International

Niederlande bestellen russischen Botschafter wegen Flug MH17 ein

30.09.16, 18:21 01.10.16, 16:01

Der Unglücksflug #MH17 – eine Chronik

Nach der Kritik Moskaus an den strafrechtlichen Ermittlungen zum Abschuss von Passagierflug MH17 ist der russische Botschafter in das niederländische Aussenministerium einbestellt worden. «Unfundierte Kritik an den Ermittlern ist unakzeptabel», sagte Aussenminister Bert Koenders am Freitag in Den Haag.

Die Ermittler arbeiteten unabhängig. Flug MH17 war im Juli 2014 über der Ostukraine mit einer Rakete abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord starben.

Die Ermittler hatten am Mittwoch Beweise vorgelegt, dass die Rakete samt Abschussrampe aus Russland in die Ostukraine gebracht und dort aus einem Gebiet unter Kontrolle pro-russischer Separatisten auf die Passagiermaschine abgefeuert worden sei.

Anschliessend sei das Waffensystem sofort wieder nach Russland zurückgeschafft worden. Moskau hatte diese Angaben als «voreingenommen und politisch motiviert» zurückgewiesen.

Russland bezeichnete die Einbestellung des Botschafters, die eine Form des diplomatischen Protests ist, dennoch als positiv. «Dialog ist immer gut», sagte Regierungssprecher Dmitri Peskow in Moskau.

(sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Amerika ist verloren – und YouTube der Beweis dafür

6 Argumente der No-Billag-Ja-Sager, die wir nicht mehr hören können

15 Retro-Cocktails, die schleunigst ein Comeback verdienen

Das Flintenweib der NRA: Dana Loesch ist das Gesicht der US-Waffenlobby

So sähe es (etwa) aus, wenn wir unser echtes Leben wie das im Internet leben würden

Kanada holt Eishockey-Bronze +++ Wenger gibt zu früh Gas und wird 4.

Hier werden zwei Olympia-Skicrosser spektakulär durch die Luft geschleudert

Rumantsch, du hast die schönsten Fluchwörter! Errätst DU, was sie bedeuten?

Apple veröffentlicht Notfall-Update für iPhone, Mac und Watch (und TV)

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

Zum Wochenstart gibts Dauerfrost und Bise

Schweizer Jihadist plante Terror-Anschlag in Nizza

Die Reaktionen dieser Basler Fussball-Reporter nach ihrer falschen Prognose? Unbezahlbar

«Vorwärts Marsch!» – hier findest du die schönsten Laternen des Morgestraichs

Die irische Rebellin, die lieber stirbt, als auf die britische Krone zu schwören

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fumo 03.10.2016 08:25
    Highlight Ergebnis der Untersuchung: "Die Rakete startete in der Ukraine."
    Interpretation der Westlichen Welt: "Die Russen haben sie hineingeschmuggelt und wieder verschwinden lassen."
    0 0 Melden

Angehende russische Piloten drehen in Unterhosen ein Discovideo – und sorgen für Eklat

Nur mit Unterhose und Mütze bekleidet lassen sie die Hüften kreisen: Angehende Piloten einer renommierten Hochschule in Russland haben ein Musikvideo parodiert – und müssen nun um ihre Karriere fürchten.

Wer Pilot in Russland werden will, bewirbt sich an der Hochschule für zivile Luftfahrt in Uljanowsk. An der Wolga werden seit 1935 Piloten ausgebildet. Nun macht das renommierte Institut landesweit Schlagzeilen. Dabei geht es allerdings weniger um die Erfolge der Studenten in der Luft, sondern um das, was im Wohnheim der Pilotenanwärter abgeht, wenn sie keinen Unterricht haben.

Im russischen Facebook Vkontakty ist in der vor allem bei jungen Nutzern beliebten Gruppe MDK vor drei Tagen …

Artikel lesen