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U.S. Democratic presidential candidate Hillary Clinton gestures as she speaks at the Veterans of Foreign Wars Convention in Charlotte, North Carolina, U.S. July 25, 2016. REUTERS/Chris Keane

Hillary Clinton.
Bild: CHRIS KEANE/REUTERS

Hillary Clintons E-Mail-GAU: Die Spur führt zum russischen Geheimdienst

Ein Hacker hat 20'000 E-Mails der US-Demokraten veröffentlicht, die Affäre überschattet Hillary Clintons Krönungsmesse. IT-Experten und das FBI machen russische Geheimdienste verantwortlich.

Veit Medick, philadelphia 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Donald Trump greift die Diskussion auf seine Art auf. «Der neueste Witz in der Stadt ist, dass Russland die desaströsen E-Mails, die nie hätten geschrieben werden dürfen, durchgestochen hat, weil Putin mich mag», twitterte der Präsidentschaftskandidat der Republikaner. Da lachen ja die Hühner, so seine Botschaft. Welch ein Unsinn.

Das Problem ist, dass die Sache so lustig womöglich nicht ist, sondern eine ziemlich ernste Angelegenheit sein könnte.

Vordergründig geht es um rund 20'000 interne E-Mails, die die Enthüllungsplattform Wikileaks pünktlich zum Start des Parteitags der Demokraten veröffentlichte. Sie stammen aus dem Innenleben des DNC, der Parteispitze der Demokraten, und sie legen offen, wie früh führende Demokraten versuchten, Clintons Rivalen Bernie Sanders von der Präsidentschaftskandidatur fernzuhalten.

Former Democratic Presidential candidate, Sen. Bernie Sanders, I-Vt., walks off the stage after speaking to delegates during the first day of the Democratic National Convention in Philadelphia , Monday, July 25, 2016. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Bernie Sanders räumt das Feld nach seiner letzten grossen Rede. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Hintergründig geht es bei der Debatte um den gehackten Parteiserver um eine fast schon geopolitische Auseinandersetzung. Das Clinton-Lager streut, russische Geheimdienste und womöglich sogar Präsident Wladimir Putin könnten hinter dem Diebstahl der E-Mails und ihrer Veröffentlichung stecken. Recherchen von «Experten» hätten dies ergeben, behauptet Clintons Wahlkampfmanager Robby Mook, ohne öffentlich in die Details zu gehen.

Sehr ausführlich spricht er dafür über das angebliche Kalkül: Moskau, so der Clinton-Mann, wolle Trump helfen, weil er gegenüber Russland eine weichere Linie fahre als seine Konkurrentin.

epa05436897 Russian President Vladimir Putin holds a meeting with the Russian Government in the Kremlin in Moscow, Russia, 22 July 2016. Putin on 22 July announced that an anti-doping commission should be created. The call comes after Russian athletes face to be excluded from the Rio 2016 Olympics on the suspicion of state-sponsored doping abuse.  EPA/ALEXEY NIKOLSKY / SPUTNIK / KREMLIN POOL

Hinter den Hackerangriffen soll der russische Geheimdienst stecken, sagt der Clinton-Wahlkampfmanager; Trump fahre gegenüber Russland eine weichere Linie als seine Konkurrentin. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Manipuliert der Kreml also den US-Wahlkampf, um einen Kandidaten zu fördern, von dem möglicherweise weniger Gefahr droht?

Es ist ein ungeheuerlicher Verdacht, ein Plot wie aus einem Hollywood-Drehbuch. Die These sei reine Ablenkung, so sieht es das Trump-Lager.

Doch der Angriff auf den Parteiserver lässt sich zumindest so weit rekonstruieren, dass auch die Beamten der Bundespolizei FBI die Moskau-Connection für nicht unwahrscheinlich halten.

Ein Verdacht im April

Die Anfänge des Falls liegen schon ein paar Monate zurück. Im April schöpfte die IT-Abteilung in der Parteizentrale der Demokraten den Verdacht, dass sich jemand unerlaubten Zugang zur internen Kommunikation verschafft haben könnte. Umgehend schaltete das DNC die kalifornische Cybersicherheitsfirma CrowdStrike für eine Prüfung ein.

Die externen Experten stiessen auf Spuren zweier in der Sicherheitsszene gut bekannter Hackergruppen aus Russland. Beide, so schilderte es die Firma Mitte Juni, arbeiteten für zwei rivalisierende russische Geheimdienste und hätten E-Mails, Chats und Wahlkampfdokumente über Clintons Rivalen Trump abgeschöpft. Ein GAU.

Die Demokraten entschieden sich dafür, mit der heiklen Information an die Öffentlichkeit zu gehen. Die grossen US-Medien berichteten, parallel gab CrowdStrike Details der Prüfungen bekannt: Die eine Gruppe (APT 29) habe sich demnach bereits im Sommer 2015 Zugang verschafft und arbeite mit hoher Wahrscheinlichkeit für den russischen Inlandsgeheimdienst FSB. Die andere (APT 28) habe sich erst im April 2016 ins Demokraten-System eingenistet und agiere im Umfeld des russischen Militärgeheimdiensts GRU.

Russian President Vladimir Putin (C), Defence Minister Sergei Shoigu (L) and Russia's Federal Security Service (FSB) Director Alexander Bortnikov watch events to mark Victory Day in Sevastopol May 9, 2014.  To match Special Report RUSSIA-MILITANTS/    REUTERS/Maxim Shemetov/File Photo

Der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem Verteidigungsminister Sergei Shoigu (links) und Alexander Wassiljewitsch Bortnikow, dem Leiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB (rechts). Bild: MAXIM SHEMETOV/REUTERS

Beide Gruppen, so die Prüfer, hätten bei ihren Spionageaktionen offenbar nicht voneinander gewusst.

«Wenn eine Firma sich ein Passwort besorgte, besorgte sich die andere einen Tag später genau dasselbe Passwort.»

Dmitri Alperovitch, einer der CrowdStrike-Chefs

Der Verdacht gegen die beiden Gruppen gründete sich vor allem auf ihre Professionalität. Die Operation sei wie eine lang geplante Spionageaktion abgelaufen. Die Spähsoftware sei sorgfältig durchkonstruiert gewesen, habe sich von aussen steuern lassen und sei immun gegen sämtliche auf dem Parteiserver installierte Anti-Viren-Programme gewesen.

Die Hacker hätten ihre Spuren penibel verwischt, so die Prüfer. Erst eine genaue Analyse der Metadaten habe gezeigt, dass bei der Bearbeitung der Dokumente Rechner mit russischen Spracheinstellungen verwendet wurden. Zudem sei APT 29 schon in früheren Jahren in Einbrüche auf digitale US-Regierungssysteme verwickelt gewesen.

Die Software soll dem Bundestags-Trojaner ähneln

Führt die Spur also wirklich nach Moskau? Oder richtet man in Washington den Blick nur deshalb auf Putin und seine Leute, weil ohnehin viele Amerikaner Russland als Bösewicht im Verdacht haben? Klar ist: So wie viele andere westliche Staaten versuchen auch russische Geheimdienste verstärkt, über Spähangriffe an Daten zu kommen, die sich zu politischen Zwecken gezielt einsetzen lassen.

Beim FBI und bei der CIA ist man davon überzeugt, dass etliche Spähangriffe in den vergangenen Jahren auf das Konto russischer Hacker gingen, darunter die Einbrüche auf Computer im Aussenministerium und im Weissen Haus.

CIA Director John Brennan speaks at a forum about

Der CIA-Direktor John Brennan. Bild: CARLOS BARRIA/REUTERS

Für Clinton und ihre Vertrauten ist daher klar, dass die jüngsten E-Mails aus dem im Juni aufgeflogenen Spähangriff stammen und Moskau hinter dem Diebstahl stecken muss. Was aus ihrer Sicht besonders dafür spricht: Zwei weitere US-Sicherheitsfirmen bestätigten Ende Juni die Ergebnisse von CrowdStrike mit eigenen, unabhängigen Prüfungen.

Zudem will man herausgefunden haben, dass die Software ähnlich konstruiert war wie jene, mit der der Bundestag im vergangenen Jahr ausgespäht wurde. Hinter dem Spähangriff auf das Parlament im Sommer 2015 vermutet die Bundesregierung Russland.

Putin dürfte die Debatte gefallen

Natürlich sind beim Demokraten-Leak viele Fragen offen: Ist es möglich, dass russische Stellen so unprofessionell spionieren, dass ihre Spuren noch rekonstruiert werden können? Kann die Aktion von oben, möglicherweise gar vom Kreml aus, gesteuert worden sein, wo doch die beiden Hacker-Gruppen angeblich miteinander konkurrierten? Und wie vertrauenswürdig sind eigentlich die vom DNC engagierten Cybersicherheitsfirmen?

Andererseits: Warum sollte sich ein individueller Hacker für interne E-Mails aus der Parteispitze der Demokraten interessieren? Und spricht nicht der sensible Zeitpunkt der Veröffentlichung dafür, dass jemand die Daten abschöpfte, der das klare politische Motiv hat, den US-Wahlkampf zu stören?

Es wird – wenn es überhaupt je gelingen sollte – wohl Monate dauern, bis die Umstände komplett rekonstruiert sind. Aber selbst wenn Russland nicht verantwortlich sein sollte: Präsident Putin dürfte die Debatte, in der Clinton derzeit steckt, gefallen. Er hat ein Interesse an einer Schwächung der Ex-Aussenministerin. Trump scheint aus seiner Sicht der einfachere Kandidat als die Demokratin.

A woman walks past a graffiti depicting U.S. Republican presidential candidate Donald Trump (R) and Russia's President Vladimir Putin in Vilnius, Lithuania, June 1, 2016. REUTERS/Ints Kalnins  FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVES

Ein Graffiti vom knutschenden US-Präsidentschaftskandidat Trump mit dem russischen Präsidenten Putin in Vilnius, Litauen. Bild: INTS KALNINS/REUTERS

Mehrfach hat sich der Republikaner wohlwollend über den russischen Präsidenten geäussert und angekündigt, nach einem Wahlsieg auf Putin zuzugehen. Zuletzt hatte Trump gar betont, osteuropäische NATO-Partner nicht automatisch verteidigen zu wollen, wenn sie sich von Russland bedroht fühlten. Die Sätze dürften in Moskau sehr gut angekommen sein.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ton 26.07.2016 23:55
    Highlight Highlight Man muss doch hier mal betonen dass sämtliche Russland-Gerüchte vom Wahlkampfmanager von Hillary stammen. Ist natürlich eine gute Ablenkung vom Inhalt der Enthüllungen. Wikileaks im Gegensatz sagt auf Twitter, sie seien ganz sicher keine russischen Hacker. Was stimmt weiss ich nicht, aber leider zeigt dieser Artikel, dass die Ablenkung funktioniert.
  • flyingdutch18 26.07.2016 23:18
    Highlight Highlight Dieser Schuss ist hinten raus gegangen. Wenn Putin will, dass Trump gewählt wird, werden viele Amerikaner, die das erkennen, gerade nicht Trump wählen.
  • TheRabbit 26.07.2016 19:25
    Highlight Highlight Warum sollten die Russen die Standardeinstellungen auf Russisch haben, wenn sie wissen, dass dies in den Metadaten auffindbar ist?

    Wenn es eine Elite-Truppe ist, würden die doch nicht so Stümperhaft vorgehen.
  • E7#9 26.07.2016 18:08
    Highlight Highlight Schon faszinierend: Das Clinton Lager manipuliert, die Bösen dabei sind jedoch Trump und Putin. Aber eigentlich passt alles:

    Clinton: Manipulierend, berechnend
    Putin: Clever, Stasi-Methoden
    Trump: Checkt wiedermal gar nichts!
  • Nicolas Flammel 26.07.2016 17:52
    Highlight Highlight "Manipuliert der Kreml also den US-Wahlkampf, um einen Kandidaten zu fördern, von dem möglicherweise weniger Gefahr droht?"

    Mir persönlich ist es egal, wer den Wahlkampf mit welchen Mitteln manipuliert. Hauptsache diese gefährliche Person zieht nicht ins Weisse Haus ein!
  • Nicizen 26.07.2016 17:18
    Highlight Highlight Nicht der Kreml manipuliert den Wahlkampf...Clinton und die ganzen Firmen die ihren Rücken stützen manipulieren ihn. Der Kreml hat,wenn überhaupt, für die Aufdeckung der Manipulation gesorgt, was ich persönlich begrüßen. Ich kann den Hass der gegenüber dem Kreml und Putin geschürt wird onehin nicht nachvollziehen..
  • Milchfisch 26.07.2016 16:02
    Highlight Highlight Erster Absatz: Geleaked = durchgestochen? Menno - gebt Euch doch wenigstens Mühe, die automatische Übersetzung einer solchen Trivia ein Mal auf Sinnhaftigkeit zu prüfen...
  • rolf.iller 26.07.2016 15:49
    Highlight Highlight Das ist doch nur das aktuelle "Framing" der Clinton-Klicke, die vom eigentlichen Thema ablenken will. Dass es äusserst schwierig bis unmöglich ist, die Quelle eines Hacker-Angriffes zu ermitteln ("Attribution"), sollte hinlänglich bekannt sein.

    Einen Superhacker hat es wohl auch nicht gebraucht. Wer als Standardpasswort Obama-Biden-2012 und obamain08 braucht, der lädt Hacker geradezu ein und hat es verdient auf Wikileaks platt-getreten zu werden.

    Glaubt ihr nicht, dass die diese Passworte gebraucht haben. Schaut her:
    https://www.wikileaks.org/dnc-emails/emailid/11134
    • Asmodeus 26.07.2016 17:04
      Highlight Highlight öhm. Das verlinkte Mail ist von Pablo Manriquez. Seineszeichens Director of Hispanic Media.

      Und Standardpasswörter müssen normalerweise beim ersten Login geändert werden.
    • rolf.iller 26.07.2016 18:05
      Highlight Highlight Moment, da geht es nicht um "die" Art von Standardpasswörter, die beim ersten Login geändert werden sollen.

      Hier geht es um die Art von Passwort wie "abcd1234", die alle kennen, damit ja jeder Zugriff hat und für jeden Hacker einfach zu erraten sind.

      Herr Martinez ist leitender Mitarbeiter beim DNC, der es genauso wie Frau Clinton mit der Security offenbar überhaupt nicht im Griff hat. Wen das oberste DNC-Management, so mit Passwörtern umgeht, dann könnten sie ihre Inhalte doch besser gleich selber bei Wikileaks publizieren und nicht einem Script-Kiddy ein paar wertvolle Stunden rauben.
  • rodolofo 26.07.2016 14:57
    Highlight Highlight Erstens wundere ich mich darüber, dass das Bild eines solchen "schwulen" Kusses zwischen Putin und Trump in Russland überhaupt geduldet wird, und zweitens wundere ich mich überhaupt nicht darüber, dass sich Putin's Hacker in den US-Wahlkampf einmischen!
    Der "Westen" hat ja damals auch mit grosszügigen Wahlkampfspenden Jelzin zu einem überraschenden Wahlsieg verholfen.
    Und dass die Bevorzugung Clinton's durch das Partei-Establishment durch Wikleaks zum Vorschein gekommen ist, ist doch gut! Etwas Anderes hat doch im Grunde auch niemand erwartet!
    Demokratisch wählen heisst noch nicht naiv zu sein
    • Maett 26.07.2016 16:45
      Highlight Highlight @rodolofo: in Russland küssen sich Männer (Bruderkuss) ab und zu. Das hat mit schwul nichts zu tun.

      Und was hat Putin damit zu tun? "Seine Hacker"? Was hat Russland überhaupt damit zu tun? Nur weil Clintons Berater ihr geraten haben, es Russland in die Schuhe zu schieben? Gab es heute irgendwo einfache Weltbilder zum Sonderpreis?

      Über die Mails sollte geredet werden, und über nichts anderes. Sie sind ein Fakt und eine Schande, Sanders wäre von den Dreien (Clinton, Trump, Sanders) nämlich die beste Wahl für die USA und die Welt (natürlich nur meine Meinung). Clinton die Schlechteste.
    • FrancoL 26.07.2016 17:48
      Highlight Highlight @Maett; über die Mails sollte geredet werden? ok allerdings soll nicht nicht über die Hintergründe die zu diesen Mails führten geredet und geurteilt werden? Sonderbarer Ansatz um eine Wertung vorzunehmen. Würde etwa der Annahme gleich kommen dass die Republikaner keine ähnlichen Mails versenden und wohl das Establishment der Republikaner auch nicht versucht hätte den Wunschkandidaten in Front zu bringen?
      Ich denke es greift viel zu kurz wenn man damit begründet dass Sanders der beste wäre! Merkst Du nicht dass gerade diese Einschränkung bei der Mailherkunft von Deinen Präferenzen geleitet ist?
    • FrancoL 26.07.2016 17:52
      Highlight Highlight @Rodolfo; Wie Du völlig richtig darstellst wäre es mehr als naiv gewesen zu glauben dass das Establishment bei den Demokraten nicht versucht hat Hillary zu bevorzugen.
      Das kann man so annehmen ohne damit ein Gegner von Sanders zu sein.
      Tatsachen die plötzlich nochmals und genau im richtigen Zeitpunkt unterstrichen werden sind trotzdem schon im Vorfeld Taschen gewesen, ob es nun noch die letzten begriffen haben tut ja nicht viel zur Sache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beobachter24 26.07.2016 14:52
    Highlight Highlight Die Russen hätten - wie einige andere Staaten auch - wohl die Mittel für diesen Hack.
    (Und wenn man den Gerüchten glauben will, wie flapsig die Demokraten, allen voran Hillary herself, in IT-Sicherheitsfragen sind, dann hätte es vielleicht sogar ein script-kiddy alleine geschafft.)

    Einmal mehr wird im Titel arg aufgebauscht, was im Text dann doch stark relativiert werden muss.
    Eine offensichtliche Vermutung ist imho zu wenig für eine direkte Beschuldigung.
    Vor 15 Jahren wäre so ein Artikel - weil tendenziös - durchgefallen - heute ist das leider der Normalfall.
  • walsi 26.07.2016 14:49
    Highlight Highlight Es ist absolut irrelevant wer dies E-Mails geleakt hat. Fakt ist, dass sie echt sind und das ist beschämend genug für die Demokraten. Mit der Anschuldigung der Russen will man vom wirklichen Skandal ablenken.

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