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Dieser Mann steckt voller Überraschungen: Grossbritanniens Premierminister David Cameron.
Bild: NEIL HALL/REUTERS

Say whaaat? Ausgerechnet David Cameron kündigt Massnahmen gegen Steuerhinterziehung an

11.04.16, 05:22 11.04.16, 08:28

Auf der britischen Insel sind heute wahrscheinlich alle so: 

Oder so: 

Und warum? Darum:

Der britische Premierminister David Cameron will schärfer gegen Steuerhinterziehung vorgehen. Der Regierungschef, der selbst wegen Offshore-Aktivitäten seines Vaters am Pranger steht, wird dazu am Montag ein Gesetz ankündigen.

Wie aus Textauszügen einer geplanten Rede Camerons im Parlament hervorgeht, sollen Unternehmen künftig strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie es nicht verhindern, dass ihre Mitarbeiter beim Hinterziehen von Steuern helfen.

Das Gesetz soll noch in diesem Jahr erlassen werden. Es war den Angaben nach bereits im März 2015 vorgestellt worden, sollte demnach aber erst bis 2020 eingeführt werden.

Cameron wird zwar kein illegales Verhalten, aber ein schlechtes Krisenmanagement vorgeworfen. Nach Bekanntwerden der Offshore-Geschäfte seines verstorbenen Vaters hatte er an vier Tagen vier unterschiedliche Stellungnahmen abgegeben und erst zum Schluss eine Beteiligung an der Investmentfirma auf den Bahamas eingestanden.

Nach eigenen Angaben hat er alle vorgeschriebenen Steuern bezahlt und die Anteile vor seinem Amtsantritt als Premierminister verkauft. Zum Beleg hat Cameron seine Steuererklärungen der vergangenen sechs Jahre offengelegt. Die Offshore-Geschäfte von Cameron senior waren im Rahmen der Enthüllungen um die Panama Papers aufgeflogen. (cma/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • alingher 11.04.2016 10:05
    Highlight Was für ein ärgerlicher Artikel. Der PM hat von seinem Vater unkoschere Titel geerbt, diese dann aber auch bald mal abgestossen und das ganze katastrophal kommuniziert.

    Und deswegen darf er jetzt kein schärferes Vorgehen gegen Steuerhinterziehung ankündigen??

    Und das ganze wird eingeleitet mit "say whaaat?" - was schonmal Ami slang ist. Und dann "auf der britischen Insel sind alle so:" und zwei dämliche gifs...

    Tragt bloss Sorge zu eurer ansonsten coolen Seite. Mit solch trivialem Stuss kann man sie ganz schnell ruinieren...
    3 0 Melden
  • elivi 11.04.2016 08:47
    Highlight oh nooo die armen briefkasten auf cayman island und so müssen umziehen bis 2020 ... erm ja
    0 0 Melden
  • Radiochopf 11.04.2016 06:31
    Highlight Zurück treten soll er, nichts anderes! Freund von Obama der zufällig Premierminister von England ist.. Aber halb so schlimm, wenn er Cellist wäre und Freund von Putin, dann ist es was ganz anderes.. Wiedermal lächerlich, wie da mit 2 verschiedenen Massstäbe gemessen wird. Das eine ist dem Spiegel ein Artikel wert, das andere nicht...
    11 5 Melden
    • engeliii23 11.04.2016 08:39
      Highlight Ja also ich finde, nach dem Statement kann er gleich abtreten.
      6 0 Melden
    • engeliii23 11.04.2016 10:28
      Highlight Ja stimmt schon - Ich denke, es sind einfach alle zu faul, sich dagegen zu wehren, es ist wie immer, der BR bringt den nächsten Müll und wir tun es ab, die machen ja eh was Sie wollen.
      3 0 Melden

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