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Bella Hadid lässt zuweilen tief blicken.

«Ich bin stolz, eine Muslimin zu sein» – Supermodel Bella Hadid über ihren Glauben

Für die Kameras präsentiert sich Bella Hadid oft freizügig. Abseits des Glamours kritisiert das Supermodel Donald Trump – und spricht in einem Interview über ihre Religion.

04.04.17, 20:27 12.04.17, 16:43

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Bella Hadid und ihre Schwester Gigi Hadid machten bislang vor allem als Models Schlagzeilen. Auch ihre Trennung von R&B-Sänger The Weeknd hatte Bella Hadid schon mal thematisiert, genauso wie ihre Kurven. Als politische Aktivistin jedoch war die 20-Jährige noch nicht aufgefallen – bis zu Donald Trumps umstrittenem Einreisestopp für Menschen aus mehreren muslimischen Ländern. Hadid, halb Holländerin und halb Palästinenserin, ist selbst Muslimin und demonstriert seither lautstark gegen die Verschärfungen der US-Regierung.

«Ich habe gelernt, dass wir alle Menschen sind, die Respekt und Höflichkeit verdienen. Wir sollten Menschen das nicht wegen ihrer Ethnizität absprechen.»

Bella Hadid

In der Sommerausgabe des US-Modemagazins «Porter» legte die Tochter von Reality-TV-Star Yolanda und Immobilienmogul Mohamed Hadid nun nach.

Ihr Vater sei selbst ein Flüchtling gewesen und habe immer mit ihnen gebetet, sagte Bella Hadid in einem Interview mit dem Magazin, aus dem mehrere englischsprachige Medien vorab zitieren. «Ich bin stolz, eine Muslimin zu sein», heisst es unter anderem laut «Independent» dort. Das Magazin erscheint am 7. April.

Bereits im Februar hatte Bella Hadid in einem Gespräch mit «Elle» über ihr Engagement gegen den Einreisestopp gesprochen. «Ich habe tolle Erlebnisse überall auf der Welt gehabt», sagte sie. «Ich habe gelernt, dass wir alle Menschen sind, die Respekt und Höflichkeit verdienen. Wir sollten Menschen das nicht wegen ihrer Ethnizität absprechen.» Ein Zeichen für Toleranz setzte kürzlich auch erst ihre Schwester Gigi Hadid: Sie schaffte es aufs Cover der ersten «Vogue Arabia» – Kopftuch inklusive.

apr

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Brikne, 20.7.2017
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