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A man adjusts a flag before a farewell ceremony to see off participants of a bike ride, commemorating the 70th anniversary of the victory over Nazi Germany in World War Two, at a bike centre in Moscow, April 25, 2015. Poland will not allow members of a Russian motorcycle club linked to President Vladimir Putin to cross its border and enter the European Union's territory, the Polish Foreign Ministry said on Friday, in a decision Moscow said was politically motivated. Some 50 members of the Night Wolves, a group blacklisted by the United States for taking part in Russia's annexation of Crimea, are taking part in a bike ride from Moscow to Berlin, commemorating the 70th anniversary of the end of World War Two. The flag shows a portrait of Soviet leader Joseph Stalin and reads,

Bis nach Berlin wollen die «Nachtwölfe» kommen. Der Start war in Moskau. Bild: SERGEI KARPUKHIN/REUTERS

Töff-Rocker-Fahrt: Litauen verweigert Putins «Nachtwölfen» die Einreise

29.04.15, 03:28 29.04.15, 08:23

Nach einem Einreiseverbot in Polen sind auch an der Grenze Litauens mutmassliche Mitglieder des russischen Motorradclubs «Die Nachtwölfe» abgewiesen worden. Betroffen waren am Montag und Dienstag acht russische Motorradfahrer.

Den Motorradfahrern sei an den Grenzen zu Weissrussland und zur russischen Enklave Kaliningrad die Einreise verweigert worden, sagte der Sprecher des litauischen Grenzschutzes, Giedrius Misutis, der Nachrichtenagentur AFP. Mindestens einer von ihnen gehöre den «Nachtwölfen» an. 

Die Motorradfahrer hätten nicht die notwendigen Papiere vorweisen können oder ihr Einreisebegehren nicht ausreichend begründet, hiess es zur Begründung.

epa04722750 Bikers of the Russian motorcycle club 'Night Wolves' stand near their bikes before leaving the Belarussian-Polish border point near Brest some 350 km from Minsk, Belarus, 27 April 2015, after the column of Russian bikers was rejected to enter Poland. Russian biker group the Night Wolves, known to be firm supporters of President Vladimir Putin, are planning the so-called 'victory journey' from Moscow to Berlin to mark the Soviet Red Army's victory over Nazi Germany at the end of World War II. The journey has caused controversy in several former Warsaw Pact countries that were under Soviet control for decades after the war.  EPA/TATYANA ZENKOVICH

Mitglieder der «Nachtwölfe» während einer Pause. Bild: TATYANA ZENKOVICH/EPA/KEYSTONE

Die «Nachtwölfe» wollen aus Anlass des Sieges über Hitler-Deutschland vor 70 Jahren den 6000 Kilometer langen Weg der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg von Moskau quer durch Ost- und Mitteleuropa nachfahren. Am 9. Mai, der in Russland als Kriegsende gefeiert wird, soll die Tour in Berlin enden. 

Das Ende des Zweiten Weltkriegs wird von vielen Litauern nicht als Befreiung, sondern als Beginn der Sowjetherrschaft über ihr Land empfunden.

Am Montag hatten polnische Grenzwächter zehn Mitglieder des russischen Motorradclubs an der Einreise gehindert. Als Begründung hatte das Aussenministerium in Warschau angegeben, es fehlten genaue Angaben über das geplante Programm sowie mögliche Unterkünfte der Tourteilnehmer, ohne die «deren Sicherheit nicht gewährleistet werden» könne. 

Die polnische Ministerpräsidentin Ewa Kopacz hatte die am Samstag gestartete Tour als eine «einzige Provokation» bezeichnet. Auch Deutschland will «führenden Mitgliedern» des Motorradclubs die Einreise verweigern. (feb/sda/afp)



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