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Bewegendes Video Prominente kämpfen gegen «Hundefleisch-Festival»

Gequält, getötet, gehäutet: Tausende Hunde sterben auf dem «Hundefleisch-Festival» in China einen grausamen Tod. Prominente wie Matt Damon wollen die Gräueltaten stoppen. Und haben dazu ein bewegendes Video gedreht.

21.06.16, 17:08


Ein Artikel von

Sie werden zu Dutzenden in rostige Käfige eingesperrt, bei lebendigem Leib gekocht und gebraten, vergiftet oder zu Tode geprügelt und dann gehäutet auf dem Markt von Yulin verkauft. Dieses Schicksal erleiden geschätzt 10'000 Hunde alljährlich auf dem «Yulin Dog Meat Festival» (Hundefleisch-Festival) in der gleichnamigen südchinesischen Stadt.

Prominente in aller Welt bemühen sich nun das grausame Hundetöten zu stoppen. Unter ihnen sind Matt Damon, Pamela Anderson, Joaquin Phoenix, Kate Mara, Alicia Silverstone und Rooney Mara. Gemeinsam machen sie in einem Video von Marc Ching, dem Gründer von Animal Wellness Project, auf die Qualen der Vierbeiner aufmerksam - und sind dabei sichtlich erschüttert.

«Hier geht es nicht darum, ob man Amerikaner ist. Hier geht es nicht darum, ob man Asiate ist.… Es geht auch nicht darum, ob man Kanadier oder Brite ist, es geht darum, ein Mensch zu sein», heisst es unter anderem in dem Video.

Hundefleisch-Festival in China

Hundefleisch gilt nur in einigen Landesteilen als Delikatesse

Ungeachtet der Proteste wurden am Dienstag an Ständen und in Restaurants zahlreiche Hunde geschlachtet, gekocht und zum Verzehr angeboten. Die Verkäufer des Hundefleischs berufen sich auf eine alte Tradition, mit der in Yulin die Sommersonnenwende gefeiert werde. Zudem mache es keinen Unterschied, ob nun Katzen und Hunde oder Schweine und Rinder gegessen würden. Die Tiere würden relativ sanft getötet.

Tierschützer versuchten auf den Märkten, einzelne Tiere freizukaufen. Der Tierschutzorganisation Humane Society International zufolge dürften dennoch mehrere Tausend Hunde und auch Katzen getötet werden.

Wegen anhaltender Proteste gegen das Festival geht die Zahl der getöteten Tiere in Yulin seit Jahren zurück. In nur einigen Landesteilen gilt, anders als teilweise im Westen verbreitet, Hundefleisch als Delikatesse. Laut Umfragen haben weniger als 20 Prozent der Chinesen überhaupt schon einmal Hundefleisch gegessen.

msc/dpa

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mnemonic 21.06.2016 19:55
    Highlight Herzlichen Dank für euren Bericht Watson!
    11 0 Melden
  • FancyFish 21.06.2016 18:32
    Highlight Andere Länder andere Sitten - und diese sollte man respektieren
    8 35 Melden
    • Human 22.06.2016 07:41
      Highlight Vielleicht sollten wir dem Kim eine Entschuldigungskarte schicken, seine Arbeitslager sind ja gar nicht so schlimm. Oder der Regierung Katars ein paar neue peitschen - andere Länder andere Sitten *sarcasmoff*
      2 0 Melden
  • Lami23 21.06.2016 18:16
    Highlight Das man Hunde tötet und isst sollte für keinen Fleischesser ein Problem darstellen. Theoretisch ist das essen von Hunden ökologischer als das von Rindern. Aber die Art des Fangens, Transport und Töten ist unmenschlich. Aber wer kein Vegetarier/Veganer oder gemäßigter Konsument von fairem Fleisch ist, darf darüber leider nicht die Verurteilungskeule schwingen...


    53 7 Melden
  • goschi 21.06.2016 17:44
    Highlight Es ist aber absolut bigot, gegen das Hundefleisch zu sein, aber bei Huhn, Rind, Schwein usw. keine Probleme zu sehen.

    nur weil Hunde hierzulande eine andere Rolle als das kleine kalb haben? Dann dürfen die Inder also ab sofort gegen den westlichen Rindfleischkonsum demonstrieren?

    Dies unabhängig davon, dass die Tierhaltung in China mindestens problematisch ist, aber je nach Speziell einen Unterschied zu machen ist pure Heuchelei!
    46 13 Melden
    • slashinvestor 21.06.2016 18:01
      Highlight Finde ich absolut korrekt. Des wegen warum verbieten wir ein Kannibale zu sein? Ich habe gehöret das Fetten menschen absolut der Hammer sind auf den Grill! ;) Ja ich bin zynisch aber ich will andeuten das es irgendwo eine Linie gezogen wird und sie ziehen es anders. Ich bin gegen Hunde zu essen. Sorry, ist halt so... Und wie sie gehalten werden und dann geschlachtet werden is unwürdig.
      8 26 Melden
    • maddiepilz 21.06.2016 18:03
      Highlight Also, weiss ja nicht wie du das handhabst, aber hier werden die Tiere zumindest nicht bei gekocht, während sie noch leben, oder zu Tode geprügelt.
      19 5 Melden
    • elmono 21.06.2016 18:05
      Highlight Absolut richtig. Wer kennt die Mädchen nicht, welche schmatzend auf einem Hamburger rumkauen, aber niemals Pferd oder Hase essen könnten😂😂😂
      22 5 Melden

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