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epa04967431 A handout frame grab taken from a video footage made available on the official website of the Russian Defence Ministry on 07 October 2015 shows a warship of the Caspian Flotilla in the deployment area in the south-western Caspian Sea. According to information published on the official website of the Russian Defence Ministry, the warships of the Caspian Flotilla carried out massive strikes against Islamic State facilities in Syria by sea-based cruise missiles which passed through the airspace of Iran and Iraq and hit targets.  EPA/RUSSIAN DEFENCE MINISTRY PRESS SERVICE/HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Russisches Militärschiff im Kaspischen Meer: Versehentlich Iran getroffen?
Bild: EPA/RUSSIAN DEFENCE MINISTRY

Krieg in Syrien: Russische Raketen laut USA im Iran eingeschlagen

Seit Tagen beschiesst die russische Marine Syrien, nun sollen laut US-Angaben vier Raketen im Iran gelandet sein. Russland dementiert.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Vier von der russischen Marine nach Syrien abgefeuerte Marschflugkörper sind nach Angaben aus US-Regierungskreisen im Iran eingeschlagen. Die Geschosse seien am Mittwoch vorzeitig in dem Land niedergegangen, sagte ein US-Vertreter.

An welchem Ort die Flugkörper genau niedergegangen sind, war zunächst nicht klar – ebenso wenig, ob es Opfer gab. Der Iran äusserte sich zunächst nicht zu den Informationen. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, die vier Raketen hätten ihre Ziele in Syrien erreicht.

Vom Kaspischen Meer aus greift die russische Marine Ziele in Syrien an, um die syrische Bodenoffensive gegen Rebellen zu unterstützen. Die Flugroute der abgefeuerten Raketen führt damit über den Iran und den Irak. CNN zufolge nutzte das russische Militär die neuen Marschflugkörper namens «Kaliber» zum ersten Mal im Gefecht.

Zugleich flog Russland weitere Luftangriffe in Syrien. Innerhalb von 24 Stunden seien 22 Angriffe geflogen worden, teilte Generalmajor Igor Konaschenkow am Donnerstag mit. Dabei hätten Kampfjets insgesamt 27 Stellungen von Terroristen etwa in der Provinz Homs zerstört, sagte er der Agentur Interfax. Unter anderem seien Munitionsdepots getroffen worden.

kry/AFP/Reuters/dpa

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 09.10.2015 11:02
    Highlight Highlight Es geht nur noch hart in Libyen und nicht mit verstecken hinter den USA, die wenig Interesse zu haben scheinen.
    Oder doch lieber alles laufen lassen?
    Europas Verbündeten in Libyen werden gerade massenweise abgeschlachtet und der Daesh ((IS) hat inzwischen laut libyscher Regierung das Schlepppergeschäft ganz unter seiner Kontolle, vermutlich auch das über die Türkei. Ein Milliardengeschäft!
    Für die Armutsmigranten geht die Rechnung wegen der fehlenden Abschiebungen nach Asylablehnung auf.
    Der Daesh wird so indirekt mit europäischen Sozialhilfegeldern zur Macht in der arabischen Welt gemacht.
  • andy y 09.10.2015 06:23
    Highlight Highlight Eigentlich können die USA dankbar sein dass Russland jetzt im Krieg mitmischt. So haben Sie täglich Gelegenheiten vom eigenen Versagen und Kollateralschäden abzulenken. Schon mal jemandem aufgefallen das Fehler von Russland immer durch die USA den Weg in die Medien finden?

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