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epa05588052 Montenegrin police escort men to a court session with the state attorney in Podgorica, Montenegro, 16 October 2016. Montenegrin police say they have arrested 20 Serbian people who are suspected of planning armed attacks after the vote in the parliamentary elections. According to the police chief, the arrested Serbs were charged with forming a criminal organisation and terrorism.  EPA/BORIS PEJOVIC

Polizisten in Montenegro führen einen mutmasslichen Putschisten ab. Bild: BORIS PEJOVIC/EPA/KEYSTONE

Russische Nationalisten im Visier: Montenegro vereitelt einen Putsch



Russische Nationalisten sollen gemeinsam mit Serben einen ernsthaften Versuch unternommen haben, in Montenegro einen gewaltsamen Umsturz herbeizuführen. Der seit 25 Jahren alles beherrschende Regierungschef Milo Djukanovic hätte dabei ermordet werden sollen.

FILE - A Monday, Oct. 17, 2016 file photo of Montenegro's Prime Minister and long-ruling Democratic Party of Socialists leader Milo Djukanovic, center, speaking in his party headquarters, in Podgorica, Montenegro. Russian nationalists were behind an alleged coup attempt and wanting to kill its pro-Western prime minister because of his government’s bid to join NATO, the Balkan country’s chief special prosecutor said Sunday, Nov. 6, 2016. (AP Photo/Darko Vojinovic, File)

Seit 25 Jahren an der Macht: Premier Djukanovic. Bild: Darko Vojinovic/AP/KEYSTONE

Das berichtete der montenegrinische Hauptstaatsanwalt Milivoje Katnic am Sonntag vor der Presse in Podgorica. Die «kriminelle Gruppe» habe am Abend der letzten Parlamentswahl am 16. Oktober das Parlament besetzen wollen.

Die Behörden hatten in der Nacht zuvor 20 Serben unter dem Vorwurf des Terrorismus verhaftet. Auch im Nachbarland Serbien waren Personen festgenommen worden. Belgrad hatte darüber hinaus mehrere russische Staatsbürger nach Medienangaben des Landes verwiesen.

Elf mutmassliche Terroristen festgenommen

In Albanien und im Kosovo sind am Wochenende elf mutmassliche islamistische Terroristen festgenommen worden. Die Verdächtigen sollen Anschläge geplant oder an der Rekrutierung von Kämpfern für die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») mitgewirkt haben. In Albanien wurden nach Angaben der Polizei am Samstag vier Verdächtige festgenommen. Ihnen werde unter anderem Terrorfinanzierung und die Rekrutierung von «IS»-Kämpfern vorgeworfen. Den im Kosovo festgenommenen sieben Verdächtigen wiederum werden nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft vom Sonntag «Terrorismus und Bedrohung der Staatssicherheit» vorgeworfen. Medienberichten zufolge sollen sie Anschläge geplant haben. Albanien und Kosovo haben proportional zur Bevölkerungszahl gesehen besonders viele Staatsbürger, die für den «IS» in Syrien oder im Irak kämpfen. (sda/afp)

Die Gruppe habe etwa 50 automatische Gewehre und ebensoviele Pistolen bereitgehalten, erklärte der Staatsanwalt zu den Putschvorbereitungen. Auch wenn russische Drahtzieher beteiligt gewesen seien, habe die russische Regierung damit nichts zu tun. (kad/sda/dpa)

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Genua, drei Monate danach: So verzweifelt sind die Bewohner nach dem Brückenkollaps

Seit dem Einsturz der Morandi-Brücke hat sich in Genua nicht viel bewegt. Noch immer liegen überall Trümmer herum, Hunderte können nicht in ihre Häuser zurück. Die watson-Reporterin sprach mit den Menschen vor Ort über ihre Sorgen.

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