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Halleluja! Mutter Teresa wird heiliggesprochen



Catholic nuns from the order of the Missionaries of Charity gather under a picture of Mother Teresa during the tenth anniversary of her death in Kolkata, India, in this September 5, 2007 file photo. REUTERS/Jayanta Shaw/Files

Der Vatikan hat den Termin für die Heiligsprechung der Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa bekanntgegeben: Sonntag, 4. September. Das teilte der Vatikan nach einem Treffen von Papst Franziskus mit seinen Kardinälen mit. Die Nonne war 1997 im Alter von 87 Jahren gestorben. 2003 sprach Papst Johannes Paul II. sie selig.

Ende vergangenen Jahres erkannte Papst Franziskus offiziell das zweite von ihr vollbrachte Wunder an. Damit waren die Voraussetzungen für eine Heiligsprechung erfüllt. Mutter Teresa kümmerte sich in ihrem Orden «Missionarinnen der Nächstenliebe» im indischen Kolkata (Kalkutta) um Arme, Ausgestossene und Todkranke. Dafür wurde sie schon zu Lebzeiten verehrt.

Kritiker warfen ihr allerdings vor, vor allem Armen und Verletzlichen den Katholizismus aufgezwungen und durch die strikte Ablehnung von Empfängnisverhütung und Abtreibung zum Elend der Armen beigetragen zu haben. Die meisten aber nannten sie «Engel der Armen». 1979 erhielt sie für ihren Einsatz den Friedensnobelpreis.

Geboren wurde die Frau am 26. August 1910 in Skopje im heutigen Mazedonien. Ihre Eltern, die aus Albanien stammten, tauften sie auf den Namen Anjezë Gonxha Bojaxhiu. Mit 18 Jahren trat sie in den irischen Loreto-Orden ein und ging als Novizin nach Indien. Sie nahm den Namen Teresa an und gründete 1950 ihren Orden.

Bei dem Treffen von Papst und Kardinälen wurden Termine für die Kanonisierung vier weiterer Seliger festgelegt: Am 5. Juni sollen der polnische Ordensgründer Stanislaus von Jesus Maria und die schwedische Konvertitin und Ordensgründerin Maria Elisabeth Hasselblad heiliggesprochen werden, am 16. Oktober der argentinische Dominikanerpriester José Gabriel del Rosario Brochero und der Mexikaner José Sánchez del Río, der als Märtyrer starb. (ulz/dpa/afp)

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 17.03.2016 09:06
    Highlight Highlight Kein Mensch ist heilig, ich lehne auch das Fasten ab.
    Verzicht ist nicht ein Erfüllung.
    Und ich glaube, Mensch zu sein ist viel wichtiger, als jeder Heldentat.
  • adritschka 15.03.2016 21:08
    Highlight Highlight einmal mehr zeigt eine solche heiligsprechung, dass sich die meisten religiösen menschen (die sich über die heiligsprechung freuen) lieber auf "mundpropaganda" stützen, als sich mit historischen quellen auseinanderzusetzen. aber ist halt religion, was reg ich mich schon auf, nicht wahr?
  • Abel Emini 15.03.2016 17:44
    Highlight Highlight Nationalgeschichte Albaniens wird geschrieben an diesem Tag!

    Ich rufe die albanische Regierung dazu auf die Heiligsprechung als Nationalfeiertag zu erklären.
    Benutzer Bild
  • FabianK 15.03.2016 11:26
    Highlight Highlight Muss man die kennen?
    • Fumo 15.03.2016 11:43
      Highlight Highlight Wenn man älter als 20 Jahre ist ja!
    • FabianK 15.03.2016 12:16
      Highlight Highlight Dann habe ich noch knapp Glück gehabt. 😅
  • Retarded Wizard 15.03.2016 11:14
    Highlight Highlight Sowas von krank. Jemand der todkranken Medikamente verweigert, Millionen mit dem Leid anderer scheffelt um sich später vor dem eigenen Tod in den USA behandeln zu lassen, wird heilig gesprochen. Typisch für eine Religion. Voll von Doppelmoral und Scheinheiligkeit.


  • Watson-er 15.03.2016 11:11
    Highlight Highlight Nice!
  • goschi 15.03.2016 11:06
    Highlight Highlight Und jetzt Bitte keine Jubel-Rezension, sondern eine ehrliche kritische Rezension zu ihren Taten.
    Das Jubeln übernehmen schon die Katholiken...
    • Fumo 15.03.2016 11:16
      Highlight Highlight Eine Heiligsprechung ist was katholisches. Wenn dir das katholische nicht passt oder du unbedingt Kritik dagegen lesen willst bist du in einen Artikel über die Heiligsprechung einer Person falsch. Für solche hat es auch bei Watson der Sektenblog oder wie das heisst.
      Hier geht es um was positives, macht es uns nicht mit eure Kritik unnötig kaputt und last uns ausnahmsweise mal die Freude!
    • goschi 15.03.2016 11:25
      Highlight Highlight Kurzfassung
      "ich blende alle aus, was nicht bibabutze-supidupidoll ist"?

      Gerade bei solch einem Akt sollten kritische Betrachtungen ihren platz bekommen, um eine objektive Sichtweise zu behalten und nicht alles unkritisch zu bejubeln, was irgendeiner bestimmt hat.
    • Luca Brasi 15.03.2016 11:30
      Highlight Highlight Unkritisch ist nie gut. Aber lasst doch den Katholiken ein wenig Freude und Jubel. Protestanten sind immer so humorlos und bierernst. ;)
      Benutzer Bildabspielen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Moser 15.03.2016 10:58
    Highlight Highlight Mein erster Gedanke war sofort "American Horror Story"

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