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Russische Motorradgang «Nachtwölfe» in Berlin angekommen

09.05.16, 04:56 09.05.16, 14:28


Die russische Motorradgang «Nachtwölfe» ist in der Nacht zum Montag in Berlin angekommen. Wo genau die Biker ihr Lager aufgeschlagen haben, teilte die Polizei nicht mit. Die Gruppe will an das Ende des Zweiten Weltkrieges und den Sieg über den Faschismus erinnern.

Die «Nachtwölfe» während der «Siegesfahrt» im Jahr 2015. Bild: MICHAELA REHLE/REUTERS

Der 9. Mai ist in Russland der «Tag des Sieges». Wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte, wurde eine Route mit rund 200 Teilnehmern angemeldet. Die Biker wollen am Montag um 9.30 Uhr am Treptower Park aufbrechen, am Sowjetischen Ehrenmal nahe dem Brandenburger Tor einen Kranz niederlegen und zum Ehrendenkmal in der Schönholzer Heide fahren.

Die «Nachtwölfe» waren am 29. April in Moskau gestartet. Wie im vergangenen Jahr fuhren sie auf ihrer umstrittenen «Siegesfahrt» von Moskau aus nach Berlin. Bei ihrem Halt in Prag war es am Samstag zu Protesten gekommen. Die «Nachtwölfe» gelten als Unterstützer von Präsident Wladimir Putin und der Krim-Annexion sowie als extreme Nationalisten. (cma/sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Radiochopf 09.05.2016 21:08
    Highlight Ca. 50% aller Kriegstoten bzw. 20-30mio Russen sind im 2. Weltkrieg gestorben und dies hat die russische Gesellschaft geprägt und tut es immernoch.. Wir können das gar nicht wirklich einschätzen als Schweizer.. Fast jeder Russe/Russin hat jemand in der Familie der im 2. Weltkrieg gefallen ist.Das man diesen Leuten gedenkt ist mehr als verständlich.. Das ist der wichtigste Tag für die Russen in jedem Jahr.. Aber wie gesagt, wir können das wohl nicht richtig verstehen.In unserer Geschichtsstunde wurde ja nie über russische Opfer geredet oder wie wichtig sie waren für den Sieg gegen die Nazis..
    5 2 Melden
  • Echo der Zeit 09.05.2016 18:31
    Highlight Mann stelle sich vor ein Paar Töfflibubä fahren nach Russland mit dem Sternenbanner um das Ende der Sowjetunion zu Feiern - Aber habens ja nicht nötig, an der Eishockey WM in Moskau dröhnt die ganze zeit Amerikanische Popmusik aus den Lautsprechern.
    4 6 Melden
  • Ivan der Schreckliche 09.05.2016 10:54
    Highlight Egal was man von Osteuropa/Russland hält, wer sagt, dass die UdSSR im 2. Weltkrieg nichts/wenig gemacht hat(wie die lieben Polen), verleugnet mind. 20 Mio Tote. Ehre wem Ehre gebührt. 🇷🇺🇺🇦
    11 7 Melden
    • fuegy 09.05.2016 12:15
      Highlight An dem was Russland damals geleistet hat, kann niemand rütteln. Die über 20 Mio. Toten aber alle als "Helden" darzstellen, ist auch nicht the yellow from the egg da man weiss, dass die rote Armee keinen Rückzug duldete und "friendly Fire" neu definiert hat im Sinne des ersten Weltkrieges, wer sich zurückzieht wird erschossen. Wie viele es nun waren, kann niemand mehr sagen aber auch die Russen haben diese Zeit genutzt, um im Land "aufzuräumen".
      Mir scheint es, dass es weniger darum geht die Toten zu betrauern, sondern eher darum, die "besiegten" daran zu erinnern, wer "gewonnen" hat.
      11 6 Melden

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