte Frischknecht zur Nachrichtenagentur SDA. Auch die watson-User können den riesigen Preisunterschied nicht verstehen.

Der Fall von …

Artikel lesen