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Ägyptens Justizminister entlassen – weil er sich verplapperte und den Propheten beleidigte



A man carrying a portrait of Egyptian President Abdel Fattah al-Sisi and an Egyptian flag stands next to a soldier during the funeral of Egyptian public prosecutor Hisham Barakat, on the second anniversary of the June 30 protests in Cairo, Egypt, in this June 30, 2015 file photo. REUTERS/Mohamed Abd El Ghany/Files

Keine Gnade in Al-Sisis Ägypten: Der Justizminister musste nach Kritik an einer Äusserung gehen.
Bild: Mohamed Abd El Ghany / REUTERS

Ägyptens Justizminister ist nach einem öffentlichen Aufschrei entlassen worden, weil er im Fernsehen über die mögliche Inhaftierung eines Propheten geredet hatte. Ahmed al-Send hatte in einer TV-Sendung auf die Frage, ob er auch Journalisten einsperren würden, die er der Verleumdung beschuldigt, geantwortet: «Selbst, wenn sie ein Prophet wären».

Ein schnell hinterhergeschobenes «Gott möge mir vergeben» und mehrere Entschuldigungen halfen im religiösen Ägypten nichts: Ministerpräsident Sherif Ismail liess den Muslimen Al-Send am Sonntag freistellen, nachdem viele Bürger seinen Rücktritt und eine Anklage wegen Gotteslästerung gefordert hatten. (trs/sda/apa/dpa)

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