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Lieber Atheist als schlechter Katholik – Papst Franziskus wütend über «schändliche Leute»

24.02.17, 09:28 24.02.17, 16:47

Papst Franziskus am 22. Februar auf dem Petersplatz im Vatikan. Bild: EPA/ANSA

Papst Franziskus ist ein Kirchenoberhaupt, für das man sich nicht schämen muss: Der Argentinier, der bis dato mit progressiven Aussagen zu Themen wie sozialer Gerechtigkeit, Umweltschutz und dem interreligiösen Dialog Pluspunkte auch bei Nicht-Katholiken gesammelt hat, sorgt nun mit seiner Meinung zum Atheismus für Aufsehen.

Natürlich ist es nicht so, dass der Papst plötzlich zur Abkehr von Gott aufruft – aber einer, der nicht glaubt, sei ihm lieber als jemand, der seinen Glauben nur vorgaukelt und ein schlechtes Licht auf seine Religion wirft, sagte er am Donnerstag bei einer Messe in Casa Santa Marta im Vatikan.

Schlechte Katholiken – schlechte PR

«Es gibt so viele Christen, die so sind, und sie bringen Schande über andere. Wie oft haben wir alle, jeder von uns, in unserer Nachbarschaft oder sonst wo, hören müssen: ‹Es ist besser, ein Atheist zu sein als so ein Katholik›? Es ist so: Eine Schande. Aber was ist schändlich? Schändlich ist, das eine zu sagen und das andere zu tun», zitiert ihn CNN.

Damit meine er schwarze Schafe wie Geldwäscher, Betrüger, Menschen, die andere von moralischen Werten abbringen, oder auch Firmenbosse, die Angestellte rauswerfen, während sie Strandferien machen.

Zum Osterfest: Papst Franziskus wäscht Häftlingen die Füsse

Franziskus liess sogar durchblicken, dass ein Atheist am Jüngsten Gericht nicht schlechter dasteht als solch ein schlechter Katholik. Er zeichnete das Bild eines reichen Christen an der Himmelspforte: «‹Hier bin ich, Herr! Ich bin zu den Gottesdiensten gegangen, ich war dir nahe, ich gehöre zu dieser Gemeinde. Weisst du nicht, was ich alles in den Klingelbeutel getan habe?›»

Jesus würde so reagieren, glaubt der Papst: «‹Ja, das weiss ich. Ich weiss, was du alles in den Klingelbeutel getan hast: nur Schmutziges. Alles von den Armen gestohlen. Ich kenne dich nicht›», führte Franziskus aus. «Das wäre Jesu Antwort für diese schändlichen Leute, die ein Doppelleben führen.»

Christliches Handeln sei wichtiger als warme Worte: «Wird [Gott] uns fragen: ‹Was hast du über mich gesagt?› Nein, er wird uns nach den Dingen fragen, die wir getan haben.» Es sei falsch, bloss fromm zu reden, aber anderen nicht zu helfen, so der 80-Jährige.

(phi)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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97Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Oxymora 25.02.2017 20:58
    Highlight Watson verdreht den Sinn der Aussagen um 180°.

    Laut den Katholischen Medien
    Hat der Papst follgendes gesagt:

    ..... ein doppeltes Leben. Und viele Katholiken sind so. Diese sind ein Ärgernis. Wie oft haben wir – wir alle – im Stadtviertel und an anderen Orten gehört: ‚Na, wenn der katholisch ist, dann ist es besser, Atheist zu sein’. Und das ist der Skandal.....

    Will heissen der Papst findet es Skandalös, wenn die Leute sagen es ist besser Atheist anstelle von Katholik zu sein.

    Zu denken lieber Atheist als ein schlechter Katholik zu sein, ist skandalös.

    http://kath.net/news/58620
    2 1 Melden
    • Pasionaria 28.02.2017 06:07
      Highlight Und wie recht Du hast, diese Aussage ist ein Skandal, und kaum jemand versteht sie.

      Eigentlich will der Papst damit sagen: lieber Pest > ein Atheist als Cholera > ein schlechter Katholik. Mit andern Worten beides sind Seuchen!
      1 0 Melden
    • Oxymora 28.02.2017 21:03
      Highlight @ Passionaria

      Da Sie sich offenbar für medienfaktisches interessieren. Hier noch 93 Sekunden gefilmte und ins deutsch übersetzte Papstrede zur genanten Passage.

      https://twitter.com/CNAdeutsch/status/835512193819029504/video/1




      Ist watson jetzt ein Thema bei CNA?
      0 0 Melden
    • Pasionaria 01.03.2017 06:09
      Highlight Ob ich mich fuer 'Medienfaktisches' interessiere, mas o menos si, vorallem aber schockiert mich Heuchlerisches von oberster Stelle her.
      Wenn der gute Francisco das sog. Doppelleben beschreibt und die Gegenueberstellung > guter Katholik, der immer zur Messe geht und > dejenige, der sich selbst eingesteht, nicht christlich zu handeln (mit Beispielen), dann fantasiert er. Der sog. gute Katholik wuerde sich niemals dieser Unzulaenglichkeiten der schlechten Bezahlung der Angestellten etc,. gem. Beispielen, schuldig fuehlen. Diese Art Menschen sehen sich selbst niemals als unlauter.....
      1 0 Melden
    • Oxymora 01.03.2017 20:05
      Highlight @ Passionara

      Nach katholifaktischer Sicht beten Atheisten (und alle Nicht-Christen) zum Teufel.

      Ausschnitt von PAPST FRANZISKUS Predigt zu den Kardinälen.

      “Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel. Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, bekennt man die Weltlichkeit des Teufels, die Weltlichkeit des Bösen.“

      http://w2.vatican.va/content/francesco/de/homilies/2013/documents/papa-francesco_20130314_omelia-cardinali.html

      0 0 Melden
    • Pasionaria 02.03.2017 19:09
      Highlight Eigentlich nichts Neues aus Rom.....
      Mag er noch so sympathisch erscheinen, auch mir (manchmal), Papst bleibt Papst, oberster Katholen-Hirte und die Glaeubigen die Schafe hoch3.
      0 0 Melden
  • Waedliman 25.02.2017 18:10
    Highlight Ich bin Atheist und schüttle in der Regel den Kopf über Meldungen aus religiösen Feldern. Dieser Papst ist ein wirklicher Lichtblick. Und ich glaube, wenn er könnte, würde er den gesamten katholischen Haufen mal kräftig durchrütteln. Allerdings weiss er auch, dass seine Überlebenschancen drastisch in den Keller gingen und er macht es Schritt für Schritt. Ich habe Hochachtung vor diesem Drahtseilakt und bin gespannt, was noch so alles kommt von diesem wirklichen irdischen Papst.
    5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.02.2017 17:55
    Highlight (1/2)
    Christliches Handeln sei wichtiger als warme Worte.

    Zur Erinnerung:
    Laut Charles Scicluna, Weihbischof von Malta, hat Papst Franziskus ein Gesetzesvorhaben zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Ehen in einer Privataudienz unter Totalignoranz längst bekannter biologischer Fakten als "anthropologischen Rückschritt" bezeichnet (Südostschweiz, 4.1.2014).
    2015 meinte der selbe Papst in seiner Rede im amerikanischen Kongress anlässlich seines USA-Besuchs:
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.02.2017 17:55
    Highlight (2/2)
    "Grundlegende Beziehungen wie die eigentliche Basis von Ehe und Familie werden infrage gestellt" - als ob Homosexuelle an der Beziehungsununfähigkeit Heterosexueller Schuld wären (Tages-Anzeiger, 25.9.2015).
    Wer hat da mal gesagt: "Wenn jemand homosexuell ist, Gott sucht und guten Willens ist - wer bin ich, ihn zu verurteilen"? (Antwort: siehe Südostschweiz, 4.1.2014)
    Und zu wem sagt jetzt Papst Franziskus:
    "Wird [Gott] uns fragen: ‹Was hast du über mich gesagt?› Nein, er wird uns nach den Dingen fragen, die wir getan haben"?...
    0 0 Melden
    • Asalato 26.02.2017 06:32
      Highlight Religion ist widersprüchlich? Da hast du aber was ganz Neues entdeckt! 😘
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.02.2017 14:05
      Highlight Nicht entdeckt, nur erinnert. 😉
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.02.2017 14:08
      Highlight - und als widersprüchlich erachte ich da zuallererst mal den Papst - was eigentlich schlimmer ist:
      Im Gegensatz zur "Religion" ist er nichts Abstraktes, sondern ein Mensch, der sein eigenes Handeln bei Widersprüchen verändern könnte.
      0 0 Melden
  • Gummibär 24.02.2017 22:40
    Highlight Der Papst und ein Taxifahrer aus Amritsar treffen gemeinsam an der Himmelspforte ein. Papst klopft und verlangt Einlass. Petrus schaut raus und heisst den Papst auf der Holzbank vor der Pforte sitzen. Den Sikh umarmt er und lässt ihn mit Hosiannah und Harfenspiel von Engeln davontragen.Etwas ärgerlich will der Papst von Petrus wissen warum er einen gewöhnlichen Heiden als VIP behandelt derweil seine Heiligkeit warten muss. "Ganz einfach" antwortet Petrus :" Upvinder Singh hat an einem einzigen Tag seiner Tätigkeit mehr Menschen Gottesfurcht beigebracht als Du in deinem ganzen Leben"
    14 22 Melden
  • Closchli 24.02.2017 21:42
    Highlight Ob es Gott gibt weiss ich nicht. Bin ich ungläubig, Atheist, Agnostiker oder nicht? Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Wer im Namen Gottes (wie auch immer sein Name sein mag) Krieg, Elend, Hungertote und Märtyrer usw. für seine irdischen Macht-Zwecke missbraucht ist für mich nicht so wahnsinnig glaubwürdig. Mit dem da oben kann ich klar kommen, ob er dann mit mir auch zurecht kommt weiss ich jetzt noch nicht. Das "irdische Bodenpersonal" wird sich dann wohl auch dem "jüngsten Gericht" stellen müssen. Ob sie besser waren wird sich dann wohl weisen.
    24 2 Melden
  • Luchs 24.02.2017 19:32
    Highlight Und jetzt Hopp Papst
    1. Frauen haben die gleichen Rechte wie die anderen Menschen in der Kirche.
    2. Abtreibung ist Liberal zu behandeln wie Insulin, Antibiotika, Herzschrittmacher und weiteres.....
    3. Homosexualität ist genau so von Gott gegeben wie die Bibel
    4. Metaphysik steht jedem so frei zu wie ein Haarschnitt.
    5. Die 10 Gebote sind Gut, aber sicher nicht in allen Punkten Gummibärchen....
    6. Kindlischänder gehören in den Puff
    12 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.02.2017 21:09
      Highlight Abtreibung und insulin sind doch nicht ganz das gleiche.... auch wenn ich nicht per se gegen abtreibungen bin... aber was es für körper, geist und selle und auch für das ungeborene bedeutet ist nicht zu unterschätzen.

      Zumal ist eine schwangerschaft nicht eine krankheit die man einfach so bekommt. Im allgemeinen hat man seiniged dazu beigetragen...
      2 1 Melden
    • Luchs 25.02.2017 21:38
      Highlight Liebe Wurst

      Danke das du die tiefgründige Ironie oder den offenen Sarkasmus meines Kommentars vollumfänglich verstanden hast.
      Danke für deine Antwort "ond nüt för onguet"
      0 1 Melden
    • Luchs 26.02.2017 00:25
      Highlight jo
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.02.2017 08:34
      Highlight Tja, warst wohl nicht so grandios wie du dich selbst eingeschätzt hast. ⚡️

      Möglicherweise weil mit durchaus wünschenswerten Punkten vermischt.

      Ironie und Sarkasmus ist eben nicht 'nur übertreiben' und 'nur das gegenteil vom gemeinten' von sich geben. Es ist im absoluten gegensatz zum Dadaismus (satirische überzeichnung zur Auflösung aller geltenden definierbaren Muster) eine präzise und komplexe sich im tieferen Zusammenhang erschliessende Kunst des Humors...

      Aber üben üben üben! Dann klappts auch mit dem Nachbarn! 😉
      0 0 Melden
    • Luchs 26.02.2017 22:08
      Highlight Liebe Wurst

      Mit dem Nachbar klappt nicht so gut. Dafür mir den Nachbarinnen um so besser.
      Vielen Dank das du meine Art von Humor so toll analysieren kannst.
      Falls du Lust hast kann ich Dir mal mein Portfolio zur Sache "ALMDAAA" schicken.
      Mit einer Hochachtungsvolleen und demütigender Verbeugung von deiner überaus symathischen belehrender Art, sag ich Danke.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.02.2017 07:45
      Highlight ...ach, ich habe mich nur bemüht die Kommunikationsform meines gegenübers aufzugreifen und mich anzupassen...
      hab ich mal gelernt es sei hilfreich. Ich merke gerade, offenbar ist mir das nicht gelungen oder zumindest habe ich das Gefühl etwas despektierliches zwischen den Zeilen gelesen zu haben... Wie auch schon in deinem vorherigen Kommentar.

      Schreib doch bitte 'ALMDAAA' aus, Abkürzungen auf solch hohem niveau sind wahrscheinlich nur für NZZ-leser verständlich.

      Schön auch das Trump'sche 'ich geiler stecher'-Eigenlob. Sehr präsidial! 🤦🏼‍♂️
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 18:15
    Highlight Es ist philosophischer Suizid, Katholik zu sein.
    23 18 Melden
    • befelino 24.02.2017 20:36
      Highlight Dazu kann ich nur sagen: Lesen bildet. Mehr lesen bildet mehr. Irgendwann weisst du dann, dass du "der Wahrheit nicht in den Rachen schauen kannst" und solche Aussagen keinen Sinn machen.
      Als - bewusst - obwohl viel Negativem bewusst - nicht ausgetretener röm.-kath. Kleinbürger erfreuen mich die Worte von Franz. Krass wwjd?
      19 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 20:47
      Highlight @befelino: Albert Camus
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.02.2017 21:10
      Highlight Joël: reicht nicht!
      0 0 Melden
  • Olf 24.02.2017 15:33
    Highlight Ich hoffe dass ich durch die Ablasszahlung, die ich jährlich mit den Steuern entrichte, Seelenheil erlangen werde und am Tag des jüngsten Gerichts den grünen Ausgang passieren darf.
    16 21 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 13:11
    Highlight Soso, das kirchenoberhaupt der Kirche, welche die 10 Gebote Gottes nach eigenen Maßstäben umdefiniert haben, will nun vorschreiben, was ein guter Christ ist?? Man gibt genauso gut keinem Einbrecher die Hausschlüssel in die Hand.
    3 73 Melden
    • Raphael Bühlmann 24.02.2017 14:40
      Highlight "welche die 10 Gebote Gottes nach eigenen Maßstäben umdefiniert haben"

      Kannst du mir das belegen?
      45 2 Melden
    • fabianhutter 24.02.2017 15:41
      Highlight Der Papst hat dazu allerdings auch in der Bibel die Berechtigung dazu:

      "Welchen ihr die Sünden erlasset, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten." (Joh 20:23)

      "Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein."(Mat 18:18)
      20 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 16:10
      Highlight Fabian diese Bibelstellen beziehen sich auf jeden Menschen und nicht auf den selbsternannten "Stellvertreter Gottes".
      4 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 16:11
      0 9 Melden
    • Luchs 24.02.2017 19:53
      Highlight @fabianhutter, und das böse wird mit strahlen über den Himmel ziehen, Streifen werden dass Böse der Wenige über die Gläubigen bringen.
      Siehe am Morgen in den Himmel und du wirst die Winden des Schicksal deines Werkes sehen.
      (ToHe: 24.2.)
      1 1 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 24.02.2017 19:59
      Highlight Aron, man könnte deinen Kommentar im Rahmen des Artikels auch so verstehen, dass das Oberhaupt selbst gegen die Umdefinierung der 10 Gebote ist (nämlich gegen ihre heuchlerische Umsetzung) und genau deshalb sagt, dass jene, die die 10 Gebote heuchlerisch umsetzen keine guten Christen sind.

      Beispiel: menschen die wegen Scheidung & unehelichen Kindern die Nase rümpfen, ihre Ehepartner & Familie aber selber nicht anständig behandeln.

      Das würde seine Rede nach deinen eigenen Aussagen völlig legitim machen.
      13 0 Melden
    • Raphael Bühlmann 26.02.2017 17:58
      0 0 Melden
  • R&B 24.02.2017 12:57
    Highlight Wow! Ich bin grad ziemlich platt und hätte eine solch gute Aussage von eine Papst nicht erwartet.
    70 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 18:19
      Highlight Bei genauer Reflexion hat er nichts Aussergewöhnliches gesagt. Er wollte die "schlechten" Katholiken kritisieren und hat sich eines Vergleichs bedient.
      18 3 Melden
    • Tom Garret 25.02.2017 00:53
      Highlight es deckt sich zudem mit einem grossen teil mit dem neuen testament und vielem was jesus darin sagt
      6 0 Melden
  • kleiner_Schurke 24.02.2017 11:55
    Highlight Und wer hat was in den Klingelbeutel getan, damit der Vatikan erbaut werden konnte? Welchen Klingelbeutel füllt die Vatikanbank? Wer füllte den Klingelbeutel von Bischof Tebartz van Elst? Mit dem Verkauf von Pornos, Kondomen, Alkohol und Waffen wird der Klingelbeutel der katholische Kirche übrigens auch reichlich befüllt, dann der Kirchensteuer für Firmen. Warum empört dies den Papst nicht? Warum sagt er nicht: “lieber arm, als Steuergelder die mit dem Verkauf von Pornos erwirtschaftet wurden? Aber Geld stinkt eben nicht, wie wir alle wissen.
    23 48 Melden
    • Alex_Steiner 24.02.2017 13:50
      Highlight
      5 8 Melden
    • Raphael Bühlmann 24.02.2017 14:44
      Highlight


      Alex, dem stell ich jetzt einfach mal das entgegen.
      12 4 Melden
    • TobaFett 24.02.2017 19:05
      Highlight Alex, danke für den :D
      hat mir den Feierabend doch ein wenig versüsst...
      3 7 Melden
  • arpa 24.02.2017 11:42
    Highlight Jedem das seine, einmal ein gutes Statement des Papstes. In meinem Leben haben mich bis jetzt 2 Menschen zutiefst entäuscht, sie habem gelogen und betrogen. Diese zwei Menschen sind ein Ehepaar welches seit über 20 Jahre nach aussen sehr gläubig und korrekt erscheinen. Sie missionieren sogar! Und diese zwei Menschen sind sie einzigen die ich wirklich hasse, sie sind das Letzte. Für sich werden Regeln und Ethiken nach belieben gebogen, auf die anderen aber mit dem Ginger gezeigt. Ich als atheist bin nicht gleich gut, lebe aber durchaus korrekter und fairer.. es gibt sie überall, die idioten..
    47 4 Melden
  • winglet55 24.02.2017 11:19
    Highlight Wie im richtigen Leben, was der CEO erzählt kommt nie beim Bodenpersonal an.
    37 1 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 26.02.2017 09:31
      Highlight Und umgekehrt.
      1 0 Melden
  • stimpy13 24.02.2017 11:15
    Highlight "Franziskus liess sogar durchblicken, dass ein Atheist am Jüngsten Gericht nicht schlechter dasteht als solch ein schlechter Katholik." Mit dem Vereins-Beitritt (respektive Nicht-Austritt) startet man also im schlimmsten Fall am selben Punkt wie Nicht-Vereinsmitglieder im besten Fall. *kopfschüttel*
    9 52 Melden
    • nissi 24.02.2017 11:43
      Highlight steht denn irgendwo in der Bibel geschrieben, man solle solch einem verein beitreten? ;)
      42 1 Melden
    • Alex_Steiner 24.02.2017 12:01
      Highlight Jesus hat uns alle Sünden vergeben. Also stehen wir vor dem Jüngsten Gericht alle sehr gut da.
      19 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 13:14
      Highlight Alex da hast du gehörig was missverstanden. Ja, er ist für unsere Sünden gestorben. Dieses Gnadengeschenk musst du aber aktiv annehmen und aus ehrlichem Herzen bereuen und gott suchen. Da fängt die Schwierigkeit für die Menschen allerdings an. http://..
      6 16 Melden
    • Bronko 24.02.2017 13:30
      Highlight Du hast das Wesentliche erfasst. Ist eben eigentlich keine Frage der Frömmigkeit, sondern der Haltung, das meint der Papst. Wenn Religion Sinn macht, dann so.
      20 0 Melden
    • Alex_Steiner 24.02.2017 13:47
      Highlight @Aron777: Nein, es ist sehr einfach Jesus zu akzeptieren wenn er einem beim Jüngsten Gericht zuwinkt.
      5 3 Melden
    • Raphael Bühlmann 24.02.2017 14:04
      Highlight Das Lustige ist ja, nissi, dass wir die Bibel diesem "Verein" zu verdanken haben.
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 14:13
      Highlight Raphael ein kleiner Erfrischungskurs in Geschichte würde dir guttun. Die Bibel wurde im 1. Jahrhundert nach Christus niedergeschrieben. Die katholische Kirche in ihrer heutigen Form entstand durch die Romanisierung Europas in den Nachfolgejahrhunderten.
      4 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 14:15
      Highlight Bronko Religion macht nie Sinn. Gott will, dass wir direkt zu ihm kommen. Es braucht keinen pseudofrömmigen Stammeshauptling um zu Gott zu finden.
      6 11 Melden
    • Raphael Bühlmann 24.02.2017 16:27
      Highlight Aron, die neutestamentlichen Texte wurden tatsächlich im 1. Jahrhundert geschrieben, evtl. noch zu Beginn des zweiten. Und zwar u. a. von Aposteln und anderen Mitgliedern der Kirche.
      Die katholische Kirche hat wie die Assyrische Kirche des Ostens sowie die orientalisch- und byzantinisch-orthodoxen Kirchen eine ungebrochene apostolische Sukzession, welche auf die Berufung der Apostel durch Jesus zurückgeht.

      Ich meinte im ersten Post gerade auch den Bibelkanon, diesen hast du ebenfalls der katholischen Kirche zu verdanken.
      7 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 10:59
    Highlight Als gläubiger Katholik finde ich, dass der Papst in Sachen Zölibat den Schritt wagen muss, um es aufzuheben. Insbesonderes finde ich dies wichtig für Gemeindepfarrer, wenn sie eine Familie gründen dürfen/können oder in einer Ehe leben können. So ist auch der Pfarrer mit seiner Familie in die lokale Kirchengemeinschaft eingebunden. Es macht das Kirchenleben meines Erachtens auch ein wenig sympathischer. Zudem steht in der Bibel nirgends etwas von einem Verbot für die Heirat von Priestern.
    84 2 Melden
    • Mbatatart 24.02.2017 13:53
      Highlight Ist offensichtlich das Sie das Bibel bisher nicht gelesen haben, zumindest nicht gründlich. Christentum ist STRIKT gegen Homosexualität, so wie es in der Bibel steht bzw Leviticus und Briefe von St. Paulus. Wie soll der Papst sich den gegen der Bibel stellen? Immerhin ist die Bibel das Wortes Gottes!
      4 51 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 14:56
      Highlight Bitte wo habe ich was von Homosexualität geschrieben? Und wo geht es im Artikel darum? Ich sprach vom Zölibat. Andere Buchstaben, anderes Wort, andere Bedeutung.
      43 0 Melden
    • DerTaran 24.02.2017 15:46
      Highlight Und was hat das Zölibat mit Homosexualität zu tun?
      32 0 Melden
    • Mbatatart 24.02.2017 15:59
      Highlight Die Kirche ist gegen Homosexualität. Ist doch ganz klar.
      1 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 19:19
      Highlight Und was hat das damit zu tun?! Einfach komisch dreinquatschen ohne Zusammenhang.
      25 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 19:29
      Highlight @Kristjan Markaj: Definierst Du Ehe in Deinem Kommentar als Verbindung zwischen Mann und Frau oder auch zwischen Mann und Mann? Glit Dein Plädoyer auch für die Zulassung der Schwulenehe, sobald das Zölibat abgeschafft wurde?
      4 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 19:51
      Highlight @Joël Ich würde als Schwuler nicht Katholik bzw. Christ werden wollen, wenn das Buch dieser Religion gegen die Homosexuellen ist. Wieso dann mit Zwang in diesen Glauben eintreten, wenn diese Sexualität dort vom Glauben selbst verboten ist. Würde ich persönlich nicht wollen und als unnötig erachten, wenn ich denn schwul wäre.
      12 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 20:08
      Highlight Danke, Kristjan Markaj: Dann habe ich mich richtig entschieden, als Schwuler aus der Kirche aufzutreten.
      11 3 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 26.02.2017 09:37
      Highlight Die meisten werden in diese Religion hineinboren, und nicht erst bei der Erkenntnis ihrer eigenen sexuellen Orientierung mit einem Eintrittsgesuch konfrontiert.
      1 1 Melden
  • nissi 24.02.2017 10:56
    Highlight ..sagt der "Boss" einer der zwielichtigsten "unternehmen" der Welt, welche ihr ganzes Reichtum durch Raubzüge und Steuern hat, die Wissenschaft leugnet und Menschen diskriminiert ? Gut gebrüllt Franziskus aber kehr erst mal vor deinem eigenen Palast!
    44 52 Melden
    • Bluetooth 24.02.2017 12:51
      Highlight Papst Franziskus hat genau so wenig mit der machtgierigen, korrupten Vergangenheit der Katholische Kirche zu tun wie Merkel mit Nazi-Deutschland etwas zu tun hat.
      53 6 Melden
    • Chili5000 24.02.2017 13:11
      Highlight @Bluetooth und die heutige Kirche ist also nicht machtgierig und korrupt? Woher kommt den das Gold und das Geld der Kirche? Woher kommt das immense Vermögen der Vatikanbank? Franziskus ist 100% ein feiner Mann. Aber die Katholische Kirche (Vatikan) ist nicht viel weiter Entwickelt als 1945. Absolut kein vergleich mit Merkel und Deutschland...
      10 3 Melden
    • Raphael Bühlmann 24.02.2017 14:14
      Highlight "Die Wissenschaft leugnet"?

      Gib mir nur ein (!) Beispiel für diese lächerliche Unterstellung.
      5 7 Melden
  • Walter Sahli 24.02.2017 10:12
    Highlight Wäre schön, wenn dieser Papst seine eigenen Worte zu Herzen nehmen und mit den unzähligen Tonnen Gold, die seine Kirchen schmücken, hungrige Menschen ernähren würde.
    42 57 Melden
    • thompson 24.02.2017 11:13
      Highlight Die Kirche hilft jetzt schon mehr, als die UN und EU zusammen...
      44 19 Melden
    • Snaggy 24.02.2017 11:17
      Highlight Eigentlich würde ich dir Recht geben, aber allein schon was Papst Franziskus bis jetzt gesagt hat wäre normalerweise undenkbar gewesen für einen Papst. Credit where credit is due.
      78 3 Melden
    • Walter Sahli 24.02.2017 11:53
      Highlight Das ist ja das, was mich so stutzig macht, Snaggy. Man wird nicht Chef einer so grossen und mächtigen Organisation, wenn man allzu vielen Leuten, die von dieser Organisation profitieren, ans Bein pinkelt. Dass dieser Papst immer noch im Amt ist und weiterhin so sprechen darf, kann eigentlich nur bedeuten, dass er nicht viel mehr macht, als sprechen.

      thompson, wurde denn schon Kirchenkram verkauft, um Kinder, die wegen verbotener Verhütung in ärmste Familien geboren wurden, zu ernähren?
      5 18 Melden
    • Alex_Steiner 24.02.2017 12:05
      Highlight @Snaggy: Der Papst darf sagen was er will? Er ist die Stimme Gottes...
      1 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 13:19
      Highlight Alex der Papst ist genausowenig Stellvertreter Gottes, wie ich Stellvertreter der marsianer auf dem entfernten Planeten Erde bin.
      4 6 Melden
    • fabianhutter 24.02.2017 15:47
      Highlight Aron777: Der Papst als Nachfolger Petri hat schon eine gewisse legitimität.
      "Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen..."(Mat 16:18)
      9 1 Melden
    • thompson 24.02.2017 16:51
      Highlight Die Kirche könnte bestimmt mehr geben...
      Immobilien Einnahmen aus der ganzen Welt
      2 0 Melden
    • Alex_Steiner 24.02.2017 17:44
      Highlight @Aron777: Genau das ist er. Der Papst ist der "Stellvertreter Christi".

      http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P16.HTM
      2 2 Melden
    • Oxymora 26.02.2017 00:23
      Highlight @Fabianhutter

      "Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen..."(Mat 16:18) soll beweisen, dass Jesus seinen Apostel Petrus beauftragt hatte, eine Kirche zu gründen, was dieser dann in Rom auch getan haben soll. Und zu dem soll das Sätzlein das Papsttum legitimieren.

      Es ist als Fake leicht zu erkennen.

      Im Mat 16:18 anderer Christen kommt das Wort Kirche nicht vor. So wie Atomkraft auch nicht in der Bibel vorkommt, weil es die damals noch gar nicht gab.
      0 1 Melden
  • pamayer 24.02.2017 10:07
    Highlight Hoppla! Deutlicher geht's fast nicht mehr. Bravo Franziskus.








    Bleibe trotzdem ein "guter" Atheist. 😇
    104 8 Melden
  • Anonymer 24.02.2017 10:00
    Highlight Ich bin ja wirklich kein Fan der katholischen Kirche, obwohl ich selbst einer bin. Genau diese Verlogenheit der Katholiken, welche er hier anprangert, ist der Grund warum die Kirche so in Verruf geraten ist. Und das mit Recht. Nicht von ungefähr hört man immer wieder von Leuten: "Wenn du geizige, gierige und scheinheilige Menschen suchst, musst du nur bei den Katholiken schauen."
    Endlich einer, der sagt wie es ist.
    73 13 Melden
    • Gigi,Gigi 24.02.2017 10:28
      Highlight Den Blödsinn habe ich noch nie gehört. Geizig und gierig stimmt gar nicht! Das ist calvinistisch! Scheinheilig sind alle, sogar die Atheisten!
      23 62 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 12:37
      Highlight @Gigi,Gigi
      Und sonst alles ok bei dir?
      Einfach weiter reichen im Sinne von "ich nicht, er auch" ist unterste Schublade.
      Ob Anonymer nun Recht hat mit seiner Ansicht spielt keine Rolle.
      12 3 Melden
    • Gigi,Gigi 24.02.2017 18:51
      Highlight Mich stört nur "hört man immer wieder"! Das glaube ich schlichtweg nicht. Wenn ich sowas höre, dann "geizig und geldgierig" von der anderen Religion. Und das höre ich tatsächlich! Nicht immer, aber oft genug.
      2 4 Melden
  • azoui 24.02.2017 09:57
    Highlight Pabst Franciskus und Hugo Stamm werden sicher noch dicke Freunde.........
    35 5 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 26.02.2017 09:41
      Highlight Du beschwörst den Himmel auf Erden! Hinfort mit Dir Luzifer 😂😂😂😂😂
      0 0 Melden
  • cero 24.02.2017 09:54
    Highlight Spannend! Endlich! möchte man sagen. Die Frage sei erlaubt: Gilt das neben Atheisten auch für Homosexuelle und Geschiedene?
    35 6 Melden
    • Raphael Bühlmann 24.02.2017 14:11
      Highlight Mich irritiert deine Frage ein wenig, die Kirche hat gar keine Probleme mit Homosexuellen per se.

      Atheist ist man immer freiwillig. Geschiedene/r hingegen nicht unbedingt.
      10 2 Melden
    • cero 24.02.2017 16:27
      Highlight Geschiedene sind per (strenger katholischer) Auslegung nicht zur Eucharistie zugelassen, Wiederverheiratung nicht erlaubt, resp. nicht anerkannt, und was Homosexuelle betrifft, hat die kath. Kirche einiges zurechtzubiegen. Die Kirche darf sagen was sie will, kann mir ja egal sein. Aber wenn Franziskus Atheisten 'gutredet' scheint mir das auf den 2. Blick etwas billig, wenn daneben so viele Baustellen offen sind, wo die Strukturen und Dogmen der Kirche Gläubige (! - nicht Atheisten) leiden lassen.Das würde echte Veränderung bedeuten - und das ist offenbar (noch?) nicht das Ziel!
      2 3 Melden
    • Raphael Bühlmann 26.02.2017 18:16
      Highlight Geschiedene werden weiterhin zu den Sakramenten zugelassen, es sind nur die Geschiedenen und zivil "Wiederverheirateten", denen die Sakramente verwehrt werden.
      0 0 Melden
  • Luca Brasi 24.02.2017 09:45
    Highlight Amen
    39 1 Melden
  • Mbatatart 24.02.2017 09:42
    Highlight Wer möchte ÜBERHAUPT Katholiker sein?
    8 55 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 10:54
      Highlight Katholik*
      30 0 Melden
    • thompson 24.02.2017 11:14
      Highlight Es gibt nicht schöneres, als schön, weiss, bi, reich und katholisch zu sein
      8 19 Melden
    • gecko25 24.02.2017 12:17
      Highlight @thompson. Die Stelle in der Bibel mit Kamel & Nadelöhr verleugnen sie wahrscheinlich.
      17 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.02.2017 12:41
      Highlight @tompson
      Hast auch du zu viel Stipps intus oder habe ich das "Ironie" Schild nicht verpasst oder bist du so richtig braun du Weisser?
      Hilfst du mit, eine klare Sicht zu erlangen?
      11 1 Melden
    • meine senf 24.02.2017 12:58
      Highlight Ich bin ja auch Atheist (oder genauer Pantheist), aber wenn ich jetzt christlich sein "müsste", wären mir eigentlich die Christlich-Katholischen (nicht Römisch-Katholische) am symaptischsten.

      Die haben manche "mythische" Elemente des Katholizismus, sind aber mehr oder weniger Demokratisch, erkennen die Unfehlbarkeit des Papst nicht an und haben kein Zölibat.

      Bei den Reformierten denke ich hingegen immer eher an die extremen Evangelisten z.B. in den USA.
      10 4 Melden
    • Mbatatart 24.02.2017 13:46
      Highlight Verhütung verboten bzw verbreitung von HIV in Kontinente wie Afrika damit unterstützten. Gegen homosexuelle diskriminieren, Pädophile schützen und einfach fleißig überall verteilen. Diese Kirche unterstützten macht doch jeder gern.
      Mol, mol, ist schon schön Katholik* zu sein.
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