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Wladimir Putin hat gerade die Krim-Brücke eingeweiht – am Steuer eines Lkw

15.05.18, 16:04 15.05.18, 18:00

Vier Jahre nach der Annexion der Krim hat Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag eine Brücke zwischen der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel und dem russischen Festland eingeweiht.

Der Staatschef fuhr mit einem orangefarbenen Transporter gefolgt von mehreren weiteren Lkw über die 19 Kilometer lange Brücke über der Meerenge von Kertsch, wie Fernsehsender live berichteten. Von Russland aus war die Krim bislang nicht über einen direkten Landweg zu erreichen gewesen.

Die Brücke verläuft zwischen Taman und Kertsch.

Putin eröffnete zunächst nur den vierspurigen Autoteil der Brücke, Ende 2019 soll noch eine zweigleisige Eisenbahnstrecke hinzukommen. Putins Sprecher Dmitri Peskow sprach von einem «symbolisch bedeutsamen Tag» und erinnerte daran, dass der Bau auf eine persönliche Initiative des Präsidenten zurückgehe.

Wladimir Putin am Steuer – ohne Sicherheitsgurt, wohlgemerkt. 

Ukraine verurteilt Einweihung der Brücke

Die ukrainische Regierung hat die Einweihung der neuen Brücke zwischen der Krim und dem russischen Festland als Verstoss gegen das Völkerrecht verurteilt. «Die russischen Besatzer (...) treten weiter das Völkerrecht mit Füssen», sagte der ukrainische Ministerpräsident Wolodimir Groisman der Nachrichtenagentur AFP. Russland werde dafür «einen sehr hohen Preis bezahlen» müssen.

Wolodimir Groisman: Der ukrainische Ministerpräsident verurteilt den Bau der Brücke. Bild: AP/AP

Die Brücke, welche die Krim mit der gegenüberliegenden südrussischen Halbinsel Taman verbindet, ist länger als die Vasco-da-Gama-Brücke in Lissabon und damit nun die längste Brücke Europas.

Gebaut wurde sie von dem Konzern Stroigasmontasch, der dem Milliardär Arkadi Rotenberg gehört - ein enger Vertrauter und Ex-Judo-Partner Putins. Im Februar 2016 hatte die russische Regierung 228,3 Milliarden Rubel (damals 3,4 Milliarden Franken) für das Grossprojekt bereitgestellt. Die Eröffnung sollte spätestens Ende 2018 erfolgen.

Tourismus ankurbeln

Bisher war die Krim von Russland aus nur per Fähre und Flugzeug zu erreichen gewesen. Lebensmittel und andere Waren mussten über die Meerenge von Kertsch auf die Halbinsel gebracht werden, was zu Preissteigerungen und bei schlechtem Wetter auch immer wieder zu Versorgungsengpässen führte. Die Brücke soll auch den Tourismus auf der Krim wieder ankurbeln.

Die Krim war im März 2014 nach einem umstrittenen Referendum von Russland ins eigene Staatsgebiet eingegliedert worden. Die Regierung in Kiew und der Westen sprechen von einer völkerrechtswidrigen Annexion und betrachten die Krim weiter als Teil der Ukraine. Die EU und die USA verhängten wegen der Annexion Sanktionen gegen Moskau. (cma/sda/afp)

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89
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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 15.05.2018 21:46
    Highlight In Russland fehlen weit über 10'000* Brücken. Für das Geld dieser einen hätte man viele bauen können.
    (*10'000 ist meine Schätzung)
    9 19 Melden
  • meliert 15.05.2018 20:27
    Highlight Eins muss man den Russen lassen; das ging sehr schnell! In dieser Zeit wäre in der Schweiz nicht mal die Baubewilligung gesprochen.
    22 1 Melden
    • Peter Silie (1) 15.05.2018 23:31
      Highlight Siehe Äti's Kommentar :)
      5 7 Melden
    • Domsh 16.05.2018 00:11
      Highlight Einerseits denke ich nicht dass Russland beim Thema Brückenbau über mehr Knowhow und Qualität verfügt als die Schweiz. Weiter ist es kein Makel bei Grossprojekten einen gewissen Vorlauf zu betreiben, beispielsweise Umweltverträglichkeitsprüfungen oder Einsprachefristen und saubere Ausschreibung ohne Vetternwirtschaft.
      Aber um die leichtgläubigen Schafe innenpolitisch zu befriedigen kann eine solche Leistung Putin durchaus hilfreich sein.
      6 10 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 07:03
      Highlight Das ist halt das Ärgerliche an Demokratie und Rechtsstaat. Projektieren, Finanzierung klären, Grundstücke beschaffen, Planfeststellverfahren, Ausschreibungen machen etc usw
      6 1 Melden
  • Raphael Stein 15.05.2018 19:14
    Highlight Was für ein unmöglicher Kommentar betreffend den Sicherheitsgurten die Putin nicht umgeschnallt hat.

    Bei Putin gibt es nie Gegenverkehr!
    15 2 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 00:53
      Highlight Der FSB räumt auch immer erst alle Hindernisse weg. ;)
      5 2 Melden
  • meine senf 15.05.2018 18:01
    Highlight Völlig unabhängig von den streitbaren politischen Hintergründen:

    Zweieinhalb Jahre von Beschluss bis zur Fertigstellung einer 19-km-Brücke sind schon ziemlich schnell.

    Man vergleiche das mal mit gewissen Flughäfen.
    93 5 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 19:06
      Highlight und man vergleiche Diktaturen mit demokratischen Rechtsstaaten
      13 22 Melden
    • The Destiny 16.05.2018 08:06
      Highlight @fabio74, billige Ausrede, Der neue Flughafen in Berlin wird nicht fertig weil DE eine Demokratie ist??

      Im Schnitt ist eine Autokratie schneller als eine Demokratie, da der Diskurs Prozess für ein Projekt viel kürzer ist in einer Autokratie.
      2 4 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 14:54
      Highlight @destiny der Flughafen wird nicht fertig aus vielen Gründen.
      Aber in einem Rechtsstaat kommen vor dem Bau diverde Verfahren und Beschlüsse etc zum Zug. Darum sind kann nur eine Diktatur aus dem Nichts was bauen
      2 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 15.05.2018 17:54
    Highlight Wer kann es besser?
    44 4 Melden
    • roger.schmid 15.05.2018 21:25
      Highlight ..
      9 3 Melden
  • Julian Roechelt 15.05.2018 17:02
    Highlight Wir leben in Zeiten, wo das Bauen einer Brücke als Völkerrechtsbruch eingestuft wird, während das Bombardieren eines Staates ohne Kriegsgrund und -erklärung (Syrien) als etwas völlig Normales gilt.
    Ich zumindest freue mich auf die Eisenbahnverbindung, vor allem der September soll sehr schön sein für Ferien auf der Krim.
    80 33 Melden
    • meine senf 15.05.2018 18:27
      Highlight Die (topografisch einfachere) Eisenbahnverbindung zur Ukraine, welche durch die politischen Ereignisse stillgelegt wurde, wäre für den Anreiseweg aus Westeuropa vorteilhafter gewesen :)
      8 7 Melden
    • Evan 15.05.2018 18:32
      Highlight Ich denke nicht, dass das was als Völkerrechtsbruch eingestuft wird der Bau der Brücke ist/war...
      13 2 Melden
    • Hierundjetzt 15.05.2018 18:38
      Highlight Wir leben in einer Zeit, in der auch 4 Jahre nach Annektion eines fremden Staarsgebietes es immer noch Menschen gibt, die keine Ahnung davon haben, wem das Land nach wie vor gehört.
      8 18 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 19:07
      Highlight Was für absurder Quatsch. Wer behauptet der Brückenbau sei verboten?
      Die Annektion der Krim war und ist illegal.
      Viel Spass in der Diktatur
      11 20 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 01:04
      Highlight Die Annexion der Krim war und ist so legal oder illegal wie die Annexion des Kosovo. Diesbezüglich berufen sich NATO bezüglich Kosovo und Russen bezüglich Krim auf das gleiche völkerrechtliche Konstrukt (Responsibility to Protect).

      Präzedenzfall und Büchse der Pandora war allrdings die Annexion des Kosovo durch NATO-Truppen.
      16 4 Melden
    • Hierundjetzt 16.05.2018 07:03
      Highlight Wer hat den den Kosovo annektiert? Die Schweiz? Indonesien? 😳
      4 8 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 07:05
      Highlight Falsch Ueli Keiner hat den Kosovo annektiert. Er hat sich losgesagt von Serbien, nachdem die Serben dort ihren Krieg weitergeführt hatten
      Die Büchse heisst Unrecht und Diktatur und heisst Völkerrecht scheint egal zu sein
      5 6 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 10:59
      Highlight Fabio: Die geiche Argumentation hört man auch von der Krim, einfach mit anderen Akteuren.
      6 3 Melden
    • Hierundjetzt 16.05.2018 12:06
      Highlight Ueli, es spielt leider absolut keine Rolle wer was wann sagt, es gilt internationales Recht. Anwendbar auf jeden Staat auf diesem Planeten.

      Sogar Russland gehört dazu und hat dieses Vertragswerk bindend unterschrieben 😱🤭
      3 5 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 13:30
      Highlight Stimmt, Hierundjetzt: es gilt internationales Recht; d.h, du darfst und kannst nicht darüber urteilen, was Recht und was Unrecht ist. I.d.S. bist du urteilsunfähig.

      Als Zuschauer dürfen wir höchstens die Argumente der verschiedenen Seiten anhören. Mir fällt auf, dass die Russen die Annexion der Krim mit der Responsility to Protect (ist das wirklich unterschrieben und rechtlich bindend? Prüfe!) begründen, so wie die NATO/EU/u.a. die Kosovo-Annexion.

      Einige Kommentierende sehen bei Kosovo keine Annexion. Andere sehen das nicht bei der Krim. Völkerrechtlich gilt aber beides als Annexion.
      2 3 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 14:56
      Highlight @ueli wer hat den angeblich den Kosovo annektiert? Liefere mal Namen.
      2 2 Melden
    • Hierundjetzt 16.05.2018 15:45
      Highlight Ich denke Du machst einen kleinen Gedankenfehler:

      Der Kosovo, der Jura oder Osttimor sind Abspaltungen von einem Bundesstaat, mit Einverständnis der Zentralregierung = Abspaltung

      Die Krim oder der Golan wurden von anderen Staaten (Russland, Israel) besetzt, bzw. ins Staatsgebiet einverleibt ohne Einverständnis der Zentralregierung = Annektion
      1 2 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 19:21
      Highlight Hierundjetzt: Der Jura gehört immer noch zur Schweiz und hat sich nicht abgespalten. Und beim Kosovo fehlt das von dir behauptete Einverständnis der serbischen Regierung. Insofern solltest du nochmal über deine Bücher und deine Fakten checken.

      Fabio: Es ist mir zu blöd, mich ständig zu wiederhlen, nur weil es dir an Leseverständnis fehlt. Also bitte lies erst mal meine Beiträge, bevor du irgendwas dazu sagst oder frägst. Danke!
      2 2 Melden
  • m. benedetti 15.05.2018 16:42
    Highlight Im Gegensatz zu den Golanhöhen und dem Westjordanland, welche von Israel völkerrechtswidrig annektiert wurden, notabene ohne Sanktionen befürchten zu müssen, hat die autonome Krim, welche schon früher zu Russland gehörte, immerhin darüber abgestimmt, ob sie sich von der Ukraine lösen möchten, nachdem deren gewählte Regierung weggeputscht wurde. Da hat der imperialistische veranlagte Westen den Bären zu stark gereizt.
    74 29 Melden
    • Hierundjetzt 15.05.2018 18:42
      Highlight 😂😂😂

      100% Propaganda. Ist Dir das nicht peinlich?

      Der Golan gehört Syrien
      Die Krim gehört der Ukraine

      Zum 1‘000x nur die Zentralregierung kann Staatsgebiet an einen anderen Staat übertragen. Nicht eine Abstimmung mit 1 Antwortmöglichkeit

      Was denkst Du den warum es den Kanton Jura gibt?

      Erst als die Eidgenossenschaft (Zentralregierung) ja sagt, konnte die Abspaltung von Bern durchgeführt werden
      6 24 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 19:10
      Highlight Die Krim gehörte vor Russland den Türken. Wem die Krim vorher gehörte ist IRRELEVANT. Die Krim wurde mit der Ukraine zusammen souverän und unabhängig. Auch von Russland anerkannt.
      Das Referendum war genau so eine Farce wie jenes in Österreich 1938.
      Auch ein Putsch in der Ukraine durch wen auch immer legitimiert Putin nicht sich Land unter den Nagel zu reissen
      Aber Spannend wie viele sich in Diktaturen wohl fühlen aber hier im bösen verhassten Westen leben (müssen)
      12 17 Melden
    • Yusuke Urameshi 15.05.2018 19:17
      Highlight Wurde die Krim nicht erst 1783 ein Teil des Russischen Kaiserreiches? Das würde ja bedeuten, dass die Türkei eher Anspruch darauf hat...und vorher waren dort die Mongolen, Skythen oder doch die Tauren?!

      Immer wieder interessant und aufschlussreich, wie man eine völkerrechtwidrige Aktion mit einer anderen legitimieren versucht...immerhin ging es auf der Krim mehr oder weniger unblutig über die Bühne, was man vom Donbass leider nicht sagen kann.
      10 5 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 01:09
      Highlight Völkerrechtlich sollte man die (halbwegs legitimierte) Annexion der Krim nicht mit der (rechtswidrigen) Annexion der Golan-Höhen vergleichen sondern mit der (halbwegs legitimierten) Annexion des Kosovo.

      Sowohl bezüglich Krim sowie bezüglich Kosovo berufen sich die annektierenden Parteien auf ihre völkerrechtliche Pflicht zur Responsibility to Protect. Diese neue Völkerrecht hatte damals Europa und die NATO eingeführt, um die Annextion des Kosovo zu wenigstens halbwegs rechtfertigen. Jetzt muss sich niemand wundern, wenn sich nun auch andere Staaten dieses Recht herausnehmen.
      11 2 Melden
    • Hierundjetzt 16.05.2018 06:59
      Highlight Es gibt kein „halbweg“ legitimiert, wie es auch kein „halbwegs“ Mord oder halbwegs Schwanger gibt...
      2 4 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 07:06
      Highlight @ueli Wer soll denn den Kosovo annektiert haben?
      3 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 20:42
      Highlight Hierundjetzt: Du machst ein Durcheinander. Jura ist eine innerschweizerische Angelegenheit.

      "Zum 1‘000x nur die Zentralregierung kann Staatsgebiet an einen anderen Staat übertragen. Nicht eine Abstimmung mit 1 Antwortmöglichkeit"

      Okay, Frage:

      Welche "Zentralregierung" hat das Territorium für die Gründung des Staates Kosovo abgetreten?

      Fabio74: Lies doch bitte mal meine Beiträge, bevor du ständig ignorante Fragen stellst. Oder lies das hier und reime es dir selbst zusammen:
      http://www.dw.com/de/nato-verst%C3%A4rkt-truppen-im-kosovo/a-1146946

      Was hatten NATO-Truppen in Serbien verloren?
      3 1 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 20:45
      Highlight Hierundjetzt: Das Recht ist immer eine Frage von Gerichten und der Auslegung und so. Sowohl die Annexion des Kosovo und auch der Krim sind daher nicht voll und ganz legitimiert. Das sieht man auch daran, dass viele Staaten diese Annexionen nicht anerkennen. In Sachen Golan zB. finden die Israelis auch, dass diese Annexion rechtens sei. Es gibt eben nicht nur schwarz und weiss, sondern meistens ist es irgendwie vielfarbig. Je nach Perspektive.

      Das Völkerrecht ist nicht nur schwarz und weiss, sondern vielfarbig. Daher gibt's da auch ein "halbwegs legitimiert".
      3 0 Melden
  • Stachanowist 15.05.2018 16:29
    Highlight Das ging ja flott. Der Bau der Brücke zeigt, dass RU grosse Aufgaben stemmen kann, wenn es im Interesse der Führung ist. Olympia 2014 und WM 2018 verdeutlichen das weiter.

    Schade nur, dass Annexionen strukturschwacher Territorien (Krim) und langfristig nutzlose Prestige-Events dieses Interesse des Kremls geniessen und nicht Gesundheit und Soziales.

    228.3mia Rubel sprach der Kreml für die Brücke 2016. Das war fast die Hälfte des kompletten Gesundheitsbudgets (2016: 506mia, 2018: 460mia). Für eine Brücke zu einem ohne Not annektierten Gebiet. Eine wahrlich traurige Prioritätensetzung.
    187 56 Melden
    • The Destiny 15.05.2018 17:43
      Highlight Die neuen Ziele die Putin bekannt gegeben hat im Mai(?) Dekret sind ziemlich ambitioniert. Denkst du er wird eines davon hinbekommen oder wenigstens eine 30% nachhaltige Verbesserung im Schnitt?
      19 4 Melden
    • Juliet Bravo 15.05.2018 18:41
      Highlight Gerade autoritäre Führer und Diktatoren waren immer wieder zu grossen Bauvorhaben fähig. Das erstaunt nicht. Aber Gratulation zur Brücke!
      8 8 Melden
    • Raffaele Merminod 15.05.2018 19:46
      Highlight Sewastopol ist strategisch von enormer Wichtigkeit für die Russen. Egal wie Strukturschwach die Krim ist.
      Die russische Flotte braucht Sewastopol.
      12 0 Melden
    • Stachanowist 15.05.2018 22:37
      Highlight @ Destiny

      1/4

      Diese Mai-Ziele verkündet Putin nach jeder Wiederwahl. Ich finde alles sehr sinnvoll, was er darin anpeilt. Die Zielsetzungen zeigen, dass er nicht an Realitätsverlust leidet, sondern genau weiss, was die Probleme der Bürger und des Landes eigentlich sind (Industrie international kaum konkurrenzfähig, Alkoholismus, Armut, Auswanderung, schlechte Infrastruktur, Perspektivlosigkeit auf dem Land etc.) Alle Zielsetzungen vom Mai befassen sich mit diesen Themen.

      Ob die sehr ambitionierten Ziele annähernd oder wenigstens ansatzweise erreicht werden, ist echt schwer zu sagen.
      11 2 Melden
    • Stachanowist 15.05.2018 22:39
      Highlight 2/4

      Meines Erachtens sind die Maivorgaben eher als Schwerpunktsetzungen zu verstehen und keine konkreten politischen Massnahmen. Wie die Rede an die Nation in den USA.

      Der Erfolg hängt zum einen davon ab, wie sich die Rohstoffpreise entwickeln, von denen das russische Budget in grossen Teilen abhängt. Und es kommt auf die Entwicklung im Donbass und in Syrien an, wo Russland teure Kriege führt. Entscheidendes ist also gar nicht zu 100% in Kremls Hand.

      Ob es ohne Reformen geht, bezweifle ich. Zu viele Städte sind auf eine einzige Industrie angewiesen, die oft eigentlich nicht rentabel ist.
      10 2 Melden
    • Stachanowist 15.05.2018 22:41
      Highlight 3/4

      Ein Masterplan für diese sogenannten Monostädte existiert nicht. Putin setzt darauf, die Betriebe künstlich am Leben zu halten, unter anderem durch Druck auf die Konzernbesitzer. Ein Beispiel dafür im angehängten Video.

      Ausserdem ist es in Russland Standard, Mitarbeiter nicht zu feuern, sondern flächendeckend Zeitarbeit einzuführen. Sollte das Land wirklich wettbewerbsfähig und eine erfolgreiche Volkswirtschaft werden, müsste man wohl diese durchaus stabilisierenden, aber nicht nachhaltigen Praktiken ändern. Das würde aber zunächst Geisterstädte und Massenarbeitslosigkeit bedeuten.
      8 4 Melden
    • Stachanowist 15.05.2018 22:42
      Highlight 4/4
      Putin bezieht seine Legitimation aber vor allem genau aus der relativen Stabilität, die sich seit 2000 im Land entwickelte. Er würde mit echten Reformen also Gefahr laufen, am Ast zu sägen, auf dem er sitzt.

      Deshalb kurz und knapp gesagt: Entweder Putin wagt sich an riskante Reformen ran, oder der Lebensstandard verbessert sich nur durch staatliche Investitionskrücken. Diese sind wiederum von ausländischen Faktoren abhängig (Ölpreis, Nickelpreis, Kriegsausgaben etc.). Es überrascht mich deshalb nicht, dass noch keine konkreten Schritte zur Erfüllung der Vorgaben bekanntgemacht wurden ;)
      9 4 Melden
    • Stachanowist 15.05.2018 23:22
      Highlight @ Raffaele

      Die russische Schwarzmeerflotte war nie zu einem Abzug von der Krim gezwungen. Die wäre nur mit einem dritten Weltkrieg von der Halbinsel zu entfernen, und Putin wusste das genau. Ein echter Handlungszwang zur Annexion war nie gegeben (z.B. Völkermord, brutale Unterdrückung der Krim-Russen o.ä.).

      @ Bravo

      Richten Sie in einer Antwort an mich Ihre Glückwünsche zum Brückenbau aus? Bin verwirrt, ich hab sie nicht gebaut ;)
      8 3 Melden
    • Juliet Bravo 15.05.2018 23:22
      Highlight Danke Stachanowist für deine fundierten Analysen - ein spannendes und faszinierendes Land!
      5 0 Melden
    • The Destiny 15.05.2018 23:49
      Highlight @Stachanowist, Es bleibt also Spannend, ich hoffe jemand schreibt ein recap in 2024 und mein Gedächtnis erinnert sich dann noch an das ;)

      Ich denke er wird einige der Unterziele größtenteils erreichen, wie bsp. Biodiversität erhöhen und die neuen Nationalparks erstellen.
      Anderes wie das heben des Durchschnittsalter wird wohl einiges schwieriger.

      Denkst du er macht nach einer Pause nochmals die Präsidentschaftskandidatur?

      2 0 Melden
    • Raffaele Merminod 16.05.2018 06:21
      Highlight @ Stachanowist. Die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine waren viel zu gross als Russland riskieren wollte, ihr Stützpunkt nicht behalten zu können.
      Dem sind sie mit der Besetzung der Krim zuvor gekommen.
      Man muss schon ein klein bisschen weiter denken.
      3 3 Melden
    • Stachanowist 16.05.2018 09:42
      Highlight @ Juliet

      Danke :)

      @ Destiny

      Ich persönlich denke, 2024 war es das. Er ist dann 72, eine weitere Amtszeit würde zu sehr an die Opi-Herrschaft in der späten Sowjetunion erinnern (Brežnev, Andropov, Černenko)

      Wenn er aber nochmals kandidiert, dann wohl gleich 2024. Dafür könnte man die Verfassung ändern (Kadyrov hat das kürzlich bereits vorgeschlagen). Halte ich aber für eher unwahrscheinlich.

      Meine Hoffnung ist, dass der Druck seiner ablaufenden Zeit Putin dazu animiert, im Innern ein (ökonomisch) positives Erbe zu hinterlassen. Die vergangene Amtszeit war ja stark aussenpolitisch geprägt.
      3 0 Melden
    • Stachanowist 16.05.2018 09:42
      Highlight @ Raffaele

      Danke für den Ratschlag. Ich werde nächstes Mal versuchen, ein klein bisschen weiter zu denken.
      3 1 Melden
    • Raffaele Merminod 16.05.2018 18:34
      Highlight @ Stachanowist: ich meinte damit Putin. Er kann sich nicht nur auf die momentane Situation stützen, sondern muss auch weiter denken und befürchten dass das Verhältnis zu der Ukreine komplett kippt.
      1 0 Melden
    • The Destiny 17.05.2018 07:04
      Highlight @Stachanowist, Wen siehst du als Nachfolger? Medvedev wird ja wohl kaum Nachfolger werden und nawalny wäre glaub ich auch nicht gerade das gescheiteste.
      0 0 Melden
    • Stachanowist 17.05.2018 13:43
      Highlight @ Raffaele

      Im Falle Bajkonurs erfolgte keine Annexion. Die Raumfahrtbasis befindet sich in Kasachstan, nun baute man einen Ersatz auf eigenem Territorium im Amurgebiet. Es bestehen also durchaus Alternativen zu Annexionen.

      Dasselbe wäre auch im Falle der Militärbasis Sevastopol möglich gewesen. Russland verfügt über eine lange Küstenlinie mit ungehinderten Zugang zum Schwarzen Meer.

      Wäre finanziell günstiger und völkerrechtlich weniger problematisch gewesen, eine Basis auf eigenem Territorium zu bauen, statt sich die marode Krim aufzuhalsen. Langfristig eine Hypothek für Russland.
      3 0 Melden
    • Stachanowist 17.05.2018 13:53
      Highlight @ destiny

      Keeeeine Ahnung :) Putin war 1999/2000 auch nur gut informierten Beobachtern ein Begriff. Kann also gut sein, dass es jemand eher unbekanntes wird.

      Medvedev wohl eher nicht, er ist im Gegensatz zu Putin in der Bevölkerung sehr unbeliebt. Navalnyj niemals.

      Was wirklich zählt, ist, aus welcher Gruppe der/die neue Präsident/in kommt: Wirtschaft, "Siloviki" (Geheimdienst, Militär) oder Aussenpolitiker. Sie haben unterschiedliche Interessen, die Putin zur Zeit ausbalanciert. Sollte ein neuer Präsident nur auf einer dieser drei Linien fahren, hätte das tiefgreifende Auswirkungen.
      2 0 Melden
    • Raffaele Merminod 18.05.2018 11:05
      Highlight @Stachanowist: Eben! Bezüglich dem Russland freundlich gesinnten Kasachstan, hat man Zeit um eine Raumfahrtbasis im eigenen Land zu bauen. Das dauert aber.
      In der Ukraine lief Russland Gefahr, auf einem Schlag die wichtigste Flottenbasis zu verlieren. So eine Infrastruktur kann man nicht in wenigen Monaten wo anders aufbauen.
      Ich denke nicht das die Krim eine langfristige Hypothek ist. Sie wollten sie so oder so und zudem fällt die Flottenbasis so nicht einfach in die Hände der Ukraine. Ausserdem, wer schert sich noch um die Krim? Niemand interessiert es wirklich.
      2 0 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 15.05.2018 16:27
    Highlight Na das sind ja mal gute Neuigkeiten. (Ehrlich)
    68 47 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 17:28
      Highlight Wie schnell man in Diktaturen bauen kann wenn man denn will?
      33 49 Melden
  • Angelo C. 15.05.2018 16:26
    Highlight Well done...

    Immerhin hat die Krim - ohne Zwang und Gewehrläufen vor den Abstimmungslokalen (!) - ihre Zugehörigkeit zu Russland eigenständig gewählt.

    Kommt hinzu, dass die Bevölkerung der Krim ethnologisch grossmehrheitlich aus Russen und nicht aus Ukrainern besteht.

    Beim Donbass mag das natürlich etwas anders sein, was auch einen Teil der Sanktionen evtl. rechtfertigt.

    Dennoch : was man einst dem Kosovo zugestanden hat (und Katalonien zu wünschen bleibt) hat auch in der Krim mehrheitlich seine Berechtigung.
    131 191 Melden
    • Domsh 15.05.2018 16:43
      Highlight Naja, abgesehen davon, dass es schon sehr optimitisch ist, zu behaupten auf der Krim seien keine Gewehrläufe zugegen, ist eine Abstimmung bei der man nicht den Status Quo wählen kann de facto eine Farce.
      Aber korrekt den Standpunkt der Russischen Föderation an dieser Stelle wiedergegeben, bravo.
      Zum Glück gibt es auch andere Interpretationen dieser völkerrechtswidrigen, kriegerischen Annexion, die der ihren, verklärten Sichtweise entgegenstehen.
      55 54 Melden
    • Peter Silie (1) 15.05.2018 16:47
      Highlight Auch Chechnya? Dagestan? Königsberg (Kaliningrad) und andere Regionen?
      27 23 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 17:27
      Highlight Immer noch falsch. Die Abapaltung war illegal. Das Referendum eine Farce und verfassungswidrig
      Im Kosovo ging Krieg voraus.
      Den Katalanen wünscht man klares und sachliches denken und eine einvernehmliche Lösung mit Madrid und keine einseitigen Aktionen
      51 52 Melden
    • nickname2000 15.05.2018 18:20
      Highlight Kosovo ist eigenständig und nicht annektiert.
      37 40 Melden
    • Fabio74 15.05.2018 19:11
      Highlight und gibt Putin dann Königsberg in Preussen den Deutschen zurück? Karelien den Finnen? Darf Tschetschenien unabhängig werden?
      16 17 Melden
    • Enzasa 15.05.2018 19:40
      Highlight Angelo C. Ohne Gewehrläufe? Da habe ich aber ganz andere Bilder gesehen.
      15 11 Melden
    • Sir Konterbier 15.05.2018 20:02
      Highlight mit 99%? Sorry in der Schweiz erreicht jede noch so schlechte Gurkeninitiative noch 20% Zustimmung. Sie glauben ja wohl nicht ernsthaft, diese Abstimmung sei demokratisch abgelaufen?

      das Baltikum wurde mit ähnlichen Abstimmungen vor ein paar Jahrzehnten auch in die Udssr eingegliedert, wo die Mehrheit wirklich hingehören wollte ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt. Für mich ein Hohn dieser Kommentar.
      9 7 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.05.2018 20:08
      Highlight @nickname, aber abgespalten ohne Referendum.
      4 6 Melden
    • Eine_win_ig 15.05.2018 21:18
      Highlight Wie manche Leute sich die Weltanschauung zurechtbiegen ist einfach unglaublich. Würden die USA SF und SOF in Nordmexiko landen lassen und die Bevölkerung für einen Anschluss an die USA stimmen, was würden Sie dan sagen? Oder Kuba? Oder Teile Venezuelas? Wäre dies dann auch OK?

      Klar geht der Faktor Ethnie in meinem Beispiel verloren, das wäre aber auch alles.
      4 8 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 15.05.2018 21:46
      Highlight @Domsh, war nicht unbedingt ein Kriegsakt. Ich glaube dir fehlt wirklich jegliches Wissen über die Krim und auch sonst. Kosovo war zbsp genauso Völkerrechtswidrig da man ohne Mandat angriff. Dazu ist der Kosovo ein NATO Protektorat und nur Pseudo Unabhängig. Deren Kultur ist näher an ISIS als an Europa. Wer diese Leute lobt ist unmenschlich!
      10 8 Melden
    • Domsh 16.05.2018 00:06
      Highlight Aufgrund einer gewissen Klasse gehe ich nicht auf deine Provokation ein, sondern erkläre dir meine Formulierung.
      Auf der Krim maschierten schwer bewaffnete Verbände ein. Dass ein aufständischer Normalbürger in seiner Garage keine Schützenpanzer, Abwehrraketen und Helikopter rumstehen hat und es sich deshalb um russisches Militär handelte, versteht sich von selbst. Ein Einmarsch in einen souveränen Staat bezeichnet man als kriegerischen Akt.
      Weiter habe ich in meinem Kommentar den Kosovo nicht erwähnt, im Gegensatz zu deiner pauschalisierend rassistischen Aussage.
      8 6 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 01:17
      Highlight Fabio74: In Kosovo ging Srebrenica und ein Totalversagen der UN und vorallem der NATO voraus, welche die UN-Schutztruppe kaltblütig im Stich liess, offenbar in der Absicht, damit eine moralische Grundlage für die Annexion des Kosovo zu schaffen. Auf Kosten eines Massakers an 8000 Bosniaken und an der serbischen Zivilbevölkerung.

      Insofern müsste man vielmehr die Russen dafür loben, dass sie die Annexion der Krim ohne solches NATO-Style-Blutvergiessen hinkriegten.

      (n.b.: Auch der Krimkrise ging ein Bürgerkrieg voraus, der nachwievor andauert.)
      8 10 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 07:12
      Highlight @Ueli Dummes Zeug. Europa samt Schweiz hat auf dem Balkan versagt. Punkt. Selbe Kreise die der NATO vorwerfen 1995 eingegriffen zu haben, sagen nun die hätten es früher zmtun sollen. Man finde den Widerspruch.
      Und zum 100. Mal: NIEMAND hat den Kosovo annektiert. Er wurde von Serbien gelöst! Was soll die NATO von einem Stück Land dort haben? Nichts ausser Kosten. Der Aggressor hiess Serbien!
      Aber toll wie man Annektionen gut finden kann. Hitler hat Österreich auch ohne Blutvergiessen annektiert. War dann auch super?
      Und nein es gab KEINEN Krieg auf der Krim! Den im Donbass heizen die Russen an!
      9 6 Melden
    • Domsh 16.05.2018 10:05
      Highlight Ueli, dein letzter Absatz ist komplett danebengegriffen.
      In der Ostukraine wird mir schweren Waffen gekämpft: Luftabwehr (wie diejenige die das Linienflugzeig runterholte), Schützenpanzer, Raketenwerfer, Kampfpanzer, etc...
      Das ist doch kein Bürgerkrieg meine Güte!
      Es sind zwei Armeen die gegeneinander kämpfen. Die russische Armee anonymisiert und mit lokalen Bürgern verstärkt und die ukrainische Armee, die aus ukrainischen Bürgern besteht.
      Aber deshalb von einem Bürgerkrieg zu sprechen geht komplett an der Bedeutung des Wortes vorbei!
      5 6 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 11:05
      Highlight Fabio: Ich habe nie behauptet, dass ich Annexionen gut finde. Ich sage nur, dass die gleichen Argumente, die für dich ohne weiteres bei Kosovo funktionieren, eben für andere Leute auch ohne weiteres auf die Krim passen. Ganz egal, ob du oder ich das nun gutheissen oder nicht. Es ist einfach so. Tatsache!
      6 6 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 11:36
      Highlight Domsh: Du darfst das so sehen. Völkerrechtlich ist es eher ein Bürgerkrieg, sprich eine innere Angelegenheit der Ukraine. Aber natürlich liegt auch auf der Hand, dass es da auf beiden Seiten massive Einmischungen gibt, und dass es auch um die Verteidigung von europäischen und russichen Interessieren geht.

      Jedenfalls ist schon seltsam, wie man Putin verteufelt, während man die Ähnlichkeiten zu Poroschenko nicht bermerken will, und man dann alle Augen zudrückt. Und nicht nur in der Ukraine, sondern auch im Kosovo betreiben letztlich Kriminelle eine durch und durch korrupte Regierung (Mafia!).
      10 4 Melden
    • Domsh 16.05.2018 14:07
      Highlight Nach deiner Lesart ist die versuchte amerikanische Invasion in der Schweinebucht auch ein Bürgerkrieg - das habe ich in noch keinem Geschichtsbuch gelesen.
      Ausserdem unterstellt man Poroschenko nicht eine Weisse Weste wenn man die russische Invasion kritisiert.
      Es geht darum, dass aus Machthunger ein souveräner europäischer Staat angegriffen wurde. Das kann ich nicht gutheissen. Mit deiner Begründung der korrupten Regierung könnte man ja auch unbehelligt halb Osteuropa und Südamerika angreifen.
      4 5 Melden
    • Fabio74 16.05.2018 15:09
      Highlight @ueli oben schreibst du von NATO-Protektorat und das das Versagen auf dem Balkan Absicht war um den Kosovo zu annektieren. Und dies ist und bleibt eine infame Lüge!
      Man mag zu Poroschenko stehen wie man will. NICHTS legitimiert die Russen die Krim zu annektieren und einen Krieg im Donbass zu führen.
      Und wenn du von Korruption schreibst, müsste man auch über Putin reden. Dürfen jetzt Nachbarstaaten Territorislansprüche stellen, oder hat Putin einen Persilschein dafür?

      4 5 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 19:27
      Highlight Fabio74: Ich habe dir erklärt, wie die Russen die Annexion der Krim legitimieren. Und ich habe dir auch erklärt, dass die Annexion des Kosovo ähnlich begründet wurde. Wenn dir das nicht passt, kann ich das nicht ändern. Aber es stimmt einfach nicht, wenn du behauptest, dass "NICHTS" die Russen legitimiert. Umso weniger, wenn du gleichzeitig nicht einsehen willst, dass dieses NICHTS auch zur Unabhängigkeit des Kosovo geführt hat. Das scheint mir nur noch reinste ideologisch geprägte Dummschwätzerei.
      5 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 19:30
      Highlight Fabio74: Wenn der Kanton Jura abstimmen würde, so wie Katalonien, dass sie sich von der Schweiz, resp. von Spanien loslösen, dann hat das völkerrechtlich null Wirkung und ist wohl in der Schweiz als auch in Spanien verfassungswidrig. Eine innere Angelegenheit!

      Das würde auch für Kosovo gelten, genauso wie auch für die Krim.

      Aber im Kosovo haben die NATO-Staaten das Argument "Responsilibity to Protect" erfunden. Auf der Krim haben die Russen dieses genau gleiche Argument ebenfalls angewendet. In der Zwischenzeit versuchen Diplomaten, dieses Argument irgendwie zu Völkerrecht zu machen.
      5 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.05.2018 19:43
      Highlight Nein Domsh: Schweinebucht war ein Einsatz amerikanischer Truppen ohne Zustimmung der kubanischen Regierung. Demfalls eben keine völkerrechtlich legitimierte Aktion. Dummer Vergleich!

      Und ja, Domsh: Mit der in Kosovo eingeführten und auf der Krim ebenfalls angewendeten Logik kann man tatsächlich auch Katalonien von Spanien abspalten, oder den Jura von der Schweiz, und noch viel mehr Unsinn anstellen.

      Ich schrieb ja bereits, dass die NATO im Kosovo die Büchse der Pandora öffnete.

      vgl. dazu auch Nilsons Beitrag:
      https://www.watson.ch/!436430835#comment_1281700
      2 2 Melden
    • Domsh 17.05.2018 05:48
      Highlight Falsch, Schweinebucht waren Exilkubaner unter der Leitung der CIA, keine amerikanische Truppen.
      Geschichtskenntnisse auffrischen oder zuerst informieren dann kommentieren. Somit nach deiner vorangegangener (fragwürdiger) Kategorisierung “Völkerrechtlich eher ein Bürgerkrieg, sprich eine innere Angelegenheit“.
      Wollte nur die Kurzsichtigkeit dieser deiner Aussage aufzeigen.
      Guter Vergleich zur Annexion der Krim.
      5 3 Melden
    • Ueli der Knecht 17.05.2018 10:14
      Highlight Domsh: Du widersprichst mir nicht. Es ist eigentlich egal, ob Söldner oder Soldaten eingreifen. Zur Beurteilung zählt nur, wer die Aktion leitet. Die CIA ist Teil der amerikanischen Regierung. Russische Soldaten, die Ferien machen in der Ukraine, werden allerdings nicht von Russland geführt. Mindestens nicht nach der offiziellen Darstellung. Insofern hinkt dein Vergleich.

      Wenn du schon solche unpassende Vergleiche anstellen willst, müsstest du konsequenterweise ähnlich schweinebuchtmässig argumentieren,dass hinter dem Sturz von Janukowytsch natürlich auch der CIA steckt.

      Dummer Vergleich!
      4 2 Melden
    • Domsh 17.05.2018 12:59
      Highlight Und du behauptest die Russische Armee habe das Einrücken ihrer Truppen auf der Krim nicht geleitet. Naja, wenn du daran glaubst.
      Und die CIA ist nicht gerade bekannt dafür, Aktionen im Ausland - wie du es beschreibst - offiziell zu leiten.
      Somit hat Russland etwa gleich viel bei der Krim geleistet wie die Amis auf Kuba.
      Ich habe das Gefühl du klammerst dich hier an einen Strohhalm und siehst fadenscheinige Unterschiede die es nicht gibt (wie z.B. "Schweinebucht war ein Einsatz amerikanischer Truppen").
      2 4 Melden
    • Domsh 17.05.2018 17:51
      Highlight oder “ohne Zustimmung der kubanischen Regierung“ wobei die Ukrainische Regierung der Russischen Invasion glaube ich auch nicht “zugestimmt“ hat....
      1 4 Melden
    • Ueli der Knecht 17.05.2018 19:44
      Highlight Nein, Domsh... ich behaupte das nicht, sondern du unterstellst mir das nur. Du musst einfach mal etwas genauer lesen, was ich wirklich schreibe, und unterscheiden von dem, was du lesen willst.

      Ich habe es schon früher irgendwo geschrieben, das wir nur Zuschauer sind. Dabei gilt der WYSIATI-Grundsatz. Damit müssen wir leben, ob's dir oder mir nun passt oder nicht.

      Das heisst, dass sowohl Russen als auch alle anderen fremden Mächte jede Einmischung in der Ukraine bestreiten. Solange dem so ist und du das Gegenteil nicht beweisen kannst, gibt es solche Behauptungen eben nur in deiner Fantasie.
      4 0 Melden
    • Ueli der Knecht 17.05.2018 20:46
      Highlight Domsh: Betreffend Schweinebucht und allenfalls fehlenden Geschichtskenntnissen stünde im Wikipedia bereits im ersten Satz:

      "Die INVASION in der Schweinebucht war ein VON DEN VEREINIGTEN STAATEN ORGANISIERTER MILITÄRISCHER ANGRIFF kubanischer Exilanten auf Kuba."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Invasion_in_der_Schweinebucht

      Ich finde, das wäre unmissverständlich.

      Nochmals: Deinen Vergleich finde ich dumm und unpassend. Lass es bitte! Ich habe schon längst verstanden, dass du die Krim mit Kuba gleichsetzen willst. Und du hättest auch schon längst meinen Kommentar dazu verstehen können.
      4 0 Melden
    • Domsh 17.05.2018 22:32
      Highlight Lustig wie du die alles in Grossbuchstaben schreibst ausser dem entscheidenden Teil. Aber Respekt dass du ihn noch in Kleinbuchstaben erwähnst.
      Auch Trump macht sich seine Welt so wie es ihm gefällt.
      2 4 Melden
    • Domsh 17.05.2018 22:37
      Highlight Ein Staat will nicht direkt Krieg führen sondern schiebt angebliche “Unzufriedene Landsmänner“ vor aber Orchestriert und unterstützt diese. Ich verstehe echt nicht weshalb es für dich so schwer ist diese Parallele zu sehen.
      Aber auch an anderen Kommentar-Diskussionen sehe ich da eine gewisse Verbissenheit.
      2 4 Melden
  • BeatBox 15.05.2018 16:15
    Highlight So, und jetzt soll mal noch einer sagen, Trump hätte das auch so hingebracht... Trump am Lastwagenfahren, au weia ;-)
    92 13 Melden
    • Fichtenknick 15.05.2018 19:05
      Highlight Hatten wir schon ;)
      1 0 Melden

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