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Papst ernennt 17 neue Kardinäle und warnt vor «Virus der Polarisierung»



epa05637851 Pope Francis (2-L) places the red three-cornered biretta hat on the head of new Cardinal Baltazar Enrique Porras Cardozo (C), Archbishop of Merida in Venezuela, during the Consistory ceremony in Vatican, 19 November 2016. Pope Francis has named 17 new cardinals, 13 of them under age 80 and thus eligible to vote in a conclave to elect his successor.  EPA/MAURIZIO BRAMBATTI

Der Papst verleiht Baltazar Enrique Porras Cardozo, dem Erzbischof von Merida in Venzuela, den roten Kardinalshut.  Bild: EPA/ANSA

Papst Franziskus hat bei der Ernennung neuer Kardinäle vor der zunehmenden Spaltung in Kirche und Gesellschaft gewarnt. «Das Virus der Polarisierung und der Feindschaft dringt in unsere Art zu denken, zu fühlen und zu handeln ein» sagte Franziskus.

«Dagegen sind wir nicht immun, und wir müssen aufpassen, dass eine solche Haltung nicht unser Herz in Beschlag nimmt». Bei der Zeremonie im Petersdom setzte Franziskus den neuen Kardinälen das rote Birett auf.

Insgesamt 228 Kardinäle

Unter den 17 neuen Purpurträgern sind fünf Europäer, vier Nordamerikaner, zwei Südamerikaner, drei Afrikaner, zwei Asiaten und ein Ozeanier. Damit gibt es nun insgesamt 228 Kardinäle.

Als Zeichen der Solidarität des Papstes mit der kriegsleidenden Bevölkerung in Syrien gilt die Entscheidung, den Nuntius in Damaskus, Erzbischof Mario Zenari, zum Kardinal zu erheben.

Nach der Zeremonie wollte Franziskus mit den neuen Kardinälen seinen Vorgänger Benedikt XVI. im Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan besuchen. (sda/dpa)

Papst Franziskus vom Winde verweht

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