International

«Geheim»-Gespräch in Hamburg: Trump quatschte ein zweites Mal mit Putin 

19.07.17, 02:22 19.07.17, 06:15

Es war das Treffen, wovor sich die Welt gefürchtet hatte. US-Präsident Donald Trump schüttelte am G20-Gipfel in Hamburg ganz offiziell die Hände mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, die beiden Staatschefs lächelten in die Kameras.   

Doch es ist nicht bei diesem einen Meeting geblieben. Beim Präsidenten-Dinner der G20 ist es zu einem zweiten, bislang nicht bekannten Aufeinandertreffen gekommen. 

Trump sei während des Banketts aufgestanden und habe sich ganz alleine neben Putin gesetzt. «Dies unterstreicht die Bemühungen von Trump, eine enge Freundschaft mit Putin zu knüpfen», schreibt die Washington Post. Neben Trump und Putin sei nur ein einziger Übersetzer mit dabei gewesen. 

Ein Trump-Sprecher bestätigte nun, dass sich die beiden Staatschefs ein zweites Mal unterhalten haben. Es gibt aber weder Infos über den Inhalt des einstündigen Gesprächs noch ist klar, warum das Weisse Haus das Treffen bis anhin unter Verschluss gehalten hat. 

Ein Vertreter des Weissen Hauses erklärte, es habe kein «zweites Treffen» zwischen Trump und Putin bei dem G20-Gipfel gegeben. Es habe sich vielmehr um eine «kurze Unterhaltung am Ende des Abendessens» gehandelt. «Die Andeutung, dass das Weisse Haus versucht hat, ein zweites Treffen zu ‹verbergen›, ist falsch, boshaft und absurd», erklärte der US-Vertreter.

«Das ist krank, Fake News»: Trump reagierte prompt auf die Medienberichte. Alle Präsidenten seien von Angela Merkel eingeladen worden. Die Presse habe dies gewusst. 

Trump nominiert neuen US-Botschafter in Russland

US-Präsident Donald Trump hat den ehemaligen Gouverneur von Utah, Jon Huntsman, als US-Botschafter in Moskau nominiert. Huntsman solle den Posten in Russland übernehmen, teilte das Weisse Haus in Washington am Dienstag mit.

Huntsman war unter Ex-Präsident George Bush bereits US-Botschafter in Singapur und unter dem damaligen Präsidenten Barack Obama US-Botschafter in China. 2012 hatte Huntsman sich um die Kandidatur der Republikaner für die Präsidentschaftswahl beworben. (sda)

(amü/sda)

Donald Trump

Trumps Erfolge – die unheimlich stille Veränderung der USA

Aufstand der «Hurensöhne» – jetzt gehen sie gegen Trump auf die Knie

Der herzloseste Trump-Gruss! Zumindest zog Melania diesmal nicht die Hand zurück ...

Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in 7 Akten

8 Wesenszüge, die Trump und Hitler gemeinsam haben

Das üble Spiel des Donald T.

Trumps Sprecherin fragt, was US-Bürger mit 4000$ machen würden. Die Antworten? Unbezahlbar

Trumps Asienreise macht klar: Amerikas Tage als Handelsmacht sind gezählt

«Grauenhaft und falsch»: Barack Obama sagt Trump die Meinung – aber so richtig

Schwangere Soldaten-Witwe bricht nach Trump-Anruf zusammen – das Drama in vier Akten

Soldaten-Witwe bestätigt Vorwürfe gegen Trump – der US-Präsident reagiert sofort 

Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Ron isst Hermines Familie» – Das passiert, wenn ein Computer Harry Potter schreibt

Gamer, aufgepasst: Super Mario erhöht die geistige Gesundheit und beugt Demenz vor 

Nicht alle Männer sind sexistische Eichhörnchen!

Warum hunderte Fussball-Junioren gegen einen Millionär marschieren: Ein Herrliberger Drama

Trump beerdigt Netzneutralität – wem das nutzt und wem das schadet

Amis lynchen Hai mit Speedboot und grinsen – jetzt tobt das Netz wegen dem Video

Ein Nigerianer stirbt nach seiner Ausschaffung – was die Schweiz damit zu tun hat

Mehr 2017 geht nicht: Die unfassbare Geschichte des weinenden Keatons – in 4 Schritten

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
30
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • D(r)ummer 20.07.2017 11:24
    Highlight Wie gern würde ich in 150 Jahren Geschichtsbücher lesen... ;)

    2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.07.2017 23:54
    Highlight Ist dieses Forum ein Trump-Fan-Meeting?
    Sollte man also aus diesem Grund nicht verwundert sein, dass den eifrigen Blitzlern ganz offensicht präsidiale Professionalität bezüglich Transperenz gleichgültig ist? - Was zugegebenermassen zur Trumpmanier "Hauptsache schwatzen, ob es Sinn macht, ist egal" passen würde.
    Die Blitzchen werden die Frage beantworten.
    3 1 Melden
    • D(r)ummer 20.07.2017 11:13
      Highlight Wo liegt denn der Unterschied zwischen einem beobachteten Treffen und einem geheimen Treffen?

      Egal bei welchem Staatsoberhaupt.
      Ich seh's immer wieder schön bei Merkel.
      Egal welches Treffen, egal welche Themen...
      Immer waren sie sich "trotz interessantem Diskurs in einigen Punkten uneinig bla bla bla..."

      Trump ist nicht der erste, der nicht alles erzählt.
      Um das zu sehen muss man kein Trump-Fan sein.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.07.2017 19:48
      Highlight "Wo liegt denn der Unterschied zwischen einem beobachteten Treffen und einem geheimen Treffen?"
      Tatsächlich gubt es sehr oft keinen.

      Solange aber der fehlende Unterschied die Sache - hier ein Gespräch unter unprofessionellen Umständen (siehe meinen Kommentar weiter unten) - nicht besser macht, ist das für mich zuallerletzt ein Grund, diese nicht zu kritisieren.

      Aber wie gesagt: Man kann auch in Trump(&Co.)-Manier solchen Dingen gegenüber gleichgültig oder gar Fan sein - besser wird die Sache aber genausowenig, wie die Welt zur Scheibe, indem man ihr Rundsein ignoriert.

      Und nun gut Nacht.🌙
      0 0 Melden
  • Radiochopf 19.07.2017 08:58
    Highlight Die Breaking News Story heute morgen weltweit... das Treffen ist so geheim gewesen, dass es nur so ein verzerrtes Bild gibt... es ist auch den anderen G20-Gästen wohl nicht aufgefallen, dass Trump und Putin zusammensassen, umso wichtiger das wir das nun über 1 Woche später erfahren.. und was haben Trump und Putin besprochen und dann noch gelacht zusammen, unglaublich und so unmenschlich... sorry, absolut lächerlich und wiedermal zu Gunsten von Trump.. die Medien helfen doch Trump nur mit solchen Breaking News die nichts wert sind...
    18 0 Melden
  • Alison58 19.07.2017 08:57
    Highlight Quatschen ist wohl völlig verfehlt.
    Donald Trump ist demokratisch gewählter Präsident der USA.
    Man kann gegen ihn haben was man will, aber ein bisschen Respekt wäre wohl angemessen.
    18 9 Melden
    • EvilBetty 19.07.2017 09:15
      Highlight Nope.
      6 14 Melden
    • Firefly 19.07.2017 11:13
      Highlight Wer kein Respekt hat, kriegt auch keinen.
      6 8 Melden
    • Hanjo 19.07.2017 11:35
      Highlight Nicht bei einem Präsidenten der nur Quatsch von sich gibt...
      3 9 Melden
  • Butzdi 19.07.2017 08:21
    Highlight Der Text vergisst 2 wichtige Punkte zu erwähnen:
    Das Gespräch und dessen Inhalt wurde vom Weissen Haus verschwiegen. Der Präsident dient dem Volk und nach US Recht ist jedes professionelle Gespräch zu veröffentlichen.
    Dass keine anderen Amerikaner am Treffen teilnahmen widerspricht dem Protokoll und ist sicherheitstechnisch wie verfasssungstechnisch sehr fraglich.
    7 15 Melden
    • D(r)ummer 19.07.2017 11:40
      Highlight Und jetzt? Was haben Sie lieber? Jemanden der sich nicht an das (meist überladene Kleingeistige) Protokoll haltet, oder den klischee-Ami der zuerst schiesst und dann das Gespräch sucht?

      Trump-Hate ein bisschen herunterfahren kann helfen.
      8 4 Melden
  • Don Alejandro 19.07.2017 07:42
    Highlight Trump liebt Putin, weil er das politische Feudalherrschersystem à la Russland gerne selbst in den Staaten hätte. Wäre da nur nicht die kritische Presse und diese Elenden Demonstranten sowie ein demokratisch gewähltes Parlament, welches dem allwissenden Herrscher in die Suppe spucken.
    27 21 Melden
    • Eskimo 19.07.2017 09:02
      Highlight Naja.... während sich draussen die Demonstranten eine Schlacht mit der Polizei liefern und die halbe Stadt verwüsten, sind diese beiden bösen, bösen Herren wenigstens in der Lage miteinander zu sprechen...
      14 4 Melden
    • Don Alejandro 19.07.2017 12:27
      Highlight @Eskimo. Einverstanden. Krawallchaoten sind Idioten. Ist wohl ein gesellschaftliches Problem. Das andere ist jedoch ein politisches: Lieber sich "frei" bewegen können, als in einem Polizeitstaat unterdrückt zu werden.
      2 2 Melden
  • Eskimo 19.07.2017 07:42
    Highlight Ist der G20 Gipfel nicht dazu da um miteinander zu reden?
    Wo ist das Problem???
    60 6 Melden
    • Firefly 19.07.2017 08:15
      Highlight Also in einem demokratischen Dialog sollten alle mitreden können. Von Tranparenz keine Spur, geht ja zu und her wie bei der Mafia.
      6 13 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.07.2017 07:24
    Highlight Es ist ein Unterschied, ob Trump ein persönliches Gespräch mit seinem Bäcker führt oder mit einem anderen Präsidenten - und ausgerechnet noch einem, der auch nicht grad durch moralische Integrität hervorsticht.

    Dass unter diesen Umständen absolute Transparenz bei solchen Kontakten nur schlichte Professionalität ist, sollte deshalb präsidiale Grundkenntnis sein.

    Dass die bei Trump fehlt, der ein Land wie eine vetterli-bewirtschaftete Firma führen will, wundert allerdings nicht - was man jetzt natürlich auch in Trump-Manier wegblitzeln und damit genau die Richtigkeit beweisen kann.
    26 32 Melden
    • D(r)ummer 19.07.2017 11:49
      Highlight Falls Sie es noch nicht bemerkt haben.
      Auch in USA gibt es einige wenige steinreiche Typen die ziemlich viel krach veranstalten und sich dennoch jederzeit unter verschiedensten Umständen bereichern können.

      Man nennt sie nur anders.
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.07.2017 19:38
      Highlight @D(r) ummer

      Stimmt absolut.
      Da es hier aber um Trump und Putin geht, habe ich darauf verzichtet, alle übrigen vergleichbaren Präsidenten und Co. aufzuführen, deren klassische Bildung anscheinend einzig in Aristophanes bestand:
      "Regieren ist keine Sache für Leute von Charakter und Erziehung."
      😉

      4 1 Melden
    • D(r)ummer 20.07.2017 11:06
      Highlight Präsidenten - Eine komische Rasse. ;-)
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.07.2017 19:49
      Highlight Allerdings - und hoffentlich nicht jedernanns/fraus Sache. ;-)
      0 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 19.07.2017 07:03
    Highlight Ich fürchte mich nicht vor den Putin- Tump gesprächen. Ich bin beruhigt wenn die beiden grössten Atommächte der Erde wieder miteinander reden.
    44 7 Melden
  • Raembe 19.07.2017 06:45
    Highlight Langsam wird's wirklich lächerlich wie sehr man versucht etwas gegen Trump zu finden.

    Der Typ hat bestimmt irgendwo Dreck am Stecken, aber muss man aus jedem Krümel ne Story machen?
    95 13 Melden
  • Mia_san_mia 19.07.2017 06:25
    Highlight Hä und jetzt? Waren ja alle dort am Essen...
    80 5 Melden
    • kleiner_Schurke 19.07.2017 07:39
      Highlight Das ist geheim!
      21 6 Melden
  • derEchteElch 19.07.2017 06:11
    Highlight Auch ich finde diese Meldung falsch, absurd und boshaft;

    Nur weil ich mich beim Weihnachtsessen mit dem Chef unterhalte habe ich noch lange kein Mitarbeitergespräch, in dem es um die Zusammenarbeit und Ziele geht.

    Und nur weil ich mit einem Partner oder Kunden zum Mittagessen gehe heisst das auch noch lange nicht, dass wir Veträge und Abmachungen aushandeln.

    Aber sowas kennen Journalisten nicht, die sind ständig im Work-Mode um ja überall irgendetwas böses wittern zu können!
    80 20 Melden
    • Conflux 19.07.2017 07:50
      Highlight Das glauben sie doch selber nicht?
      15 26 Melden
  • walsi 19.07.2017 05:54
    Highlight Das ist doch super wenn die miteinander reden und so allfällige Probleme lösen ohne das es eskaliert. Manchmal wird man den Eindruck nicht los, dass die Opposition und Medien richtig danach lechzen einen Krieg gegen Russland zu führen.
    68 11 Melden
    • Wilhelm Dingo 19.07.2017 07:04
      Highlight Du brings es auf den Punkt. Die Medien sie dabei nur das Sprachrohr.
      11 10 Melden
  • Stop Zensur 19.07.2017 03:28
    Highlight Die Wahlen sind vorbei. Jetzt dürfen (und sollen) sie beliebig miteinander reden.
    56 5 Melden

Ohrfeige für Trump – Demokrat gewinnt Wahl in Alabama ++ Republikaner gibt noch nicht auf

Bei der Präsidentenwahl 2016 hatte Donald Trump in Alabama noch 62 Prozent der Stimmen geholt, jetzt kassieren seine Republikaner dort eine heftige Klatsche. Der Demokrat Doug Jones hat überraschend die Nachwahl für einen Senatssitz im seit Jahrzehnten von Republikanern beherrschten US-Bundesstaat Alabama gewonnen. Der Menschenrechtsanwalt setzte sich hauchdünn gegen den umstrittenen republikanischen Kandidaten Roy Moore durch.

Nach Auszählung fast aller Stimmen betrug der Abstand bloss 20'000 …

Artikel lesen